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Drumstudio1

Drums, Cymbals

  • »Drumstudio1« ist männlich

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61

Mittwoch, 6. März 2019, 18:16

Zitat

mir ist die Frauenqoute hier im Thread zu gering...ich geh mal trommeln.


:thumbsup:

Dabei habe ich hier so soft-feminin formuliert wie schon lange nicht mehr. Normalerweise schwillt mir beim Lesen von haltlosem Bullshit nämlich der Kamm..... hahaha :D

Humoriger Gruß bei (biologischer Fakt) schwindendem Testosteronspiegel :D

Ich bin nun mal off, da Seelanne recht hat: es ist Satire.

  • »drumrumköln« ist männlich

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62

Mittwoch, 6. März 2019, 18:43

Mich wundert mit zunehmendem Alter ja immer weniger, aber dieser thread ist dann doch mal wieder eine erhellende Erfahrung.
Da wir ja mittlerweile bei der Genetik angekommen sind, denn ansonsten gibt es ja keinerlei Probleme..., kurz mal dieses hier um sich einen Einstieg in die FAKTENLAGE zu erarbeiten....muss man(n) natürlich nicht tun, denn ...ach egal :D
https://de.statista.com/statistik/suche/…s=1&accuracy=or
https://ec.europa.eu/germany/news/frauen…-weit-hinten_de
Interessant auch der Vergleich mit anderen Nationen ( auch wenn man es weltweit vergleicht, stößt man auf interessante Erkenntnisse, die man so erst gar nicht vermutet). Ziemlich egal, ob man sich DAX-Unternehmen, Verbände, Hochschulwesen, Forschung und Wissenschaft, Medizin, Institute, Medien usw usw anschaut. Es ist überall vergleichbar unausgewogen.
Klingt irgendwie komisch, ist aber so...

Und wer daraus jetzt ableitet, dass die Gesellschaft - insbesondere in Deutschland - augenscheinlich also noch ziemlich antiquiert etwas hinterherhinkt (denn es handelt sich hier sehr deutlich ganz vornehmlich um Überbleibsel aus der Geschichte, die sich diesbezüglich bis vermutlich in die Steinzeit zurück verfolgen lassen), liegt selbstverständlich vollkommen daneben. (obwohl, wenn man hier mal aufmerksam liest...)
Aber die Wahrheit ist:

Der deutschen Frau fehlt leicht erkennbar ganz einfach das "Chef-Gen",
bzw. sie ist einfach zu doof für die wirklich wichtigen Dinge... :thumbsup:

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »drumrumköln« (6. März 2019, 18:57)


trommla

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  • »trommla« ist männlich

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63

Mittwoch, 6. März 2019, 18:59

Statistiken über Chef-Gene und Frauen in Führungspositionen bringen uns aber beim Thema Jazz nicht weiter. Wobei der Drummer einer Big Band ja schon auch eine gewisse "Führungs-Funktion" hat ;)

m_tree

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  • »m_tree« ist männlich

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64

Mittwoch, 6. März 2019, 19:06

Provokant ausgedrückt, muss im Gegenteil ein männlicher Drummer deutlich bessere Skills vorweisen, um ähnliches öffentliches Interesse wie eine Anika Nilles, Meytal Cohen oder Hannah Ford zu bekommen. So sexistisch das sein mag, Benachteiligung sieht in meinen Augen anders aus.

Aber Hallo ... ein noch besseres Beispiel ist diese Youtuberin hier. Mehrere Drum Covers mit jeweils einer Hand voll Millionen Klicks. Absolut durchschnittlich gespielt. Dafür würden männliche Kollegen nur ein müdes Lächeln und ein paar tausend Klicks (wenn es hoch kommt) kriegen. Aber ihr Geschlecht, ihr attraktives Äußeres (das mit reichlich nackter Haut in Szene gesetzt wird) und ihr kindliches Spiel ziehen eben ...

https://www.youtube.com/channel/UCdld7SHk9IyYSkNrHA9B6Dw

  • »drumrumköln« ist männlich

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65

Mittwoch, 6. März 2019, 19:06

Statistiken über Chef-Gene und Frauen in Führungspositionen bringen uns aber beim Thema Jazz nicht weiter. Wobei der Drummer einer Big Band ja schon auch eine gewisse "Führungs-Funktion" hat ;)

Die Statistiken spiegeln sich in der hier dokumentierten Ignoranz wider. Da sind Leute, die aus beruflicher Praxis sehr nah am Thema sind und sich Gedanken über mehr Augewogenheit machen. Die wissen, warum sie an benannten Stellschrauben etwas zum Besseren bewirken könnten. Wie ist denn Deine diesbezügliche Erfahrung dahingehend? Deiner Expertise nach weißt Du jedenfalls ja so richtig mächtig Bescheid...



