Mehr kaufen, weniger bezahlen - scheinbar nicht

  • Mal zum Thema: wo einkaufen?


    in ebay gebraucht was kaufen, halte ich vom Thema Kosten fuer eine gute Loesung, allerdings hole ich bei wertintensiveren Teilen das Ganze lieber ab und teste das nochmal vor Ort. Das muss man dann in den kaufpreis mit einkalkulieren. 90% Meiner Sethardware sind gebraucht erworben, davon ca. 70% in evilbay. Schlechte Erfahrungen in Sachen Qualitaet bzw. Nichtlieferung habe ich zweimal gehabt, konnte aber jeweils rueckabwickeln. Von daher sind meine Erfahrungen ueberwiegend positiv.


    In den USA was kaufen und herschippern lohnt sich nur bei wirklich teuren Teilen > 2000 Euro, imho jedoch nicht fuer einzelne Hardware. Falls man inen findet, der einem was verkauft, die meisten Onlinehaendler lehnen es trotz gegenteiliger Behauptungen in der Website ab, was nach Germany zu verschippern (zB musician123.com).


    In USA was kaufen, wenn man vor Ort da ist und mit dem Gepaeck zurueckbringen lohnt sich allerdings und kann Ersparnisse in Hoehe des Flugtickets nach sich ziehen.....


    Strompads und vor allem Module wuerde ich immer nur mit Garantie in D kaufen oder ich bekomme es so unverschaemt guenstig, dass man den Verlust verschmerzen kann bzw. eine Reparatur aus eigener Tasche bezahlen kann.


    Gruss Thomas

  • Dass derzeit eine gewisse Preisstabiltät herrscht, bewerte ich persönlich als durchaus positiv und alles im allem muss man noch einmal betonen, dass Roland alles in allem wirklich recht ordentliche Produkte führt.


    Was die Preisgestaltung angeht, so ist es recht schwierig zu beurteilen, was nun gerechtfertigt ist und was nicht. Insbesondere da man hin und wieder als Endanwender die Entwicklungskosten etc. nicht sieht. Ich für meinen Teil bin durchaus bereits für ordentliches Equipment, auch die entsprechenden Preise zu zahlen. Wenn ich allerdings in eine Geschäft gehe und sage ich, dass davon 10 möchte und ich danach mehr bezahle, als wenn ich jedes Teil einzeln gekauft hätte, dann ist das natürlich nicht verboten, aber kundenfreundlich und wirklich fair ist es ganz bestimmt nicht, insbesondere da wir nicht von 10 Euro sprechen.


    Die Geschichte mit dem günster in all seinen Facetten ist, natürlich eine Sache für sich. Von eba*, über B-Ware bis hin zum Einkauf in nicht europäischen Ländern. Ob es sich im Endeffekt rechnet muss jeder selbst wissen. Ich bin da eher skeptisch und insbesondere kein wirklicher Freund eba*, gerade wenn es in Richtung 4-stellig geht, halte ich lieber Abstand.


    Konkurenz belebt bekanntlich das Geschäft. So kann es auch nur gut sein, wenn es eine große Auswahl an ordentlichen Möglichkeiten gibt, seinen Wünschen und Anforderungen gerecht zu werden. Letztendlich hilft es ja auch der Weiterentwicklung nach vorne, so dass man sich neue Gedanken macht, wie man das ein oder andere noch verbessern könnte. Gut so.


    Mir ging es ja auch gar nicht darum die Preispolik bei Roland zu diskutieren, sondern mir war beim Durchrechnen mehrerer Pakete aufgefallen, dass einige Händler bestimmte Pakete nicht zum Vorteil des Kunden veräußern, was nicht gerade ein positiven Eindruck hinterläßt und mich ein stückweit nachdenklich lässt, ob denen das gar nicht auffällt (weil sich ja auch preislich in den letzten Wochen doch etwas getan hat) oder ob das ganz bewusst so gemacht wurde. So muss man beim Kauf eben etwas genauer hinschauen und nicht glauben, dass der Kauf von vielen Produkten bzw. Paketen den Preis positiv beeinflusst. Im Prinzip ist man ja selbst Schuld, wenn man sich über den Tisch ziehen lässt, so sei man zumindest gewarnt.


