Wie übt / spielt man diesen Song-Abschnitt?

  • Hast du bestellt, Marius?

    Ja, das hatte ich vorhin gleich mit ein paar anderen Sachen mit bestellt. Ich hatte letztes Jahr in meinem alten Raum einen Wasserschaden, der "zum Glück" hauptsächlich die Notenhefte betraf (keine Elektronik, keine Trommeln usw.). Ich will mir deswegen sowieso ein paar Hefte wieder neu kaufen.


    Ich fahre übermorgen in den Urlaub. Ich kann jetzt leider nicht. Schade, denn ich hätte das Buch dann direkt mitgenommen (Practice Pad).

    Für Übungen auf einem Practice-Pad ist das Fill-Buch wahrscheinlich eher ungeeignet. Fürs Practice-Pad (wenn nur eins zum Einsatz kommt) sind reine Snare-Übungen am besten. Wie eben z.B. "Stick Control" oder "Wilcoxon" (die Klassiker). Aber auch die 40 essentiellen Rudiments gehen da gut. Hier mal zwei Quellen. Mit denen arbeite ich auch im Unterricht:


    https://pas.org/wp-content/uploads/2024/04/pas-rudiments.pdf


    Die von Drumeo finde ich gerade nicht mehr im Netz. Die sind zwar nur rechts-beginnend ohne Akzente, aber dafür übersichtlicher / ausführlicher notiert. Ich könnte dir das PDF privat schicken. EDIT - ich hab's einfach mal hier angehängt:


    DFT-All-40-Drum-Rudiments.pdf


    Im Prinzip baut alles, auch Stick Control und Wilcoxon, auf diesen essentiellen Spieltechniken auf. Rolls, Diddles, Flams, Drags, ... ;)

  • Je nachdem wie intensiv sich jemand reinsteigern möchte, würde ich mal als Empfehlung

    Jost Nickels Fill Book in den Raum werfen. Sehr klar aufgebaut und (in meinen Augen) eine schöne Balance zwischen klarer Struktur, verständlicher

    Jeep .den Jost kann ich empfehlen. Das Fill-buch kenne ich jetzt nicht, aber er hat auch eine gute Methode sich selbst Grooive-Pattern zu basteln.

    In dem Fall ging es um lineare Sachen.

    Ihn selbst habe ich mal in Ibbenbüren auf der Messe live gesehen. Ich fiel aus allen Wolken als er die Geschichte erzählte wie er Schlagzeuger von Jan Delay würde. Ab da an fand ich Jan Delay auch ein bisschen gut.

  • Tricky ist Zeile eins. Da bleibt eigentlich nur die 1a mit links (ll) zu spielen. Mit Hand to Hand hättest du links L-l-L und rechts soft dazwischen auf der zweiten 32stel. Muss man mögen.


    In den Zeilen zwei und drei würde ich die Ghosts / 32stel auch mit einer Hand spielen. Ob mit rechts oder links - hat beides Vor- und Nachteile. Wenn du Rechtshänderin bist und überkreuzt spielst, wäre 2a (bzw. 2+/2a in Zeile drei) und 3e mit links möglich (die 3+ jeweils mit rechts), alternativ würde ich (je nach musikalischem Kontext, wie laut insbesondere der Snarescchlag davor sein soll) den Schlag auf die 2a auch mal mit links, (BD auf 3) und den Doppelschlag auf 3e mit rr probieren zu spielen (3+ mit links, 4 rechts). Sonst braucht es etwas mehr Finesse, mit links erst betont (2a) und dann zwei softe auf 3e hinterher zu schieben. In Zeile drei erst recht, geht aber natürlich auch. Vor allem wenn man Zeile eins erst mal gut gemeistert hat.

    Hand to Hand geht auch, braucht aber etwas mehr Geschick, bis es gut klingt.

  • Uff, ich merke mal wieder, wie beschränkt meine Notenlesefähigkeiten sind. Gebt mir eine Aufnahme und ich schaff mir das zügig drauf, aber das hier... um es richtig zu verstehen, müsste ich die Noten a la Cubase auf einem Raster verteilen, dann erst käme ich damit klar.

  • Uff, ich merke mal wieder, wie beschränkt meine Notenlesefähigkeiten sind. Gebt mir eine Aufnahme und ich schaff mir das zügig drauf, aber das hier... um es richtig zu verstehen, müsste ich die Noten a la Cubase auf einem Raster verteilen, dann erst käme ich damit klar.

    Da bin ich ganz bei dir. Ist bei mir auch schon viel zu lange her mit den Leseübungen :saint:

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