Erste Mikros für Drumset? Neu? Gebraucht? Welche? Mischpult im Haus.

  • Auf Kondensatormikrofone bezogen sind Kleinmembraner halt in gleichen Qualitätsstufen günstiger als Großmenbraner bzw. Großmembraner teurer, wenn man was vernünftiges will.


    Für den Anfang mit dem genannten Budget nicht der Rede wert, denke ich.


    SM57 gefallen mir an Snares auch gut (auch unten am Teppich), an Toms eher weniger. Da sind die mir zu mager - zumal ich alle Toms gerne mit den gleichen Mikros gleich "färbe".

  • Bedenke auch, du brauchst Kabel, Interface, Ständer etc.

    Richtig. Und zwar GUTE Kabel. Sonst nützen dir die besten Mikros wenig. Und GUTE Ständer, sonst fällt alles schnell auseinander. Dann muss man wieder Mikros neu kaufen. Will man ja nicht.


    Und einen Mischpult brauchst du auch...

    "You don't have to show off" - Peter Erskine

  • Bedenke auch, du brauchst Kabel, Interface, Ständer etc.


    Und einen Mischpult brauchst du auch...

    Es gibt ja auch Interfaces die man als Mischpult nutzen kann und Mischpulte die man als Interface nutzen kann. :) Da gibt es sehr praktische Lösungen für Gelegenheitsnutzer.

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  • Ich habe tatsächlich auch ein Mischpult/Interface daheim von Behringer (Xenyx X2222 USB) am PC mit Steinberg Software. Im Hintergrund auch noch eine Workstation. Das Mischpult ist nicht die Waffe aber für meine Bedürfnisse daheim ausreichend. Da läuft auch mein E-Drum-Kit drüber.

    Tama Royalstar mit Zola Coat Beschichtung (BD, HT, FT), Tama Imperialstar (BD, HT, FT), E-Drum 2box 5 MK2 mit umgebauten Kesseln

    Mein Vorstellungsthread

  • Guten Morgen,


    ich unterstütze die These "weniger ist mehr", was die Quantität betrifft dann, wenn es um Klassik, Jazz und old school geht.

    Wenn es modern sein soll, kommt man um einen größeren Aufwand nicht herum. Es sei denn, man ist ganz modern, weil

    das ist dann ja wieder retro.


    Aufnahme und Bühne erfordern andere Prioritäten.

    Daheim im Wohnzimmer kann man hochwertige, aber empfindliche Geräte einsetzen, auf der Bühne zählt nicht der Klang,

    sondern die Überlebensfähigkeit. Nebenbei braucht man dort auch noch eine potente Beschallungsanlage, sonst nutzt ja

    das Mikrofon, das den schönsten Tiefbass oder die kristallklarsten Höhen überträgt, genau nichts, weil es nämlich nicht ankommt.

    Daheim sieht das genau anders aus.


    Für rund 50 Leute und Oldies im Freien würde ich mich nicht verrückt machen, sollte es die Anlage überhaupt hergeben und

    gewünscht sein, eins für die Bass Drum (meine Wahl: AKG D112; weil guter Kompromiss), ein bis zwei (braucht man wirklich

    stereo?) als Overhead für den gesamten Rest auf die Snare Drum ausgerichtet. Letzteres sollte gezielt aufnehmen, meine Wahl

    wäre Beyerdynamic M201TG, allerdings ist das eher schon empfindlich. Damit ist die Bühne erledigt, vom Budget müssen ja

    auch noch Kabel und Ständer (Overhead-Ständer ist teuer, meistens wird man mit Gesangsständern abgespeist, die gerne mal

    zu klein sind oder umfallen, wenn es ernst wird). Auch an der Bass Drum ist Stabilität sinnvoll, wer darüber stolpern will, darf

    gerne die nächsten Tage sich anhand des blauen Flecks erinnern, das ist besser als das Mikrofon im Gras zu suchen, wo es die

    Konversation von Würmern übertragen kann.


    Daheim nehme ich Beyerdynamic M88TG und M201TG. Von letzteren habe ich drei, so dass ich Overhead plus Snare Drum

    abdecken kann. Das D112 hatte ich zuletzt als Konferenzmikrofon am PC. Da wird ja auch viel Spezialschrott angeboten, den

    kein Mensch braucht.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Ständer: K&M

    Kabel: Sommercable

  • ergänzend zu Post 42 brauchts dann natürlich auch Gute Auslegeware (Teppiche),

    Rutschfest damit nix zu Fall kommt, weil da hälfen dann auch keine besten Stative nix.


