Richtig, besser: stabil sitzen - worauf achten und wie trainieren

  • Hallo zusammen,

    seit einiger Zeit beschleicht mich immer wieder das Gefühl, dass ich an meiner Sitzhaltung arbeiten sollte. Vor allem wenn beide Füsse gleichzeitig ausholen oder auch der eine Fuss Heel-Up und der andere Heel-Down arbeiten sollen. Letzteres ist mMn hauptsächlich ein Koordinationsproblem, meine Sitzhaltung spielt aber auch mit rein, denke ich.

    Vorallem wenn beide Füsse gemeinsam Schwung holen sollen wird es wacklig und dann machen die Füsse nicht mehr dass was sie sollen. Ich glaube da fehlt dann die Stütze des anderen Fusses.

    Wie kann man das verbessern? Wie sitze ich gut?

    Grüsse

    Blaukraut bleibt Blaukraut & Brautkleid breibt Blaubtkreid

  • Interessantes Thema. Geht es hier nur um Füße oder auch Hände?

    Meinst du mit

    beide Füsse gleichzeitig ausholen

    dass beide Heel-Up spielen?

    Ansonsten ist

    der eine Fuss Heel-Up und der andere Heel-Down

    ganz oft bei mir, weil ich den linken (HIHat) Fuß grundsätzlich immer Heel-Down habe. Das habe ich so gelehrt bekommen und anders bekomme ich auch keine Kontrolle über die HiHat. Da fällt mir als einzige Ausnahme das HiHat-Durchtreten á la Chad Smith ein - da weiß ich gerade gar nicht, wie ich es schaffe, nicht zvom Stuhl zu fallen. Andererseits sind das auch nicht gerade filigrane Patterns, die viel Kontrolle bedürfen.

    Wenn ich den HiHat-Fuß mal aufs Doppelpedal lege, dann Heel-Down und zeitgleich auch den rechten Fuß Heel-Down, denn anders bekomme ich wiederum keine Kontrolle über meine (seltenen) Doublebass-Patterns. Eine Ausnahme gibt es auch hier, nämlich bei schnellen Rolls vor Snare-Abschlägen.


    Generell habe ich mir die letzte Zeit immer mehr angewöhnt, das Becken/unterer Rücken im Sitzen anzuspannen bzw. das Becken etwas vorzuschieben. Das schafft Stabilität.

    Four on the floor sind zwei zu viel. SONOR Vintage Series: 20", 22" BD; 14" Snare-Drum; 10", 12" TT; 14", 16" FT

    PAISTE 2002, 2002 Big Beat, 602 Modern Essentials, PstX

    Next Gigs: 20.07. Motorradtreffen Stegen-Eschbach (FR), 23.11. Lokalität Baumann Heitersheim, 30.11. Heimathafen Lörrach mit >> Blackwood Mary

    >> Mein Vorstellungsthread

  • Ewiges Thema auch bei mir: das richtige Sitzen. Selbst Todd Suchermann hat mal im Interview gesagt, dass er selbst nach 50 Jahren Schlagzeug spielen immer noch nicht weiß, ob er wirklich die richtige Sitzhöhe gefunden hat.


    Ich glaube, wichtig ist folgendes:


    # Zunächst muss man sicherstellen, dass das Schlagzeug insgesamt so aufgebaut ist, dass die Sitzposition immer nahezu gleich bleibt. Dazu gehört, dass alles aus einer Sitzposition heraus erreichbar sein muss. Große und gute Drummer zeichnen sich meistens bereits optisch dadurch aus, dass sie nicht herumhampeln, sondern fast bewegungslos auf ihrem Hocker sitzen. Sehr schön kann man das Z.Bsp. bei Jost Nickel beobachten. Wenn man seine Arm und Handbewegung nicht sehen würde, könnte man meinen, er würde meditieren.


