Die Alexander-Technik für Musiker... jemand Erfahrung damit?

  • Ab 160bpm ist das irgendwann empfehlenswert (eher früher). Nicht mehr aus den Beinen zu spielen ist unglaublich angenehm und nimmt eine Menge Spannung raus.

    Soweit ich das absehen kann, wirds mit Flat Foot in dem Kurs auch nicht schneller...

    Aber hört sich gut und wahnsinnig erleichternd an... :thumbup: ;)


    Edit: ...wobei mit der Flat Foot Technik ja auch schon mehr aus den Fußgelenken als aus den Beinen gespielt wird... :/

  • Ab 160bpm ist das irgendwann empfehlenswert (eher früher). Nicht mehr aus den Beinen zu spielen ist unglaublich angenehm und nimmt eine Menge Spannung raus.

    Soweit ich das absehen kann, wirds mit Flat Foot in dem Kurs auch nicht schneller...

    Aber hört sich gut und wahnsinnig erleichternd an... :thumbup: ;)


    Edit: ...wobei mit der Flat Foot Technik ja auch schon mehr aus den Fußgelenken als aus den Beinen gespielt wird... :/

    Nach meinem Verständnis werden bei Flat-Floot dennoch sehr die Oberschenkel beansprucht, womit es sehr schwer wird schneller zu werden. Wenn ich ab 140 die Technik wechsel liegt die Belastung nur noch auf den Waden und vorher eigentlich nur auf den Oberschenkel. Es gibt aber auch Leute die irgendwie in der Lage sind beides zu mischen. burned_destroyer hat glaube ich mal irgendwo geschrieben, dass er bei ca. 200bpm eine Mischung aus Gelenk und Bein spielt. (Aber vielleicht irre ich mich auch)

    Speed ist alles!

  • CoPilot_666

    Wenn du in Nordbayern wohnst, würde ich mal zum Thomann fahren und die ganzen verschiedenen Sitze dort testen. Ich könnte mir vorstellen, dass du mit einem Sattel gut zurecht kommst.

    Einer von Ahead vielleicht:


    [LEFT]Ahead SPG-R4 Spinal Gl. Drum Throne[/LEFT][LEFT]457847.jpg[/LEFT]

    Vielen Dank für den Tipp 👍🏻

    In gut 2 Wochen hab ich ne Woche Urlaub und da hatte ich sowieso schon fest geplant, den großen T wieder einmal anzusteuern... auch wegen diverser anderer Neuanschaffungen. 🤗 Da werde ich diesen und andere Hocker einmal probesitzen... 👍🏻

  • Im Übrigen will sich mir nicht so ganz erschließen, was eine Behandlungsmethode, die sich darauf spezialisiert hat, Menschen Übungen und Techniken zu vermitteln, in sich "hinein zu hören" (Wie ist mein Bewegungsablauf? Ist er harmonisch? Was mache ich falsch? Wann treten Schmerzen auf?), um sich evtl. Fehlstellungen oder falsche Angewohnheiten leichter wieder abzugewöhnen und die bereits vor über 100 Jahren entwickelt und stetig weiterentwickelt wurde, mit "Esotherik" und "Vollmondphasen" zu tun haben soll...

    Da hast du natürlich völlig recht, mein etwas despektierlicher Ton war vielleicht unangemessen. Esotherik mag es nicht sein, aber nach danyvet 's Bericht haben Studien zu solchen Effekten ja anscheinend nur wenig Evidenz für die Wirksamkeit solcher Techniken aufgezeigt. Richtiges und geduldiges (!) Üben nach Anleitung eines guten Lehrers hingegen sind seit langem bewährte Methoden, um seine Fähigkeiten zu verbessern, damit Schmerzen beim Spielen gar nicht erst entstehen.


    Versteh mich nicht falsch, ich erachte die Fähigkeit, als Drummer seinen Körper wahrzunehmen, für enorm wichtig. Das sollte sogar immer auch Bestandteil des Lernens sein und sollte imho auch vom Lehrer vermittelt werden. Wenn ab Beginn eines bestimmten Übeprogramms Schmerzen entstehen und sich sogar verfestigen, ist aber der Fehler bei der schlechten Ausführung zu suchen. Wie sollten die Herren Feldenkrais oder Alexander erkennen, wo deine Technik Schwächen aufweist, du kannst es doch selbst auch noch nicht.


