Die Top Drei Eurer Lieblingsdrummer?

  • Tony Williams
    Tony Williams ist für mich der Übervater, seiner Zeit schon als 17jähriger meilenweit voraus.
    Technische Perfektion gepaart mit musikalischem Genie.
    Steve Gadd
    Von mir liebevoll Vater Gadd genannt. Time, Groove, Musikalität.
    Steve Gadd legte die Grundlage für modernes Schlagzeugspiel und war Trendsetter was Setup, Sound und Innovation angeht.
    --> Vinnie Colaiuta...Tony und Steve in einen Mixer geworfen und mit stilistischer Vielfalt gewürzt. Kann alles, spielt alles. Der Drummer.

    Einmal editiert, zuletzt von Flexiflo ()

  • die Top Drei aufzuzählen. Am besten mit Links und kurzer Begründung, warum man Sie mag!


    An alle die hier einfach 3 Namen in die Runde werfen: Ohne Begründung interessiert das höchstwahrscheinlich Niemanden. Das interessante ist WARUM, nicht WER. Ihr wollt doch eure Begeisterung teilen, dann aber doch bitte mit mehr Einsatz! Ich hab jedenfalls keine Lust, eure Kandidaten zu googeln, und herauszufinden, was an diesem jenem Trommler denn so außergewöhnlich sein soll.


    Glatte Themenverfehlung

  • Howdy there!



    [...Vielleicht sollte man das Topic in die "inspirierensten eurer Drumming Heros umbennenen, würde doch so ein jeder vom Lesen dieser Zeilen profitieren, ebenso wären Begründung und Links notwendig.]




    Was sind meine (most inspiring) "Lieblingsdrummer"


    Um diese Frage zu beantworten sei kurz darauf hingewiesen, was ein Drummer überhaupt erfüllen muss, damit er bei mir punkten kann.


    Primo:


    Was bedeutet Musik für mich?
    Lakonisch gesagt, der Ausdruck von Emotion und Stimmung.
    Ergo muss der Musizierende, allen voran der Drummer sehr musikalisch spielen.
    Ich habe leider das Gefühl das es derzeit technisch wahsinnig viele exzellente Drummer gibt, die allerdings nur repetiv irgendwelche Chops, Fills und Grooves präsentieren, ohne wirklich Musik zum Ausdruck zu bringen. Das resultiert auch darin, das man mittlerweile das Gefühl hat, jeden zweiten Drummer schon einmal Gehört zu haben, keine Individualität.....


    Secondo:


    In einem Zeitalter, in dem die meistgehörte Musik mittlerweile via Binärcode produziert wird, muss ein Drummer für mich haupsächlich eins sein: ein kreativer Künstler. Mann muss die Spannung, die Reibung spüren, ebenjenes Gefühl, wenn man wie Lewis Carrolls Grinsekatze vor einem Musiker sitzt, und einen der pure Groove erwischt.


    Terzio:


    Einer der wichtigsten Punkte, leider ein Relikt aus vergangenen Dekaden.
    Ein kreativer Musiker, der inspirieren will, sollte Avantgarde sein. Er sollte mit seinen Ideen die Musik als gesamtes voranbringen,
    neue Stile entwickeln, den Mainstream beeinflussen, den Hörer für neue Konzepte öffnen und wiederum seinen Kollegen als Inspiration dienen.
    Hier fällt mir außer einigen Jazzdrummern niemand ein ......




    Hier die drei inspirierensten meiner Lieblingsdrummer.



