Wiederentdeckt: Kassettenrekorder für Demos

  • Nimmt eigentlich noch jemand Demos mit einem Kassettenrekorder auf?


    Das abgebildete Reporter-Gerät Sony TC-D5 PRO II aus den 90er Jahren lag ca. 20 Jahre unbenutzt herum. Erstaunlich: es funktioniert. Noch erstaunlicher: Die Aufnahmen klingen insbesondere bei der Wiedergabe der Becken und der Bassdrum sehr angenehm im Vergleich zu meinen direkt im MP3 Format aufgenommen Demos.


    Wenn hier jemand noch Tonbänder nutzt, wäre ich dankbar über Tipps zur Digitalisierung.

  • Cooles Gerät - sieht auch recht wertig aus! Das es besser als MP3 klingt wundert mich jetzt nicht unbedingt... Ich nehme mit dem Handyrecorder immer als Wave-Datei auf mit 24 Bit Auflösung und mache die Nachbearbeitung dann in der DAW. Erst ganz am Ende geht es ins MP3-Format.


    Geht es bei den Bändern, die Du digitalisieren willst, um Stereo oder Mehrspurbänder? Generell ist die analoge Seite dabei heutzutage die wichtigere (weil qualitätsentscheidend). Es kommt darauf an, dass bei dem analogen Abspielgerät die Köpfe sauber sind, die Capstan-Rollen gut in Schuss sind und die Spurlage und Azimuth korrekt eingestellt sind. Sofern die Bänder mit einer Rauschunterdrückung aufgenommen wurden, sollte diese auch beim Abspielen aktiviert sein. Am besten ist es eigentlich immer, dass ursprünglich zur Aufnahme benutzte Gerät zum Abspielen beim Digitalisieren zu verwenden - jedenfalls wenn es noch vorhanden und gut in Schuss ist.


    An der Schnittstelle in die digitale Umgebung kommt ein Audiointerface zum Einsatz. Da alle Bandgeräte Line-Pegel liefern, sind die Vorverstärker des Interfaces eher unkritisch - Linepegel digitalisieren können alle modernen Interfaces auf sehr hohem Niveau. Bei Mehrspurbändern ist es notwendig, alle Spuren möglichst in einem Rutsch zu übertragen, damit hinterher alles 100% synchron ist. Natürlich kann man auch tricksen und ein 16-Spur Band in zwei 8er Blöcken übertragen, aber man muss gerade bei längeren Laufzeiten mit einem "Auseinanderlaufen" der Spuren rechnen.


    Das Interface sollte auf alle Fälle in 24 bit Auflösung wandeln. Der Pegel sollte so eingestellt werden, dass die Aufnahme auch bei den lautesten Stellen des Bandes mindestens 12 dB Headroom hat (also am besten die Peaks irgendwo zwischen -18 und -12 dBFS einpegeln). Rauschen ist bei 24 Bit Wandlern kein Thema mehr - vor allem im Vergleich zum analogen Bandrauschen, dass man ja zwangsweise mit digitalisiert. Es geht also bei der Aussteuerung in erster Linie darum, Übersteuerungen des AD-Wandlers ganz sicher auszuschließen, denn die sind nicht mehr zu reparieren nachträglich. Es empfiehlt sich, nach der Aufnahme zur Sicherheit nochmal den Maximalpegel in der digitalen Aufnahme zu prüfen - wenn irgendwo 0 dBFS erreicht werden, dann muss man von einer ungewollten Übersteuerung ausgehen - in dem Fall nochmal nachpegeln und neu aufnehmen.


    Die Sample-Frequenz hängt in ersten Linie von der gewünschten Nutzung der Dateien ab - alles in Richtung Video sollte 48 kHz haben, alles in Richtung CD (oder auch MP3) eher 44.1 kHz. Die HD Samplefrequenzen 88,2 und 96 kHz machen aus meiner Sicht für Material vom Band keinen Sinn - wer sich die großen Datenmengen trotzdem antun will, macht aber auch nichts kaputt.