Genau so wird übrigens auch seit langem bereits in der Wirtschaft, in den Universitäten, in Forschungseinrichtungen usw usw nachgedacht. All das wird hier mal locker weggewischt und es heißt " ein paar militante Emanzen"...

  • »Terror-Klopfer« ist weiblich

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66

Mittwoch, 6. März 2019, 19:21

Jetzt hatte ich auf die Schnelle "Chromosominnen" gelesen..... :D
:thumbsup: @trommeltom: Genderkram ist das Thema, das mein Blut in Wallung bringt und ich so schnell tippe, dass sogar die Vertipper freudsch zu deuten sind.


Und damit wären wir bei Deinem Thema, @Dani808 und @drumrumköln ...
Es fällt mir unfassbar schwer, ein lächerliches Thema sachlich zu kommentieren. Aber gut, Du willst Sachlichkeit, ich versuche, mich mal zusammenzureißen:

Sinngemäß wird hier beklagt: Obwohl mehr Mädchen in den Musikschulen anfangen ... (an der falschen Sozialisation oder Erziehung kann es dann ja wohl nicht liegen),
sind später in Bands und Ensembles die Mädels Mangelware.


Warum also spielen also überwiegend Jungs/Männer nachhaltig - (auch ein Wort, das ich besonders liebe) - Instrumente?

Die Antwort ist so simpel wie logisch auf einen Punkt zu bekommen:

Weil sie vögeln wollen! (Darf man hier so schreiben? - Ok, ich versuche es sachlicher)

Ein Blick auf die Biologie der Geschlechter zeigt uns, dass in der Regel alle Männchen zu massenhafter Reproduktion fähig sind und ihr Ziel ist es, den Genpool exakt mit ihren Genen zu fluten. Zu diesem Behufe beißen sie in der Tierwelt auch gern mal die Konkurrenten weg/tot.
Die Weibchen sind da eingeschränkter und können nur alle 9 bis 12 oder mehr Monate ein oder mehrere Nachkommen gebären. (Je nach Gattung) Somit ist es logisch, ökonomisch und vernünftig, sich für dieses Unterfangen, den stärksten, gesündesten und besten Artgenossen dafür zu wählen. Sie müssen sich nicht anstrengen, sie wählen aus.

Der Homo Sapiens (dessen Evolution ich persönlich im 21. Jhrt als rückentwickelnd bewerten würde) hat sich im Laufe der Zeit männlicherseits vom Totbeißen des Gegners verabschiedet und versucht die Gunst der Weibchen, die er wiederum nicht zwingend zur Reproduktion im eigentlichen Sinne erobern will, mit anderen Taktiken zu erobern.
Das, was sich in jungen Knabenblütenträumen-Jahren am einfachsten und günstig realisieren läßt, ist, ein Instrument zu lernen, auf irgendeiner Bühne zu stehen und sich (folgerichtig) anhimmeln zu lassen. Später strebt er zu Wissen, Geld, Macht, Ruhm. Nicht vielen gelingt das, aber immerhin in der Musik kann er mit etwas Begabung und viel Fleiß groß rauskommen! ... Was die Frauen betrifft ... wir sind uns ja sicher einig, dass es sich generell auch für die größten Könner um eine brotlose Kunst handelt.