    I.
    Evelyn Glennie


    Eine schottische Schlagzeugerin, die vor allem in der Klassik unterwegs ist und durch ihre enorme Kreativität besticht.
    Nicht nur, dass sie 80% ihres Gehörs verloren hat, somit einen alternative Musikempfindung verspürt, sondern auch der experimentelle Umgang mit neuer Percussion. Wenn die gute Frau davon spricht, die Musik sprichwörtlich zu spüren, den Stick nur durch das Gefühl des Rebounds zu kontrollieren, die Schwingungen im Raum zu beachten, das wirkt das auf mich schon fast meditativ.
    Darüber hinaus hat Ms Glennie interessante rhythmische Konzepte am Start, die sie nicht nur in klassischen Konzerten, sondern auch in Zusammenarbeit mit World musicians (Björk) und Jazz Artists (Herbie Hancock) umsetzt.


    https://www.youtube.com/watch?v=IU3V6zNER4g



    II.
    Jojo Mayer

    Hier gibts wohl nicht viel zu sagen. Technisch ein Ass. Musikalisch Avantgarde, und für mich besonders anregend, weil neue Konzepte am Set umsetzend. Einer der Jungs, die aktiv versuchen die Musik um sich herum zu beeinflussen, namentlich mit prohibitv Beats, Nerve, und allenvoran seinem Drum n Bass/Jungle/Chillstep/Housebeats.

    https://www.youtube.com/watch?v=oCdb3_TPnQ4</a>



    III.
    Benny Greb

    Auch bei mir. Warum? Der kreativste und musikalischste Drummer out there. Muss dazu wirklich noch etwas gesagt werden? Eine Sache wäre da: Der Gute ist immer noch wahnsinnig underrated.
    Hier bewusst ein willkürlich ausgewähltes Video, weil: Groove


    https://www.youtube.com/watch?v=077thdbI-co

  • Dann stelle ich auch mal meine drei Lieblingsdrummer vor:


    Moritz Müller
    Sein Drumming strozt nur so von Energie, dennoch wirkt er immer locker und lässig.
    https://www.youtube.com/watch?v=X9h8S8I78KY
    https://www.youtube.com/watch?v=COPg2bOGkrA
    https://www.youtube.com/watch?v=y-NF734vzhA


    Chad Smith
    Er hat mich bisher wohl am meisten in Sachen Groove inspiriert. Egal was er spielt es klingt einfach genial.
    https://www.youtube.com/watch?v=4NSFNYYRtqU
    https://www.youtube.com/watch?v=0uBOtQOO70Y


    Benny Greb
    Zu ihm gibt es eigentlich nicht mehr viel zu Sagen, ich schließe mich meinen Vorrednern an.

  • 3. Ringo Starr
    Der Mythos. Die Schlichtheit. Das Gehabe.
    http://www.youtube.com/watch?v=FuNrlecJCNA (Tomorrow Never Knows)


    2. John Henry "Bonzo" Bonham
    Der Sound. Die Kraft. Das Schlagzeug.
    http://www.youtube.com/watch?v=fOEQTJV_3-w (When The Levee Breaks)


    1. Freddy Below
    Der Stil. Die Epoche. Das Blues-Trommeln.
    http://www.youtube.com/watch?v=azt0s4lLhTs (mit JB Lenoir: The Whale Has Swallowed Me)
    http://www.youtube.com/watch?v=07QfPaLrgGs (u.a. mit Junior Wells: What'd I Say)


    Ansonsten gibts ja noch einige andere gute Trommler, welche ja schon teilweise (?) genannt wurden! (z.B. Jojo Mayer, Jaki Liebezeit, Papa Jo Jones, Tony Williams, Max Roach, Ginger Baker, Benny Greb und und und...) Aber für mich persönlich wirklich bedeutend, weil irgendwie für meiner musikalischen Entwicklung wichtig, sind die oben Genannten (ob das nun für mich spricht, sei dahingestellt...).

