DW releast auf der Musikmesse ihr erstes E-Drumset zusammen mit Gewa

  • Die Paar Videos hier klingen gut:

    Gewa G9

    Also wenn das gut klingt, dann klingt das hier (GGD-Invasion + OKW:Metal) komplett scheisse.

    ich glaub "Josh Jones" findets eher zum Gähnen, aber die Mundwinkel leckt er sich auch.

    (bei ca. 0:07) ^^   ;)


    allgemein halt so wie wenn ma des Radio aufdreht, geschätzt in ......ins s Blaue geraten.....mmmmhh zu 70-80% der Fälle,

    keine Ahnung warum, ob das "In" Hype" ist. :S :)

    ich höre immer du musst, du brauchst.....ist "modern", "out", "in", "trendy" und so....
    ich mach`s wie`s mir passt, schei.. auf die Säue, die laufend sinnbefreit durch
    die Dörfer getrieben werden.



  • man hört hier schon deutlich dass es nach elektronik klingt

    Absolut. Und alles so seltsam pappig und nasal. Insgesamt IMO ganz entsetzlich.

    Naja, das Video von edrumcenter.com ist für mich nicht sonderlich aussagekräftig...er basht die Toms ausschließlich, sodass man keine Rückschlüsse auf die Dynamik schließen kann. So wie in den meisten E-Drum Demos eben.

    Die Becken finde ich noch relativ ok! Nur dass man beim Hinschauen irritiert ist, weil das Gehörte nicht zur Bewegung der Cymbals passt. Aber HiHat und Ride sind doch ganz annehmbar. Bekommt das Roland in derselben Preisklasse besser hin (auch hinsichtlich Beckendurchmesser)? Das ist keine rhetorische Frage, ich habe wirklich noch nie auf einem E-Kit gespielt.

    Was mich wirklich interessieren würde, wäre ein ehrliches Feedback von den Herren Lehrmann und Nickel, vor allem in Bezug auf ihre teils spezielle Spielweise. Vielleicht auch, wie sich die Toms untereinander beeinflussen und das ganze Set mitschwingt!? Ich glaube allerdings, dass ein E-Kit gerade nicht auf den Einsatz als Solo-Instrument ausgelegt ist. Denn wo wären denn da die wahren Vorteile und die Zielgruppe? Deswegen sollte man die Sounds wohl im Bandkontext betrachten, wo eine gewisse Sterilität gewollt ist - abgesehen von der Jazz-Combo, wo ich dieses Set aber nicht sehe.

    Über Roland habe ich aber diesbezüglich auch noch nie etwas besseres gehört. Daher auch meine Nachfrage, wo ihr das G9 einordnen würdet. Dass es mit dem rauchigen Vintage Kit nicht mithalten kann, leuchtet ja sowieso ein.


    Was mir halt am G9 gefällt, sind die relativ großen Becken und Trommeln und dass es "echte" Kessel sind. Damit KÖNNTE man es MAL für einen Tanzgig verwenden, z. B. in einem Gewölbekeller...aber das ist nicht meine erste Prio. Ich suche hauptsächlich ein Übekit, auf dem ich die Bewegungen nicht völlig umstellen muss.

    Four on the floor sind zwei zu viel.
    SONOR Vintage Series: 22" BD; 14" Snare-Drum; 12", 13" TT; 14", 16" FT
    PAISTE 2002 Big Beat: 15" HiHat; 18", 20", 22" Multi, 16" PSTX Thin Crash, 14" Stack aus PST7 China und 14" PTSX Thin Crash

    VIC FIRTH 5A American Classic Hickory, REMO Ambassador Coated

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  • Ich glaube allerdings, dass ein E-Kit gerade nicht auf den Einsatz als Solo-Instrument ausgelegt ist. Denn wo wären denn da die wahren Vorteile und die Zielgruppe? Deswegen sollte man die Sounds wohl im Bandkontext betrachten, wo eine gewisse Sterilität gewollt ist

    Ich kann dir nur sagen, wenn der Sound richtig geil ist (diverse GGD-Kits sind da IMO ein absoluter Gamechanger im Hinblick auf 'törnt out of the box'), ist Standalone-Drumming der Himmel auf Erden :)

  • Klanglich gesehen bietet natürlich die oberklasse schon extrem viel. dafür dass roland keine gesampleten sounds benutzt sondern synthetisch erzeugte klänge klingt es schon beachtlich. bei dem g9 gefallen mir als fan rauschiger becken besonders die franconian becken echt super.

