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jensensen

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1

Dienstag, 12. Januar 2016, 13:16

Kleines Homerecording-Studio einrichten - Cubase oder Studio One oder ... ?

Hallo werte Gemeinde,

mir ist schon klar, dass ich grundsätzlich in einem Recording-Forum besser aufgehoben wäre (dahin würde ich mich ggf. auch noch wenden).
Aber ein Drummer fühlt sich natürlich unter anderen Drummern immer ziemlich wohl und außerdem gibt es ja hier einige sehr erfahrene Recording-Cracks, die mir vielleicht den einen oder anderen Tipp geben könnten.

Zur Ausgangssituation:
Ich würde mich mal als ziemlich oldschool bezeichnen; so oldschool, dass ich seinerzeit mit C-Lab Creator auf dem Atari 1040 ST MIDI-Sequencing & Recording betrieben habe. Tonerzeuger waren u.a. Kawai K1 und Roland S330, gemastert wurde auf DAT – those were the days … (3,5-Zoll-Disketten und so). Immerhin, Sachen von mir liefen im ÖR-Rundfunk und haben es bis zu RTL geschafft.
Dann kam – erst mal gar nichts. Viel Später kam dann die Rückkehr zum drumming, Hobby-Bands (Cover), ein paar E-Drum-Versuche, hauptsächlich aber akustische Sets.

Vorhanden ist also:
Drumset + Mikros (für Proberaum und Live), ein Soundcraft EFX 12 Mischer (für Proberaum und Live), ein Roland TD-12 (Übungsdrum für den Keller), diverse alte Synths / Git / Bass (alles eher LoFi und nur der Vollständigkeit halber aufgezählt). Und jetzt ein ca. 8 qm großes Räumchen, das ich künftig für Homerecording-Aktivitäten nutzen möchte. Es geht um reine Hobby-Aktivitäten (Demos, Arrangements etc.), kein professioneller Anspruch.

Was benötige ich?
Grundsätzlich: Ich bin kein ausgesprochener PC-Freak und habe nur die allernötigsten Kenntnisse in diesem Bereich. Ich liebe einfache, pragmatische und funktionale Lösungen. Ich würde gern einen Laptop nutzen, um auch im Proberaum oder anderswo aufnehmen zu können. Reicht da ein 17-Zöller zum Arbeiten? Ach so, ich sollte erwähnen, dass ich auf keinen Fall mit Apple arbeiten möchte … Es geht also um PC-Lösungen. Und es geht ausschließlich um Homerecording / Audio-Bearbeitung (kein Bürokram, kein Videoschnitt etc.).
Grundsätzlich würde ich als Haupt-Eingabemedium eine Synth-Workstation nutzen wollen, die auch wiederum live bzw. im Proberaum nutzbar sein sollte. Ich bin Drummer, kein Keyboarder, kein Gitarrist, kein Bassist, Noten sind für mich Teufelszeug. Gesang ist im Homestudio nicht vorgesehen, vllt. mal im Proberaum.

Meine bisherigen Überlegungen:
Von der Software habe ich mich nach viel Lesen erst mal auf Presonus Studio One V3 Artist eingeschossen. Gibt es Erfahrungen damit?
Laptop: Vielleicht sowas wie den Medion Akoya P 7641 (oder reicht der Medion P 7632)? Beides 17-Zöller. Besser noch einen großen Bildschirm dazu kaufen? Dann kleinerer Laptop? Welcher? Gibt es sehr gewichtige Argumente für eine stationäre Lösung?
Synth: Sowas wie der Yamaha MX 61 oder ähnlich. Vorschläge? Keine 88er Tastatur.
Interface: 8-kanalig (ich möchte schon ein Drumset oder eine Live-Situation aufnehmen können). Presonus AudioBox 1818 VSL oder Presonus Studio 192 oder Motu 8 Pre USB? Oder anders?
Abhöre: Presonus Eris 5 oder Yamaha HS 5 (ich habe früher auf den NS10 gemischt)?

