Beiträge von Lite-MB

    eDDy551
    von der "Schreinerfront" kann ich dir berichten, daß es auch mit sehr dünnen Funieren nicht ganz einfach ist, die auf eine zylindrische Fläche zu bringen - innen noch schwieriger als außen.
    Die Gefahr daß sie reißen (außen) und brechen (innen) ist ziemlich groß, die Profis arbeiten hier mit exakten Gegenstücken zum Pressen, die Funiere werden im Dampf geschmeidig gemacht und wenn sie eh schon mal warm sind, mit einem Zwei-Komponenten-Kleber verarbeitet, der unter Druck + Hitze aushärtet.
    ...eine Folie oder ein Fellbezug ist da sicherlich einfacher zu handhaben, auch einfacher als richtig gut zu lackieren.

    ich habe meine Cajon selber gebaut und die Saitenlage exakt eingestellt - außerdem kann ich über eine Gitarrenmechanik die Spannung sehr fein einstellen.
    Ich benutze die Klettstreifen nur dann, wenn ich ich sie wirklich brauche (z.B.) wenn sich mikrofoniert irgendwo die Resonanzen "beißen" oder blöd überlagern mit anderen Tonquellen.


    Dann ziehe ich die eine Hälfte des Klettbandes vor die Saiten, die andere Hälfte hefte ich hinten drüber. Dann probiere ich ob sich was mit der Höhe verändern läßt in das Klettband ist, bzw. ob ein breiteres oder schmäleres Klettband besser geeignet ist.
    Das Klettband hängt nur an den Saiten, ist nicht aufgeklebt, wie ich das auch schon bei fertigen Cajons gesehen habe.

    drumsandbeats
    ich habe mit Klettstreifen bessere Erfahrungen gemacht als mit Gaffa. Die Klettstreifen habe ich in verschiedener Breite - eine Seite vor die Saiten, eine dahinter, hat den Vorteil, das das Klettband mit den Saiten "wegschwingt", das Gaffa dämpft grundsätzlich auf der Platte.

    die türkischen Flats kenne ich auch nicht, ich habe einige Flatrides von A + K-Zildjian, Paiste 2002 + Sabian.


    Ich persönlich bräuchte nicht generel eine Kuppe auf einem Ride, aber schön, wenn doch vorhanden. Dein Heavy-Ride würde ich auch nicht für Quartett-Besetzungen nehmen - könnte mir aber als Alternative vorstellen, daß du mal deine großen Crash-Becken durchprobierst, was am ehesten noch als Crash/Ride einsetzbar wäre, dann hättest du erstens ein zweites Ride zum Flat zweitens ein Crash und drittens auch eine Kuppe.


    Als weitere Alternative könnte ich mir noch ein Jazz-Ride vorstellen (ich habe jeweils eines von K-Zildjian + Sabian), die klingen nicht wie ein Flat, aber auch nicht wie ein normales Ride in dieser Größe - irgendwo dazwischen und nicht uninteressant.


    Aber egal, auf keinen Fall in dieser Richtung etwas kaufen ohne das real + live gehört zu haben!! Antesten ist unbedingt Pflicht!!

    danke, danke...
    ich hab die Kataloge im Original vorliegen und außerdem einige Jahre ein Phonic in metalic bronze gespielt.
    ...und ich sagte ja, daß es sehr wahrscheinlich das metalic kupfer ist, wollte nur da andere nicht gänzlich auschließen.

    ich schließ mich Hochi an, auf jeden Fall in der Datierung! Auch die Hardware (Einzeltomhalter, Rosette auf der Bassdrum) untermauert das.


    und höchstwahrscheinlich ist es auch das "Metalic kupfer", aber der Hinweis im Text, daß es durch den Blitz sehr hell ist, könnte im Zweifelsfall auch noch ein ungüstig fotografiertes "Metalic bronze" herauskommen?!

    im Gegenteil, auf dem Ständer sind sie besser + sicherer aufgehoben, als wenn sie auf dem Boden stehen. Meine Becken hängen immer, entweder auf Beckenständern oder auf dem Dorn von Beckenkoffern.


    Aufgehängte Becken drecken halt ein, aber 1x pro Wochen mit dem Staubtuch drüber wird wohl zeitlich möglich sein...?

    ...hat wohl was mit Technik zu tun...?! Paar Stunden bei einem guten Lehrer sind sicherlich billiger als ständig neue Becken!


