Durchsetzungsfähige Bar Chimes gesucht

  • Moin zusammen,


    hat jemand evtl. Erfahrungen mit verschiedenen Bar Chimes (einreihig, zweireihig, welches Material usw.) gemacht und kann einen Tipp abgeben, welcher Typ/Hersteller durchsetzungsfähigere/ lautere Chimes im Angebot hat?

    Also jetzt keine für Meditationszwecke :)

    Danke und Gruß

    Mick

    DON`T PLAY THE DRUMS - PLAY THE BAND!

  • Guten Morgen,


    ich kenne ausschließlich Werke, wo die Glöckchen an Stellen kommen, wo es eher leise zugeht.

    Das liegt an der Konstruktion. Für ernsthafte Lautstärken sind diese Stäbchen zu schwach.

    Lauter sind größere Windspiele mit großem Durchmesser der Stäbe, die dann auch nicht mehr "solid" sind.

    Richtig laut sind dann Röhrenglocken.


    Ansonsten kann man natürlich die Lautstärke auch mit dem Anschlagsgerät verändern, bei den kleinen Mini-Windspielen ist das aber auch nach oben hin schnell begrenzt.


    Größere zweireihige Modelle klingeln natürlich mächtiger.

    Aber wie gesagt: die wahre Macht kennt nur die Glocke, nicht das Glöckchen.


    Grüße

    Jürgen

  • Vielleicht wäre es hilfreich, das Setting "laut" zu spezifizieren. Ein Orchester-Tutti ist laut, ne Mättlband auch. Aber Chimes kommen vermutlich nur in ersterem problemlos durch.


    Meine Bar Chimes sind einreihig und aus Messingröhrchen. In meinen Ohren klingen sie klarer und lauter als beispielsweise Stäbchen aus dem vollen Aluminium. Trotzdem braucht's auf Festivalbühnen mit PA ein Overhead für die Percussions.

  • Ich habe einreihige von Meinl und doppelreihige von LP


    Beide jeweils aus Alu (die lp messingfarben eloxiert)


    Vielleicht wirken die doppelreihigen etwas lauter (Vielleicht täuscht das auch da der klang dichter ist=doppelt soviel Chimes)



    Ich habe sie am Drumset eingesetzt, kamen immer ordentlich durch (waren auch meist Overheads am Drumset)


    Zur Not extra mikrofonieren !

  • Moin

    Die Frage ist vermutlich auch klangabhängig, hell und klar, oder "röhrig" und dunkler?

    Wenn du keine 2 linken Hände hast, wobei das als Drummer eh egal ist ^^ , einfach mal in den Baumarkt und dann ab in den Keller zum Basteln ;)

    Soundfile ist im #11 und die Dinger sind tatsächlich, nach fast 14 Jahren, immer noch im Einsatz (drin & draußen) und noch kein Stäbchen abgefallen 8)

    Ich habe einreihige von Meinl und doppelreihige von LP


    Beide jeweils aus Alu (die lp messingfarben eloxiert)

    Mir gefällt der Klang auch besser als richtige Messing-Chimes, nur der Preis für die Fertigen Teile geht mal garnicht X/

    Die Stäbe gibt's ja auch in dicker, einfach mal probieren was passt.


    PS: Die Aufnahme ist übrigens nur Gesangs- und Raummikro, ca. 3m entfernt, mit OH's hört man die immer gut und deutlich.

    PPS: Viel Spaß beim Basteln ;)

  • Vielleicht wäre es hilfreich, das Setting "laut" zu spezifizieren.

    Ansonsten kann man natürlich die Lautstärke auch mit dem Anschlagsgerät verändern, bei den kleinen Mini-Windspielen ist das aber auch nach oben hin schnell begrenzt.

    Woraus werden die Stäbchen denn üblicherweise gemacht? Messing, Stahl, Alu, ... was noch? Die mechanisch mögliche Amplitude der Stäbchen ist ja irgendwie auch begrenzt durch die Anordnung/Aufhängung. Klar kann ich mit einem Wagenheber darauf schlagen, aber wird es dadurch lauter außer dem einen Mal, wo die ganze Musik auf den Boden fällt? Schlägt man Chimes überhaupt, oder streichelt man sie?

    Heißt lauter hier vielleicht auch größer? Dann vielleicht zu Bass-Chimes aka Röhrenglocken greifen, da ist auch der Hammer erlaubt.

    Four on the floor sind zwei zu viel.

    SONOR Vintage Series: 20", 22" BD; 14" Snare-Drum; 10", 12", 13" TT; 14", 16" FT

    PAISTE 2002, 2002 Big Beat, 602 Modern Essentials, PstX

    Gigs: 23.01.26 Markthalle Freiburg, 21.03.26 Heimathafen Lörrach, 09.05.26 KiK Offenburg, 19.06.26 Haferkasten Kenzingen, 19.09.26 Mehlsack Emmendingen, 03.10.26 Private VIP Gig, 31.10.26 Durbacher Hof Offenburg, 21.11.26 Bierakademie VS, 28.11.26 Heimathafen Lörrach mit >> Blackwood Mary

    >> Mein Vorstellungsthread

  • Röhrenglocken einsetzten ist wie mit Kanonen auf Spatzen zu schiessen!

    Der Themenstarter hat leider nicht mitgeteilt, für welche Anwendung der die Chimes braucht. Aus meiner Erfahrung kommen Chimes immer genügend durch. Durchsetzungsstark muss nicht zwingend laut sein.

    Tamburine zum Beispiel, setzten sich in kleinen Konzertlokalen auch immer unverstärkt durch, ohne das man einen Hörsturz kriegt.

  • Vielleicht wäre es hilfreich, das Setting "laut" zu spezifizieren.

    Ansonsten kann man natürlich die Lautstärke auch mit dem Anschlagsgerät verändern, bei den kleinen Mini-Windspielen ist das aber auch nach oben hin schnell begrenzt.

    Woraus werden die Stäbchen denn üblicherweise gemacht? Messing, Stahl, Alu, ... was noch? Die mechanisch mögliche Amplitude der Stäbchen ist ja irgendwie auch begrenzt durch die Anordnung/Aufhängung. Klar kann ich mit einem Wagenheber darauf schlagen, aber wird es dadurch lauter außer dem einen Mal, wo die ganze Musik auf den Boden fällt? Schlägt man Chimes überhaupt, oder streichelt man sie?

    Heißt lauter hier vielleicht auch größer? Dann vielleicht zu Bass-Chimes aka Röhrenglocken greifen, da ist auch der Hammer erlaubt.

    In der Regel sind Chimes aus Alu, auch die Messingfarbenen sind aus Alu (nur eben eloxiert)

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!