Drumming.de Schlagzeug Online Notengenerator

  • Moin! Einige von euch wissen bereits, dass ich an einem Online-Schlagzeugnoten-Generator arbeite. Ob und wann diese Online-App tatsächlich in den Livebetrieb geht, kann ich zwar noch nicht sagen, aber ich möchte euch gelegentlich an der Entwicklung teilhaben lassen. Zumindest dann, wenn es etwas zu berichten gibt und sich alles weiterhin so gut entwickelt.


    Sollte daraus tatsächlich einmal ein fertiges Produkt entstehen, wird es auf jeden Fall einen kostenfreien Betatest geben. Danach würde ich eine Gebühr berechnen. Einen Release gäbe es aber erst, wenn ich mit der App absolut zufrieden wäre.


    Die Entwicklung befindet sich noch in einer sehr frühen Alpha-Phase. Derzeit steht zunächst die saubere Abbildung des Notenbildes im Vordergrund. Hier ist ein kleines Bild, das den aktuellen Stand der Dinge zeigt. Schon die Darstellung der Handsätze und Zählzeiten neben den eigentlichen Noten war keine einfache Angelegenheit.



    Der aktuelle Stand ist folgendermaßen: Vor der Implementierung weiterer Funktionen muss das Notenbild erst einmal absolut sauber stehen. Ich finde aber, dass es schon gut aussieht. Was meint ihr? Noch eine kurze Anmerkung: Die Übungen sind noch „Dummy-Übungen“, erst einmal geht es um das Notenbild. Das heißt aber nicht, dass die Übungen nicht spielbar wären ;)

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  • Danke, sieht gut aus, passt! Die Beispiel-Noten sind allerdings recht einheitlich; wie sieht es bei unterschiedlichen Längen bzw. Pausen in einem Takt aus und mit Triolen? Wenn nicht alle Schläge gespielt werden, hängt es von der Taktart ab, ob ein längerer Notenwert oder ein Pausenzeichen gesetzt wird, das ist nochmal eine Größenordnung komplexer.

  • Danke dir. Pausen sind bereits enthalten (momentan wählbar: ~10 %, ~20 %, ~30 %). Einiges andere wird nach und nach hinzugefügt. Es wird 4tel, 8tel, 16tel und 32tel geben. Die Grundidee ist zunächst 4/4 und 6/8, binär bzw. ternär. Inwieweit auch andere Takte möglich sind, wird sich noch zeigen. Allein auf Basis von 4/4 und 6/8 mit Pausen und den von mir vorgesehenen Übungsarten werden schon „unendliche” Kombinationen für Übungen möglich. Je mehr unterschiedliche Takte, desto komplizierter wird es am Ende.


    Aufgrund der Einstellmöglichkeiten im späteren Frontend und der im Code hinterlegten Regeln sollen letztlich sinnvolle Übungen entstehen. Die Beispiele, die ich hier zeige, sind noch sehr rudimentär und dienen nur als Funktionstests.



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  • Die Hälse am Anfang von Takt 4 sollten anders gruppiert sein, aber ansonsten ist das so brauchbar - auch, wenn ich einige Sachen im Hinblick auf Lesbarkeit anders schreiben würde.


    Die runden Notenköpfe auf der obersten Linie sind für viele nicht selbsterklärend. Ohne weitere Anweisungen kommt der runde Notenkopf z.B. laut Weinberg-Standard erst bei Notierungen für mindestens fünf Toms vor; ansonsten findet man auf dieser Linie und darüber nur Becken, d.h. Kreuz-Notenköpfe.


    M.

  • Die runden Notenköpfe auf der obersten Linie sind für viele nicht selbsterklärend. Ohne weitere Anweisungen kommt der runde Notenkopf z.B. laut Weinberg-Standard erst bei Notierungen für mindestens fünf Toms vor; ansonsten findet man auf dieser Linie und darüber nur Becken, d.h. Kreuz-Notenköpfe.

    Ja richtig. Auf der oberen Linie ist in der Regel das Ride mit Kreuzen notiert.

    Die vielen Pausenzeichen würden mich persönlich stören. Ich fände es besser, wenn die vorgehende Note einen anderen Wert hätte, was das Pausenzeichen überflüssig machen würde.

    Die Notenhälse der BD könnten nach oben gerichtet sein und sich mit den anderen Elementen verbinden.

    Ich mag es, wenn das Gesamtbild möglichst kompakt ist. Ist aber alles Gewohnheitssache. Ansonsten ist das eine schöne Notenschrift.

    "Ambition is a dream with a V8 engine" - Elvis Presley

    2 Mal editiert, zuletzt von Drum Bee ()

  • ...wie meine Vorredner.....

    Das sieht schön aus, aber die Notation der 32tel mit den Pausen - die ist relativ ungewohnt bzw. unpraktisch für mich.

    Ich hab solche Synkopen-Läufe mir rein visuell eingeprägt mit der Schreibweise von E. Keune (60er Jahre Kleine Trommel Schule)


    Da sind in den schnellen synkopierten Figuren niemals Pausen, sondern es wird mit einer jeweils längeren Note gearbeitet und dafür werden einfach die dicken Balken quasi zerhackt und die Noten auseinandergeschoben, sobald eine 8tel innerhalb mehrerer 16tel auftritt usw....


    Das macht es möglich, sich einfach visuell einzuprägen, "welche Note fehlt in dieser Figur", und so kann man dann auch komplizierte Synkopen-Figuren mit etwas Übung sogar sicher vom Blatt lesen.


    Das würde mir bei der Notation mit den Pausen absolut schwer fallen. Dadurch sieht man nämlich nicht mehr "sofort" wo die 4tel Noten (das Raster) eigentlich liegt und man verliert sich im Pausen-Zählen.


    Ich weiß allerdings nicht, wie kompliziert das dann zu programmieren ist.

    Finale konnte das immer automatisch so notieren sie es für mich sinnvoll aussieht, das hab ich sehr viel benutzt.


    Ansonsten:

    Tolle Sache, was du da machst!!

  • Vielen Dank für euer Feedback! Stimmt, "mein Tom1" wäre nach PAS/Weinberg das High-Tom und ist eigentlich das Ride. Das werde ich noch anpassen. Andere Notenwerte statt Pausen ist bewusst nicht gewählt worden. Es geht ja ums Pausen lesen können. Das war und ist immer mein Ansatz. Gerade die Pausen werden im Schlagzeugunterricht oft "unterschlagen". Aber eventuell könnte ich beides einbauen. Wenn Pausen gewünscht sind, diese entweder durch angepasste Notenwerte "verschlucken" oder tatsächlich ausschreiben. Eine Unterfunktion zur Pausenfunktion. Mal sehen...

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