    Das richtige Gestühl finde ich übrigens als rückengeschädigter Drummer enorm wichtig und beneide diejenigen, die ohne Probleme mit harten Billighockern zurechtkommen. Mein Favorit seit über 10 Jahren ist der Tama Ergo Rider mit hydraulischer Federung84875_photo.jpg (367×499)


    Einer der Vorteile der Federung ist die Möglichkeit, wie beim Bürostuhl blitzschnell die Sitzhöhe zu verändern. Auf die Weise kann man ohne Schrauberei die Auswirkung einer Veränderung der Höhe auf das Spielgefühl testen. Der größte Nachteil, wenn es denn einer ist, ist das Fehlen einer 100%ig fixen Höhe. Mir hat das aber noch nie Probleme bereitet. Allerdings gibt es Drummer, die das gefederte Sitzgefühl und die drehbar gelagerte Sitzfläche nicht mögen. Auf jeden Fall antesten, wenn du nen wirklich guten Hocker suchst.

  • Das richtige Gestühl finde ich übrigens als rückengeschädigter Drummer enorm wichtig und beneide diejenigen, die ohne Probleme mit harten Billighockern zurechtkommen. Mein Favorit seit über 10 Jahren ist der Tama Ergo Rider mit hydraulischer Federung


    Einer der Vorteile der Federung ist die Möglichkeit, wie beim Bürostuhl blitzschnell die Sitzhöhe zu verändern. Auf die Weise kann man ohne Schrauberei die Auswirkung einer Veränderung der Höhe auf das Spielgefühl testen. Der größte Nachteil, wenn es denn einer ist, ist das Fehlen einer 100%ig fixen Höhe. Mir hat das aber noch nie Probleme bereitet. Allerdings gibt es Drummer, die das gefederte Sitzgefühl und die drehbar gelagerte Sitzfläche nicht mögen. Auf jeden Fall antesten, wenn du nen wirklich guten Hocker suchst.

    Wobei ichs mir schon grade im Doublebass-Drumming schwierig vorstelle, wenn der Hocker mitfedert (wenn auch nur leicht), da ja doch ein höherer Anteil des Schlagzeugergewichts auf dem Hocker lastet, anstelle beim "normalen" Trommeln, bei dem man das linke Bein auf dem HH-Pedal abstellt...

    Aber vll ist ja auch GERADE das die Lösung bei Rückenproblemen, um die liebe Stütze im Heck etwas zu entlasten... 🤷🏼‍♂️

    Ich werds testen...

  • Meine DB-Versuche fanden auch schon u.a. auf diesem Hocker statt. Bis an die Lichtgeschwindigkeit wäre ich eh nicht gekommen, bei mir waren entspannt durchlaufende 16tel bei 140 bpm das Höchste der Gefühle. Der Sitz hätte an diesem Punkt noch deutlich mehr Reserven gehabt als meine Beine ;)

    Ob das allerletzte Quäntchen dann am Sitz scheitern könnte, vermag ich nicht einzuschätzen, tendiere aber zu der Annahme, dass man mit dem Gestühl sein Potenzial am besten ausschöpft, an dem man sich wohl fühlt. Und das ist bei mir eben dieses Modell, bei dir kann es ein anderes sein.

    Für meinen Teil fühlt sich das Sitzen kein bisschen weniger stabil an als auf jedem anderen Hocker, nur ist der Komfort ungeschlagen.

  • manche hocker, oder besser auch deren formgestaltung der sitzfläche haben, bei bestimmten techniken vor- u. nachteile.


    imho: also und um entspannungstechniken, auch allgemein, und wahrnehmungs"techniken" des körpers betreffend zu erlernen,

    da wäre ein schlagzeuglehrer nicht unbedingt meine erste anlaufstelle.


    laut thema threadüberschrift, gehts ja bei den themen nicht nur um schon vorhandenen, irgendwelche schmerzen.


    und vieles, wenn man genau durchliest, ist dem TS doch durchaus bereits auch selbst schon bewusst.


    über die "gesetzliche" werden so manche kurse sogar von den kosten her übernommen.

    ich höre immer du musst, du brauchst.....ist "modern", "out", "in", "trendy" und so....
    ich mach`s wie`s mir passt, schei.. auf die Säue, die laufend sinnbefreit durch
    die Dörfer getrieben werden.



  • burned_destroyer hat glaube ich mal irgendwo geschrieben, dass er bei ca. 200bpm eine Mischung aus Gelenk und Bein spielt. (Aber vielleicht irre ich mich auch)

    Tatsächlich versuche ich gerade bei hohen Tempi auf Ankle Motion umzustellen, weil man da einfach mehr Ausdauer rausholen kann. Früher war es denke ich mehr "Brute Force", nach etwas objektiverem Beobachten merkte ich, dass mich ganz gerne nach vorne lehnte um mehr Gewicht auf die Beine zu bekommen und dadurch meine Hüftbeuger über Gebühr belastet habe und die hin und wieder auch etwas schmerzten. Es hilft sicher auch nicht, dass mein unterer Rücken vielleicht eine kleine Baustelle ist, verursacht durch sitzenden Beruf, Faulheit, etc. :D


    Ich sag mal es ist wichtig auf den Körper zu hören und etwas zu ändern wenn man zu schnell erschöpft oder Schmerzen hat. Bei ersterem dürfte Üben helfen, bei zweiteren muss ich mich beobachten und wenn es nicht besser wird Spezialisten aufsuchen (Arzt, Lehrer).