    Beste Grüße
    Guido

    Einmal editiert, zuletzt von ecomeback ()

  • Schon OT mein Post aber hier was mir zum Thema "Preispolitik im E-Drum Bereich bzw. deren Vielfalt" zu schreiben aufgefallen ist, hier erstmal meine Vorgeschichte (kann bei Nicht-Interesse übersprungen werden):


    [Da ich mir in meiner kleinen Etagenwohnung kein A-Schlagzeug aufstellen kann, sondern dieser im Kellerproberaum meines Freundes rumlungert, hab ich mich fürs Üben in meiner Wohnung für E-Drums entschieden. Mein TD-3 ist schön und gut für Aufwärmübungen sehr praktisch, aber beim "Spielen" macht das Schlagen auf Gummipads auf Dauer schnell keinen Spass mehr, Feinheiten über Hi-Hats kann ich nur im Proberaum üben, das DoFuMa-Spiel ist da schon besser aber auch da gibt es beim KD-8 immer wieder Aussetzer, weil der Rebound doch ein anderer ist bzw. ich nicht drauf klar komm^^
    Hab aus Neugier (das Geld hab ich nicht wirklich) das TD-12 als ein erfahrener TD-3-Spieler getestet, hmm ... was soll ich sagen? Da hat das Spielen echt Spass gemacht, bremste mich nicht aus und kam erstaunlich dem Nahe was ich von einem A-Kit gewohnt bin. Da ich mit meinem TD-3 zusehenst nicht wirklich spielen kann überlege ich mir entweder mein A-Kit in meiner Bude einigermaßen schalldicht einzuschließen oder als Alternative hierzu für ein TD-12 o.ä. zu sparen.]


    Da ich mich nicht wirklich im E-Drum-Segment auskenne, aber generell vom Markt her Alternativen gewohnt bin suchte ich im I-Net (wie hier im Drummerforum) auch eine Alternative zum TD-12 Set, eine richtige fand ich mit Hart Dynamics zumindest was die Pads angeht, würde ich auch gerne noch bei "drum-tec" antesten wollen. Vom Modul her aber scheinen das TD-12 und das TD-20 die fast Unanfechtbaren zu sein, find ich echt beeindruckend das Roland dort eine solche Monopol-Stellung inne hat.
    Bin deshalb gespannt was mit Ddrum5 (bzw. 2box DrumIt Five) angeboten werden kann.
    Was mich noch erstaunt ist die enorme Preistabiltät von Roland, ein gebrauchtes TD-12 Modul lohnt es sich kaum zu ersteigern, weil man nur 150€ draufzahlen muss um ein Neues zu bekommen, aber auch einerseits beruhigend wenn man selbst Roland V-Drums besitzt. ;)
    Ein wenig bin ich jedoch enttäuscht (lass mich gerne eines besseren belehren), dass es keine wirkliche Konkurrenz zu Roland gibt, scheint ein schwieriger Markt, wenn es in die professionelle Ebene geht^^

    5 Mal editiert, zuletzt von Abyss ()

  • Zitat

    Original von meshhead
    Ich würde grundsätzlich kein (E-)Drumset bei einem Onlinehändler kaufen.


    DrumTec sehe ich schon als Onlinehaendler, da kann man imho bedenkenlos einkaufen.

  • ecomeback:


    Bzgl. offensichtlich nicht vorhandener Set-Angebote gebe ich Dir übrigens absolut recht.
    Aber wenn die Einzelkomponenten billiger sind, dann kann man sie doch auch einfach bestellen und kommt dann eben billiger weg, oder?
    OK, Sinn macht das eigentlich nicht, weil der Händler natürlich möglichst ein Set verkaufen will. Aber dann sollte man das Set eben einfach in Einzelkomponenten bestellen.
    Billiger bleibt dann eben billiger.
    Eine verrückte Welt ........

