• Meines Wissens ist Hickory das Standard-Holz für Drumsticks. Andere Holzsorten sind eher Sparvarianten. Schon allein deswegen weil Hickory eine nordamerikanische Sorte ist (Import).

    Die Gründe dafür liegen in der Widerstandsfähigkeit dieses Holzes. Die Beschaffenheit bzw. Dichte eignet sich m.E. tatsächlich am besten für Sticks. Habe nie ernsthaft Sticks aus anderen Holzsorten gespielt.


    Nachdem ich fast immer ausschließlich bei Markensticks war, kaufe ich seit letztem Jahr öfter mal die Nova 7A (Billigmarke von Vic Firth). Eigentlich hatte ich nur mal welche für Schüler besorgt, da ich immer 5A spielte. Mittlerweile nutze ich 7A aber selber gern für filigraneres, aber auch einfach leiseres und ausdauernderes Spiel. Hab ja eh nicht so große Hände.

    Die Nova sind im Vergleich zu den "echten" Fic Firth etwas Kopf-lastiger, auch bei den 5A zu beobachten. Bei den 7A empfinde ich das genau richtig.


    Es stimmt, dass die Nova etwas häufiger und auf z.T. eigenartige Weise brechen als die "echten" Vic Firth. Das liegt eben wirklich daran, dass für die teuren Modelle "besseres" Holz selektiert wird. Allerdings macht der deutlich geringere Anschaffungspreis das locker wett.

  • Nur um sicher zu gehen, wir reden vom ansonsten identischen Stick-Modell?

    Also (beispielhaft) 5A Maple vs. Hickory? Oder war das Maple-Modell irgendein Artist-Modell o.ä.? Ich habe gerade wirklich und ganz ehrlich Mühe, das zu glauben.

    Wir reden gerade in meinem Fall von VF:

    SD1 und American Classic 5A und auch 5B, selbe Serie, damals (2013/2014!) lagen die echt preislich soweit auseinander, hatte dann nachgeschaut wie es aktuell aussieht, da kosten mittlerweile beide Modelle das gleiche. Ach ja, ich rede in beiden Fällen von Thomann-Preisen.

  • Mir sind noch keine gebrochen, allerdings sind meine Vic Firth schon sehr durchgespielt und heute ist mir schon aufgefallen, dass sich das Gewicht unterscheidet. War also ein eher kurzes Vergnügen. Naja, ich probiere mich weiter durch. Ich brauche auf jeden Fall auch welche, die nicht so dick sind, aber wenn sie zu dünn sind (7A Nova) hab ich auch mal probiert fliegen sie mir ständig aus der Hand.

  • Gebrochene Sticks sind eigentlich der "worst case", fast vergleichbar mit gerissenen Fellen. Verschleiß entsteht auch auf andere Art und Weise. Z.B. zersplitterte Köpfe / Tips, stark zerfranste und zerdellte Schäfte (durch Rimshots, Becken, z.T. auch Rimclicks) und aber auch einfach Abrieb von den Händen. Halten Sticks mal bei mir besonders lang, ist letzteres dann irgendwann der Grund fürs Ausmustern. Der Abrieb (Schweiß, Hautpartikel, Schmutz, ...) verringert nämlich den Grip.


    Ich brauche auf jeden Fall auch welche, die nicht so dick sind, aber wenn sie zu dünn sind (7A Nova) hab ich auch mal probiert fliegen sie mir ständig aus der Hand.

    Das sollte eigentlich nicht passieren. Stichwort Stickhaltung und Spieltechnik.

  • Hab das Gefühl, die sind einfach zu dünn für mich und etwas dickere kann ich besser greifen. Ich hab aber auch erst Ende August angefangen und ja, Stickhaltung und -kontrolle ist noch ein riesen Thema. Das wird wohl auch noch was dauern.

  • SD1 und American Classic 5A und auch 5B,

    ...sind aber komplett verschiedene Sticks. Dass der SD1, ein Maple-Stick, schon immer teurer war, stimmt. Ein Preisvergleich macht aber nur bei ansonsten identischen Sticks Sinn. Und dann, behaupte ich, sind auch die Preise identisch.


    maxipixl

    Der passende Stick ist wirklich ne sehr individuelle Sache. Da lohnt es sich, vieles zu testen, und doch kann es ne Weile dauern, bis du "den Richtigen" findest. Ich glaube allerdings bemerkt zu haben, dass ich bei der Wahl meines Sticks flexibler werde, seit ich häufiger mal mit unterschiedlichen Sticks übe. Die Motorik lernt wohl auch, sich schneller umzustellen. Und meiner Handtechnik kommt das sogar zugute.

