Sonor Kompressor Snares

  • Ich bin kein Heavy Hitter und

    bisher hat die Trommel im Proberaum

    und bei einem Gig die Stimmung gut

    gehalten.


    @Moe: Ja, Du hast Recht: So was richtig

    Besonderes hat die Alu-Kompressor

    imho nicht. Aber unterm Strich finde

    ich sie absolut top. Ich habe drei Alu-

    Snares: Supra, Sensi und die Alu-Sensi

    von Pearl. Im Moment ist die Kompressor

    mein Fav. Es gibt dabei natürlich die

    total unkalkulierbare emotionale

    Komponente: Ich glaub, ich hab mich ein

    bisschen verliebt.


    fwdrums

    nontoxic: kurze lange CD-Pause

  • Die emotionale Komponente spielt ja vor allem am Anfang immer eine besondere Rolle. ;) Was man neu hat, findet man erstmal immer besonders gut - sonst müsste man es ja nicht kaufen. Die "rationale" Einordnung erfolgt dann einige Zeit später für gewöhnlich. In diesem Sinne: hab viel Spaß mit der neuen Snare, teste sie auf Herz und Nieren und dann in drei Monaten kannst du ja nochmal sagen, wie sie dann wirklich ist im Vergleich zu deinen anderen Kandidaten, die ja auch alle gute Arbeitstiere sind. Was sie gut oder nicht so gut kann und ob Stimmstabilität tatsächlich ein Schwachpunkt ist - oder eben nicht.

    "You don't have to show off" - Peter Erskine

  • Es wurde ja erwähnt, dass der Teppich nicht so dolle sei.

    Hast du den dann ersetzt, ggf. durch welche/n?


    Ich hab ja auch schon Supras in 5“ und 6,5“ und habe mir daher mal den 8er Kompressoreimer gegönnt. (Falls wir uns noch mal treffen, könnten wir die gerne vergleichen.) Erstes kurzes Anspielen war gut, aber kein Umwurf. Ich muss mich aber auch erst noch näher damit befassen.

  • Ich habe drei Alu-

    Snares: Supra, Sensi und die Alu-Sensi

    von Pearl. Im Moment ist die Kompressor

    mein Fav.

    Alu Sensitone for me?

    🥹👉🏻👈🏻

    die ist auch nichts besonderes, hat aber Stil 😁

    Es gibt ältere Versionen dieses Mitglieds


    Wenn man mit dem Königsegg eine Wurstsemmel holen fahren will, soll man das natürlich auch machen.

    - burned_destroyer

  • Mo Jorello empfehle ich vollständiges Zitieren.


    Die Kompressor zum Listenpreis finde ich für das gebotene zu teuer, vor allem im Vergleich zu den Pearl Primal oder der neuen Budget Serie von Ludwig. Die Stimmung sollte sie aber auf jeden Fall halten, wenn kein Defekt vorliegt.

  • @Moe: Ja, Du hast Recht: So was richtig

    Besonderes hat die Alu-Kompressor

    imho nicht.

    Das ist so ein bisschen mein Grundproblem mit den üblichen Aluschnarren mit China-Kessel. Die Dinger sind immer super leicht zu stimmen und für Studioarbeit sicher dankbar, aber eben auch ein bisschen langweilig. Hätte jetzt gedacht, dass die 8 Zoll Tiefe Kompressor da vielleicht eine Ausnahme sein könnte.

  • Aluschnarren sind für mich einfach unproblematische Allrounder, die ich bei allen meinen Musikprojekten gut einsetzen kann, sie sind quasie nie deplatziert, egal ob Jazz, Blues, Soul, Rock, Latin, Funk. Als grundverlässliche Allrounder fallen sie natürlich auch nicht durch besondere Klänge auf - das sollen sie auch gar nicht. Für Recording ist es dadurch umso einfacher, einen guten Sound zu bekommen und das macht sie damit für mich zur go-to-Lösung, wenn ich nicht wirklich was besonderes als Klang brauche. Auf der anderen Seite sind sie damit eben - "langweilig", wenn man es so bezeichnen will. Gute Schnarren sind sie aber allemal und es ist nie verkehrt, eine vernünftige Alusnare im Portfolio zu haben. Ob da nun Pearl oder Ludwig oder Sonor, Tama, Yamaha, XYZ draufsteht, ist eher zweitrangig. Die Kesseltiefe ist da auch nicht sonderlich Kriegsentscheidend.


