Bedeutung von "v" in "vdrum"

  • Und wegen dieses Vertrauens in die Technik bleiben sie sicher auch Verbesserungswürdigkeit erhaltende Verkaufsschlager.


    Ja, leider! Denn dafür hat man IMHO als E-Drum Konsument einen sehr hohen Preis für diese jahrelange "Betriebssicherheit" zu zahlen!


    Mit einem Handwagen den ich vor hunderten von Jahren mühsam hinter mir herziehen musste konnte auch kein Motor ausfallen/kaputtgehen und trotzdem fahren Wir so ziemlich Alle Heute mit einem Fahrzeug durch die Lande. Und das mit einem Tempo welches zu Fuß undenkbar und sehr beschwerlich gewesen wäre!


    Solange speziell E-Drummer scheinbar noch so viel Angst vor einem echten Fortschritt in diesem Bereich haben lässt sich eben diese "Oldtimer Technik" immer noch prima verkaufen.


    Gruß


    Trommeltotti

  • tt hats oben ganz richtig erklärt, das virtuell steht eher für "virtuell edit", d.h. für die Möglchkeiten mit nem v-drum alles selbst zusmmenstellen zu können, kesselmaterial, -tiefe, fellart, stimmung, das abddämmen der felle etc. etc. quelle: td-8 handbuch :thumbup:

  • Was soll denn eigentlich dieses Rumgehacke auf Rolands E-Drums... ich bin so stolz (und ja, auch zufrieden!!) mit meinem neuen Schätzchen... Auf ihm erlerne ich nun das Spielen!

    ROLAND-E-Drum-Setup (andere Marken gesondert angegeben):
    TD-9 (v2.0), MDS-12X, KD-120 mit drum-tec DP-921, VH-11 auf drum-tec HS-921, PD-125 auf Yamaha SS850, 2 x PDX-100, 2 x PD-105 (1 x per MDH-12), CY-15R, CY-14C, CY-13R, Sennheiser HD 380 pro, Yamaha DS840, TDM-20, Vic Firth American Classic 5BB

  • Sorry, Du lernst E- Drum spielen, ist immer noch etwas anderes als Drums, nichts für ungut, ich möchte Dich nicht angreifen, aber E-Drums und A-Drums sind unterschiedliche Instrumente. Und Roland ist ne Abzock-Maschine, Deine TD 9 ist nur die Hälfte von dem Wert, was Du bezahlt hast, frag mal Trommeltotti, der erklärt Dir das näher *duckundwechrenn* :D
    Theo


  • ... aber E-Drums und A-Drums sind unterschiedliche Instrumente. ...Theo



    Ja, ja, seufz :S


    Ja, mir gefällt Akustik auch besser, aber was will man machen, wenn's dem lieben Nachbarn nicht gefällt und man nicht Unsummen investieren möchte, um seine >>eigenen<< vier Wände dicht zu bekommen und der Nachbarn einen sogar außerhalb der sehr eingeschränkten Ruhezeiten streßt und man selbst auch nicht irgendeinen Raum anmieten möchte? - Ja, dann greift man halt zum E-Drum und versucht das Beste draus zu machen.

  • Was soll denn eigentlich dieses Rumgehacke auf Rolands E-Drums...


    Gewöhne Dich dran und steh ruhig zu deinem Roland.
    Auch wenn es technisch sicher möglich ist bessere E-Drums günstiger zu bauen, so tut es doch keiner. Und so sind die Sets von Yamaha u. Roland derzeit doch (noch) die vollständigsten käuflichen Gesamtpakete.


    Na und der Vergleich zwischen A u.E kommt dann auch immer gerne, aber in aller Regel ist deinem Publikum ein E-Drum Sound lieber wie ein zu lautes oder schlecht gestimmtes A-Set.


    Und ich werde mich jetzt nicht ducken sonder Schlafen gehen :sleeping:

  • Sorry, Du lernst E- Drum spielen, ist immer noch etwas anderes als Drums


    Also dem möchte ich jetzt doch mal einwenig wiedersprechen, der hier so angeblich große Unterschied existiert nun doch nicht.
    Richtig, E-Drums reagieren etwas anders als Akustiktrommeln, aber nicht so gravierend, das ich mich nicht sofort auf einem A-Set zurechtfinde.

    Gewöhne Dich dran und steh ruhig zu deinem Roland.