    (Es hilft halt nichts, die richtige Sitzhöhe und alles andere gefunden zu haben, dann aber sich bsp. beim Spielen von TomToms nach vorne lehnen zu müssen, so dass die Beine dann zur Bewegungslosigkeit verdammt werden.)


    # Als zweites muss dann die richtige Sitzposition in Sachen Höhe und Winkel der Beine gefunden werden. Meines Erachtens ist es hier wichtig, genau zu überlegen, welche Fußtechnik man überhaupt verwendet:


    Ein Drummer mit Heel down wird eine niedrigere Sitzposition bevorzugen, in der allerdings dann der Winkel am Knie größer ist, D.h. die Entfernung vom Sitz zum Pedal beziehungsweise Bass drum ist relativ größer. Ein Drummer mit Heel-Toe oder Heel-Up dagegen will natürlich sehr viel höher sitzen und den Winkel des Knies beziehungsweise zum Unterschenkel enger gestalten.


    Die Geschmäcker sind da selbstverständlich verschieden. Ein Mike Portnoy beispielsweise steht fast am Set, während ein Chad Smith schon fast die Knie an den Ohren hat (Und manchmal sogar das linke Bein komplett nach hinten abklappt Und gar nicht mehr auf der HH hat.).


    Erlaubt ist da natürlich, was gefällt. Insbesondere muss man darauf achten, ob man intuitiv nicht mit der BassDrum im Eifer des Gefechts doch eine andere Technik gespielt, als man theoretisch meint. Ich beispielsweise würde eigentlich sagen, dass ich Heelup spiele, Letztens habe ich bei Einstellung meines Pedals zu meiner eigenen Überraschung aber festgestellt, dass ich tatsächlich eher eine Mischung aus heel-toe und Hill down spiele. Man muss das einfach aufmerksam kontrollieren, nicht dass man eine Einstellung und Sitzposition wählt, die man dann beim Spielen unbewusst doch wieder über den Haufen wirft.


    # Im Verhältnis zu beiden Beinen beziehungsweise Füßen muss dann zuletzt darauf geachtet werden, dass die richtige Balance gefunden wird.


    Eigentlich wäre es sinnvoll, die Pedale von DB und Hh beide gleich voneinander entfernt zu haben, damit man eine möglichst entspannte Sitzposition hat.


    Viele Drummer haben aber die HH trotzdem näher am Körper stehen als die BD, oftmals weil ansonsten schlichtweg die HH für typische "ÜberKreuzSpieler" zu weit weg ist. aber selbst als OPH-Spieler hat man die HH durchaus auch gerne näher am Körper, weil dann - je nach Armlänge - der Schlagwinkel einfach angenehmer ist (bei angelegten Oberarm kann man länger und kräftiger spielen als bei abgewinkeltem Oberarm).


    Bei Double-Bass-Drummer ist es noch komplizierter, Weil die ja noch mehr auf eine gute Balance angewiesen sind.


    Dabei sind Drummer,die relativ selten das Doppelpedal benutzen (beispielsweise für kurze Double oder Flams) natürlich im Vorteil, da sie den linken Fuß 90 % der Zeit die HHdurchaus als Stütze benutzen können, während der rechte Fuß frei agieren kann.


    Echte DB-Blaster müssen da aber präziser sein und tatsächlich einen so gleichmäßigen Abstand der Pedale vom KörperRumpf einhalten, dass tatsächlich die Balance auch dann beibehalten wird, wenn das gesamte KörperGewicht nur auf dem Allerwertesten ruht.


    # Hinsichtlich der eigentlichen Sitzhöhe kann man rückentechnisch jedenfalls tatsächlich feststellen, dass tiefes Sitzen definitiv auf Lendenwirbel und Kreuzbein geht, während höheres Sitzen den Rücken entlastet. Auch die Leisten-Gegend wird dadurch entlastet, da ich aus dem Becken heraus nicht mehr gegen die Schwerkraft die Beine anheben muss, sondern nach unten wegdrücken kann. (mit 25 sind derlei Überlegungen selbstverständlich überflüssig, aber im gehobenen Alter macht das "ne Menge aus).

