Suche Tama Superstar oder Starclassic, am besten mit Hardware/komplett Set.

  • Wichtig ist IMHO auch, dem jungen Metaller klar zu machen, dass sein neu zu kaufendes Schlagzeug in natura (ohne Mikrofon, Trigger, PA, Mischpult...) nicht so klingen wird, wie auf Platte, - sorry stream - oder auf einem Konzert bzw. auf Fernsehaufnahmen.

    Und wegen Gebrauchtmarkt: ja, die Preise in den Anzeigen sind schon nach oben gegangen aber ob die am Ende auch bezahlt werden, habe ich immer so meine Zweifel, wenn ich sehe, wie lange oft Anzeigen drin sind. Der Markt ist überfüllt mit guter Ware, schwer wird es aber wenn man etwas ganz bestimmtes will und sich auf eine Marke festlegt.

  • Der Umstieg auf ein akustisches Schlagzeug ist definitiv eine gute Idee! Nur auf einem akustischen Schlagzeug kann man lernen, ein akustisches Schlagzeug zum Klingen zu bringen. Auf einem billigen E-Drum kriegt man dafür kein Gefühl.


    Ein akustisches Schlagzeug macht vieles aber komplizierter. Der Klang hat erstmal nicht viel damit zu tun, was man von produziertem Schlagzeugsound kennt.

    Es ist laut (Nachbarn, Gehörschutz) und das Stimmen der Felle ist schwieriger, als man zuerst denken könnte.


    Die Wahl des Schlagzeugs ist da eigentlich erstmal ziemlich nebensächlich. Wichtiger wäre, dass sich jemand vor Ort um's Aufstellen, Stimmen usw. kümmert. Vielleicht der Lehrer? Wahrscheinlich lohnt es sich, neue Felle zu besorgen und das Set einmal richtig durchzustimmen. Und die Trommeln müssen auch immer mal nachgestimmt werden (verstimmen sich durch Bespielen runter).


    Zultan Becken sind vollkommen ausreichend. Ich benutz die auch für Aufnahmen und auf Bühnen ...


    Was er mit einem "tribalen Klang" der Toms meint erschließt sich mir nicht. Der Klang von Trommeln hat nicht viel mit Marke / Hersteller und Preisklasse zu tun. Die Trommel selbst hat sogar unterm Strich einen geringeren Einfluss als Felle und Stimmung.


    Also kurzum: ein Starclassic muss es sicher nicht sein, Zultan-Becken reichen und es ist ratsam, dass sich jemand um's Aufstellen und Stimmen kümmert.

  • Also kurzum: ein Starclassic muss es sicher nicht sein, Zultan-Becken reichen und es ist ratsam, dass sich jemand um's Aufstellen und Stimmen kümmert

    Aufstellen ist sicherlich kein Problem, er hat im Moment das Millenium MPS 1000 das sind auch echte Kessel mit Mesh. Spielen tut er jetzt auch schon relativ laut, natürlich mit Gehörschutz, da das Playback auf dem Lautsprecher gespielt wird. Stimmen müssten wir tatsächlich üben, bei dem E Drum lockern sich die Mesh Heads zwar auch, aber klar, man merkt kein Unterschied am Sound selber.


    Ich bin sehr dankbar für eure Tips und lerne immer dazu <3 Ich möchte vorerst trotzdem nach eins der zwei erwähnten Varianten suchen.


    Wenn sich doch nichts ergeben sollte, können wir trotzdem nach einer anderen Lösung suchen :saint:

  • Ich bin ja auch immer sehr für den Gebrauchtmarkt, aber wenn ich mir die Preise für Starclassics dort anschaue.... was spricht gegen ein neues?


    Tama Starcl. Performer 5pcs -SKA
    Tama Starclassic Performer, MBS52RZS-SKA, Farbe: Sky Blue Aurora, lackierte Kessel, Material: 6mm / 4 Lagen Birke + 2 Lagen Ahorn bei Toms und Floortoms, 7mm /…
    www.thomann.de



    Falls doch eine etwas längere Anfahrt in Frage kommen würde, gibt es hier ein älteres Starclassic Performer mit fünf Toms für VB 1200€:


    https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/tama-starclassic-perfomer-indigo-blue-10-12-13-14-16-22/3340969788-74-6370

  • Kann schon nicht schaden, wenn mal jemand drüber guckt. Kann ich aus Erfahrung sagen.


    Auch noch wichtig sind Fuß- und Hi-Hat-Maschine. Die sollten brauchbar, zuverlässig und vernünftig eingestellt sein und ein ordentliches Spielgefühl bieten.

    Was auf den Trommeln drauf steht ist viel unwichtiger. Wichtiger sind die Felle und die Stimmung.

  • Ich würde insbesondere auch auf Ergonomie achten und bei einem 10-Jährigen kürzere Kessel gegenüber tiefen bevorzugen.

    Das macht für mich oft ältere Sets deutlich weniger attraktiv.