    Dem kann ich nur zustimmen,und ja, es ist teuer und in die Jahre gekommen (Gebraucht geht es auch ,übrigens), aber kann ich abends um 22.30Uhr bei offenem Fenster , ZUHAUSE bis 00.30 ein A-Set spielen??? und das jeden Tag!!!
    Ich stehe zu meinem Roland, schönes Teil, ich kann üben und mein Spiel verbessern wann ich will und dafür klingt es Klasse. Basta

    Einmal editiert, zuletzt von stola ()


  • Richtig, E-Drums reagieren etwas anders als Akustiktrommeln, aber nicht so gravierend, das ich mich nicht sofort auf einem A-Set zurechtfinde.


    Mmh... Ein Steve Smith Signature wird nie an den Sound eines Roland TD-3 rankommen.


    Da hilft auch kein Fellwechsel und die besten Stimmkuenste!



    8)


    - Juergen -

    Gaffatape und Chewing Gum kleben die halbe Welt zusamm'

  • Also dem möchte ich jetzt doch mal einwenig wiedersprechen, der hier so angeblich große Unterschied existiert nun doch nicht.
    Richtig, E-Drums reagieren etwas anders als Akustiktrommeln, aber nicht so gravierend, das ich mich nicht sofort auf einem A-Set zurechtfinde.


    Ja, dem stimme ich zu.


    Die Toms, Snare und Bassdrum meines Sets (Reguläre Kessel mit Meshhaeds, Bassdrum 8" Meshhaed) spielen sich mit kleinen Abweichungen wie ein normales A-Set.
    Die kleine Abweichung wäre zum Beispiel, das ein gaaaaanz zartes leises Spielen auf dem E-Set nicht geht, weil, wenn man die Empfidlichkeit zu groß einstellt, man fiese Übersprechungen hat.


    Davon mal ab ist eine Dynamik zwischem leise und laut, je nach Schlagstärke vorhanden.


    Was auch noch ein Unterschied ist, ist z.B. das es beim Ride-Becken kein aufschaukeln gibt, auf dem E-Set.
    Da fallen meinem Schlagzeuglehrer dann am A-Set immer die Ohren ab. ;)


    Es gibt Unterschiede, aber das die so groß sind, das man von verschiedenen Instrumenten spricht, sehe ich nicht.


    Da ich jur alle ein bis zwei Wochen bei meinem Lehrer an einem A-Set sitze, würde es mir auffallen, wenn ich da auf einmal Probleme hätte, weil das ja angeblich ein anderes Instrument ist.

  • Mmh... Ein Steve Smith Signature wird nie an den Sound eines Roland TD-3 rankommen.

    Ja, da magst Du durchaus recht haben, aber leider hast du vielleicht nur diese eine wirklich gute Snare, ich suche mir aus 50 möglichen die Passende aus. Ich habe das Glück mit diesen digitalisierten Drums von Vdrum auswählen zu können, es ist wie im Katalog blättern und die SuperDrum zu spielen. Ich habe selbst mal eins dieser Non-Plus- Ultra Schlagzeuge besessen, allein die Snare wird heute mit ca. 600€ gehandelt , dennoch, ich möchte mein Roland nicht mehr hergeben.


    Es gibt mit Sicherheit Abstriche , die man beim E-Drum machen muß, die Vorteile überwiegen aber eindeutig.
    So und jetzt gehe ich noch ne Runde spielen
    Gute Nacht

    Einmal editiert, zuletzt von stola ()

  • Ich widerspreche dem. (Post 29)


    Ich bemerke deutliche Defizite wenn ich mich ans 'A-Set' setze. Ich bin der Meinung, wenn
    ich mehr am A-Set ueben wuerde, koennte ich weit mehr aus dem Set holen.


    Angefangen bei Doubles ueber die Toms und Fusstechnik durch 'fehlenden' Rebound.
    Dynamik und Technik an Hihat und Snare. Fehlende Finesse an Ride. ...


    Dann die technisch bedingten Grenzen
    Besen: Fehlanzeige. Positional Sensing: mangelhaft. Rimclick: mangelhaft.


    Ich spiele auch auf einer 14" Snare mit Meshhead, aber wenn man da
    den Unterschied zu einer echten Snare und deren Moeglichkeiten
    nicht merkt dann laeuft da doch was falsch.


    Irgendwann steigen vielleicht auch die Ansprueche an sich selbst.


    Aber Koordination und Timing lassen sich prima trainieren. Und man haut nicht
    so viele Sticks kaputt ;)

    Gaffatape und Chewing Gum kleben die halbe Welt zusamm'

    Einmal editiert, zuletzt von Beathoven ()

  • Danke, Folks, manche Posts beruhigen mich.... Dennoch:


    Wenn mich in technikbezogenen Internetforen etwas ärgert, bzw. ich auf etwas "allergisch" reagiere, dann ist es Polemik und Rücksichtslosigkeit.