    Ich spiele querbeet A-Zildjian, K-Zildjian, Paiste 2002, Sabian, UFIP, Istanbul (alte Herstellung),... speziell die A-Zildjian habe ich über 30 Jahre, die Paiste 2002 auch schon min. 25 Jahre - keine Keyholes, keine Dellen und schon gar keine Risse!!
    Und zaghaft spiele ich auch nicht, da in der Regel rein akkustisch "gegen" Big Bands...

    Ich spiele schon über 20 Jahre von Calato den Regal Tip 550W Hickory Handle, sound- + und feelingmäßig das beste, was ich kenne. Aber der hat entscheidene Nachteile: erstens der Preis, inzwischen steht ein Paar so bei 40.-Euro, zweitens sind sie feststehend, d.h. sie müssen für den Transport in einen Behälter verpackt werden und sie fächern zu weit auf (ich klebe sie ab). Dafür ist der Holzgriff göttlich, die Balance wunderbar, die Stahlbesen sehr haltbar. Ich spiele sehr viel mit Besen, bei mir halten die schon bis zu zwei Jahre

    jeder hats gemeint, keiner hats geschrieben...
    dadurch, daß der Rebound, überhaupt das Spielgefühl mit den Besen anders ist als mit Sticks, bedarf es sehr der Übung die Rudiments mit der gleichen Konstanz (Timing) und Gleichmäßigkeit (Bewegung) zu spielen. Besonders deutlich wird das bei heftigem Tempo, die Kontrolle der Besen ist aufwendiger, Finger + Gelenke werden mehr belastet, d.h. die Technik ist zu üben und Finger + Gelenke sind zu trainieren.


    Ed Thigpen hat da sehr gute Workshops + Literatur, Videos/DVDs weiß ich nicht...

    ich hatte zu DM-Zeiten mal danach gefragt, damals hätte die Nachrüstung der Abhebung ca. DM 70.- gekostet - bei Selbstmontage (u.a. Löcher in den Spannring bohren).
    Da ich für die Snare nur knapp DM 60.- bezahlt hatte, erschien mir das unverschämt! Ich habe mir bei ebay eine solide Pearl-Abhebung ersteigert, mir aus Alu-Blech eine Grundplatte gefertigt und das ganze anmontiert. Kosten um Euro 10.-
    Aber einen Nachteil hat das ganze, die Pearl-Abhebung baut etwas höher als das Sonor-Original und steht deutlich oben über - wobei die Sonor auch nicht bündig abschließt. ...die Snare ist halt nur 2" hoch.

    Vorsicht mit Gewindebohrern!! Die metrischen lassen sich ansetzen und auch durchdrehen - dummerweise passen hinterher die Zoll-Schrauben nicht mehr! Wenn, dann nur (die recht teueren) Zoll-Gewindebohrer verwenden!


    Die meiste Hardware, die ich benutze hat 20 + mehr Jahre auf dem Buckel (Sonor), ich putze das ganze Zeug 2-3x pro Jahr mit Ballistol, vieles sieht noch hervorragend aus, alles ist in einem gutem Zustand, auch auf der Bühne optisch uneingeschränkt nutzbar.

    erstens kann man das Pad auch auf eine harte Unterlage plazieren, dann hast du sofort einen größeren Rebound als auf der Snare.


    und zweitens glaube ich nicht, daß das Üben mit weniger Rebound die Technik kaputtmacht (sofern vorhanden!!!), schließlich übt man auch mit Rods oder Besen.

    Zitat

    Original von Hilite freak
    ...Die ersten Performer Sets (von 85-91) waren Buchensets, die Toms waren 6-lagig und foliert, die Hardware war praktisch identisch mit der Phonic Serie. Richtig gute Drums zum Einsteigerpreis. Zu erkennen an den gelben Performer Schriftzug auf den silbernen Badges.....


    ...und von weitem schon an den billigen häßlichen Flügelschrauben/Flügelmüttern!


    Außerdem habe ich da eine Bildungslücke - von der zweiten Generation in Pappel wußte ich bisher nix.

    ...wenn man bedenkt, daß das mal die "Billig-Ausführung" von Sonor war (parallel zu Phonic, Phonic-Plus, Signature + Lite) - und das vergleicht mit den heutigen Anfänger-Sets...meine Schande, war des Performer dagegen edel!!


    Das Performer braucht (wie schon oben erwähnt) die richtigen Felle + eine exakte Stimmung, dann klingt das Teil sogar rein akkustisch recht gut - sind halt Buche-Kessel, kann man mögen - muß man aber nicht.