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  • Von dem, was ich über die Jahre mitbekommen habe, gibt es eigentlich nur 2 Regeln:


    Winkel des Kniegelenks sollte größer oder gleich 90° sein.

    Winkel der Beine von oben sollte etwa 90° sein. (Was bei einer 14" Snare automatisch gegeben ist)


    Jenseits dieser 2 muss das jeder selbst für sich austarieren. Ich bin mal über ein Video gestolpert, in dem sich Mike Portnoy an Terry Bozzios Set gesetzt hat und ziemlich unbeholfen versucht hat, dieses zu bedienen, er ist mit den Winkeln, den seine Beine hatten, nicht klargekommen.


    Achja, seinen Oberkörper möglichst vertikal zu halten, ist natürlich auch gut. Ich erwische mich immer wieder dabei, mich etwas nach vorne zu beugen.


    Edith meint, zweiteres ist Unsinn

  • Geht es hier nur um Füße oder auch Hände?

    Um Sitzhaltung. ^^ Hmm, ich weiss es ehrlich gesagt nicht genau. Ich merke es an den Füssen. Den Einfluss auf die Hände, hatte ich bisher nicht wirklich auf dem Schirm.

    Ja wenn beide Füsse Heel-Up spielen. Ich variiere da je nach Bedarf. Links HU für einen klaren Chick, rechts HD für das zarte Bümschen. Oder umgekehrt, oder beide so oder so. Je nach Musik. Beim Bossa N anders als beim Punk.

    das Becken/unterer Rücken im Sitzen anzuspannen bzw. das Becken etwas vorzuschieben. Das schafft Stabilität.

    Was gar nicht so einfach für mich ist. Mir kam mal der Gedanke es mit einem Sitzball zu versuchen. Das kam mir dann aber irgendwie zu speziell vor.

    Blaukraut bleibt Blaukraut & Brautkleid breibt Blaubtkreid

  • Wie kann man das verbessern?

    Tja, zunächst, drauf achten, dass man wirklich aufrecht sitz und nicht "wie ein nasser Sack" in sich zusammengefallen. Brust raus, Kreuz durchdrücken.. Dann kommt als zweites der Setaufbau ins Spiel, der muss nämlich mit der Sitzpostion auch passen, wenn alles zu weit weg ist, geht man "zwangsläufig" in die "Sackposition" rein, es wird das Gleichgewicht gestört. "Reach/Reichweite" ist hier also das Stichwort, gepaart mit Sitzhöhe. Und da sind wir schon bei Punkt Drei: Der Sitz und die Sitzposition auf dem Hocker muss passen. Ist die Auflagefläche für den Hintern zu knapp bemessen, wird es wackelig. Ist der Sitz nicht wirklich stabil, wackelt man herum und plagt sich. Und... die ketzerischste AUssage die ich hier fälle: Ein Wechsel auf Heel-Down, das vermindert die Gefahr des Gleichgewichtverlustes enorm - eliminiert sie quasi.


    Aber ich würde erstmal beim Aufbau und Sitzposition schauen, ob da nicht noch optimierungspotenzial ist.

    "You don't have to show off" - Peter Erskine

  • Winkel der Beine von oben sollte etwa 90° sein. (Was bei einer 14" Snare automatisch gegeben ist)

    Wenn der Winkel der Beine zueinander gemeint ist, schaffe ich das ohne Getrommel schon kaum, da wären 45-50° bei mir realistischer.


    Das Thema beschäftigt mich auch ständig. Hin und wieder blockiert mein BD Bein oder Fuß, es will dann einfach nicht wie ich es will. Eine Lösung habe ich nicht.