    Und die Antistatischen, vielleicht auch in Kombi wegen den Kabeln. :S


    edith:

    AKG D112

    :thumbup:

    ich höre immer du musst, du brauchst.....ist "modern", "out", "in", "trendy" und so....
    ich mach`s wie`s mir passt, schei.. auf die Säue, die laufend sinnbefreit durch
    die Dörfer getrieben werden.



  • Bedenke auch, du brauchst Kabel, Interface, Ständer etc.

    Richtig. Und zwar GUTE Kabel. Sonst nützen dir die besten Mikros wenig. Und GUTE Ständer, sonst fällt alles schnell auseinander. Dann muss man wieder Mikros neu kaufen. Will man ja nicht.


    Und einen Mischpult brauchst du auch...

    Den Sarkasmus finde ich hier fehl am Platz. Kabel und Mikrostative müssen halt auch besorgt werden und von Interface bzw. Pult war hier noch gar nicht die Rede.

    Und hier geht's auch nicht um Gitarren- oder Hifiboxen-Kabel, wo solche Sprüche mitunter vielleicht angebracht wären.


    Bei den Kabeln geht's übrigens vor allem um die Stecker. Die symmetrische Übertragung mit den geringen Pegeln von Mikrofonsignalen verlangt den Kabeln an sich nicht viel ab. Aber ein paar Fußtritte sollten sie schon verkraften ...


    ich unterstütze die These "weniger ist mehr", was die Quantität betrifft dann, wenn es um Klassik, Jazz und old school geht.

    Wenn es modern sein soll, kommt man um einen größeren Aufwand nicht herum. Es sei denn, man ist ganz modern, weil

    das ist dann ja wieder retro.

    Auch wenn es modern sein soll, hilft bei der tontechnischen Königsdisziplin Schlagzeug trotzdem nur "klein anfangen", wenn man keine Ahnung hat. Das nötige Equipment für einen modernen Sound bringt nichts, wenn das nötige Know How fehlt.

  • Bei 30 bis 50 Leuten würde ich mich der klanglichen Abbildung des Schlagzeugs mit dem Blick aufs große Ganze nähern. Zunächst mal das Set: Der Kesselsatz des Setups von windstar23 bestünde aus Snare, Bassdrum, TomTom, Floortom, das Beckensetup aus Hihat, Ride, zwei Crashs und einem Splash und an sonstigem Instrumentarium gibt es noch eine Cowbell. Insoweit handelt es sich um ein sehr kompaktes Setup, dass ich gerne auch so ähnlich verwende.


    Bassdrum: Für die Bassdrum ist das Beta 52a klanglich moderner abgestimmt als das AKG D112. Im Vergleich zu den sehr modernen Audix D6 und Sennheiser E902/E602 ist es aber immer noch vielseitiger.


    Overheads:

    Das im Thread bereits angesproche Line Audio CM4 kann ich nur empfehlen – ebenso die CM3, die allerdings nur noch gebraucht zu erwerben sind. Sehr kompakte Mikrofone, die ihren Job sehr gut verrichten und sich vor so manchem deutlich teureren Mikrofon nicht verstecken müssen. Die klangliche Abstimmung der Line Audios ist allerdings schon etwas gerader, als man das von anderen Mikrofonen so kennt. Die beigelegte Klemme ist gut und durchdacht. Der optional erhältliche "CMEA" Shockabsorber überzeugt mich nicht. Funktionale Alternativen sind allerdings aufgrund des schmalen Mikrofonkörpers (20 mm) rar gesäht und dann auch kein Schnäppchen.