Budget: Mir ist schon klar, dass das 4-stellig werden wird und dass die erste Ziffer wahrscheinlich keine 1 mehr sein wird. Trotzdem gerne so günstig wie möglich.
Was habe ich übersehen, was habe ich nicht bedacht?
Vielen Dank erst einmal für Aufmerksamkeit und für etwaige Vorschläge, Kommentare etc. :)

Edit: Ergänzt um die Frage: Welche DAW

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »jensensen« (17. Januar 2016, 17:59)


Beeble

Beckenpolierer

  • »Beeble« ist männlich

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2

Dienstag, 12. Januar 2016, 21:32

ich empfehle dir dich mal schlau zu lesen. Das Thema ist hier nicht in 3 postings zu behandeln.
Nur soviel, ein Medion Laptop it so mit die schlechteste Hardware die man für Audiorecording und Bearbeitung nehmen kann.
Das wird damit nicht funktionieren. Ein brauchbares Windows Laptop liegt bei 1200-2000 Euro, eine Desktoplösung bei der Hälfte.
Auf recording.de findest du aber sehr viel zum Thema und vor allem einige Basics.
Du solltest auch genau wissen was du machen willst. Deinem Posting entnehme ich das du Drums und Synthesizer aufnehmem willst.
Vielleicht bist du da besser mit einem portablen Recorder bedient um dich erstmal preisgünstig in die Materie einzuarbeiten.
Eine DAW ist auch dabei, die reicht erstmal zum aufnehmen und bearbeiten.
All the gear, no idea

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Beeble« (12. Januar 2016, 21:37)


  • »rhythm memory« ist männlich

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3

Dienstag, 12. Januar 2016, 21:49

Ein brauchbares Windows Laptop liegt bei 1200-2000 Euro



bitte???

warum geht jetzt kein "Home"!!!-recording auf einem 400,- EUR Notebook ???

kopfschüttel****
"Die Sprache ist natürlich im ersten Moment immer ein Hindernis für die Verständigung."


Marcel Marceau (*1923), französischer Pantomime

jensensen

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4

Dienstag, 12. Januar 2016, 22:39

Dann frag ich doch mal in die Runde: Wer macht denn hier Audio mit einem Windows-Laptop für 1200-2000 Euro?
Und gibt es vllt. jemanden, der dafür einen günstigeren Rechner verwendet?
Beeble, die Medions sollten nur als Beispiel für ungefähre Leistungs- und Speicherwerte dienen. Wenn 1TB Speicher bzw. 128 GB SSD und die verbauten Prozessoren nicht reichen, was brauche ich statt dessen? Konkrete Vorschläge herzlich willkommen. :)

mc.man

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5

Dienstag, 12. Januar 2016, 23:11

Ohne peripherie für ca. 700 Euro im Tower.
Prozessor i5
8gb ram
SSD und herkömmliche Festplatte.
Usb-Interface zum Aufnehmen ist ein Tascam us1641. Zum Bearbeiten mit Cubase habe ich ein m-audio Interface auf PCI-slot. Ich nutze zum Aufnehmen im Proberaum einen weiteren Rechner. Da funktioniert aber auch schon ein Laptop für 300 Euro.

Sinnvoll ist für die Bearbeitung mit der DAW ein großer Monitor. Besser zwei davon.

Maurizius

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6

Mittwoch, 13. Januar 2016, 08:55

Dann frag ich doch mal in die Runde: Wer macht denn hier Audio mit einem Windows-Laptop für 1200-2000 Euro?

Ich habe so ein Teil.

SCHENKER B713 BUSINESS Notebook 43,9cm (17.3")

. 43,9cm (17.3") Full-HD (1920*1080) Non-Glare - derzeit nicht erhältlich - wieder lieferbar ab Anfang Dezember 2014

. Intel HD Graphics 4600

. Intel Core i7-4710MQ - 2,50 - 3,50GHz 6MB 47W

. 16GB (2x8192) SO-DIMM DDR3 RAM 1600MHz Crucial

. 500GB SATA-III SSD Samsung 840 EVO Series (MZ-7TE500BW)

. DVD SATA Multinorm Brenner

. Intel Wireless-AC 3160 (inkl. Bluetooth)

. Basis-Garantie: 24M. Pickup&Return | 6M. Sofort-Reparatur

. Microsoft Windows 8.1 64 Bit deutsch
Ich bin nicht dick, nur zu klein für mein Gewicht. X(

Musik sagt viel über Gefühle aus, sie muß nicht perfekt sein. Denn Perfektionisten
haben keine Zeit für Gefühle, sie sind zu sehr damit beschäftigt perfekt zu sein. Und wer mag schon Musik ohne Gefühle? (
Neil Young)