  • Meines Wissens ist Hickory das Standard-Holz für Drumsticks. Andere Holzsorten sind eher Sparvarianten.

    Das würde ich so nicht sagen.

    Eiche wird gewählt, weil sie stabiler und härter ist.

    Ahorn wird in den meisten Fällen (und von mir seinerzeit 100%) gewählt, weil es leicht ist.

    Hainbuche eigentlich auch. Die ist zwar pro Stock billiger, aber wegen reduzierter Haltbarkeit spart man allerdings auch hier nichts. Mein Grund für Hainbuche war, dass ich mal einen dickeren Stock (ähnlich meinem damaligen „Stammstock“ Vater 1A) mit nun aber leichterem Gewicht wollte.

    Mein Stock ist jetzt übrigens der Rohema 5AX (Hickory), weil mir Maße & Gewicht liegen, weil er (besonders die Spitze) lange hält und - aufgepasst! - weil er gut klingt (Ride).


    M.

  • Als ich nach ca. 20 Jahren wieder angefangen hatte zu spielen, gab es natürlich die Stöcke von damals nicht mehr. Damals waren meine letzten Sticks die Fusion von Pro Orca, vielleicht kennt die ja noch jemand.

    Am besten angefühlt hatten sich dann für mich die Simon Phillips Signature Sticks von ProMark, aber irgend etwas passte noch nicht so wirklich. Dann habe ich zufällig die London Drumstick Company entdeckt und dort nachgefragt, ob sie mir genau diese Sticks in Maple anfertigen können. Das war dort kein Problem und so habe ich jetzt meine Custom Sticks, die immer auf Bestellung hergestellt werden. Maple ist natürlich etwas weicher und klingt auf den Becken anders als Hickory - aber eben auch leichter.

  • zersplitterte Köpfe / Tips

    ..für mich der Grund, warum ich nur noch Nylon-Tips nehme. Muss man aber mögen.


    Zu ausgefransten Schäften: Ich stell die hihat immer so ein, dass das obere Becken das untere auf der Spielseite leicht überlappt oder zumindest bündig ist.

    Wenn das untere Becken hervor ragt, zerdengelt das die Sticks irgendwie schneller.

    Bin ich eigentlich der einzige, der diese Schraube fürs untere Becken nutzt? Ich hab schon auf so vielen Maschinen gespielt, bei denen das so eingestellt war.


    Ich spiele gerne längere Sticks als die gewöhnlichen 5A.

    Stelle fest, dass ich zum Üben von neuen Sachen gerne dickere Sticks nehme, 5B.

    Nen dickeren Stick als 5A, der länger UND Nylon hat, hab ich bisher nicht gefunden.

    Auf dem Boden bleiben, sein Leben genießen und trotzdem ordentlich musizieren, dass die Ohren summen.


    Ich 

  • Meines Wissens ist Hickory das Standard-Holz für Drumsticks. Andere Holzsorten sind eher Sparvarianten.

    Das würde ich so nicht sagen.

    Eiche wird gewählt, weil sie stabiler und härter ist.

    Ahorn wird in den meisten Fällen (und von mir seinerzeit 100%) gewählt, weil es leicht ist.

    Hainbuche eigentlich auch. [...]

    Hier mal ein paar aktuelle Zahlen von http://www.thomann.de


    7A 5A 5B 2B



    Ziemlich eindeutig ;)


    Zitat aus Wikipedia: "Einige, aber nicht alle, Hickory-Arten haben ein hartes, belastbares und haltbares Holz."


    ..für mich der Grund, warum ich nur noch Nylon-Tips nehme. Muss man aber mögen.

    Jepp. Ich mag's nicht und Sticks mit Nylonköpfen sind i.d.R. auch teurer. Macht sich klanglich vor allem auf Rides und klaren Fellen bemerkbar.


    Bin ich eigentlich der einzige, der diese Schraube fürs untere Becken nutzt?