    Nach der Aufnahme kann man sich dann in Ruhe überlegen, was man mit dem Material machen möchte - ob man es nun aufwändig restaurieren oder einfach nur vor dem Verfall der analogen Medien sichern möchte: alles ist möglich mit den modernen DAWs. Eine Wandlung ins MP3-Format sollte man erst ganz am Ende vornehmen, wenn sicher ist, dass keine weitere Berarbeitung mehr erfolgen soll. Diese Wandlung macht auch nur für Stereodaten Sinn - einzelne Spuren einer Mehrspuraufnahme sollten immer als WAV erhalten bleiben (denn sie werden immer nachbearbeitet in der Mischung).

  • Tonbänder habe ich jetzt leider nicht, sondern nur alte Kompaktkasettenaufnahmen.

    Die sind 30-35 Jahre alt und auch nicht fachgerecht gelagert. Ich hatte sie vor ca 20 Jahren teilweise auf DAT Bändern und CD gesichert um den weiteren Verfall zu bremsen, da es damals keine bezahlbaren Möglichkeiten gab solche Aufnahmen zu restaurieren.

    Ich benutze RX von iZotope.
    Das Problem der schmalen Kassettenbänder ist das sehr hohe Rauschen, bzw der Rauschabstand zum Nutzsignal, das über die Jahre immer kleiner wird.

    Auch der Frequenzgang leidet mit der Zeit. Bei guten Tonbändern vielleicht sogar im Halbzollformat hast du da weniger Probleme.
    Das größte Problem ist, das sich die Kunststoffe einfach zersetzen und im schlimmsten Fall am Tonkopf abreiben oder einfach zerbröseln.

    Deswegen würde ich möglichst mit dem ersten Abspielen auch schon, wie Oliver beschrieben hat, digitalisieren.

    48khz und 24bit sind sicher auseichend.

    Ist das Material erst einmal digitalisiert, kann man durchatmen, denn jetzt kann nichts mehr schiefgehen.

    Die heutigen Restaurierungstools sind bezahlbar und in ihren Möglichkeiten kein Vergleich zu noch vor 20 Jahren.

    Man kann sich da einarbeiten und forensisch das Material deutlich verbessern.


    Eine Wandlung in ein lossy Format wie mp3 macht dieser Tage überhaupt keinen Sinn und ist nicht zu empfehlen.
    Das kann man zusätzlich machen wenn man die Musik unbedingt auf sein Smartphone schieben will. :wacko:
    Zum Archivieren absolut ungeeignet.
    Speicherprobleme hat man dieser Tage nicht mehr und verlustfreie Kompression wie Flac sind noch akzeptabel bei etwa 75% Datenreduktion.

    Ansonsten sollte die Originalkopie unbedingt unkomprimiert gesichert werden.


    Leider gibt es genaugenommen aber keine sichere Möglichkeit Daten digital für die Ewigkeit zu konservieren.

    »Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.«
    Chinesisches Sprichwort


  • Das Interface sollte auf alle Fälle in 24 bit Auflösung wandeln.

    Hüstel, eine Kassette hat einen Rauschabstand von 64dB, mit Dolby C von 79dB (und ich vermute das Sony hat sogar nur Dolby B). Mit den 12 dB Headroom die Du vorschlägst bist Du da immer noch locker unter den 96dB einer 16 Bit Wandlung. Die 24 Bit kann man sich also eigentlich sparen, wobei es heutzutage quasi Standard ist.

    Nix da.

  • Hallo Oliver,


    vielen Danke für Deine Tipps und die erfahrungsreiche Anleitung! Interessant, dass der Kassettenrekorder mithalten kann gegenüber einer iPhone-Aufnahme. Es klingt mehr so, wie ich es auch höre, wenn ich spiele. Tatsächlich ist die Wiedergabe der Höhen sehr klar und nicht durch Schmutz oder andere Einflüsse gemindert. Die Bassdrum klingt jetzt auch in der sehr "offenen Stimmung", so wie ich sie auch höre.