  • Klanglich gesehen bietet natürlich die oberklasse schon extrem viel. dafür dass roland keine gesampleten sounds benutzt sondern synthetisch erzeugte klänge klingt es schon beachtlich.

    Ja, quantitativ viel schon ( -> hunderte von Modul-Klängen und qualitativ bei (zumindest ) Roland superbe Trigger-Qualität), aber qualitativ in Sachen A-Drum-Emulations-Klang ist's nach wie vor einfach absolut lächerlich, wenn ich Snares und Toms anhöre. Ok, ein Mimic-Pro ist ja auch preisliche Oberklasse und da kann man sagen, es ist ok (selbst mit StevenSlate-Lib läßt es das Roland/Gewa/Ef-Note-Gedöns klanglich äußerst blass aussehen).


    Roland-Module (und alle anderen genannten eben auch) nehmen übrigens Samples und keine Synthese für die Klangerzeugung. Allerdings ist die Quantität der Samples im Gegensatz zu ausführlichen Drum-Libs sehr mager, woran es letztendlich auch stets scheitert (das muß man sich mal vorstellen: anno 2021 geizen sie rum mit Speicherplatz -> hyperLOL), und natürlich ist auch der Klang der Samples bzw. wie man sie verunstaltet ("produziert" -> um den IMO widerlich künstlichen eigentümlichen Sonic-Footprint herzustellen) hat, ganz weit weg von cool. Man kann ohne Scheiß selbst mit mit Freeware getweaktem MTPowerdrumkit2 was Besseres und Natürlicheres hinkriegen (für lau, was den DrumSampler-Klang anbelangt).

  • Ich muss gestehen, dass ich von den G9 Videos immer wieder erschrocken bin. Zuerst dachte ich / hatte ich gehofft, dass die wenigen veröffentlichten Videos einfach unglücklich gewählt waren und alles noch nicht richtig gar. Aber wenn ich jetzt auch die neuen Präsentationen sehen, frage ich mich immer, ob das wirklich ernst gemeint ist oder ich irgendwas vollkommen falsch verstehe. Optik, Modul-Design, Haptik, Features, ... alles professionell, zeitgemäß und Kaufgelüste weckend. Aber was da rauskommt kann ich kaum in Worte fassen. Aber vielleicht geht es auch nur ganz weit an meinem persönlichen Geschmack vorbei. Irgendwann muss ich es mal selbst testen.

  • Es ist ein bisschen Off-Topic, aber nicht ganz, da das G9 bei mir noch nicht völlig aus dem Rennen ist wegen dem Look&Feel:

    Du hast das Td-17 in Erwägung gezogen. Nimm es. [...]

    Das Modul ist derart genial. Aufgefallen ist mir als erstes schon mal die Dynamik und die Beckensounds.

    Es gibt zur Zeit eine gute Auswahl an gebrauchten TD17 KVX und TD25 KV.

    Mein Eindruck ist, dass die 25er generell kleinere Pads haben (Snare z. B. nur 10"), dafür könnte man beim Modul etwas mehr erwarten - aber auch nur, weil 25 größer als 17 ist. Das TD17 ist dafür neuer. Und klar:

    Ich persönlich finde den Durchmesser der Pads nicht so problematisch (habe ein TD-11 mit m.W. den gleichen Durchmessern wie beim TD-17). Allerdings habe ich die Abstände so wie bei meinem Akustikset eingestellt, sonst gewöhnt man sich tatsächlich kleinere Bewegungen an und hat dann am großen Set zu kämpfen.

    Man kann sich die Mittelpunkte der Pads sicher so einstellen, dass sie gleich wie bei einem 12/14/16/14 Akustik-Set liegen. Aber komisch ist es dennoch. Ich hatte mal ne Zeit lang mein 12er und 14er als "2 Down" montiert. Ging, aber war schon eigenartig.

    Im Grunde möchte ich ein Set, auf dem man vernünftig üben kann, immer mit dem Wissen, dass es nicht an ein echtes Schlagzeug rankommt. Wo geht man da dann also hin...auf ein generationenbedingt im Verhältnis günstiges älteres Kit wie das TD25 KV, oder auf den offensichtlichen Bestseller TD17 KVX, wo mindestens die Snare etwas größer ist (auch bezgl. Position Sensing sicher interessant)? Gebraucht liegen beide in etwa gleich im Preis.