  • 1. Josh Freese


    Präzision, Geschwindigkeit, Spielwitz.. Auf ihn aufmerksam geworden bin ich durch die Vandals. Später, als ich mich auch für andere Musik zu interessieren begann, tauchte der Typ immer wieder auf. Beeindruckende vita irgendwie


    2. Dave Grohl


    Wie bereits erwäht: DER Rockdrummer schlechthin


    3. Jojo Myer


    technisch perfekt und einfach groovy. Hat das Schlagzeugspielen dermaßen weiterentwickelt. Beeindruckend



    P.S.: natürlich gibt es auch noch viele andere. Wie zb. Benny Grebb und dazu fällt mir nur ein:

    Benny Greb


    Hier bewusst ein willkürlich ausgewähltes Video, weil: Groove


    http://www.youtube.com/watch?v=3SziF4mesPA :D

    Es gibt so viel gute Musik auf der Welt.. ..da muss ich doch nicht Musik hören, die "gar nicht so schlecht" ist. - Hennes M. aus C


    Ich

  • 1. Dave Grohl (Nirvana)
    2. Steve Ferrone (Tom Petty & The Heartbreakers)
    3. Benny Horowitz (The Gaslight Anthem)


    oder vielleicht eher


    1. Max Weinberg (Bruce Springsteens E Street Band)
    2. Roger (Meddows-)Taylor (Queen)
    3. Bertram Engel (Udo Lindenberg, Peter Maffay)


    oder doch lieber


    1. Jose Pasillas (Incubus)
    2. Jost Nickel (Jan Delay)
    3. Taylor Hawkins (Foo Fighters)


    Die Mischung aus allen 3 Antworten würde es wohl am ehesten treffen. Mit den alten Haudegen wie John Bonham und so kann ich nicht immer ganz so viel anfangen. Aber geil sind die auch! Und Benny Greb, Ralf Gustke, Anika Nilles... mag ich auch. Mist, Manu Katche hätte ich fast vergessen (seine Trommelei bei Peter Gabriel ist genial).

  • 1. Josh Freese


    Präzision, Geschwindigkeit, Spielwitz.. Auf ihn aufmerksam geworden bin ich durch die Vandals. Später, als ich mich auch für andere Musik zu interessieren begann, tauchte der Typ immer wieder auf. Beeindruckende vita irgendwie



    der Typ hat seinen Namen wirklich in unzähligen Booklets verewigt. Kein Wunder, bei dem was der Bursche so zaubert. Kaum wildes, technisches Gefrickel, aber das, was er macht, spielt er punktgenau. Hier mal einer meiner absoluten Lieblinge von ihm:


    Nine Inch Nails - Wish (live; Josh Freese am Schlagzeug Dieses Doublebass-Trommelfeuer am Ende geht runter wie Butter! :love:

    Aber ich möchte fliegen.
    Ganz weit oben, überm Meer.
    Und dann seh' ich all die Scheiße,
    all die Scheiße hier unten gar nicht mehr.

  • Wo bleiben denn eigentlich hier die ganzen "Vinnie" Jünger? Keiner da?


    Für mich persönlich sind es eher die unsterblichen Groove Klassiker wohldosiert/timingfest eingebettet im musikalischen Kontext welche bei mir nachhaltig für Furore sorgen werden. Als "Groove Klassiker" im diesen Sinne würde ich etwa Rosanna von Toto mit Jeff Pocaro oder etwa Ain't Nobody von Chaka Khan mit John Robinson oder auch fifty ways to leave your lover von Simon&Garfunkel mit Steve Gadd betrachten wollen. Diese gekonnt gespielten Grooves und somit die oben benannten Personen haben Geschichte geschrieben an denen sich wohl alle zeitgenössischen Drummer ein Beispiel nehmen können.


    Gruß


    Trommeltotti

  • Wo bleiben denn eigentlich hier die ganzen "Vinnie" Jünger? Keiner da?

    Hier. Ich fand nur die Idee, die "üblichen Verdächtigen" aufzuzählen irgendwie langweilig. Das war auch mein erster Gedanke zu diesem Thread: Oh no! Bitte nicht. Muss aber im Gegenteil sagen, dass ich die ein oder andere hoch spannende Anregung (Dank an Two!!) mitnehme und sich der Thread ganz spannend entwickelt. :)


    Auch ohne meine drei (Vinnie, Jeff und Steve) ;)
    Gruß
    Hajo K

  • Jordi Joeyson
    Travis Barker
    Lars Ulrich


    ...


    sind es nicht unbedingt. Die drei schätze ich schon länger bzw. habe sie schätzen gelernt:


    Steve Gadd: Tolle, teilweise von der Basis her einfache Groove-Ideen, die man dann aber trotzdem nicht so hinbekommt wie er. Man hört immer, dass er spielt, egal wo er mitmacht. Ideen, Dynamik, Musikalität.