  • Hallo,


    billiger kommt der, der zum Händler hinfährt und persönlich einen guten Preis aushandelt PUNKT


    Ich habe für meine Einzelteile (Cymbals, VH-12, PD-125, TD-20), irgendwas zwischen 8 und 9% weniger bezahlt, als die damals bei den einschlägigen Händlern online gelisteten Preise.

  • Das mag ja sein lieber Bernd, dennoch scheint es verwunderlich, dass die "angeschlagenen" Preise einen Set-Kauf nicht fördern, sondern eher davon abhalten.
    Ich glaube, dass ecomeback das einfach verwundert. Und das ist schon etwas merkwürdig.

  • Zitat

    Original von cycophilipp
    kaufs gebraucht, mein TD20 war da viel günstiger... und wenn einer in eBay versucht, n Kit TD20 gebraucht für 4500 loszuwerden, dann steht das in ner Woche immer noch drin, es sei denn, es ist wieder n Depp ausm Bett gefallen..


    Hallo, dazu hätte ich mal 'ne Frage ...


    Ich hab zur Zeit mein TD-20 in den Kleinanzeigen, für 4.600 im Angebot (incl. einiger Extras).


    Es ist wirklich wie nagelneu und völlig kratzer- und mackenfrei.


    Bei der Bucht geschaut - unter 5.000 ist auch an B-Ware nicht zu kommen. Wieso sind 4.600 oder 4.500 zu teuer?


    Wenn mir das jemand mal erklären könnte?


    Bis dann,
    der foonk

    Good Time (s) !


  • Zu foonk: Ich weiss ja nicht was du verdienst aber ne alte Frau muss für € 4.600,-- sehr lange stricken. Ausserdem wirst du als E-drummer noch immer etwas schräg angesehen.


    Zum Rest:Ich bin seit kurzem auch stolzer Besitzer eines TD-20 und habe den Weg gewählt mit dem Thomann-Angebot zu meinem Händler zu gehen und mit ihm zu verhandeln. Es war auch tatsächlich noch was drin.


    By the Way: Wer noch nie ein TD-20 gespielt hat, weiss nicht, was er verpasst hat.


    Grüße vom Soulman

  • Weil die B-Ware auch volle Haendlergarantie ohne Einschraenkungen hat. Willst Du 4,6k erreichen, musst Du einzeln verkaufen, dann klappt das, als Paketpreis wie bei Dir waere der gaengige evilbaypreis max. 4000.
    siehe hier
    Ausserdem koennen sich das viele nicht leisten, auch wenn sie gerne wollen....

  • Die Preise von ONLINE-Anbietern und den empfohlenen Listenpreisen kann man meist nicht vergleichen. Somit kann man ROLAND auch keine "Preispolitik" vorwerfen.


    Meist legt ein Internet-Anbieter vor und Dank "Preisvergleich" ziehen die anderen bald nach. Manchmal muss man auch das Kleingedruckte zu Frachtkosten, u.s.w. beachten. Weiterhin kann es sein, dass man schöne, komplett verpackte "Bundles" schon länger am Lager hat, während vielleicht das eine oder andere Pad kurzfristig und in großen Stückzahlen (günstigerer Mengenpreis) geliefert wurde.


    Wer nicht die Zeit und die Lust hat, den ganzen Tag zu vergleichen und bei unterschiedlichen Anbietern sein Zeug zusammen zu suchen, ist auch manchmal froh, wenn e r es dann schon fix und fertig"mit einem Klick" bei einem Anbieter bekommt, auch wenn es unterm Strich nicht NOCH billiger ist.


    Von "Dreistigkeit" kann man bestimmt nicht sprechen. Nicht nur, dass alle Anbieter unter dem ROLAND-Preis liegen, sondern es behauptet auch keiner irgend etwas falsches zum "Lieferumfang". Somit steht fest: man bietet etwas an und einer anderer kauft es - gezwungen hat ihn keiner.