    Schließlich bleibt halt noch das G9 als schickes Wohnzimmer "Möbel", mit allen angeblichen klanglichen Defiziten - welches man aber bestimmt auch mal zum Akkordeonorchester mitnehmen könnte, wo der Dirigent prinzipiell die Drums nicht so laut haben möchte, wie sie gehören.


    EDIT meint nach einem aufschlussreichen Telefonat mit einem "T-lefon-Mitarbeiter":

    Das G9 ist die Option, wenn man ein großes Display für Setlisten und Leadsheets haben möchte und evtl. wegen der Kesseloptik. Letztere bekommt man bei Roland aber in ähnlicher Preislage, und niemand baut so gute Rides und HiHats wie Roland...so war das Fazit.

    Also tut mir Leid, Gewa Music. Ich denke, dass am Ende ein TD27 das Rennen macht.

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  • Gewa hat gestern das "G5" vorgestellt:


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    Was die fehlenden 4 zum G9 genau sind, erschließt sich mir nicht ganz. Der Preis fällt laut Thomann um über 1000 Euro auf 3890 Euro. Hardwaretechnisch hat sich meiner Meinung nichts geändert, denn das Rack wurde durch Einzelstative ersetzt. Natürlich weiß man noch nicht viel über deren Qualität, und da Einzelständer wohl "Lagerware" sind, könnte es für Gewa tatsächlich günstiger sein.

    Das Modul soll laut Ansage dasselbe können und dieselben Sounds haben, nur hat es keinen Touchscreen. Aber dafür 1000 Euro? :/

    Naja es wird Gründe haben, warum sie das tun.


    Viel mehr würde mich jetzt eure Meinung interessieren über das neue Preisleistungsverhältnis!? :)

    Jetzt liegen sie genau zwischen dem VAD503 und VAD506.

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  • Meiner Meinung nach versucht GEWA hier nur, ihre davon schwimmenden Felle zu retten! Das G9 ist kalkulatorisch vermutlich ein Desaster!

    Zu teuer und irgendwie keine Konkurrenz zu Roland. Aus welchem Grund soll ich ein GEWA Set kaufen? Hat irgendjemand dieses Set schon und hat schon jemand in irgendeinem Forum darüber berichtet?

    Ein anderer Grund für das G5 könnte der weltweite Chipmangel sein. Bauteile sind rar und im Preis stark gestiegen. GEWA muss hier die Hardware vermutlich downgraden um hier preislich vernünftig zu kalkulieren!

    Außerdem werden viele Musiker wegen Corona ihre Neukäufe zurückgestellt haben.

    Insgesamt wird man sich preislich nach unten korrigieren wollen.

    Einmal editiert, zuletzt von JohnDrum ()

  • Vielleicht auch offtopic: gibt's eigentlich eine Gewa eigene Marke, die nicht nach ein paar (wenigen) Jahren komplett vom Erdboden verschwunden ist? Vielleicht auch relevant, sollte man irgendwann Ersatzteile suchen. Die Preise waren schon immer "überheblich" - aber das Marketing kostet einiges und holt viel wieder raus....

  • Außerdem werden viele Musiker wegen Corona ihre Neukäufe zurückgestellt haben.

    Bei Berufsmusikern kann ich mir das schon vorstellen. Im Hobby- bis Semipro-Bereich ist mein Eindruck aber, dass es auch das deutliche Gegenteil gibt: Die Leute kaufen gerade mehr als sonst, weil sie vermutlich mehr Zeit oder auch Langeweile haben und das Urlaubs-, Ausgeh-Geld ja irgendwie ausgegeben werden will. Und die würde ich eher als Zielgruppe vermuten.


    Das Video finde ich übrigens sehr gelungen. Schön unaufgeregt, vergleichsweise informativ und professionell. Hätte ich mir beim G9 auch du gewünscht.

    Am Klang hat sich allerdings ja nichts geändert. Den finde ich auch hier im Video sehr seltsam.

  • Am Klang hat sich allerdings ja nichts geändert. Den finde ich auch hier im Video sehr seltsam.

    Absolut. "Seltsam" ist der perfekte Ausdruck.


    Bin gespannt auf ein User-Video, wo man diesen Klang in 'nem Mix bewundern kann.

    Das ist das, was ich schon lange vermisse!

    Wer hat dieses Teil (G9 / G5) schon und kann berichten???!!!