    Nee. Ich benutz die auch. Wobei bei schräg einstellbaren Maschinen wie den zweibeinigen Iron Cobra (welche ich spiele) und je nach Abnutzung der Filze an der Clutch oft auch ohne die Schraube die Becken nicht ganz plan / parallel aufeinander aufliegen.


    Ausfransen der Schäfte hat m.E. auch viel mit Rimshots, der Beschaffenheit des Spannreifens und allgemein Beckenspiel (auch auf Crashes) zu tun.

  • Ich bin kein Fan von Nylontips, nutze sie aber für Bigband gerne. Der spitzer Klang verliert sich gegen die Bläser, dafür klingt die Stockspitze auf dem Ride immer gleich und wird nicht weich.


    Schön wäre es, wenn man immer die Option hätte, "seinen" Stick auf Wunsch mit Nylontip zu bekommen, um bei sonst gleichem Spielgefühl nur den anderen Klang zu erhalten.

  • Schön wäre es, wenn man immer die Option hätte, "seinen" Stick auf Wunsch mit Nylontip zu bekommen, um bei sonst gleichem Spielgefühl nur den anderen Klang zu erhalten.

    Machen die Hersteller da auch noch ein Unterschied?

    Ich kann jetzt nur von meiner Wahl der Sticks sprechen.

    Die gibt es in Hornbeam und Hickory, jeweils mit und Nylon. Preisunterschied zwischen Ho und Hi beträgt 3 €.

    Ich spiele Hornbeam. Die passen einfach super zu mir. Ob die jetzt schneller verschleißen kann ich nicht sagen. Ich brauche für das gute Gefühl. 15mm Dicke und da sind die Hornbeams einfach "extrem" leicht. Mir ist das Spielgefühl wichtig. Da ist mir der Grad des Verschleißes erstmal egal.


    In der Formel 1 fährt man jetzt auch nicht härtere Reifen, damit sie ein ganzes Rennen halten. Da ist Grip wichtiger und der bedeutet erhöhten Verschleiß.


    Spielen, als wenn die Sticks quasi nicht da sind.

    Man merkt den Aufprall fast gar nicht-dies kann aber auch mit meiner Spielweise zusammenhängen.

    Die brechen auch nicht einfach durch. Ich habe die letzten gerade erst bis zur Hälfte des Querschnitts runter gespielt. Leider nahm dann meine Frau die Sticks in die Hand und wollte mir zeigen wie nervig es ist, wenn ich auf das Pad eindreschen tu(so beschreibt es mein Frau immer) und schwupps da waren es drei. Wie und warum die gerade bei ihr am Pad zerschellten weiß ich nicht. Ich spiele doch hörbar lauter und schneller? Kraft ist anscheinend manchmal doch nicht gleichzeitig laut.

    Man darf seine Stöcker einfach nicht in unfähige Hände geben.

  • ich spiele unterschiedliche Sorten.

    Meine Favoriten sind auch Hornbeams (Rohema), vom "Griff", und auch vom Klang.


    Eiche wird gewählt, weil sie stabiler und härter ist.

    Ahorn wird in den meisten Fällen (und von mir seinerzeit 100%) gewählt, weil es leicht ist.

    Hainbuche eigentlich auch. Die ist zwar pro Stock billiger, aber wegen reduzierter Haltbarkeit spart man allerdings auch hier nichts. Mein Grund für Hainbuche war, dass ich mal einen dickeren Stock (ähnlich meinem damaligen „Stammstock“ Vater 1A) mit nun aber leichterem Gewicht wollte.

    Mein Stock ist jetzt übrigens der Rohema 5AX (Hickory), weil mir Maße & Gewicht liegen, weil er (besonders die Spitze) lange hält und - aufgepasst! - weil er gut klingt (Ride).

    die Rohdichte (so auch das Gewicht) sollte eigentlich bei Hainbuche höher sein, als bei Eiche

    *Der Eiche link funktioniert bei mir momentan leider nicht.


    Zum Vergleich

    Holzarten-ABC - Holz vom Fach

    Ahorn - Definition und Merkmale (holzvomfach.de)

    Eiche........*

    Hainbuche - Definition und Merkmale (holzvomfach.de)

    (vs. gibt sich ja eigentlich so viel gar nicht)

    Hickory - Definition und Merkmale (holzvomfach.de)


    Härte Brinell senkrecht zur Faser dürfte für den Verschleiss, ziemlich von Bedeutung sein.