    Jost Nickel: Kann auch frickeln wie Hulle, aber besonders stark, wenn er mannschaftsdienlich abgroovt. Durfte ich schon mal live erleben, ist klasse. Auch als Solist ein Leckerbissen.


    Bertram Engel: Schnörkellos auf den Punkt! Spielt das Wesentliche, und zwar mit Nachdruck. Da können sich viele übermotivierte Instrumentalisten ne Scheibe abschneiden.



    Honorable Mentions, weils zur jeweiligen Mucke toll passt: Steve Gorman (Black Crowes), Eric Kretz (Stone Temple Pilots), Troy Luccketta (Tesla), Brad Wilk (RATM, Audioslave), John Bonham, Phil Rudd (Atzedatze)

    667 - The Neighbour Of The Beast!!

  • Meine Nr. 1 ist Tomas Haake (Meshuggah) - irre 4/4-Grooves mit Polyrhythmik:
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    Nr. 2 auf meiner Liste ist Frost (Satyricon) - bevor sein Chef die Band in ein Black Metal Rock-Outlet verwandelte, hatte Frosts Drumming neben dem irren Blastbeat-Tempo ein für Metalverhältnisse beinahe schon expressionistisches Flair. Nachzuprüfen in diesem Monster von einem Song:[video]

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    Nr. 3: Cato Bekkevold (Enslaved) - sympathisch und super songdienlich, mit viel Understatement:
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  • Moin!


    Je älter ich werde umso mehr stelle ich fest, dass es die Top 3 Drummer für mich nicht mehr gibt. Ich hätte, glaube ich, schon Probleme es auf die Top 125 Drummer runter zu brechen.


    Deswegen hier mal drei Kandidaten, die mich in den Anfangsjahren unheimlich gekickt und wahrscheinlich sehr beeinflusst haben und zwar aus demselben Grund: Geschmackvolles, musikdienliches Spiel!


    Steve Negus


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    Jeff Porcaro


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    Steve Smith


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    Aber wie gesagt, dass waren nur die ersten von vielen, vielen anderen, die eigentlich auch noch alle genannt werden müssten.


    LG

  • Auf meiner All-Time-Liste stehen natürlich


    1. Charlie Watts. Braucht man da ´ne Begründung für einen der Gründerväter des Rockdrumming? Neben allem auch noch das absolute Gegenteil eines Posers und bei Stones-Konzerten noch vor Keith der Meist-Bejubelte. Und wer ihn unterschätzt soll sich mal Projekte wie das Watts/Keltner Projekt oder "The Magic of Boogie Woogie" anhören.


    2. Ginger Baker. Braucht man auch keine Begründung. Absolut eigenständiger kreativer Trommler - "Beware of Mr. Baker" anschauen! Leider ein Unsympath, aber Künstler haben nicht die Pflicht, nett zu sein.


    3. Freddie Below wurde ja schon genannt - DER Bluesdrummer (neben Willie "Big Eyes" Smith, den ich so auch noch schnell eingeschmuggelt habe...)

    "Most drummers are crazy, aren't they ? They don't all start off crazy, but they end up that way." ;( Charlie Watts

  • meine Top 3:
    - Benny Greb: groovt wie s**, sehr sympatisch, kreativ
    - Jojo Mayer: immer auf den punkt, die frisur :), der stil und natürlich auch kreativ
    - Bernard "Pretty" Purdie: seine art und weise in den videos ist einfach nur hammer (die paar die ich im web gesehen hab). wie der hinterm schlagzeug aufgeht....

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