    Das gibt es bei Windows vs. AppleOS, bei Sony vs. Samsung, bei Spiegelreflex vs. Kompaktkamera, bei BMW vs. Audi und und und...




    Ich weiß auch nicht, seit ich nun unter die Musiker gegangen bin, hatte ich irgendwie gehofft, dass man sich hier mit gegenseitigem Respekt und vor allem Unterstützung begegnet. Scheinbar aber gibt es hier die selbe polemische Philosophiererei und das Abwerten des jeweils Anderen. Rücksichtslosigkeit empfinde ich dort, wo scheinbar bewusst in Kauf genommen wird, dass man Jemandem die Freude mindert oder gar kaputt macht, der zunächst ganz begeistert von seinem Produkt ist und in so ein Forum z.B. mit der Frage kommt "kann ich bei Win7 irgendwo einstellen, dass..." und die Antwort dann lautet "Hättest Du AppleOS statt dem Drecks Win7, dann müsstest Du das gar nicht einstellen!"




    Ähnliches erahne ich im Drummerforum. Ich beispielsweise bin hellauf begeistert von der Möglichkeit, endlich meinem Rhythmus im Blut Ausdruck verleihen zu können. Im platzbegrenzten Wohnzimmer! In einer Mietswohnung! Ohne die Nachbarn irre zu machen, den Wohnraum zu verschandeln oder eine Garage mieten zu müssen. Ich investierte eine Menge Geld mit aber dem (Gottseidank immer noch vorhandenem) guten Gefühl, ein gutes Markenprodukt, das noch dazu geil aussieht, zu kaufen. Klar, ich hätte mir auch ein Milennium oder ein Alesis holen können, aber des Designs, des guten Gefühls oder womöglich sogar der Qualität wegen kaufen manche halt Volkswagen statt Dacia.


    Und nun lese ich ungewollt (in einem Fred namens "Bedeutung von "v" in "vdrum"!!!), dass Roland veraltete Technik benutzt, dass sie Abzocker sind, dass E-Drums ohnehin scheiße sind etc.




    Versteht Ihr, was ich meine?




    Leute, denkt bitte mal drüber nach.

    ROLAND-E-Drum-Setup (andere Marken gesondert angegeben):
    TD-9 (v2.0), MDS-12X, KD-120 mit drum-tec DP-921, VH-11 auf drum-tec HS-921, PD-125 auf Yamaha SS850, 2 x PDX-100, 2 x PD-105 (1 x per MDH-12), CY-15R, CY-14C, CY-13R, Sennheiser HD 380 pro, Yamaha DS840, TDM-20, Vic Firth American Classic 5BB

    Einmal editiert, zuletzt von Husami ()



  • Schon passiert! Es macht keinen Sinn die unsinnige Diskussion über A-Drum vs. E-Drum zu vermischen mit der diskussionsunwürdigen Tatsache, dass die Roland-Sachen zwar eigentlich ganz ok sind, aber zu teuer für das was sie sind. Das ist ein Fakt. Und dass der Innovationswille bei Roland aber auch bei den anderen E-Drum-Schmieden z. T. noch schwächer ist als in der Automobilindustrie. Das ist auch Fakt.


    Dass E- und A-Drums spezifische Vor- und Nachteile haben hat nichts damit zu tun.


    PS. Manche Themen sterben wohl nie aus ;)


    PPS: auch wenn Preis/Leistung bei Roland nicht so dolle ist (zwar recht gute Qualität aber sehr hoher Preis), so ist doch der Wiederverkaufswert zum Teil extrem hoch. Hat ja auch was für sich.

  • Und nun lese ich ungewollt (in einem Fred namens "Bedeutung von "v" in "vdrum"!!!), dass Roland veraltete Technik benutzt, dass sie Abzocker sind, dass E-Drums ohnehin scheiße sind etc.


    Tja, das kann passieren.


    Ich gehe mal davon aus, dass mein Beitrag damit nicht konkret gemeint war, denn ich wollte in keinem Fall irgendjemand den Spass verderben sondern nur meine Erfahrung
    der des Vorposters gegenueberstellen.Wenn der Eindruck entstanden sein sollte, entschuldige ich mich dafuer.

    Gaffatape und Chewing Gum kleben die halbe Welt zusamm'

  • @ Beathoven:
    Ich meine die Posts 5, 12 und 18 - 20.