  • Das ist das, was ich schon lange vermisse!

    Wer hat dieses Teil (G9 / G5) schon und kann berichten???!!!

    Rotzrübe hat es anscheinend.

    Ich habe mir das Teil ja gekauft.

    Sonst weiß ich von niemandem hier. Vielleicht kann Rotzrübe mal was darüber erzählen, scheint ja nun doch einige Monate im Gebrauch zu sein.

    Was mich nach wie vor brennend interessieren würde, wie spielt sich das Teil im Vergleich zu den Roland-Flagschiffen, wie ist das dynamische Potential vor allem von den Becken, HiHat und der Snare? Man muss es ja nicht mit einem akustischen Schlagzeug vergleichen. Eher: Wo steht das G9 in der E-Drum-Welt?

    Wenn einem die Modul-Sounds nicht zusagen, haben die Pads wenigstens auflösungstechnisch das Potential, eine Software-Lib anzusteuern? Das vermisse ich auch in der gesamten Dokumentation von Gewa. Da sind Größen wie Eric Moore und Jost Nickel, die aber letzten Endes nur etwas herumbashen und der Videoschnitt untermalt das Ganze. Eine ehrliche Meinung dieser Profis wäre wirklich spannend. Auch Thomann preist das Set in ihrem YouTube Video als das Teil an. Ruft man aber bei Thomann an, bekommt man eine weitaus nüchternere Einschätzung.

    Und die würde ich eher als Zielgruppe vermuten.

    Die Zielgruppe sehe ich mittlerweile auch eher im Hobbybereich bei denen, die ein schickes "leises" Schlagzeug vielleicht sogar für das Wohnzimmer suchen, die Platz haben und es sich leisten können. Denn optisch macht es ja schon etwas her. Und wenn es technisch einigermaßen mit der Konkurrenz mithalten kann, warum denn nicht?

    Aber Profis würden wohl eher auf die bewährten Marken gehen, auch in Hinblick auf Modularität.

    Und dann evtl. noch der ein oder andere Top40 Bierzelt Drummer, wo es auf Dynamik nicht so sehr ankommt, sondern mittlerweile auf das Gesamtbild der Produktion.

    Dennoch bin ich dem Set nicht völlig abgeneigt. Die Sounds sagen mir aufs Erste sogar deutlich besser zu als Roland, weil sie meiner Meinung nach offener und akustischer klingen.


    Aber geht man so nach den Kundenbewertungen der großen Online-Häuser, muss der Absatz des G9 schon nicht allzu groß sein. Nun schreibt nicht jeder gleich eine Rezession, aber in Anbetracht des jetzigen Downgrades mit dem G5 könnte schon was dran sein:

    Das G9 ist kalkulatorisch vermutlich ein Desaster!

    Zu teuer und irgendwie keine Konkurrenz zu Roland.

    Spannend im G5 Video finde ich die Aussage "this is for performers" und dass angeblich die Hardware speziell konstruiert wurde, um Übersprechen bei den Triggern im Bühneneinsatz zu verhindern. Hat Gewa da ein Problem mit dem G9? :/ :P

    Dass sie mit dem Preis um etwas mehr als 1000 Euro optisch von der 5 auf die 3 vorne springen, hatte bei mir ehrlich gesagt auch einen gewissen psychologischen Effekt. Dieser könnte den ein oder anderen vielleicht schon zum G5 bewegen.

    Ein anderer Grund für das G5 könnte der weltweite Chipmangel sein. Bauteile sind rar und im Preis stark gestiegen. GEWA muss hier die Hardware vermutlich downgraden um hier preislich vernünftig zu kalkulieren!

    Da sie versprechen, dass der Kern derselbe geblieben ist, denke ich nicht, dass sie das Modul generalüberholt haben. Aus Sicht der Softwareentwicklung macht das auch keinen Sinn, vor allem, wenn sie ein Kalkulationsdesaster haben und nochmal dasselbe Risiko mit einer vermeintlichen Neuentwicklung eingehen. Gewa hat mir in einem YouTube Kommentar auch bestätigt, dass sie einen modularen Software-Ansatz verfolgen. Aber klar, sie sparen sich den Touchscreen und vor allem auch die DA-Wandler für die nicht mehr vorhandenen Direct-Outs. Aber gerade die Direct-Outs wären doch bei einem "Performer" Gerät von Vorteil. ^^

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  • Ich habe die Studio 5 Version, die kostet jetzt 4199€. Habe es gekauft wegen touch screen, Positional Sensing und 3 Zonen großen Becken und ab und zu Superior drummer 3 damit zu triggern. (Sorry for my german, not a native speaker...)