    Es geht nur um Stereo-Aufnahmen, Wobei auch Mono für mich in Ordnung ist. Ich brauche ja nur kurze "Schnipsel" zur Demonstration von Spielweisen und ihren Klängen. Dann werde ich mich mal mit dem Digitalisieren befassen. Herzlichen Dank!


    Viele Grüße


    Christian

  • Das Problem der schmalen Kassettenbänder ist das sehr hohe Rauschen, bzw der Rauschabstand zum Nutzsignal, das über die Jahre immer kleiner wird.

    Auch der Frequenzgang leidet mit der Zeit. Bei guten Tonbändern vielleicht sogar im Halbzollformat hast du da weniger Probleme.
    Das größte Problem ist, das sich die Kunststoffe einfach zersetzen und im schlimmsten Fall am Tonkopf abreiben oder einfach zerbröseln.


    Ich denke, das Problem mit dem Rauschen kommt hauptsächlich durch spontane Magnetisierung bzw. Demagnetisierung, die in den magnetischen Partikeln des Speichermediums im Laufe der Jahre geschieht.

    Je geringer die Zahl an Magnetpartikeln, die pro Informationseinheit zur Verfügung stehen, ist, desto größer ist dieser Effekt. Daher hat man diesbezüglich mit breiten oder schneller laufenden Bändern weniger Probleme.

  • Das Interface sollte auf alle Fälle in 24 bit Auflösung wandeln.

    Hüstel, eine Kassette hat einen Rauschabstand von 64dB, mit Dolby C von 79dB (und ich vermute das Sony hat sogar nur Dolby B). Mit den 12 dB Headroom die Du vorschlägst bist Du da immer noch locker unter den 96dB einer 16 Bit Wandlung. Die 24 Bit kann man sich also eigentlich sparen, wobei es heutzutage quasi Standard ist.

    Das stimmt. Ich bin immer noch gebrannt von den 16 bit Digitalformaten der ersten (bezahlbaren) Generation, DAT und ADAT/DA-88. Da war Rauschen der Wandler noch ein Thema und es wurde versucht, jedes dB ohne clippen herauszuholen. Ist heute wohl erledigt...

    Warum ich 24 dB empfehle hat auch eher praktische Gründe - hier den, dass die Aussteuerung mehr oder weniger vernachlässigbar ist. Irgendwo bei -20 dBFS einstellen und vergessen.

  • Hüstel, eine Kassette hat einen Rauschabstand von 64dB, mit Dolby C von 79dB.

    Ja, da hast du Recht. Es ging ja hier um neue frische Aufnahmen.

    Ich hatte das so verstanden das es sich bei den Tonbändern um alte erhaltungswürdige Aufnahmen handelt.
    Da geht der Rauschabstand dann schnell Richtung Nutzsignal.

    Ich denke, das Problem mit dem Rauschen kommt hauptsächlich durch spontane Magnetisierung bzw. Demagnetisierung, die in den magnetischen Partikeln des Speichermediums im Laufe der Jahre geschieht.

    Unbedingt. Man bedenke wie schmal doch so ein Kasettenband ist und das bei nur 4,7cm/s und 4 Spuren
    Auch der Kopierefekt ist ein Problem, da sich durch die Wicklung in einer engen Rolle die Wicklungen gegenseitig magnetisieren, ein Jammer.

    ich brauche die Dateien für meine Website. Da ist MP3 doch nicht falsch?

    ja sicher falsch ist das nicht.Aber das Original sollte man doch auch noch sichern.

    Ich bezog das auch mehr auf das retten alter Aufnahmen und deren Restaurierung.