    Im Beitrag #22 hat m_tree sehr gute Empfehlungen dazu geben (Glyn Johnes, Recorderman) und bereits in #24 die fehlende Stütze bei Overheads in AB und die Präferenz für Mono-Mixe angesprochen. Ich möchte da um ein paar Gedanken ergänzen:


    Ich sehe für Anforderungen der in Frage stehenden Größe des Liveevents keinen Grund für eine Stereo-Mikrofonierung der Overheads. Zunächst befinden sich die überschaubaren Leute vermutlich eher vergleichsweise nahe an der Bühne. Man muss als Live-Mischer also nicht die breite Bühne bis in viele Meter Raumtiefe darstellen, sondern wird eher eine kompakte musikalische Darstellung auf einen definierbaren Bereich konzentrieren müssen. Daher gilt: Je näher das Publikum steht, desto mono-kompatibler muss der Mix sein, da ansonsten harte L/R Trennungen auf die dann breit gestellten PA-Boxen am Kernpublikum vorbeischallen. Das wird jeder nachvollziehen können, der schonmal direkt an der Bühnenkante stand und zB. Stereo-Effekte eines Keyboards hörte. Aus diesem Grund wird bei größeren Bühnen zusätzlich mit sogenannten "Front-Fill" beschallt, die die Bühnenkante abdecken. Angesichts der besagten 30-50 Personen wird der PA-Aufwand (ich denke hier an Kneipengigs, etc.) sich im überschaubaren Maß halten, sodass Front-Fills nicht zu erwarten und auch an sich überdimensioniert sind. Hinzu kommt, dass die räumliche Stereo-Panorama des Schlagzeugs angesichts der zu erwartenden Locationgröße vom Direktschall der Bühne mehr verwässert als präzisiert wird. Das Stereo-OH bietet insoweit keinen Mehrwert. Ein Mono-OH wäre zumindest im Setup ausreichend, im Warenkorb gleichwohl immer vorzugswürdig.


    Snare:

    Die Snare ist mit Abstand das lauteste und durchsetzungsfähigste Instrument am Schlagzeug, dass gleichzeitig die größten Dynamikstufen hat. Auf den OHs wird diese ergo immer irgendwie zu hören sein, problematisch sind insoweit eher Ghotnotes. Allerdings wäre die Position eines reines Snare-Mikrofon zwischen Hihat und Tom nicht zwingend der bessere Weg:

    In der Stereo-Overheadmikrofonierung der Overheads benötigt man zwingend immer einen Referenzpunkt, um beide Mikrofone in der Laufzeit aufeinander abzustimmen, dies ist aufgrund ihrer bloßen Durchsetzungsfähigkeit nahezu immer die Snare. Das Snaremikrofon dient demnach nicht nur zur klanglichen Abbildung und späteren Bearbeitungsmöglichkeit des Instrument als solches, sondern manifestiert sie die Snare auch als klangliches Zentrum der beiden Overheads. Letzterer Aspekt, die Laufzeitbeziehung, entfällt mangels zweitem Mikrofon in der Mono-Overheadmikrofonierung.

    Stellt man bei der Mikrofonierung durch Stereo-Overhead-Anordnung und einen Bassdrummikrofon ein spezifisches Snaremirko dazu, so kommen zwar die erwähnten Aspekte der Snare zum Tragen, gleichzeitig gerät aber der Gesamtklang des Sets in akustische Schieflage, da z. B. die Toms aus dem Klangbild rücken und die Becken, insb. Crashs zu omnipräsent werden.


    Meine präferierte Lösung wäre daher, das zweite Kleinmembran-Mikrofon als Stütz-Mikro unterhalb des Rides über der Bassdrum zu positionieren (so wie hier – in etwa also genau die Cowbell-Position im Setup von windstar23, siehe oben) und so nicht nur die laute Snare einzufangen, sondern auch die beiden Toms, das Ride und ggf. sogar noch etwas Hihat. So gelänge nicht nur eine homogenere Abbildung des Schlagzeugs im Zusammenwirken mit dem Mono-OH und dem Bassdrummikrofon, sondern man hat in seinen Kernelementen auf diesem Mikrofon dann akustisch eine Art "Drumbus" liegen:

    • Die sowieso laute Snare hätte aufgrund des Abstandes und der leicht seitlichen Position zum Kessel etwas mehr Bauch, den das Mono-OH nicht liefert und trotzdem wäre sichergestellt, dass die die Dynamikstufen abbildbar wären. Überdies bildet diese Position des Mikrofons einen gespielten Crossstick auf dem Snarerim klanglich um Welten besser ab, als die übliche Position des Snaremikrofons unterhalb der Hihat.
    • Die Bassdrum hätte im Signal Attackanteile und das Kleinmembran wäre mit dem Frequenzband auch in Reichweite ihrer tiefen Frequenzen.
    • Die Toms wären beide in unmittelbarer Nähe des Mikros (anders als bei Glyn Jones oder Recoderman), ein Panning entfällt und die Frequenzen wären darstellbar. Das fehlende Panning wäre auf wegen des Mono-Mixes hinfällig.
    • Das Ride würde man sehr gut und die Hihat je nach Position zumindest in Teilen noch einfangen können.
    • Die lauten Crashs wären von nahezu allen angrenzenden Instrumenten abgeschattet, die dafür auf dem Mono-OH präsent sind.