    Und beim akustischen Schlagzeug von Anfang an unbedingt an Gehörschutz denken.

    "Just beat the devil out of it." - Bob Ross

  • Vielleicht noch als kleiner Tipp am Rande:


    Starclassic ist teuer und verflixt gut. Spiele ich selbst seit langer Zeit standadmäßig und ja, man bekommt da viel für's Geld. Was aber ebenfalls sehr gut ist, oft aber übersehen wird, ist ein Silverstar. Die Serie gibt es zwar nicht mehr neu, aber gebraucht und diese Sets sind sehr robust, erschwinglich und klingen wirklich toll. Ich nutze selbst eines immer wieder für Konzerte und da gibt es wirklich nichts zu meckern. Weder von der Bauqualität/Langlebigkeit (Die Hardware ist einfach gut!), noch vom Klang. Das reicht(e) vielen Profis für ihre Tourneen und Studiosessions, das sollte auch hier für lange Jahre guten Dienst tun. Und weil es erschwinglich ist, kann man mehr Geld für Becken und gescheite Snare nutzen.

    "You don't have to show off" - Peter Erskine

  • und der Herr hat noch anderes im Angebot...

    Das habe ich eben gesehen. Ich werde ihn auch kontaktieren. Bis Nürnberg ist ja eine gute Strecke, aber für einen guten Zweck mal 👌

    Hi,


    bei dem Starclassic kann es einen großen Nachteil geben. Eventuell sind die 14/16 Toms keine Standtoms. Da braucht man dann ein Rack dazu. Auf den Fotos ist für mich zu wenig zu erkennen und sie werden auch nicht als Standtoms bezeichnet. In den 1990ern war das damals so Mode mit dem Rack.


    Auch die anderen beiden Anzeigen sehen so aus!

  • bei dem Starclassic kann es einen großen Nachteil geben. Eventuell sind die 14/16 Toms keine Standtoms. [...]


    Auch die anderen beiden Anzeigen sehen so aus!


    Ich denke Du hast recht bei dem Starclassic. War mir gar nicht aufgefallen. Aber bei den beiden Superstar-Sets kann man eindeutig die Aufnahmen für die Floortom-Beine erkennen.

  • Ich werde es nachfragen, lieben Dank!

  • Warum sollte man dazu ein Rack benötigen?


    Einfach per Multiklammer mit ans Beckenstativ oder an ein Tomstativ und fertig ist der Lack.

  • Auch ohne Rack sparen Standtombeine zusätzliche Hardware: Tom-Halter, Multiklammern, Dreibein-Ständer-Orgien und Basteleien. Besonders mit zwei großen Toms in der üblichen Position ist das mit Standtombeinen deutlich entspannter.


    Außerdem wackeln Standtoms nicht so rum wie große aufgehängte Toms und man hat hat durch den festen Stand mehr Kontrolle über das Sustain.


    Ich bin vor vielen Jahren ganz bewusst von aufgehängten 14er und 16er Toms weg hin zu Standtoms.

  • Ich mag heute Standtoms auch deutlich lieber. Tatsächliche Probleme mit großen Hängetoms sehe ich aber nicht. Mit vernünftigem Rack oder (Doppel-) Tomständer geht das wunderbar.

    Hängetoms waren ja auch eine ganze Periode lang der Standard. Ich erinnere mich noch, wie ich in den Neunzigern unbedingt mein 16er Standtom ans Rack hängen wollte. Vermutlich, damit ich besser drunter saugen konnte.

    "Just beat the devil out of it." - Bob Ross

  • Hier mal auf die schnelle zwei gute Angebote, wenn das Silverstar in Betracht kommen sollte. Ohne Becken und Hardware.


    https://www.kleinanzeigen.de/s…elset/3340249904-74-21015


    https://www.kleinanzeigen.de/s…rumset/3373813962-74-5244

    Danke. Nur sind sie etwas...sehr weit.

    ich habe ein in meiner Nähe gefunden:


    https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/verkaufe-tama-silverstar-transparent-blue-/3214667482-74-8142?utm_source=sharesheet&utm_medium=social&utm_campaign=socialbuttons&utm_content=app_android


    Nur hier fehlt ihm Tom 4 (er hat im Moment an seins 4Toms).

  • Warum nicht einfach sowas hier? Noch ein 2. Crashbecken dazu, einmal richtig durchstimmen und ab geht's. Als nächstes dann mal die Felle wechseln, vielleicht ein paar Becken und 'ne doppelte Fußmaschine ergänzen. Wenn er dran bleibt reicht das für die nächsten Jahre locker.


    DrumCraft Series 4 2up 2down Bundle SGF
    DrumCraft Serie 4 2up 2down Bundle SGF, Komplettschlagzeug inklusive Zultan Rock Beat B20 Beckensatz, Farbe: Sherwood Green Fade, Set bestehend aus: Zultan…
    www.thomann.de

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