Zu @m_trees Kommentar kann ich noch was Neuroanatomisches beitragen.
Der Balken zwischen den beiden Hirnhälften ist bei den (beiden!) Geschlechtern unterschiedlich dicht mit Assoziationsfasern bestückt, die bei Frauen dazu führen, Ratio und Emotion, die je auf der re und li Hemisphäre lokalisiert sind, gleichzeitig wahrzunehmen und zu bewerten. (Ein Frau sieht Bilder von Krieg und Kampf und sie denkt sofort über die Menschen, die Kinder, die Unglücke nach. Ein Mann sieht das gleiche Bild und fragt, wofür/gegen gekämpft wird.)
Auch hier ganz simple biologische Gründe: Frauen mit einem weniger Muskelbestücktem Körper (ich bitte inständig, dass das nicht bezweifelt wird) und der Fähigkeit, Kinder zu gebären, haben sinnvollerweise diese soziale Sicht auf die Welt. Es geht immerhin um den Nachwuchs. Männer fokussieren auf den Schutz der Sippe, das sind Gefühle kontraproduktiv.

Aber homosexuelle Menschen sind weder arme Schweine, noch müssen sie sich arrangieren. Sie sind wie sie sind und die die ich kenne, sind glücklich und zufrieden. Allerdings sind sie ebenso die Ausnahme, wie die (s.u.) Pinguine. Ja, und?

Zitat

Der menschliche Dimorphismus wird überschätzt, wie die Arbeitsteilung der frühmenschlichen Gesellschaft. Wenn Piguinmännchen Brüten, können wir das auch.

Das sehe ich nicht so.
Die Unterschiede der Geschlechter sind vorhanden und sinnvoll. Was wiederum nicht bedeutet, dass man das generalisieren muss. Aber das Häufige häufig und das Seltene selten, wie ein sehr kluger Kölner Anatomieprofessor einmal bemerkte. Pinguine brüten, Seepferdchen wechseln ihr Geschlecht nach Bedarf, aber das sind mit die Ausnahmen, die die Regel bestätigt.
Das heißt aber nicht, dass immer alle Frauen Kinder aufziehen wollen/können/müssen und immer alle Männer es nicht tun wollen/können/sollen. Was ist so schlimm an der Gausschen Verteilung? Die, die es anders machen wollen, machen es anders und ... sie können es sogar in unserem Zeitalter, in unserer Gesellschaft. Das ist doch grandios. Warum muss jetzt zwingend alles paritätisch besetzt werden? Soziologisch ist das nicht evident.

Zitat

wie kann ich dieses Zitatkästchen wieder entfernen? ... es ist überflüssig.


@danivet: Es lag nur daran, dass ich mich als Newbie so eindeutig zu meinem Geschlecht geäußert habe. Aber Ihr habt das ja schon geklärt. :D

Aber ich hätte auch zum Gender-Pay-Gap noch etwas Sachliches beizutragen:
Die wohl meisten Arbeitsverträge in Deutschland sind Tarifverträgen angeschlossen und hier bekommen Frauen und Männer gleicher Qualifikation auch das gleiche Geld.
Und hier liegt der Hase im Pfeffer. Gleiche Qualifikation. Wer sich für ein paar Jahre Kindererziehung entschließt und aus dem Beruf aussteigt, hat ganz eindeutig nicht die gleiche Qualifikation wie einer, der das nicht tut. (Geschlechtsunabhängig)
Wenn man dann noch einen Blick auf die monatliche Arbeitszeit wirft, stellt man (sachlich/faktisch) fest, dass viele Frauen in Teilzeit arbeiten. Das tun sie in Zeiten von massivem Fachkräftemangel nicht, weil man ihnen nichts anderes anbietet, sondern weil sie es so wollen. Wer weniger arbeitet, bekommt weniger Geld. Auch dies Geschlechtsunabhängig.

Dieses 21%-Gender-Pay-Gap ist Rot/Grün entsprungene Legendenbildung um Wählerstimm*Innen zu generieren. Wer sich mit Statistik befassen kann, weiß dass man die Zahlen aus Destatis so nicht lesen und schon gar nicht verkünden darf.

Es mag vielleicht sein, dass in dem ein oder anderen Betrieb tatsächlich eine Frau mal weniger verdient, als ihr Kollege. Hier würde ich es aber schlicht der individuellen Unfähigkeit zuschreiben, sich zu verkaufen. Diese Unterschiede gibt es auch zwischen zwei männlichen Kollegen.