    Stellt man irgendwann von Mono- auf Stereomikrofonierung um und skaliert nach oben bis hin zum aufwendigen Close-Micing, kann das Stützmikrofon in der Position bleiben und die Mikrofonauswahl modifiziert werden. Das führt an der Stelle aber viel zu weit.


    Einziger Haken ist, dass die Cowbell an eine andere Position müsste. Eignen würde sich der Bereich rechts neben dem Ride über der Floortom ein guter Platz finden lässt, da so der Abstand zu allen Mikrofonen am Größten ist und sie sich dort im äußersten Aufnahmebereichs befinden würde. Sie könnte aber auch zwischen Hihat und Tom (die übliche Snaremikro-Position), da man sie so noch gut erreichen und über das Stützmikrofon einfangen könnte.

    Cowbells sind insoweit leider undankbar, da sie monoton und je nach Spielweise auch sehr laut sind. Sie an der bisherigen Position zu lassen, wäre für die Verwertbarkeit des Stützmikrofon-Signals daher sehr problematisch.


    Natürlich ist das keine vollständige Abbildung, wie sie eine umfangreiche Vollmikrofonierung bietet. Letztere wäre in Sachen Aufwand in diesen Kontext weit über das Ziel hinausgeschossen (Ein Gesamtkonsens zeichnet sich im Thread dahingehend ab), gleichzeitig erhält man viele Elemente, die einer Vollmikrofonierung immanent sind – nur eben nicht in allem Umfang.


    Im Ergebnis überwiegen für mich die Vorteile: Es sind gerade mal drei Mikrofone erforderlich, um ein Set sehr homogen abzubilden.

    Insoweit deckt sich das mit den Empfehlungen einiger Kollegen, wie bspw. #5 und #22.


    Das Budget von 500 Euro ist mit zwei Line Audio CM4 und dem Shure Beta 52a (jew. der Warenwert zum Neupreisen) erreicht. Hinzu kommt der Versand bei THS für die Line Audios. Weiter erforderlich wären insoweit noch 3 Kabel, 3 Stative. Auch wenn das Line Audio CM4 zu einem wirklich sehr leichten Mikrofon seiner Gattung zählt, empfiehlt sich für eine spätere Verwendung mit Stereo-Array ein Stativ ordentlicher Qualität, denn Hebelkräfte werden gerne mal unterschätzt. Ein normales ist dahingehend auch etwas zu eingeschränkt in der Höhe und in der Auslegelänge des Mikrofonarms. Für das Stützmikrofon kann man ein halbhohes Stativ benutzen, allerdings hatte ich auch schon eine Montage an der eine BD und auch an einem Beckenständer gesehen. In den letztgenannten Fällen sollte allerdings klar sein, dass bei der Montage an der BD der Trittschall eine Rolle spielt und im Falle des Beckenstatives es auch zu Übertragungen kommen kann. Das kann für Rolle des Mikrofons im Setup entweder funktionieren oder stören. Das Bassdrumstativ hat sogeschen die einfachsten Anforderungen.



    Zwei Takte noch zum SM57/58: Grundsätzlich sind SM58 und SM57 mit der Einschränkung vergleichbar, dass der Unterschied des Korbs nicht nur in Sachen Stabilität (bei Stocktreffern) besteht, sondern auch durchaus klanglichen Einfluss hat (dazu hier). Der Gitterkorb des SM58 wird auch im Falle eines Gebrauchtkaufs vermutlich zu einer höheren Chance eines intakten Mikrofons führen, als es beim SM57 der Fall ist. Gleichwohl kommt man mit dem SM57 einfach näher an die gewünschte Position. Das nur mal als Anriss*, denn mir geht es um etwas anderes:


    Betrachtet man sich die Gebrauchtpreise des SM57 bei Ebay Kleinanzeigen, so beziffert sich dieser derzeit auf etwa 70 Euro aufwärts. Da kommt dann nochmal Versand obendrauf (mit DHL Tracking: 5,50 Euro), was zur Zwischensumme iHv 75,50 Euro führt. Wenn man das über Paypal mit Käuferschutz abwickelt, um im Zweifel bei der Lieferung von Fakemikrofonen reagieren zu können, kommen dann nochmals 2,29 Euro hinzu (2,49 % + 0,35 Euro) hinzu. In der Endsumme liegt man dann bei 77,90 Euro. In Relation zum Neupreis iHv. 105 Euro beläuft sich die Ersparnis auf gerade mal 1/4. Ob sich das tatsächlich angesichts der mittlerweile optisch sehr detailgenauen Fakes oder eben defizitären Kapseln (Altersgründen, Pflegezustand, usw.) rechnen soll, muss jeder selbst entscheiden. Für mich hat sich für dieses Mikrofon ein Gebrauchtkauf noch nie gerechnet.


    * Wer den "Deep-Dive" zum SM57 mit weiterführenden Informationen haben will: http://recordinghacks.com/microphones/Shure/SM57

    2 Mal editiert, zuletzt von greb ()

  • tontechnischen Königsdisziplin Schlagzeug

    Ähem, schon mal bei einem großen Orchester am Mischpult gestanden? Einen undisziplinierten Kinderchor beschallt? Das Zerkrümeln von trockenem Brot fürs zahlreiche Publikum hörbar gemacht? Lallende Ehrengäste kurz nach dem letzten Schlaganfall? Einen zwölfköpfigen Chor, auf dem Boden liegend unter dem Rock der Solistin?

  • Einen zwölfköpfigen Chor, auf dem Boden liegend unter dem Rock der Solistin?

    :huh: 8| ......welchem dem "Mini"r..., oder dem "musikalischen"

    :) ;)

    ich höre immer du musst, du brauchst.....ist "modern", "out", "in", "trendy" und so....
    ich mach`s wie`s mir passt, schei.. auf die Säue, die laufend sinnbefreit durch
    die Dörfer getrieben werden.



    Einmal editiert, zuletzt von orinocco ()

  • tontechnischen Königsdisziplin Schlagzeug

    Ähem, schon mal bei einem großen Orchester am Mischpult gestanden? Einen undisziplinierten Kinderchor beschallt? Das Zerkrümeln von trockenem Brot fürs zahlreiche Publikum hörbar gemacht? Lallende Ehrengäste kurz nach dem letzten Schlaganfall? Einen zwölfköpfigen Chor, auf dem Boden liegend unter dem Rock der Solistin?

    Ok, Schlagzeug ist eine der komplizierteren tontechnischen "Disziplinen" - sagen wir es so. Definitiv die Aufwändigste im modernen Rockbereich.

    Hab auch Erfahrung mit der Aufnahme und dem Mix anderer Instrumente und Gesang. Aber Livetechnik mach ich sowieso nicht - da hab ich selber Termine als Drummer.


    Ich finde die Art und Weise deiner Reaktion übrigens nicht zielführend. Letztendlich ist das nur ein Zitat - die Bezeichnung "Königsdisziplin" für die tontechnische Umsetzung eines Akustikschlagzeugs ist nicht auf meinem Mist gewachsen.

    Und wenn du dir meine Aufnahmen (Youtube) mal anhörst, wirst du wissen, dass das für mich mittlerweile easy going ist.


    Davon abgesehen geht's hier auch gerade nur ums Schlagzeug :/

  • Gemeint ist das Kleidungsstück. Aber “Mini” ist das nicht mehr…

    mir schwebt da, im wahrsten sinne des Wortes, eher was Barockes so bildlich vor Augen.

    Und ja deswegen in weiser voraussicht auch die Gänsefüsschen.


    l.g.

    ich höre immer du musst, du brauchst.....ist "modern", "out", "in", "trendy" und so....
    ich mach`s wie`s mir passt, schei.. auf die Säue, die laufend sinnbefreit durch
    die Dörfer getrieben werden.



  • Die Snare ist mit Abstand das lauteste und durchsetzungsfähigste Instrument am Schlagzeug, dass gleichzeitig die größten Dynamikstufen hat.

    Im Regelfall, ja. Kommt aber letztendlich auf sehr viele Faktoren an. Allen voran die Spielweise, aber auch die Wahl der Instrumente (Trommeln, Becken), die Felle, deren Stimmung und ggf. Dämpfung.