  • Tatsächlich versuche ich gerade bei hohen Tempi auf Ankle Motion umzustellen, weil man da einfach mehr Ausdauer rausholen kann. Früher war es denke ich mehr "Brute Force", nach etwas objektiverem Beobachten merkte ich, dass mich ganz gerne nach vorne lehnte um mehr Gewicht auf die Beine zu bekommen und dadurch meine Hüftbeuger über Gebühr belastet habe und die hin und wieder auch etwas schmerzten. Es hilft sicher auch nicht, dass mein unterer Rücken vielleicht eine kleine Baustelle ist, verursacht durch sitzenden Beruf, Faulheit, etc. :D


    Ich sag mal es ist wichtig auf den Körper zu hören und etwas zu ändern wenn man zu schnell erschöpft oder Schmerzen hat. Bei ersterem dürfte Üben helfen, bei zweiteren muss ich mich beobachten und wenn es nicht besser wird Spezialisten aufsuchen (Arzt, Lehrer).

    Ja, mir ist kürzlich auch schon aufgefallen, dass ich mich unbewusst auch ganz leicht nach vorne beuge, sowie der linke Huf mit ins Spiel kommt... ||

  • Ja, mir ist kürzlich auch schon aufgefallen, dass ich mich unbewusst auch ganz leicht nach vorne beuge, sowie der linke Huf mit ins Spiel kommt... ||

    Damit limitierst du dich halt selbst, weil du deinen Bewegungsradius einschränkst. Da würde ich gezielt gegen arbeiten.


    lg

  • für ankle motion ist der sattel imho weniger geeignet, bei AM sitzt man i.d.R. weiter hinten und die oberschenkle

    sollten eher eine unterstutzung (auflage) durch den sitz erfahren.


    wenn ich mehr mit/aus dem bein spiele, ist eher freieraum zur bewegung der beine (oberschenkel) nötig

    ich höre immer du musst, du brauchst.....ist "modern", "out", "in", "trendy" und so....
    ich mach`s wie`s mir passt, schei.. auf die Säue, die laufend sinnbefreit durch
    die Dörfer getrieben werden.



  • Alexander-Technik an den Drums vertritt anscheinend auch Dave Elitch. Von dem ich auch nicht weiß, ob ich ihn überheblich oder gut finden soll.


    Flat Foot ist einer der uneindeutigsten Begriffe, wie ich finde. Die einen meinen damit ein steifes Fußgelenk und Bewegung aus dem Hüftbeuger (Jovanovic), andere meinen eine Bewegung aus dem Fußgelenk bei nur ganz leicht angehobener Ferse und kaum anheben des Beins und ganz schlimme meinen dabei die abgelegte Ferse also Heel Down.


    Manche Lehrer/Drummer behaupten die Kraft für den Schlag solle nur aus dem Fußgelenk kommen und die Ferse nur minimal angehoben werden, während das Bein gar nicht angehoben werden soll. Andere behaupten das Spiel aus dem Fußgelenk wäre erst bei höheren Tempos erst praktikabel und dass man unterhalb von ca. 140-160 bpm eher aus dem ganzen Bein spielen solle.


    Ich habe mir so oft den Kopf darüber zermartert, geübt, Pedaleinstellungen geändert und so weiter. Am besten komme ich mit dem Ansatz zurecht, den Thomas Lang hier vorstellt:


    Thomas Lang – Using Different Bass Drum Techniques
    Ask Thomas Anything: https://www.drumchannel.com/askthomas 👇 Discover Thomas Lang's Drum Universe 👇https://shop.drumchannel.com/This is a sample lesson fro...
    www.youtube.com


    1. Heel Down
    2. Heel Up
      1. Aus dem ganzen Bein, Ferse oben, Schlägel im Fell
      2. Aus dem ganzen Bein (flat footed stomping), Schlägel zurück kommen lassen
    3. Ankle Strokes


    Lang befürwortet ebenfalls einen runden fest gepolsterten Hocker, auf dem man nicht vorne an der Kante sondern mittig sitzt, damit die Oberschenkel ein wenig Unterstützung haben.