Zitat

Ferner bin ich dafür, das hier und in allen zukünftigen Threads immer nur abwechselnd eine Frau und ein Mann posten dürfen.
Ausgezeichnete Idee! :thumbsup:
danivet, es sieht so aus, als müssten wir unsere Jobs und alles andere im Leben aufgeben. - Aber wenn es um die Geschlechtergerechtigkeit geht, ...
Was ist mit der 50%-Frauenquote im Bau? Ich will auch mehr Frauen an der Schüppe und am Speißmischer sehen.
Und @beeble ... Du bist wunderbar! Ich nehme Deinen Job in der Band! Ich kann fast ganz toll Cowbell spielen. Nicht wirklich im Takt, aber total laut! Und im Grunde kommt es doch drauf an, dass alle ihr bestes geben und Spaß haben, oder? Wann muss ich wo sein?

@zunge: Ich schließe mich vollumfänglich Deinem Kommentar an.


trommla:

Zitat

Manchmal scheint mir, durch unser Trauma wollen wir Deutschen seit Jahrzehnten in vorauseilendem Gehorsam alles reglementieren, was auch nur den Anflug eines Eindrucks von Unterdrückung auslösen könnte.
Und damit wäre alles gesagt.

drumrumköln:

Zitat

Es ist überall vergleichbar unausgewogen.

Zitat

Klingt irgendwie komisch, ist aber so...
Klingt nicht komisch. Ist logisch und meines Erachtens auch nicht dramatisch. Die Mehrheit der Frauen haben andere Interessen und Fähigkeiten.
Meiner Ansicht nach, ist es eher bedenklich, dass exakt diesen Fähigkeiten keinerlei Wert mehr beigemessen wird. Ich habe Frauen im Freundeskreis, die sich fast dafür entschuldigen, dass sie vier Kinder haben wollten und dann eben keine Karriere machen konnten. DAS ist absurd! ...und hat uns wiederum das demographische Problem beschert.


Edit: Tippfehler und Rundungen

665 - The other neighbour 8)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Terror-Klopfer« (6. März 2019, 19:33)


  • »drumrumköln« ist männlich

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67

Mittwoch, 6. März 2019, 19:49


Und damit wären wir bei Deinem Thema, @Dani808 und @drumrumköln ...
Es fällt mir unfassbar schwer, ein lächerliches Thema sachlich zu kommentieren. Aber gut, Du willst Sachlichkeit, ich versuche, mich mal zusammenzureißen:

Sinngemäß wird hier beklagt: Obwohl mehr Mädchen in den Musikschulen anfangen ... (an der falschen Sozialisation oder Erziehung kann es dann ja wohl nicht liegen),
sind später in Bands und Ensembles die Mädels Mangelware.



Da würde ich dann tatsächlich einen ersten wichtigen Ansatzhebel sehen. Z.B. mal ganz simpel duie Frage gestellt, wie sich denn Eltern-Engagement in unterschiedlichen Situationen so auswirkt...da Du ja umfänglichst Bescheid weißt, wie sind denn Deine Erfahrungswerte dahingehend?
Ein anderer Punkt wurde an anderer Stelle genannt. Da ging es sinngemäß um ein Mädchen, dass sehr glücklich damit ist, in einer Mädchenband zu spielen ( Initiative der Schule), ganz einfach weil sie es doof findet, mit vielen pubertierenden Jungs zu spielen.
Menschen sind ja erkennbar unterschiedlich und die Bandbreite geht z.B. von grobschlächtig bis feinsinnig. Auch hier sind Erfahrungswerte letztlich die verlässliche Richtschnur, an der entlang man eben Entscheidungen treffen kann, um einem jungen Menschen - in diesem Fall weiblich - den Weg etwas zu erleichtern. Ich habe jedenfalls überhaupt keinen Zweifel, dass sich hier einiges bewirken ließe.

ZITAT: (Zitatfunktion stellt mich heute vor Rätsel)
Warum also spielen überwiegend Jungs/Männer nachhaltig - (auch ein Wort, das ich besonders liebe) - Instrumente?

Die Antwort ist so simpel wie logisch auf einen Punkt zu bekommen:

Weil sie vögeln wollen! (Darf man hier so schreiben? - Ok, ich versuche es sachlicher)

ZITAT ENDE
Sorry, ab hier bin ich dann aber raus....Eine Frage vielleicht noch: Ist es Dir vorstellbar, dass Du bei einem komplett anderen Werdegang auch komplett andere Ansichten hättest ( und diese vielleicht auch gar nicht mit diesem absolutistischen Anspruch auf die einzig wahre Wahrheit in die fremde weite Welt harausSCHMETTERN müsstest?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »drumrumköln« (6. März 2019, 20:02)


rubberbeat

smiley und so!