    Will man was "spannendes", dann sind Messing-, Kupfer-, bestimmte Holz- und Stahlsnares sicherlich empfehlenswerter.

    "You don't have to show off" - Peter Erskine

  • Ach ja, hier finde ich kann man schön hören, wie unaufdringlich und sanft so eine Alu-Schnarre im Recording sitzt (Das haben die von Meinl schön abgemischt). Ist irgendwie etwas "understatement". Ein sanfter Klangteppich, der genug Luft für kraftvolle Akzente setzt.


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    Und genau diese Fähigkeit ist halt so schön bei Aluschnarren.

    "You don't have to show off" - Peter Erskine

  • Ja von mir aus sind die Kompressoren

    halt "langweilig". Aber es wird imho

    jetzt ziemlich flüssig bis gasförmig.

    Welche Snares haben denn das Besondere

    und was isses genau? Raus mit der Sprache!


    Nach meiner Erfahrung macht der

    Bediener aus dem Gewöhnlichen das

    Besondere. Das habe ich schon ein

    paar Mal ganz deutlich und hörbar

    erlebt: Steve Gadds Ride vom

    Roadie und vom Meister angespielt,

    John Robinsons Set von ihm geschlagen

    und dann von einigen guten Allerweltstrommlern

    und meine Wenigkeit, als ich mit einem

    Schweizer Jazztrommler auf dem Vintage

    Drum Meeting unterwegs war und wir

    Becken angespielt haben.


    Die Strat von Jeff Beck war auch nicht

    groß anders als die ausm Laden.


    fwdrums

    nontoxic: kurze lange CD-Pause

  • Ich hoffe, du hast mich nicht falsch verstanden: Ich mag das, was andere als "langweilig" betiteln. Nicht ohne Grund habe ich drei Alusnares. Das sind meine Lieblinge. Diese Art der natürlichen Klangkompression, die die Alusnares mitliefern, ist einfach toll, weil es das Leben auch einfach macht beim Recording. Und ich hoffe, dass du lange Spaß an deiner Snare hast. Vielseitig genug sollte sie eigentlich sein und ... as said: I love Aluminium.


    Und da du fragst: Wenn ich mal besondere Klänge haben will nehme ich z.B. meine SLP Vintage Poplar-Maple, die ist ganz anders gebaut als die Aluschnarren (mit Verstärkungsring) und hat einen markant holzigen, warmen und offenen Klang, ähnlich den alten Schnarren aus den 50ern von Gretsch (Art Blakey lässt grüßen). Will ich was mit mehr "cut" bei tieferem Grundton, nehme ich meine Star Bubinga mit den Gussreifen. Die setzt sich überall durch. Für tiefen, fetten Backbeat à la Eagles nutze ich gerne die Starphonic Maple mit etwas Dämpfung. Als Balladeneimer eine etwas modifizierte Silverstar 14x5, die gibt einen heftigen 80er "Batsch"-Sound. Für ganz hohe Stimmungen mit metallischem "Ring", aber ohne nervig zu klingen, nutze ich gerne mal eine geliehene Starphonic Steel (Grüble noch, ob ich mir die nicht selbst langsam mal kaufe anstatt sie wieder und wieder auszuleihen). Und wenn ich ein ganz besonders fein artikulierten Teppichklang haben will, dann nehme ich die SLP Classic Maple. Wenn da der Teppich aktiviert wird, das ist reine Magie. Kenne ich so von keiner anderen Snare - und ich habe viiiiiiele im Leben schon gespielt. Andere Spezial-Snares mit 10/12/13 Zoll Durchmesser hatte ich auch, sind aber alle im Lauf der Zeit gegangen, da doch zu wenig im Einsatz.


    Wenn man jetzt noch weiter schaut: Eine Starphonic Copper 14x7 hat einen Klang, den ich mit meinen Snares nicht reproduzieren kann, weil eben Kupfer. Einige Holzsnares haben so dicke Wände, die sind dadurch so laut und solche Schädelspalter, da halten meine auch nicht ansatzweise mit. Die Pearl StaveCraft Thai Oak ist wie ein Pistolenschuss, scheisse laut. Auch der Lars Ulrich Eimer haut einem die Ohren weg.