  • Ich denke Sitzhöhe und Entfernung sind soweit ganz ok. Ich sitze eher höher, fühle mich dabei auch entspannt. Die Pedale (HH & BD, keine DB) sind relativ symmetrisch, das HH ist ein wenig weiter zu mir positioniert. Das, weil ich den Fuss auf der HH eher ganz vorne habe, auf der BD etwas weiter hinten.

    Blaukraut bleibt Blaukraut & Brautkleid breibt Blaubtkreid

  • # Zunächst muss man sicherstellen, dass das Schlagzeug insgesamt so aufgebaut ist, dass die Sitzposition immer nahezu gleich bleibt. Dazu gehört, dass alles aus einer Sitzposition heraus erreichbar sein muss. Große und gute Drummer zeichnen sich meistens bereits optisch dadurch aus, dass sie nicht herumhampeln, sondern fast bewegungslos auf ihrem Hocker sitzen. Sehr schön kann man das Z.Bsp. bei Jost Nickel beobachten. Wenn man seine Arm und Handbewegung nicht sehen würde, könnte man meinen, er würde meditieren.

    Dazu muss ich jetzt mal völlig neutral und wertfrei auf den d&p Podcast Folge 25 und darin Dirk Brandts "polarisierende Meinung" verweisen, den ich just heute Morgen gehört habe! Stichwort "HiHat-Gucker". ^^

    Viele Drummer haben aber die HH trotzdem näher am Körper stehen als die BD, oftmals weil ansonsten schlichtweg die HH für typische "ÜberKreuzSpieler" zu weit weg ist.

    Ich merke das enorm an meiner rechten Schulter und habe daher die HiHat manchmal fast auf 11 Uhr stehen. Auch nervt es mich, dass es bei Doppelpedal-Setups meistens auf 9 Uhr oder fast 8 Uhr rausläuft. Deshalb habe ich manchmal auch HiHat- und linkes DB-Pedal vertauscht, woraufhin die HiHat aber eigentlich schon wieder zu weit an/über der Snare ist. Zuletzt habe ich es wieder klassisch und mit 16" HiHats gelöst, das ist ein guter Kompromiss.

    Was gar nicht so einfach für mich ist. Mir kam mal der Gedanke es mit einem Sitzball zu versuchen. Das kam mir dann aber irgendwie zu speziell vor.

    Ja, das kam mir anfangs auch schwierig vor und ist es heute noch, wenn ich explizit darauf achte. Ich stelle in letzter Zeit aber auch fest, dass es besser wird. Und das mit dem Sitzball, hast nicht du das mir schon in einem anderen Thread vorgeschlagen? Hab ich aber auch noch nicht probiert.


    Außerdem habe ich mich jetzt auch mal als allererstes an der Hocker-Höhe orientiert und diese so eingestellt, wie ich auch meinen Schreibtisch-Stuhl einstelle. Das sind bei mir 45cm, was mir wahnsinnig tief vorkommt. ^^ Deshalb bin ich ein wenig höher gegangen. Daran dann die Snare ausgerichtet. Und vor allem das Racktom steht mittlerweile auf einem Snare-Ständer, etwa 5cm höher als die Snare. Mir kommt das alles wahnsinnig tief vor und ich frage mich, ob ich (168cm) solch ein Sonderfall eines Sitzriesen bin. Aber es fühlt sich so richtig entspannt an. Ich werde wohl nie mehr Toms auf der Bassdrum montieren.

    Four on the floor sind zwei zu viel. SONOR Vintage Series: 20", 22" BD; 14" Snare-Drum; 10", 12" TT; 14", 16" FT

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    >> Mein Vorstellungsthread

  • drauf achten, dass man wirklich aufrecht sitz und nicht "wie ein nasser Sack" in sich zusammengefallen. Brust raus, Kreuz durchdrücken

    Das beschreibt es auch ganz gut. Ich habe es versucht, wieder und wieder, am Ende doch immer nasser Sack. Muss ich etwa mit Sport anfangen? =O


    Ausschliesslich Heel-Down soll nicht mein Weg sein. So habe ich angefangen, nach längerer Zeit dann aber auf Heel-Up umgestellt was mMn eine grosse Bereicherung war. Seit einem guten Jahr aber auch wieder vermehrt Heel-Down. Je nach Musik.