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68

Mittwoch, 6. März 2019, 20:05


Warum muss jetzt zwingend alles paritätisch besetzt werden? Soziologisch ist das nicht evident.


Quote heißt doch nicht paritätisch. Bei Frauenparkplätzen denkt doch auch niemand daran in einem Parkhaus jeden zweiten Platz nur für Frauen zu reservieren. Es sind jene extragroßen hellen Plätze nah am Ausgang, weil Frauen statistisch öfter vergewaltigt werden und nicht einparken können. Damit negiert man nicht die Geschlechterunterschiede, sondern nimmt nur Rücksicht darauf.


edit: Gerade gelesen. Passt so gut.
Annegret Kramp-Karrenbauer: "Wir sind das verkrampfteste Volk der Welt". Wegen der Toilettenwitzhysterie.
Hätte gern mal gesehen wie verkrampft Anne gewesen wäre, wenn nach ihr Jens Spahn auf die Bühne gekommen und blankgezogen hätte. Karneval, ihr Spießer!

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »rubberbeat« (6. März 2019, 20:24)


  • »Terror-Klopfer« ist weiblich

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69

Mittwoch, 6. März 2019, 20:11

Sorry, ab hier bin ich dann aber raus....Eine Frage vielleicht noch: Ist es Dir vorstellbar, dass Du bei einem komplett anderen Werdegang auch komplett andere Ansichten hättest ( und diese vielleicht auch gar nicht mit diesem absolutistischen Anspruch auf die einzig wahre Wahrheit in die fremde weite Welt harausSCHMETTERN müsstest?
Vielleicht hättest Du doch noch weiterlesen sollen.

Die Antwort ist ja.
Sie ist allerdings geschlechtsunabhängig und da Deine Frage im nebulösen Duktus des derzeit herrschenden Zeitgeistes gestellt ist, versuche ich es mal im Beispiel zu konkretisieren.

Wäre ich ein Kind, aufgewachsen in einem Brennpunktviertel der Stadt, mit acht weiteren Geschwistern, einem alkoholkranken Vater, einer depressiven Mutter oder umgekehrt, aus einer bildungsfernen Schicht, deren vornehmliche Kommunikation sich laut und gewaltvoll darstellte, ... oder ...
ein Einzelkind aus einem eloquenten Bildungsbürgertumhaushalt in dem die gesellschaftliche Stellung und das Ansehen der Familie/des Unternehmens an erster Stelle steht und das Kind zu funktionieren hat, ...
so würde es mir sicher am nötigen Selbstbewusstsein mangeln, mich in all dem zu probieren und zu beweisen, was mir in den Sinn käme. Dies unabhängig, ob ich als Mädchen oder Junge geboren wurde.
665 - The other neighbour 8)

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70

Mittwoch, 6. März 2019, 20:20

@terrordings
Du bist sogar in der Lage, Dich unabhängig vom Geschlecht theoretisch in die krassesten Situationen hineinzuversetzen und ganz locker dabei einschätzen zu können, inwiefern sich die jeweilige Situation auswirken würde....Habe ich so auch noch nie gehört... Das würde ich mal schlicht als phänomenal
bezeichnen. RESPEKT.
Vielleicht hastes aber auch einfach mal ne Nummer kleiner...Die üblichen Musikschüler kommen aus akademisierten Haushalten, die Anzahl der Geschwister spielt eher keine Rolle (ggf. Probleme, weil sich wer beim Hausaufgaben machen immer wer gestört fühlt, wenn da nebenan eifrigst geübt wird). Diese Kinder wollen noch nix beweisen (Alter ab ca. acht) sondern sie lassen sich im besten Fall neugierig auf eine Reise ein....Ausgang offen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »drumrumköln« (6. März 2019, 20:23)


noPsycho

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71

Mittwoch, 6. März 2019, 20:27

@terror_klopfer :thumbsup:

trommla

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72

Mittwoch, 6. März 2019, 20:29

Wie ist denn Deine diesbezügliche Erfahrung dahingehend? Deiner Expertise nach weißt Du jedenfalls ja so richtig mächtig Bescheid...