    Manche Snares, wie die Carl Palmer von Ludwig aus Messing sind auch solche Maschinengewehre. Andere Messingsnares sind hingegen sehr mittig vom Klang, ganz anders als Aluminium oder Holz, und liefern dadurch einen ganz anderen Backbeat.


    Ob man so viel Klänge braucht - Geschmackssache.


    Zitat

    Die Strat von Jeff Beck war auch nicht

    groß anders als die ausm Laden.

    Wie meinst du das, wie das Beck Modell von Fender oder im Vergleich zur "regular Strat". Bei letzterem sind das schon deutliche Unterschiede.

    "You don't have to show off" - Peter Erskine

  • Welche Snares haben denn das Besondere

    und was isses genau? Raus mit der Sprache!

    Ja, bitte!! Aber in einem extra Thread!

    Ob man so viel Klänge braucht - Geschmackssache.

    Auch wenn ich (minimale) Unterschiede im Snare-Kesselmaterial hören kann, frag ich mich, kann ich nicht eigentlich alles mit einer machen?

    Four on the floor sind zwei zu viel.

    SONOR Vintage Series: 20", 22" BD; 14" Snare-Drum; 10", 12", 13" TT; 14", 16" FT

    PAISTE 2002, 2002 Big Beat, 602 Modern Essentials, PstX

    Gigs: 23.01.26 Markthalle Freiburg, 21.03.26 Heimathafen Lörrach, 09.05.26 KiK Offenburg, 19.06.26 Haferkasten Kenzingen, 19.09.26 Mehlsack Emmendingen, 03.10.26 Private VIP Gig, 31.10.26 Durbacher Hof Offenburg, 21.11.26 Bierakademie VS, 28.11.26 Heimathafen Lörrach mit >> Blackwood Mary

    >> Mein Vorstellungsthread

  • Auch wenn ich (minimale) Unterschiede im Snare-Kesselmaterial hören kann, frag ich mich, kann ich nicht eigentlich alles mit einer machen?

    Natürlich. Man kann ein Bild auch nur mit Bleistift malen oder eben auch mit Buntstiften. Ist halt Geschmacksache. Das Ergebnis ist in Nuancen dann eben unterschiedlich. Ist das immer wichtig? Nein. Manche haben ja das vermutlich meiste in ihrer Karriere mit nur einer Snare eingespielt. Bonham, Katché, Gadd, Weckl, Morello, Paice, Blaine,... Mehr als eine Snare braucht es im Grunde nicht, alles darüber ist halt Luxus gewissermaßen.

    der Bediener macht den Klang.

    Würde ich nur begrenzt zustimmen. Eine Strat klingt einfach anders als eine Les Paul oder Esquire oder eine halbakustische wie die Lucille. Auch ein Rickenbacker Bass klingt völlig anders als ein Fender Jazz. Je besser der Musiker, desto mehr kann er oft rauskitzeln an Klängen aus einem Instrument (in Kombination mit all den Effektgeräten, Tops und Verstärkern) aber ein Rickenbacker Bass ist z.B. unverwechselbar vom Klang. Das ist einfach baulich bedingt, fängt beim Hals an, geht über Korpus, Holz, Coils bis ...ach.. lassen wir das.

    "You don't have to show off" - Peter Erskine

  • Ich denke ja, hier liegt ein kleines Missverständnis vor. Es ging mE nicht darum, die Kompressoren schlechtzureden, sondern dass sie gegenüber bereits im Arsenal vorhandenen Metall- oder im speziellen Aluschnarren nicht genügend Alleinstellungsmerkmale haben, als dass man sie zusätzlich haben müsste. Wer noch keine Alusnare sein Eigen nennt, sollte sie sicher mit ins Kalkül ziehen, und ohne sie selbst je gespielt zu haben, glaube ich nicht, dass man damit irgendwie schlecht bedient wäre.


    Mein Autovergleich war nicht unbeabsichtigt. Wer nen Kombi sucht, tut dies in der Regel aus recht praktischen Erwägungen, und wer einen hat, braucht meist nicht noch einen. Sind halt langweilige und sehr zweckmäßige Kutschen, aber doch keine schlechten Autos. Nur, von Menschen, die Sportwagen oder Oldtimer sammeln, habe ich schon gehört, aber wer sammelt Kombis?

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