    Die Sitzposition habe ich dahingehend angepasst, dass ich weiter auf dem Hocker sitze und den Hintern nicht nur an der Kante abstütze.

    Blaukraut bleibt Blaukraut & Brautkleid breibt Blaubtkreid

  • Und das mit dem Sitzball, hast nicht du das mir schon in einem anderen Thread vorgeschlagen?

    Weiss nicht, das kann aber durchaus sein. Irgendwer muss es ja mal probieren. ^^ Müsste ich nicht extra einen kaufen, hätte ich sicher schon.

    Blaukraut bleibt Blaukraut & Brautkleid breibt Blaubtkreid

  • Hallo

    Das richtige Sitzen ist etwas was man lernen muss. Bedeutet jetzt nicht nur, dass man gerade sitzt, sondern auch ein gutes Balance-Gefühl hat.

    Ich habe als Trial-Fahrer damit weniger Probleme, weil Gleichgewicht mein zweiter Vorname ist. Daher ist es mir eigentlich egal, ob ich ein Bein oder beide anhebe ohne dabei aus dem Geleichgewicht zu kommen. Tiefenmuskulatur ist das Zauberwort. Trainiert sich leicht, wird aber viel zu wenig gemacht.

    Es gibt genügend Literatur im Netz zu dem Thema. Ich selbst habe auch schon einiges dazu geschrieben. Hier eine kurze Umschreibung.

    Tiefenmuskulatur. Liegt unter der Oberflächenmuskulatur und nah an den Gelenken(Knochen).Dient hauptsächlich zur Stabilisierung und lässt sich im Gegensatz zu anderen Muskeln nicht willkürlich steuern. Ist aber bei der Bewegung immer dabei.



    Kann man gut auch am Set machen. HiHat-Bein anheben und spielen. Anders herum natürlich auch. sonst wird es einseitig.

    Man kann auch viele spaßige Übungen machen. z.B. mit einem Balance-Board-dazu auf dem Pad seine Übungen machen. Wenn die sauber laufen, dann hat man es geschafft ;) Spielen auf einem Sitzball ist auch eine gute Idee.

    Sport machen ist gut, muss man aber nicht unbedingt. Es sei den man fängt mit Trial-fahren an-dann würde ich das befürworten ;)

    Es geht hier nicht speziell um den Muskelaufbau. Sichtbare Muskeln sind zwar schick, helfen aber nur bedingt, weil das feine ausbalancieren eher der Tiefenmuskulatur zuzusprechen ist. Rückengymnastik oder Rückentraining zielt auch speziell darauf ab. Ein starker Rücken ist zwar auch schick, was man dabei oft auch vergisst ist die Balance beim Muskelaufbau. Wer hinten trainiert, darf das Vorne nicht vergessen.

    Eine Ausgewogenheit lässt sich im übrigen leicht feststellen. Gerade hinstellen und die Arme locker hängen lassen. Wie es bei einem speziell aussieht, sieht man daran wohin die Handinnenfläche zeigt.


    Soweit ich zurückdenken kann lasse ich die HiHat, getreten, durchlaufen. Hebe dabei den Fuß/Bein oft sehr hoch. Eigentlich beeinflusst dies meine anderen Gliedmaßen nicht. Muss ich wirklich mal testen, ob es da ein Unterschied gibt. Ich mache mir ehrlich gesagt keine Gedanken (mehr) drüber.

    4 Mal editiert, zuletzt von Lexikon75 ()

  • Muss ich etwa mit Sport anfangen?