Meine absolut und definitiv einzige Expertise diesbezüglich ist, dass ich dank meiner Eltern ohne Wenn und Aber hineinwuchs in ein völlig gleichwertiges und gleichberechtigtes Rollenverständnis, ohne jedoch Gleichartigkeit zu fordern.

Was du hier vertrittst, ist in Wirklichkeit Bevormundung der Frauen, oder auch Mansplaining auf der Metaebene.

Gleichberechtigung heißt nämlich auch, dass Frauen es anders machen dürfen als Männer, wenn sie dies wollen.

  • »Terror-Klopfer« ist weiblich

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73

Mittwoch, 6. März 2019, 20:31

Du bist sogar in der Lage, Dich unabhängig vom Geschlecht theoretisch in die krassesten Situationen hineinzuversetzen und ganz locker dabei einschätzen zu können, inwiefern sich die jeweilige Situation auswirken würde...
Es mag Dir vielleicht nicht vorstellbar sein, aber ich kenne genau diese Beispiele persönlich und ich kenne die Auswirkungen. Und ich verstehe gerade nicht, was daran so bemerkenswert ist, festzustellen, dass meine Voraussetzungen zu anderen Umständen führten.
Aber bitte, was hat das hier und heute mit dem Geschlecht zu tun?


Auch in Deinem Beispiel kann ich nicht erkennen, wo die geschlechtsspezifische Benachteiligung liegen soll.
665 - The other neighbour 8)

  • »drumrumköln« ist männlich

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74

Mittwoch, 6. März 2019, 20:47



Was du hier vertrittst, ist in Wirklichkeit Bevormundung der Frauen, oder auch Mansplaining auf der Metaebene.

Gleichberechtigung heißt nämlich auch, dass Frauen es anders machen dürfen als Männer, wenn sie dies wollen.

Wow...nochmal zur Erinnerung : Ich habe lediglich zum Ausdruck bringen wollen, dass ich die Initiative gut und richtig finde. Von mir aus darf sehr gerne jeder machen was er will ( sofern er andere dadurch nicht behindert...)
Ich habe verschieden Seiten verlinkt. Ausgehend von "Der Rolle der Frau in der Musik" bei wikipedia, die eben zeigt, dass Frauen auch in diesem Bereich seit jeher eine untergeordnete Rolle gespielt haben, über den link vom "ndr", in dem es um die noch immer bestehenden Probleme für Frauen im Bereich E-Musik aktuell geht ( auch hier arbeitet man einvernehmlich weiter an den Problemen), bis hin zu dem Fakt, dass insbesondere in Deutschland - auch im internationalen Vergleich - Frauen in Führungspositionen in so ziemlich SÄMTLICHEN Bereichen deutlich unterrepräsentiert sind. Auch in diesen Bereichen erkennt man die Situation und arbeitet seit Jahren an mehr Ausgewogenheit.
Ich habe anhand dieser Beispiele versucht darzustellen, dass diese Verhältnisse natürlich auch "in den Köpfen" der Menschen sind mit den entsprechenden Auswirkungen - wie sich dann letztklich auch zu dem Thema hier teilweise in den Kommentaren erkennen lässt. Soziologen könnten hier sicher bessere Erklärungen und Zusammenhänge darstellen.

Mehr habe ich zu dem Thema hier jetzt aber auch nicht zu sagen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »drumrumköln« (6. März 2019, 20:52)


Moe Jorello

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75

Mittwoch, 6. März 2019, 21:55

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht ganz, warum ihr euch hier gegenseitig so in die Parade fahrt. Bestimmte Aspekte, die Drumrumköln nennt, sind valide, ebenso bestimmte Aspekte, die Druffnix nennt oder auch Terror-Klopfer. Es kommt doch immer auf den Betrachtungswinkel drauf an. ;)