F-O-B

jensensen

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7

Mittwoch, 13. Januar 2016, 10:13

Vielen Dank für den bisherigen Input, das hilft mir sehr.
Maurizius, machst du das professionell oder was war dein Ansatz für diesen Rechner?
Die einen sagen: i5-Prozessor reicht, andere wollen wohl offensichtlich stets einen i7-Prozessor eingebaut haben ...?! ?(

Beeble, ein Homestudio hatte ich schon mal, sowas will ich wieder haben (diesmal mit DAW etc.).
Ein Multitracker reicht mir da nicht. :)

DoctorCajon

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8

Mittwoch, 13. Januar 2016, 10:40

Ahoi,

mal aus meiner Sysadmin Erfahrung und der aus meinem eigenen Homestudio heraus (Achtung: explizit kein Recording-Prof-Tipp):

Falls Du Dich beim Thema Notebooks in der Medion-Preisklasse umschaust, achte drauf, dass das Notebook keine 5,4k Magnetplatte hat. Sonst macht Mehrspurrecording keinen Spaß. Ansonsten vielleicht noch ein paar Euro extra einplanen, um die Patte zu tauschen gegen eine SSD oder schnell drehende Magnetplatte.

Ich denke beim Prozessor kommt es darauf an, wie viele Spuren Du gleichzeitig aufnehmen willst. Für 8 Spuren sollten die heutigen i5 durchaus ausreichen. Wichtiger als der Prozessor ist viel Ram (für Plugins) und wie geschrieben schnelle Platten (am allerbesten getrennte für OS und Aufnahmen, 2 Platten gibt´s mittlerweile auch mit Mittelpreissegment bei Notebooks).

Ich bin bei den Interfaces mittlerweile bei Focusrite (Saffire Pro 40) gelandet (nach Presonus und M-Audio). Ich muss sagen, das Focusrite toppt die anderen Interfaces, die ich hatte bei weitem und wäre im Bedarfsfall sogar mit einem OctoPre8 auf 16 Eingänge erweiterbar. Vielleicht wäre ein gebrauchtes Scarlett oder sowas in der Richtung für Dich interessant. Sobald die ein Adat Interface haben, kannst Du die auch mit dem OctoPre oder einem 2. Interface erweitern.
"The first rule of drumming: If you make a mistake, turn around and look angrily at the bass player" - Nick Mason

Albatross

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9

Mittwoch, 13. Januar 2016, 13:31

Ich würde auch sagen, dass man mit einem i5 (und begrenzt sogar i3) was anfangen kann.

Klar, mit einem i7 hat man natürlich mehr Reserven. Ist halt eine Kostenfrage.
Ich nutze einen i7 (Desktop), arbeite aber auch mit 16 Spuren. Reserven sind
noch zu genüge vorhanden, da ich auch (noch) wenige Plugins auf die Spuren lege.
Wichtiger ist erstmal: möglichst viel RAM.

Ich würde z.B. mal bei eBay nach einem gebrauchten Dell Latitude E-Serie-Laptop
mit i5 oder i7 Ausschau halten (bekommt man oft recht günstig, da Business-Geräte). Sonst
Lenovo oder so. ggf. Speicher nachrüsten, externes Audio-Interface, u.U. SSD nachrüsten.

Theo

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10

Mittwoch, 13. Januar 2016, 13:50

Für die reine Aufnahme benutze ich immer noch einen inzwischen über 10 Jahre alten Win XP PC mit 256MB Ram, 40 GB Festplatte 5400U/min und einem Athlon 1.2 Ghz Prozessor. Damit kann ich mit einem EMU 1820 PCI Interface ohne Probleme 8 Spuren + Midi parallel aufnehmen (DAW = Reaper). Einfache Nachbearbeitung ist mit diesem Rechner auch möglich. Klar, wenn ich aktuelle PlugIns wie z.B. Superior Drummer nutzen will funktioniert das mit dieser Kiste natürlich nicht mehr...

Vorher genau überlegen was man will und welche Software bzw. PlugIns eingesetzt werden sollen!!!