    Ich bin ja schon dankbar zu lesen, dass Rolandprodukte zwar überteuert, aber "eigentlich ganz ok sind".


    Guad Nacht!

    ROLAND-E-Drum-Setup (andere Marken gesondert angegeben):
    TD-9 (v2.0), MDS-12X, KD-120 mit drum-tec DP-921, VH-11 auf drum-tec HS-921, PD-125 auf Yamaha SS850, 2 x PDX-100, 2 x PD-105 (1 x per MDH-12), CY-15R, CY-14C, CY-13R, Sennheiser HD 380 pro, Yamaha DS840, TDM-20, Vic Firth American Classic 5BB

  • Vergleicht doch bitte nicht Äpfel mit Birnen!
    E-Drum (respektive V-Drum) und A-Drum haben nicht wirklich viel miteinander zu tun. Ein akustisches Drumset ist hat eine so viel größere Bandbreite an Sounds und Dynamik, da kann kein E-Drum der Welt mithalten.
    Versteht mich nicht falsch, ich habe nichts gegen E-Drums (habe selber ein TD12) aber das ist kein Vergleich zu einem A-Drum. Die vielen Unterschiede hier auf zu zählen würde den Rahmen sprengen, denkt doch nur mal an Hihat und Ride und vergleicht die Möglichkeiten.
    Ein E-Drum ist gut zum Technik üben oder für kostengünstige Musikproduktionen. Wenn man Schlagzeug lernen und es verstehen will, kommt man um ein akustisches Set IMHO nicht herum.

  • Ich bin ja schon dankbar zu lesen, dass Rolandprodukte zwar überteuert, aber "eigentlich ganz ok sind".

    Sie sind sogar ziemlich OK und es macht einen Sauspass, darüber zu spielen, auch wenn es keine A-Drums sind.
    Allerdings sollten bei den aufgerufenen Kursen z.B. fürs TD-12 Modul Möglichkeiten selbstverständlich sein, wie sie bei der Benutzung einer guten sample library üblich sind. Sind sie aber nicht, und so nutzen sicher nicht wenige ihr eigentlich "vollwertiges" Modul als trigger to MIDI - Gerät und spielen gute Samples aus dem Rechner. Diese Notwendigkeit kann man Roland vorwerfen, wenns um den Spielspass geht.
    Bzgl. Preisgestaltung kann man sich vor Augen führen, was man für den Gegenwert eines TD-20-Sets an A-Drums bekommen könnte.
    Dennoch: Die Roland E-Drums machen einen Höllenspass (imo, selbstredend...). Und A-Drums erst... ;)

    Den Großteil meines Könnens habe ich von klein auf mit der Pike aus der Wiege gelöffelt. Der Rest ist mir so zugeflogen.

  • Die Roland E-Drums machen einen Höllenspass (imo, selbstredend...). Und A-Drums erst... ;)

    Bussi! :D Danke für Deine diplomatischen Fähigkeiten! :thumbup:

    ROLAND-E-Drum-Setup (andere Marken gesondert angegeben):
    TD-9 (v2.0), MDS-12X, KD-120 mit drum-tec DP-921, VH-11 auf drum-tec HS-921, PD-125 auf Yamaha SS850, 2 x PDX-100, 2 x PD-105 (1 x per MDH-12), CY-15R, CY-14C, CY-13R, Sennheiser HD 380 pro, Yamaha DS840, TDM-20, Vic Firth American Classic 5BB

  • Leute, ich mache mir große Sorgen um Euch! Es ist nahezu unglaublich mit welchen einfachen - bis fast schon primitiv anmutenden - Leistungswerten der geneigte E-Drummer sich scheinbar immer noch im Jahre 2011 zufrieden gibt und dabei gleichzeitig bereit ist wirklich extrem hohe Summen zu investieren die eigentlich dem absoluten professionellen Bereich vorbehalten sein sollten! Das ist wirklich bedenklich und IMHO schwer nachvollziehbar.