    Triggering: PS funktioniert nicht, gewa hat es sogar am Anfang als wichtiges Merkmal auf der website aufgeführt, seit ein Paar Monaten ist nicht mehr da... Snare triggert edge sounds bei center hits, Xfade funktioniert, harte schläge triggern rimshots, sanfte crossticks. Modul sendet Xstick Midi note 37 nicht, was das triggering SD3 kein Spaß macht, es sendet nur 38 für center und 40 für rimshot.

    Hihat: funktioniert ganz gut, sogar besser als die VH-13 mit TD-50, Kalibrierung ist schnell und einfach, ein bisschen leiser als die VH-13

    Crashes: man braucht eine gewisse technik um die Crashes richtig zu triggern, nicht von der Seite aber mehr von oben... laut sind sie also...

    Ride: triggert ok, bell ist sensibel genug, auch laut

    Toms: MIDI triggern total unausgereift, alle toms senden total falschen midi CC messages, was das triggern Superior Drummer 3 auch kein Spaß macht.

    Bass: Super Spielgefühl, leise, sensibel genug. Sehr laute plastik Ding auf den Rims... CLACK!

    Touchscreen ist immer noch ein bisschen träge, reagiert manchmal nicht...

    Das einzige Kit das mir gefällt ist das Jazz kit, die anderen kann man vergessen.. ok das DW collectors könnte ich auch benutzen....

    Recording ist mühsam, alle meine Aufnahmen unterbrechen sich bei der 30 Sek. Marke, ALLE!...Mixer Matrix ist jedoch einfach zu konfigurieren, Ausgänge und Master sind leicht zu bedienen.


    Ich werde es trotzdem weiter verkaufen und mein TD-50X mit digitalen Pads und VH-14D Hihat behalten.

  • Sodele, bin gerade in Berlin und war heute mal bei Just Music. Da die auch ein G9 da stehen haben, habe ich die Gelegenheit ergriffen.

    Es war tatsächlich ein bisschen so, wie es edcito beschrieben hat...

    Das Spielgefühl an sich ist super. Die Bass Drum ist sehr leise von außen, die Becken dafür alles andere als das. Die (Factory-Kit-)Sounds gefallen mir auf den ersten Eindruck fast besser als die Roland, aaaber beim zweiten Hinhören sind die Snares doch irgendwie komisch knallig/hallig und die Toms immer etwas abgehoben (zu hoch gestimmt) oder eben nicht (pappig/totgedämpft) im Vergleich zum Kit. Was mir wirklich sofort gefällt, ist die HiHat! Mag auch am "papierigen" Klang der standardmäßig eingestellten Paiste Masters Nachbildung liegen. Doch das Öffnungsverhalten ist um Welten besser als dass, was ich von meiner Roland VH10 kenne. Der "Bow" Sound im Vergleich zur "Edge" ist viel zu leise. Aber da könnte man wohl (hoffentlich) was drehen, wenn man sich ins Modul eingearbeitet hat. Das bringt mich zum allgemeinen Trigger-Verhalten: leiseste Schläge werden auf alle Trommeln und Becken nicht erfasst. Ein Anschwellen der Crashes ist zumindest mit der Standard-Einstellung fast unmöglich. Dafür lösen manchmal scheinbar willkürlich richtige "Querschläger" aus, die einem ins Ohr zünden! :evil:

    Das Ride lässt sich aber schön crashriden. Das gefällt mir. Trotzdem kein Roland Digital Ride. :saint:

    Die Spannreifen der Toms und Snare machen mehr so Unterklasse-Einsteigerset-Eindruck und passen qualitativ so gar nicht zum DW-Rack irgendwie, ebenso die aufgesetzten Rand-Sensoren aus gegossenem Plastik, gerade dass dort kein scharfer Grat vom Guss mehr übersteht.

    Also alles in allem, nach einer teils positiven Überraschung bei Sounds und Beispielbarkeit, gibt es Ernüchterung bei der mechanischen Umsetzung. Irgendwie ganz schön viel Hartplastik! Bin froh, dass ich jetzt ein Roland habe. Also dieses Mal leider nicht, Gewa!

    Four on the floor sind zwei zu viel.
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