Maurizius

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11

Mittwoch, 13. Januar 2016, 14:00

Vielen Dank für den bisherigen Input, das hilft mir sehr.
Maurizius, machst du das professionell oder was war dein Ansatz für diesen Rechner?
Die einen sagen: i5-Prozessor reicht, andere wollen wohl offensichtlich stets einen i7-Prozessor eingebaut haben ...?! ?(

Professionell nicht, aber ich nehme den halt gerne, um unsere Proben aufzunehmen (16 Kanäle) und grob vorabzumischen.
Zudem noch für Superior Drummer, da ich ja E-Drummer bin. Ich wollte
genug Reserven haben und da hat der ein für mich gutes
Preis-Leistungsverhältnis gehabt.
Der ist rasend schnell und hat mich bis dato noch nicht im Stich gelassen. Eher im Gegenteil.
Für das Feinmischen (Spielfehler löschen :D ) oder den Mix-Down nehme ich dann meinen Desktoprechner.
8 Kern irgendwas mit 16GB RAM und Windows 7. Genauere Daten habe ich für den aber nicht im Kopf.
Ich bin nicht dick, nur zu klein für mein Gewicht. X(

Musik sagt viel über Gefühle aus, sie muß nicht perfekt sein. Denn Perfektionisten
haben keine Zeit für Gefühle, sie sind zu sehr damit beschäftigt perfekt zu sein. Und wer mag schon Musik ohne Gefühle? (
Neil Young)

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Josh

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12

Mittwoch, 13. Januar 2016, 14:10

Moin
Ich habe 2 Presonus Firestudios, 1x Projekt, 1x 26/26 gekoppelt mit einem Digimax Preamp und bin sehr zufrieden damit.
Was da jetzt "unter Laborbedingungen" besser oder schlechter sein soll (Preamps, Knöpfe die man drücken kann aber dank der Software nicht wirklich braucht) ist mir Jacke wie Hose ;)
Letztendlich macht es die Software und der, der die Sachen bedient. Wie so oft erwähnt fängt die Kette bei den Mikros an bzw. das was da rein geht.
Zur Rechner-/Prozessorfrage würde ich mehr auf den Chipsatz achten, manch ein i3 steckt einen i5 in die Tasche :P

Wichtiger ist erstmal: möglichst viel RAM.

Das steht natürlich außer Frage, da beißt/begrenzt sich dann höchstens noch das OS und/oder das Board, . . . wobei, . . . XP auf 'nem i5/i7, . . . pfui :D
Software komme ich ebenfalls mit Presonus sehr gut zurecht.
Ich würde jedoch von der Artist-Version Abstand nehmen, VSTs, MP3, FX um nur paar "Hürden" zu nennen. Besser eine alte V2 Producer oder Professional schießen ;)
Alternativ gibt es auch Up- und Crossgrades, falls du schon irgendwelche andere Software hast. Gugg mal hier rein.
Du wirst das schon schaffen :thumbup:

Edith sagt, USB, ADAT-Karte, Firewire wäre noch zu überdenken ;)
Greez, Josh

Es ist nicht wenig Zeit die wir haben, sondern zu viel Zeit die wir nicht nutzen!:sleeping:

Mein Geraffel<>Bastelecke<>Band1 Band2

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Josh« (13. Januar 2016, 14:18)


hr808

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Wohnort: Züri Oberland

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13

Mittwoch, 13. Januar 2016, 16:34

Pauschale Aussagen wie "es muss mindestens ein i5 Prozessor sein" halte ich für wenig zielführend, solange niemand weiss was mit dem Rechner alles gemacht werden soll.
Zudem gibt es bei den Prozessoren mit gleichem Oberbegriff, wie zum Bsp. "i5" erhebliche Unterschiede bei Leistungsfähigkeit und Preis.
Erstmal sollte klar sein, wofür der Rechner genutzt werden soll. Reines Recording, die Spuren nach oder während der Aufnahmen mit wenigen Effekten bearbeiten oder gar
während der Aufnahme zusätzlich mehrere Spuren mit Softwareinstrumenten (Sampler, Synthesizer) laufen lassen.
Für reines Recording reicht, wie weiter oben bereits erwähnt, eine zehn Jahre alte Mühle mit XP vollkommen aus. Läuft bei mir im Proberaum so (Celeron 2.4GHz, 1 GB RAM, abgespecktes XP, Reaper, HDD 5400UpM).
8 Spuren simultan, bei 512 Samples Audiobuffer (für meinen Zweck eh unerheblich) - keine Sorgen.
Soll die Karre aber aufnehmen und Softwareinstrumente laufen lassen, bzw Softwareeffekte (Hall!) berechnen, dann brauchts halt schon einiges mehr zum Freude haben.
In dem Fall würde ich zu einem aktuellen(kein i3/5/7 aus 2012 oder so) Vielkernprozessor, viel RAM >=8GB, eher 16+ und SSD greifen.
Lieber etwas mehr als grade ausreichend. Dann kann man damit auch in 10 Jahren noch arbeiten.
Neuere Prozessoren haben in der Regel ja auch gegenüber ihren Vorgängern den Vorteil geringerer Verlustleistung(Wärme). Heisst, dass die Lüfter mit weniger Drehzahl arbeiten können.
Schön wenn man diese nicht als störend wahrnimmt.
Der preisliche Unterschied ist, wenn man langfristig denkt, wenig erheblich.