    Das ist nicht das falscheste. Yoga-Übungen, Rückentraining, Bein- und Beckenmusikulaturtraining. Einige Übungen kann man daheim machen, andere bei gewissen Sportarten gleich mittrainieren. Mir hat Sport jedenfalls insgesamt geholfen bzgl. Haltung, Ausdauer, Relaxt sein. Mucki-Bude ist nicht notwendig. Aber gewisse Übungen und auch Stretching - ja, machen!

    "You don't have to show off" - Peter Erskine

  • dani808

    Hat den Titel des Themas von „Richtig sitzen - worauf achten und wie trainieren“ zu „Richtig, besser: stabil sitzen - worauf achten und wie trainieren“ geändert.
  • Mir fallen da die folgenden Punkte ein:

    • Beinwinkel mindestens 90°.
    • Am hinteren Ende des Hockers sitzen. Auf keinen Fall auf den Pedal abstützen. Du musst deine beiden Beine anheben können ohne vom Stuhl zu fallen.
    • Ein Bein des Hockers sollte gerade nach Hinten Zeigen, damit du nicht kippelst.
    • Gerade sitzen.

    Speed ist alles!

    • Am hinteren Ende des Hockers sitzen.

    So könnte ich gar nicht sitzen und meine Beine bewegen :/

    Ich sitze sehr auf der Kante und kann auch beide Beine anheben und falle nicht runter.

    Schlagzeug in der Rockmusik? ...ist doch nur verwirrend, nervig und bringt die anderen Bandmitglieder völlig aus dem Konzept 8o


    "Üb' erstmal langsam. Ungenau wird es von alleine." [Zitat Jiu Jitsu Trainer]


    "Schlagzeug spielen ist doch ganz einfach. Man muss einfach nur drauf hauen." :pinch:

  • Am hinteren Ende des Hockers sitzen. Auf keinen Fall auf den Pedal abstützen. Du musst deine beiden Beine anheben können ohne vom Stuhl zu fallen.

    Ich habe einen runden Sitz. Eigentlich ist es egal wo man da sitzt.Ich bin ein Vorderkantensitzer. Mag es überhaupt nicht wenn auch ein Teil vom Bein(Oberschenkel) auf der Sitzfläche liegt oder berührt. Kommt auch drauf an wie hoch man sitzt. Ich habe ein Tick mehr als 90°. Bei genau 90° oder weniger ist es wohl egal.

    Wo und wie die Beine vom Hocker stehen ist eigentlich auch egal.

    Tritt man ordentlich in die Pedale dann geht die Kraft eh woanders hin.

    Stabil stehen muss er, das ist wichtig.

    Meine Enkelin ist 4 und muss den Hocker noch erklimmen. Da wackelt nichts und auf die Position der Beine wird sie bestimmt nicht achten ;)

    • Am hinteren Ende des Hockers sitzen.

    So könnte ich gar nicht sitzen und meine Beine bewegen :/

    Ich sitze sehr auf der Kante und kann auch beide Beine anheben und falle nicht runter.

    Ohne dich nach hinten zu lehnen? Aber der Punkt ist sowieso nur aus meiner Double Bass Erfahrung entstanden, um das Gleichgewicht zu halten.

    Speed ist alles!

    • Am hinteren Ende des Hockers sitzen.

    So könnte ich gar nicht sitzen und meine Beine bewegen :/

    Ich sitze sehr auf der Kante und kann auch beide Beine anheben und falle nicht runter.

    Ohne dich nach hinten zu lehnen? Aber der Punkt ist sowieso nur aus meiner Double Bass Erfahrung entstanden, um das Gleichgewicht zu halten.

    Doch, das schon ein bisschen... aber das müsste ich auch, wenn ich ganz hinten sitze... hab es gestern nämlich mal ausprobiert aufgrund dieses Threads.

    Da ich recht klein bin (1,59m) könnte ich wenn ich komplett hinten sitze meine Beine nicht vernünftig bewegen, weil die Oberschenkel dann zu einen recht großen Teil von der Sitzfläche "gesperrt" wären - spielen kann man damit sicherlich... aber mich nervts einfach

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