    Edit: btw. was willst du denn für deinen Recorder noch haben? ;)

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    Einmal editiert, zuletzt von Beeble ()

  • Noch erstaunlicher: Die Aufnahmen klingen insbesondere bei der Wiedergabe der Becken und der Bassdrum sehr angenehm im Vergleich zu meinen direkt im MP3 Format aufgenommen Demos.

    Das ist eigentlich sogar logisch: (Professionellen) Tonbändern wird immer noch eine "Musikalität" nachgesagt. Eben weil sie nicht steril klingen, sondern den Klang färben. Dazu gehört z.B. eine leichte Sättigung sowie damit einhergehende Kompression und das Verwaschen von Transienten. Und vor allem letzteres führt z.B. dazu, dass "scharf" klingende Becken weniger scharf klingen. Und sogar ein leichtes Rauschen kann manchmal gut klingen, weil es u.U. unschönere oder "anstrengend komplex klingende" Details verdeckt.


    ich brauche die Dateien für meine Website. Da ist MP3 doch nicht falsch?

    Da ist MP3 schon richtig. Allerdings ist MP3 ein verlustbehafteter Codec und sollte erst ganz zum Schluss zur Anwendung kommen. Das heißt - wie Oliver schon gesagt hat - man nimmt verlustfrei (mit *.wav) auf und macht die gesamte Nachbearbeitung auch verlustfrei. Erst als letzten Schritt encodiert man dann in MP3 (oder AAC usw.). Alles andere ist mehr oder weniger Pfusch.


    Mit welchen Mikrofonen nimmst du denn auf?

  • Nimmt eigentlich noch jemand Demos mit einem Kassettenrekorder auf?

    Ich hab in meiner Berlin-Zeit mit dem Songwriter Michael Brinkworth gespielt, der hat das gelegentlich gemacht.

    Der Track 7 (How You Gonna Love) von diesem Album (

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    ) wurde dann im Wohnzimmer auf nem 4-Track-Taperecorder aufgenommen.


    Ich nehme selber zwar digital auf - Focusrite Clarett via USB in meinen Laptop - und bin damit auch vollkommen zufrieden. Aber das Arbeiten mit Tape hat irgendwie schon was. Da schwingt einfach was nostalgisches mit und die Arbeitsweise ist auch ne andere.


    PS: da macht doch die neue Forensoftware aus meinem Link gleich den Player in den Beitrag... jetzt bin ich überrascht ^^ cool.

  • Es ist ein Rode NT4. Gedacht vom Hersteller als Konzertmitschnitt Mikrofon. Ist in den Bässen etwas schwach.

    Zusammen mit der Höhenanhebung und festen 90° X/Y Anordnung wird es grundsätzlich schwierig, ein Schlagzeug ausgewogen einzufangen. Mindestens die Bassdrum wird auf Rohaufnahmen immer viel zu mager sein.

    Wie scharf die Becken klingen, hängt übrigens auch stark von den Mikrofonen selbst und deren Aufstellung ab. Becken klingen z.B. am Rand "weicher".


    Zu empfehlen ist generell eine Mehrspur-Aufnahme mit mindestens 3 Mikrofonen (Overheads und Bassdrum) über ein Audio-Interface und anschließende Nachbearbeitung. Mastering-Tape Simulationen gibts heutzutage schon als Plugins.


    Auch eine vernünftige Digitalisierung der Kassetten-Aufnahme geht am besten mit einem Audio-Interface und einer DAW. Am einfachsten geht das über den Mikrofon-Eingang einer normalen PC-Soundkarte und z.B. mit Audacity (ist aber keine vollwertige DAW). Allerdings sind die Eingänge von PC-Soundkarten meistens nur auf Mono beschränkt. Das wäre dann schon das erste Problem.


    Mich würde in jedem Fall mal eine Aufnahme interessieren. Muss gar nicht mit dem Kassettenrecorder gemacht worden sein. Denn die digitale Aufnahme bildet den natürlichen Klang definitiv besser ab als eine Kassette (das ist ja nicht mal professionelles Tonband).