Mit einer Sache hat Druffnix auf alle Fälle recht: Die Petition ist in dieser Form recht unausgegoren, es werden Zahlen in einen Raum geworfen, ohne mehrere(!) valide fundierte Quelle zu zitieren. EDIT: In der Studie selbst, stößt mir z.B. eines sofort übel auf. Es wird geschrieben, dass 80 Prozent der Jazzer maskulin seien. Nicht verwunderlich, wenn man knapp 2100 Leute befragt, wovon 80 Prozent männlich sind. Was soll denn da sonst rauskommen? Sorry, das ist Sandkasten-Wissenschaft. Das und einiges Mehr in der Studie ist auf alle Fälle kritikwürdig, diplomatisch ausgedrückt. Direkter ausgedrückt: Unseriös auf Stammtisch-Niveau. Auch kann trefflich drüber gestritten werden, ob eine Quote sinnvoll fördernd wäre oder "oppressiv talenttötend". Für beides gibt es gute Argumente. Dass es schön wäre, mehr Frauen in allen Bereichen der Musik zu finden, so dass noch mehr Vielfalt entsteht, mehr kreativität, mehr Musik, dagegen wird wohl kaum jemand den Finger heben wollen, oder?

Auf einen gemeinsamen Nenner werdet ihr in der darum herumschwirrenden Diskussion hier sicher nicht kommen, denn zu viele völlig unscharf im Raum schwebende Faktoren spielen hier zusammen. Sozialisation des Individuums. Wirtschaftsgeschichte, Musikgeschichte, pädagogische Konzepte, aktuelle Bildungspolitik, Rollenstereoptype, biologische Besonderheiten und und und. Es ist müßig, in diesem Forum das bis ins letzte Detail auseinander zu frickeln zu wollen, woran sich eine Schar von Forschern jahrelang die Zähne ausbeißt. Wer Studien zu dem Thema erstellen möchte, darf dies gerne tun und in fünf Jahren seine Ergebnisse hier präsentieren. Gerne. Nur, pseudo-wissenschaftliche Absolutheitsansprüche von jedweder Seite hier in den Raum zu werfen, unterfüttert mit wenig aussagekräftigen Quellen, empfinde ich als weitgehend sinnbefreit, weitgehend kontraproduktiv. Das ist jetzt nicht gegen irgendwen speziell gerichtet, sondern ganz allgemein gemeint.

Belassen wir es doch dabei: Jede/r/s macht sich seine Gedanken dazu, ob e/sie/es die Petition für sinnig oder unsinnig erachtet, darauf aufbauend kann er/sie/es diese unterschreiben oder auch nicht. Was sich dann daraus ergibt, wird sich zeigen.

Wozu also das Gedöns? ?(
"You don't have to show off" - Peter Erskine

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Moe Jorello« (6. März 2019, 22:02)


orinocco

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76

Mittwoch, 6. März 2019, 21:59

.


Ich höre immer, du must..., du brauchst..., "in", "out", "trendy" ... und so

Ich mache das so wie mir es zusagt, Schei.. auf die Säue die laufend sinnbefreit durch die Dörfer getrieben werden.

m_tree

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77

Mittwoch, 6. März 2019, 22:17

Zu @m_trees Kommentar kann ich noch was Neuroanatomisches beitragen.
Der Balken zwischen den beiden Hirnhälften ist bei den (beiden!) Geschlechtern unterschiedlich dicht mit Assoziationsfasern bestückt, die bei Frauen dazu führen, Ratio und Emotion, die je auf der re und li Hemisphäre lokalisiert sind, gleichzeitig wahrzunehmen und zu bewerten. (Ein Frau sieht Bilder von Krieg und Kampf und sie denkt sofort über die Menschen, die Kinder, die Unglücke nach. Ein Mann sieht das gleiche Bild und fragt, wofür/gegen gekämpft wird.)
Auch hier ganz simple biologische Gründe: Frauen mit einem weniger Muskelbestücktem Körper (ich bitte inständig, dass das nicht bezweifelt wird) und der Fähigkeit, Kinder zu gebären, haben sinnvollerweise diese soziale Sicht auf die Welt. Es geht immerhin um den Nachwuchs. Männer fokussieren auf den Schutz der Sippe, das sind Gefühle kontraproduktiv.

Ja ja ... diese ewige Mär von den generell Gefühl- und Empathielosen Arschlochmännern und den generell sensiblen und hoch empathischen Frauen. :D
Und dass einfühlsame Männer keine richtigen Männer wären usw. ... zwar unterscheiden sich Evolutionsbedingt die Gehirne von Männern und Frauen, aber es gibt bestimmte Persönlichkeitsmerkmale, die bei beiden Geschlechtern auftreten. Die Psychologie ist da mittlerweile ziemlich weit.