    Dreist sind Produkte aus dem täglichen Leben, die bei gleicher Umverpackung plötzlich weniger Inhalt haben...

  • Du setzt hier einen freien Markt ohne Preisabsprachen voraus, das scheint aber nicht der Fall zu sein, oder wie ist es sonst zu erklären, dass die Sets in der Regel auf den Euro genau den gleichen Preis ausweisen. Und das unterhalb des Listenpreises von Roland. Und zur Verhandlung stehen i.d.R. nur noch Dreingaben, wie Fußmaschine, HiHat-Ständer, Sticks und Hocker.
    Vielleicht läuft das sogar in Absprache mit Roland. Etwas Konkurrenz würde den teilweise doch arg übertriebenen Preisen jedoch gut tun!

  • Nun mal ganz ehrlich, welche Konkurrenz seht ihr denn, da ist Roland mehr im Hochpreisbereich unterwegs und Yamaha mehr im niederpreisigen Bereich unterwegs. Mit viel zugedrueckten Augen auch noch die Billiganbieter Fame und Konsorten zum Abzocken derer, deren Budget nicht fuer Yamaha reicht. Evtl. noch Alesis als Modulanbieter (mit fragwuerdiger Performance). Dnn gibts noch ein paar lokale Padanbieter wie Hart, RET, seit neuestem DrumTec und das war's. Irgendwann soll 2box dazukommen, die aber wohl noch ein wenig Zeit brauchen.
    Fazit: Generell geben Yamaha und Roland als Marktfuehrer den Takt vor. Es gab viele Versuche des Umsturzes, aber nie von Erfolg gekroent.
    Warum soll es da zu Preiskaempfen zwischen den Haendlern kommen?


    Im Uebrigen waer ich vorsichtig mit der Beschuldigung der "Preisabsprache", es sei denn Du kannst es beweisen. Das Web 2.0 erlaubt eine umfassende Preiskontrolle vom heimischen PC, da ist klar, dass sich die Preise angleichen.

  • Hier gilt vielleicht aber auch einfach das ALDI-Prinzip:
    Wenn es Aldi nicht gäbe, dann wären andere noch teurer, aber nur noch Thomann hilft bestimmt auf Dauer auch nicht wirklich weiter.......


  • Als Vorteil bleibt dann natürlich, dass Deine Garantieansprüche in USA erfüllt werden müssen.....

    Wo ist das ein Vorteil?


    Vom Modul her aber scheinen das TD-12 und das TD-20 die fast Unanfechtbaren zu sein, find ich echt beeindruckend das Roland dort eine solche Monopol-Stellung inne hat.


    Wenn du es nur für zu Hause brauchst, kannst du ein Midi-IO wie Megadrum und deinen Rechner mit Superior Drummer 2 verwenden..., beides zusammen kommt etwa auf 320€ und übertrifft auch ein TD20 bei weitem

    Borges sumus, resistere inutile est!


    Ich bin nicht hyperaktiv, ich bin Schlagzeuger

    Einmal editiert, zuletzt von der Papst ()

  • Wo? Das steht zwischen den Zeilen.
    Außerdem ist die Hälfte der Zeit bereits abgelaufen.
    Und Garantie brauchst Du doch eh nicht wg. Unfehlbarkeit uswusf.


    fwdrums

    nontoxic: kurze lange CD-Pause

  • Wenn du es nur für zu Hause brauchst, kannst du ein Midi-IO wie Megadrum und deinen Rechner mit Superior Drummer 2 verwenden..., beides zusammen kommt etwa auf 320€ und übertrifft auch ein TD20 bei weitem


    Und was machst Du auf der Bühne, wenn Du Dich nicht mit windoof rumschlagen willst ?? Und nein, Linus und der Apfel sind auch keine Alternativen.

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