Just my 2 cts

Grüsse
Manchmal greift man ins Klo und findet trotzdem 'ne Rolex :)

AAXplosion

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  • »AAXplosion« ist männlich

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14

Mittwoch, 13. Januar 2016, 19:20

Zitat

In dem Fall würde ich zu einem aktuellen(kein i3/5/7 aus 2012 oder so) Vielkernprozessor, viel RAM >=8GB, eher 16+ und SSD greifen.


Das wäre dann die 6. Generation (Skylake).
Das ist nicht nötig. 1. viel zu teuer und 2. kaum schneller als die vorherigen Generationen. Besonders Skylake ist nicht empfehlenswert.
Ein i5 2500 Sandy Bridge von 2011 hält heute immer noch gut mit, wäre aber in diesem Fall quatsch, da die Mainboards einige Features nicht unterstützen.
Ich persönlich würde einen Xeon 1231 V3 empfehlen. Das ist im Prinzip ein i7 der 4. Generation ohne Grafikeinheit zum Preis eines i5. (Für nen schalen Taler kann man sich dann ne dedizierte Grafikkarte holen).
Der hat den Vorteil, dass er Hyperthreading unterstützt (8 virtuelle Rechenkerne) und da Cubase Multicorefähig ist, sehr von Vorteil. Dazu 16GB DDR3 Ram. Ne SSD brauchts nicht zwingend. Eine gute SATA3 HDD reicht locker aus für dein Vorhaben.

Wenns ein Laptop sein muss, ist sowieso meist ein aktueller bzw einer aus der Generation davor verbaut. Aber auch hier kann man bedenkenlos einen Haswell (4. Generation, i5-4XXX) nehmen.
Das würde dann so Richtung 500-600€ laufen.
Desktop PC wäre nochmal etwas günstiger. Am besten selbst zusammenbauen, oder zusammenbauen lassen.
Ich kann dir da gerne was zusammenstellen.

Hajo K

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15

Mittwoch, 13. Januar 2016, 21:37

Hi jensensen,
Die einen sagen: i5-Prozessor reicht, andere wollen wohl offensichtlich stets einen i7-Prozessor eingebaut haben ...?!
so ist das ja immer hier im Forum. ;) Die einen sagen Axis, die anderen Hackebeil als ultimative Fuma und so weiter. Auch wenn Du keinen Mac einsetzen möchtest, nur zur Orientierung: Bei mir im Proberaum schnurrt noch ein höchst betagtes (10 Jahre altes) MacBook Pro mit … tadaaaa … 3 GB Hauptspeicher und normaler Festplatte. Damit hab ich regelmäßig 16 Spuren aufgenommen und bis zu 23 (mit moderatem Effekteinsatz) abgemischt. Klar, als Amateur und ohne Anspruch auf professionelle Ergebnisse. Technisch hat das funktioniert. Wenn ein passabel ausgestattetes 500 EUR Win-Laptop die gestellte Aufgabe nicht hinbekommt, dann weiß ich's auch nicht. Audio (unter genannten Amateurbedingungen!) ist doch nun echt nicht mehr das Thema, das moderne Hardware fordert. Mein MacBook Air (2012er BJ) mit lahmem 1,8er i5 Prozessor und 4 GB wird da nicht mal handwarm.