    Denn eines steht definitiv aus heutiger Sicht fest: Auch die teuersten Sets von ROLAND/Yamaha mit Preisen von bis zu 6000.00 Euro sind definitiv keine professionellen Drum-Instrumente im eigentlichen Sinne! Nach über 30 jähriger Entwicklungsgeschichte in diesem Bereich und in Anbetracht der Leistungsexplosionen von modernen Computern in den letzten Jahren - bei gleichzeitig immer mehr vorteilhaften Preis/Leistungsgefügen zugunsten des Konsumenten - erwarte ich von dieser Branche definitiv E-Drums die genau das können was auch gute A-Drums vorzuweisen haben. Jedoch mit allen Vorteilen versehen die E-Drums anbieten sollten: Wie etwa ein sehr geringer Geräuschpegel beim spielen und große Auswahl an Soundbibliotheken ect. :!:


    Denn genau das würde ich im Jahre 2011/12 ein professionelles E-Drum Konzept nennen wollen. Im Grunde genommen bedeutet der berühmte Satz "Man soll Äpfel nicht mit Birnen vergleichen" in dieser Sache eigentlich nichts anderes als sich als E-Drum Konsument selber zu belügen! Sorry, ich will hier wahrlich nicht unhöflich erscheinen, aber leider ist das mitunter wohl durchaus eine der schmerzhaften Wahrheiten in dieser Angelegenheit.


    Und bitte haltet Euch eines noch einmal ganz ruhig und sachlich vor Augen: Ein "Drumbrain" ist im Grunde genommen nichts anderes als ein Computer! So, und nun stellt Euch doch bitte einmal vor, dass Ihr bei Eurem Computer Fachhändler Eures Vertrauens im Jahre 2011 ein Pentium II Rechner-System aktuell ehemals im Jahre 1997 für etwa 2500.00 Euro angeboten bekommt. Jeder von Euch würde in diesem Fall höchstwahrscheinlich umgehend bei der nächsten Dienststelle eine Strafanzeige stellen da so ein komplettes System aus heutiger Sicht wohl keine 50.00 Euro mehr Wert ist!


    Und wenn man sich intensiv in die E-Drum Materie einarbeiten konnte dann wird man unweigerlich mit der Tatsache konfrontiert, dass die verbauten technischen Komponenten in den einschlägigen Modulen heute immer noch einem Stand Mitte der neunziger Jahre entsprechen! Das ist der entscheidende Punkt in dieser Angelegenheit! Und von der verbauten Trigger-Technik will ich erst gar nicht sprechen wollen!


    Das es in diesem speziellen Segment zu so einer unvorteilhaften Situation für den Konsumenten kommen konnte wurde hier oft genug erwähnt/diskutiert. Gemeint ist damit die erreichte Monopolstellung eines einzelnen Unternehmens welches daraus natürlich versucht größtmögliche Gewinne zum eigenen Vorteil zu erwirtschaften. Und da wären Wir wieder bei der Bedeutung des Buchstabens "V" im Zusammenhang mit dem Begriff "V-Drums" welchen ich unweigerlich - auf Grund meiner langjährigen Erfahrungen in diesem Bereich - mit dem Wort "veraltet" assoziieren muss. ;) Und da bin ich wahrlich nicht der einzige!


    Und damit auch noch einmal ein Wort zu dem Begriff "Spaßfaktor" in dieser Sache. Ich verspreche Euch allen da draußen: Auch wenn das zugegebenermaßen momentan noch sehr komplexe und undurchschaubare Thema VST-Klangerzeugung erst einmal bei Euch erfolgreich Einzug halten konnte, verspürt Ihr selbst mit einem TD-20 System ganz schnell überhaupt gar keinen "Spaßfaktor" mehr! Dann werdet Ihr nämlich umgehend die Erfahrung machen dürfen wie "starr" und "unlebendig" ein TD-12/20 System auf Einem wirken kann! Dazu benötigt man natürlich aber auch erst einmal ein gut funktionierendes VST-System zum direkten Vergleich und das ist halt nicht für Jeden einfach mal so zu realisieren das muss an dieser Stelle schon ganz deutlich sagen.


    Grundsätzlich - jedenfalls was meine Person betrifft - beteilige ich mich in diesem Forum nicht dazu um nach Herzenslust andere Teilnehmer diskreditieren zu wollen, sondern ich versuche mein bestmögliches um - auf Grund meiner durchaus reichlichen Erfahrungen in diesem Bereich - anderen Teilnehmern hier vor möglicherweise schmerzhaften Fehlkäufen zu bewahren. Dazu würde ich auch zählen wollen, dass man sich kritisch mit dem derzeit gebotenen Systemen in Sachen Preis/Leistung gründlich auseinandersetzt und daraus entsprechende Schlüsse/Empfehlungen erzielt und diese vertrauensvoll in diesem Fachforum anbietet.


    In diesem Sinne Gute Nacht


    Gruß


    Trommeltotti






    .



    2 Mal editiert, zuletzt von trommeltotti ()

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