  • Zitat

    Nimmt eigentlich noch jemand Demos mit einem Kassettenrekorder auf?

    Jein. ;-) Für Demos als Tonträger. Die Ursprungsaufnahmen entstammen aber digitalen Aufzeichnungsgeräten.

    Aber ich liebe Anachronismus, und Kassetten sowieso. Insofern 2 mal Daumen hoch für den Thread.

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  • Hallo Beeble , danke dir für die Hinweise.


    Das Gerät ist nicht mein Eigentum. Ich fand es auf der Suche nach einem Verlängerungskabel vor einigen Tagen in einem Karton mit ausgemusterter Studio-Elektronik in einem vor einigen Jahren ausgemusterten Rundfunk-Studio neben meinem Büro. In der kleinen Sprecherkabine nebenan darf ich freundlicherweise Schlagzeug üben.


    Ich bemühe mich gerade herauszufinden, ob ich das Ding erwerben kann. Dann würde ich es gerne weiter nutzen. Es macht Spaß damit aufzunehmen; so wie früher. 😊

  • Ja, schön das du daran Freude findest. =-)

    Ich hätte auch mal Lust an einer Produktion mit 24 Spur Bandmaschine und Pultec EQ, La2A und dem ganzen schönen Gear.

    Was haben wir uns damals™ mit einem Tascam 4 Spur Rekorder rumgeplagt. Und es klang so schlecht wie sowas halt dann klingt.

    Aber wir hatten ja nix und deswegen war das schon herausragend.


    Heute haben wir im Proberaum Technik bei deren Beschreibung man uns vor 40 Jahren hätte einweisen lassen.
    32Kanal Interface, Digitalpult, produzieren im Homestudio, InEar und alles klingt genau so wie man es will und nicht weil die Möglichkeiten nicht mehr hergeben.
    Allerdings möchte ich darauf auch nicht mehr verzichten.


    Auch wenn deine Technik extrem ausfallsicher, einfach und unkompliziert ist, und aus einem Haufen Nachteilen besteht, ja genaugenommen hat sie nicht einen Vorteil :Q
    So kann ich mir durchaus vorstellen das man damit eine Menge Spass hat und etwas Nostalgieflair dabei aufkommt.


    Schallplatten und sogar Kompaktkasseten sind in einigen Genres und Musikerszenen auch wieder populär.

    Es muss ja nicht immer der Verstand im Vordergrund stehen.

    Schließlich laufen ja genug da draußen rum, die kaputtkompremierte Musik über ihr Telefon hören.

    »Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.«
    Chinesisches Sprichwort


  • Hallo st_b,


    die Trommeln in den Soundbeispielen:


    - "Gretsch Renown" 24er Bassdrum (2009)


    - Piccolo Metall Snare 14"x 3,5" für nur 60 Euro (kein Markenprodukt, Vertrieb: "s-drums", 2021). Das Ding habe ich eigentlich nur für die marschartigen Parade-Grooves gekauft. Inzwischen gefällt mir der Klang so gut, dass ich die "Gretsch Renown" Snare aus Holz kaum noch verwende.




    Das Foto zeigt eine digitale (!) Aufnahmesituation mit einem sehr einfachen Behringer USB-Audiointerface in Verbindung mit einem Mac Notebook. Das Mikro vor der Bassdrum ist im Kassettenrekorder-Soundbeispiel "Do It Again" mit dem Koppf direkt auf die Bassdrum gerichtet. Außer der Decke vor der Bassdrum und dem Moongel auf dem Resonanzfell wurden keine Dämpfer verwendet.


    Der Raum ist sehr klein und professionell als "Radiosprecherkabine" gedämpft. So muss ich leider einen künstlichen Raumklang hinzufügen.


    Hallo Beeble,


    Dank für deine Gedanken!


    Viele Grüße


    Christian

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