Aber nach oben ist die Wunsch-und-Investitions-Skala ja bekanntlich nicht offen. Dir viel Erfolg bei den Entscheidungen und auf dem Weg zum eigenen Homestudio!

Gruß
Hajo K
Meine Allmächtige Birke :) | Mein zweites Demo | DF-Suche mit Google - so geht's
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matzdrums

drumming&technique

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Endorsements: agner, istanbul mehmet

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16

Mittwoch, 13. Januar 2016, 22:06

Ich liebe einfache, pragmatische und funktionale Lösungen.


- laptop von apple in 15"
- externe festplatte
- rme babyface
- zusätzliche preamps nach bedarf per adat anhängen.

zu spät

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17

Mittwoch, 13. Januar 2016, 22:45

Bei mir im Proberaum schnurrt noch ein höchst betagtes (10 Jahre altes) MacBook Pro
Bei mir auch :thumbsup:

Darauf läuft eine ältere Version von Cubase Elements.

Und da davor hängt ein Behringer X32 Producer Mischer. Den kann ich dann auch noch vom MacBook "fernsteuern", wenn ich will.

That's all.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »zu spät« (13. Januar 2016, 22:55)


18

Donnerstag, 14. Januar 2016, 00:08

Zitat von »jensensen«
Ich liebe einfache, pragmatische und funktionale Lösungen.


- laptop von apple in 15"
- externe festplatte
- rme babyface
- zusätzliche preamps nach bedarf per adat anhängen.

+1
Wobei statt des RME Babyface auch andere RME Interfaces infrage kommen könnten.
Einfach - pragmatisch - funktional schreit leider für mich nach einem Mac, auch wenn
der TS das ausschließt.

Ansonsten habe ich mit Notebooks aus 2006 oder 2009 und 1-4 GB RAM und ansonsten ordentlicher
Ausstattung bereits mit Intel Core 2 Duo 24 und mehr Spuren mischen und 16 Spuren sauber aufnehmen
können. Dazu gehört aber auch einiges an System-Tuning / Tweaking der eingesetzten Umgebung, insbesondere
was das OS betrifft.

Theoretisch müsste jeder Rechner mit i5 oder i7 und mehr als 4 GB RAM in der Lage sein, diese Anforderungen zu erfüllen,
wenn es bereits mit deutlich schwächerer Hardware geklappt hat. Aber praktisch kann das leider wieder ganz anders aussehen...

babysnakes

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19

Donnerstag, 14. Januar 2016, 00:21

ich nutze seit jahren ein macbook pro von 2010 mit 2,4 ghz c2d und 8gb ram, nehme mit logic 9 und einer rme fireface 800 mit 2 kaskadierten rme octamics auf, also insgesamt wären 20 mic eingänge denkbar (brauche aber "nur" 16 momentan).
meine festplatte ist eine 5400 u/min und ich habe bis dato noch keine probleme beim recorden gehabt (habe aber auch kaum plugins während des aufnehmens laufen).

kann ich nur empfehlen. und genau: mein os ist noch snow leopard (also 10.6.8 ) - ist auch schon seit ewigkeiten überholt eigentlich. aber läuft alles wie geschmiert.

zwaengo

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  • »zwaengo« ist männlich

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Wohnort: Schleswig-Holstein/Schwansen

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20

Donnerstag, 14. Januar 2016, 10:08

Bei mir im Proberaum schnurrt noch ein höchst betagtes (10 Jahre altes) MacBook Pro mit … tadaaaa … 3 GB Hauptspeicher und normaler Festplatte


Hier ebenfalls, nur mit 4GB RAM. Dazu zwei Presonus FirePods in DaisyChain und damit kann ich ohne Probleme 16 Spuren simultan aufnehmen. Wichtig unter Mac OS X wie unter Windows: Bei älteren Rechnern sollte das Betriebssystem abgespeckt und alle für die Aufgabe unnötigen Hintergrundprozesse/-Erweiterungen entfernt/vermieden werden.

Wie hier schon erwähnt wurde, kann man ohne Probleme mit sehr alten Rechnern sehr komfortabel aufnehmen. Die Probleme entstehen bei Echtzeiteinsatz von Software-Instrumenten, komplexen Hallräumen etc...

Ansonsten sind die Hauptstörer WLAN, Bluetooth, Virenscanner, Scanner-/Druckertreiber, die nach den Geräten schauen etc...