    Die Art/Vorgang der Trocknung im Vorfeld sicherlich auch.


    Für den Rebound und fürs Spielgefühl, bei sonst gleichen Maßen, Gestaltung des STicks, wohl das Elastizitätsmodul, in Verbindung mit dem Gewicht.


    l.g.

    ich höre immer du musst, du brauchst.....ist "modern", "out", "in", "trendy" und so....
    ich mach`s wie`s mir passt, schei.. auf die Säue, die laufend sinnbefreit durch
    die Dörfer getrieben werden.



    3 Mal editiert, zuletzt von orinocco ()

  • Schön wäre es, wenn man immer die Option hätte, "seinen" Stick auf Wunsch mit Nylontip zu bekommen, um bei sonst gleichem Spielgefühl nur den anderen Klang zu erhalten.

    Einige populäre Stick-Sorten gibts doch sowohl mit Holz- als auch Nylontips. Ist halt die Frage, wie wählerisch man da ist. Ich bin da mittlerweile flexibler geworden und komme mit den Standard Vic Firth 5A z.B. bestens zurecht.


    Mal von der Popularität (und der langen Haltbarkeit) von Hickory abgesehen empfinde ich die Dichte von Hickory als sehr passend für Sticks. Ist zwar sicher auch Gewöhnungssache, aber leichtere Holzsorten taugen mir persönlich nicht so.

  • Ja, das pingige von Nylon muss man mögen, ist bei mir aber so. Bin da draufgekommen, weil mir bei denen mit Holzkopf ziemlich schnell der Sound als zu dumpf vorkam, obwohl die noch gut waren, aber der Kopf bissl abgescherammelt.


    komme mit den Standard Vic Firth 5A z.B. bestens zurecht.

    Jo, aufgrund dessen hab ich Mal wieder die ausprobiert und muss sagen, es hat sich bestätigt, dass mir das einfach zu kurz ist. :D


    Aber letztendlich ist es wie es schon oft hier steht: ausprobieren. Ändert sich auch immer mal wieder.



    und allgemein Beckenspiel (auch auf Crashes) zu tun

    Da bin ich glaub ich (entgegen meiner restlichen Spielweise) ganz gut. Halt Recht lang. Und Becken hab ich schon Jahre keines mehr zerklopft, obwohl ich die nicht gerade streichel. Scheint zu passen.

    Auf dem Boden bleiben, sein Leben genießen und trotzdem ordentlich musizieren, dass die Ohren summen.


    Ich 

  • Bin ich eigentlich der einzige, der diese Schraube fürs untere Becken nutzt? Ich hab schon auf so vielen Maschinen gespielt, bei denen das so eingestellt war.

    Nein, bist nicht allein. Ich nutze diese Schraube immer. Weniger aber um den Verschleiss der Sticks zu minimieren (darauf wäre ich jetzt nicht gekommen), sondern weil ich mit einer schräg eingestellten Hi-hat einfach besser fühle.

  • Sorry wenn ich Raum für ein Missverständniss ließ. Mein Post bezieht sich auf Gründe dafür, Alternativen zu Hickory zu wählen bzw. er widerspricht Deiner Aussage, das seien lediglich „Sparvarianten“.

    Die Verkaufsstatistik habe ich nicht kommentiert und die kann mir egal sein.

    M

  • Meint ihr diese Schraube unter dem Teller wo das unteren Becken aufliegt? Ist die nicht zum schräg stellen des unteren Beckens gedacht, wenn man den Kontakt zwischen den Becken etwas in die Länge ziehen möchte, wenn man den Fuß vom Pedal hoch nimmt? Sobald ich drauf trete ziehen sich meine Becken jedenfalls gerade. Nutze die Schraube eh nicht.

    Die Clutch ist bei mir aber auch mit sehr wenig Spiel für das Top montiert. Muss ich gleich mal testen wie sich die Becken bei unterschiedlichen Einstellungen verhalten.

    Wie ist die Schraube bei euch angeordnet? Zu euch hin oder gegenüber oder seitlich?

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