Es gibt da zwei grund verschiedene Extrema, die völlig unabhängig von Geschlecht, Rasse und Herkunft auftreten und nach bisherigem Forschungsstand und meiner eigenen Einschätzung jeweils ca. 1/6 der Gesellschaft ausmachen.

Zum einen die Vertreter der dunklen Triade in ihren verschiedenen Ausprägungen. Die Sorte halte ich mir mittlerweile immer konsequenter auf Abstand. Die volle Dröhnung in der eigenen Familie gehabt. Reicht :D

https://de.wikipedia.org/wiki/Dunkle_Triade

Auf der anderen Seite die Hochsensiblen, wo nicht weniger (wie bei den "Dunklen") sondern eben etwas mehr da ist als beim Durchschnitt:

https://de.wikipedia.org/wiki/Hochsensibilit%C3%A4t

https://musikdidaktik.net/2017/02/hochse…t-bei-musikern/

Zitat

Aber homosexuelle Menschen sind weder arme Schweine, noch müssen sie sich arrangieren. Sie sind wie sie sind und die die ich kenne, sind glücklich und zufrieden. Allerdings sind sie ebenso die Ausnahme, wie die (s.u.) Pinguine. Ja, und?

Ich kenn da auch ein paar Leute und nach meiner Einschätzung ist es zumindest ein langer Weg, bis die damit wirklich glücklich sein können.

Zitat

Warum also spielen überwiegend Jungs/Männer nachhaltig - (auch ein Wort, das ich besonders liebe) - Instrumente?

Die Antwort ist so simpel wie logisch auf einen Punkt zu bekommen:

Weil sie vögeln wollen! (Darf man hier so schreiben? - Ok, ich versuche es sachlicher)

Ach so. Wir lernen unsere Instrumente also nur so leidenschaftlich und akribisch, teilweise um schließlich Geld damit verdienen zu können, um Mädels abzuschleppen. :D
Dass man dadurch Anziehung erzeugt ist ein netter Nebeneffekt. Aber wer die Musik dahingehend nur als Mittel zum Zweck sieht, wird halt auch nicht weit kommen.

Außerdem wollen Frauen mindestens im mittleren Alter (um die 40) aufgrund angestiegenem Testosteronspiegel durchaus auch vögeln ... :D

Und nun ist das Niveau endgültig im Keller.

Moe Jorello

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78

Mittwoch, 6. März 2019, 22:28

Zitat

Es gibt da zwei grund verschiedene Extrema, die völlig unabhängig von Geschlecht, Rasse und Herkunft auftreten ...


Zitat

Und nun ist das Niveau endgültig im Keller.


Oh ja. Chapeau.

*Kopf schüttel*
"You don't have to show off" - Peter Erskine

noPsycho

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79

Mittwoch, 6. März 2019, 22:36

aber irgendwie wissen wir jetzt immer noch nicht, warum gerade Jazz ein Frauenproblem hat. Wenn ich Jazz höre, denke ich: wow, wie komplex, unberechenbar, Multitasking in Reinform. Nun habe ich seit mehr als 10 Jahren fast nur Kolleginnen und Chefinnen. Und immer wenn wir im Jour Fixe zusammensitzen denke ich: wow, wie komplex, unberechenbar, Multitasking in Reinform.
Vielleicht sind die sich einfach zu ähnlich ^^
Es kann doch nicht so schwierig sein, dafür eine Erklärung zu finden.

orinocco

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80

Mittwoch, 6. März 2019, 22:36

8)

vielleicht zwischendurch ne Joga stunde gefällig, oder ne Stunde Joga gefällig,
Zur Entspannung und Besinnung.....etc. pp......ff https://de.wikipedia.org/wiki/Yoga


https://www.msn.com/de-de/nachrichten/pa…scht/vi-BBUiqLd

:D
Ich höre immer, du must..., du brauchst..., "in", "out", "trendy" ... und so

Ich mache das so wie mir es zusagt, Schei.. auf die Säue die laufend sinnbefreit durch die Dörfer getrieben werden.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »orinocco« (6. März 2019, 22:47)


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