    Nicht außer Acht lassen sollte man dabei auch, dass Overheads meistens weiter von der Snare entfernt sind als von den anderen Bestandteilen wie Toms und Becken. Das hängt mit der Höhe der Elemente und der Position der OHs über dem Set zusammen. Zeigen die Overheads als Richtmikrofone (typischerweise Niere) außerdem nicht direkt auf die Snare, wird diese noch mal verhältnismäßig leiser und auch weniger brillant.


    Weiter geht's mit der Nachbearbeitung:

    Laute Snares stechen mit den Transienten auch entsprechend aus der Wellenform raus, triggern Kompressoren also auch stärker und müssen beim Verdichten und Trimmen auf Lautstärke auch stärker geschliffen werden.


    Hat man kein eigenständiges Snare-Mikro und hebt dann noch Höhen auf den Overheads an, kann das auch zu einer im Endergebnis zu leisen Snare führen. Auch wenn diese vor der Aufnahme eigentlich laut genug war.

  • Den Sarkasmus finde ich hier fehl am Platz.

    Sarkasmus? :?: :?: :?:


    *Hust* Soll ich jetzt lachen oder weinen?... :/


    Gute Kabel (die gibt es ab etwa 20 Euro) SIND einfach nötig, alleine schon wegen der Schockabsorptionsfähigkeit. Es sei denn du willst alle Nase lang mit Kabelbrüchen kämpfen oder mangelnder Abschirmung oder losen Kontakten oder stehst auf schlechtes "Noise cancelling". Dann kaufst du halt wieder und wieder und wirst nicht glücklicher. Die zehn oder 20 Euro mehr für ein ordentliches Kabel rentieren sich einfach. Und das hat wahrlich nichts(!) mit Sarkasmus zu tun. Deal with it.

    "You don't have to show off" - Peter Erskine

  • Gute Kabel (die gibt es ab etwa 20 Euro) SIND einfach nötig,


    Bei den Kabeln geht's übrigens vor allem um die Stecker.

    naja, es geht zuerst einmal um das Material. Billige Kabel sind meist aus Aluminium.

    Alu hat gegenüber Kupfer nur Nachteile, außer das es billig ist.
    Kupfer ist flexibel, hat eine größere Zugfestigkeit und vor allem einen geringeren Widerstand.
    Zumal sind billige Kabel gequetscht und nicht gelötet. Die Stecker solcher Kabel sind meist ebenfalls minderwertig und nicht passgenau.

    Diese Kabel sind für Mikrofone völlig ungeeignet.

    don´t panic

  • Von verlöteten Kupferdrähten gehe ich aus ...


    Ansonsten schirmt die symmetrische Übertragung selbst schon ganz gut.

    Habe allerdings festgestellt, dass es sich lohnt die Mikrofonkabel von Stromkabeln fernzuhalten. Wobei diese Einstreuungen auch nur unter Laborbedingungen hörbar waren.


    *Hust* Soll ich jetzt lachen oder weinen?... :/

    Uff, wenn der Kommentar ernst gemeint war weiß man ja, worum es bei dir so geht.


    Das teuerste Kabel bringt einem nix, wenn bspw. die Snare kacke klingt, die Performance wackelt und im Mix geschlampt wird.

  • Ein stabiles Kabel zu haben, das nicht nach drei Gigs ersetzt werden muss, hat nichts mit einer kacke klingenden Snare oder Mix oder Performance zu tun, sondern mit einer sinnvollen Investition, die langfristig Geldbeutel und Nerven schont. Nicht mehr und nicht weniger. Wird bitte nicht immer sinnfreie Sachen in einen Topf, die getrennt betrachtet werden sollten.


    Mit Verlaub, aber es muss hier gesagt werden (Sorry, Mods): Deine eigenwillige Interpretation und Verdrehung von Dingen und deine konstant böswilligen Unterstellungen nerven ungemein.

    "You don't have to show off" - Peter Erskine

  • Moe Jorello

    Das war nicht böswillig von mir. Ich hatte deinen Kommentar einfach nur falsch interpretiert. Weil ich solide Kabel als selbstverständlich betrachte. Man muss ja nicht den billigsten Mist kaufen.


    Ich frage mich aber immer wieder, ob es tatsächlich (nur) mit mir zu tun hat, dass ich mit dir einfach nicht vernünftig reden kann.

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