    Ich erlaube mir noch zwei Zitate:


    Matt Garstka:

    For Garstka it’s the opposite: Form follows function. “I messed with some heel-toe and swivel technique, and heel down, and heel up, but what really seems to serve me is just playing and letting it unfold naturally,” he says. “You should definitely monitor things and be aware of your body and whether your technique is causing problems. But typically it’s just meant to facilitate musical expression. It’s not supposed to be the objective of playing drums.”


    Thomas Lang:


    At faster tempos you simply don't have enough time to execute the large motion and lifting your whole leg up and down when playing faster tempos is just too much weight and mass for executing fast strokes for longer periods of time. You will eventually be able to increase the speed at which you play heel up with leg motion and at the same time you'll be able to control slower tempos better using ankle strokes and you'll be able to overlap the two techniques at a certain tempo range. That will give you options and choices in regards to sound, stamina and accuracy. So you're in good shape and doing the right thing intuitively!

  • Danke für die interessanten Infos und das Video von Herrn Lang!

    Also mit Flat Foot meinte ich schon auch eher aus dem Fußgelenk heraus spielen, wobei ich das auch erst ab ca. Tempo 140 anwende, vorher schon auch noch aus dem ganzen Bein.

    Thomas Lang sitzt bei der Ankle-Stroke-Technik ja auch sehr weit hinten auf dem Hocker, sodass der "butt" ziemlich weit hinten "überhängt" 😉, und nachdem er zwecks der fehlenden Unterstützung der Oberschenkel von einer Sattelform eher abrät ist doch der Durchmesser der Sitzfläche meiner Meinung nach auch nicht zu vernachlässigen. Hab mal nachgemessen, mein Hocker hat nur 28cm im Durchmesser, andere, die ich ua demnächst mal testen möchte haben 33cm...

    Wie wichtig ist eurer Meinung nach ein größerer Durchmesser des Hockers?

  • Ich halte es für komplett sinnfrei, hier nach "pseudowissenschaftlichen" Begründungen für die eine oder andere Sitzform zu fragen. Unter den Millionen Drummern da draußen gibt es ebenso viele, die mit kleinen runden Sitzflächen ne hervorragende Doppelhuftechnik hinbekommen haben, wie es Nutzer von Sattelsitzen gibt. Manche schwören sogar auf Vierecke (Porter und Davies) oder diese komischen Motorradsitze als Extrem des Sattels.


    Dein Allerwertester wird dir beim Probesitzen verraten, was sich für dich gut anfühlt. Und auf jeder Sitzform kann man richtig oder falsch sitzen, also mittig und entspannt oder an der Vorderkante und wackelig/ohne Stabilität.

  • Ich saß von Anfang an auf kleinen runden Sitzflächen. Für den Proberaum brauchte ich dann aber etwas bequemeres, einfach weil das Ding so ausgenudelt war, dass mir schlichtweg der Hintern nach dreivier Stunden weh tat.

    Rückenschmerzen durch Hocker oder Sitzposition hatte ich noch nie. Eigentlich sagt man, dass eine Sitzgelegenheit, je weicher sie ist, Rückenschmerzen verstärkt.

    "Ambition is a dream with a V8 engine" - Elvis Presley

  • Ich halte es für komplett sinnfrei, hier nach "pseudowissenschaftlichen" Begründungen für die eine oder andere Sitzform zu fragen. Unter den Millionen Drummern da draußen gibt es ebenso viele, die mit kleinen runden Sitzflächen ne hervorragende Doppelhuftechnik hinbekommen haben, wie es Nutzer von Sattelsitzen gibt. Manche schwören sogar auf Vierecke (Porter und Davies) oder diese komischen Motorradsitze als Extrem des Sattels.


    Dein Allerwertester wird dir beim Probesitzen verraten, was sich für dich gut anfühlt. Und auf jeder Sitzform kann man richtig oder falsch sitzen, also mittig und entspannt oder an der Vorderkante und wackelig/ohne Stabilität.

    Da geb ich dir ja vollkommen recht, allerdings hab ich halt einfach die Befürchtung, dass vielleicht 10 min. Probesitzen evtl nicht ausreichen werden, um daraus langzeitstudliche Erkenntnisse zu gewinnen.

    Und daher die Frage, da ja evtl jemand dazu was beitragen kann, da ich auch keine Lust habe, mir in naher Zukunft dann schon wieder einen neuen Hocker kaufen zu müssen, weil der alte "Neue" im Langzeittest durchgefallen ist... kostet ja auch bissl was so ein anständiges Gestühl... ;)

  • allerdings hab ich halt einfach die Befürchtung, dass vielleicht 10 min. Probesitzen evtl nicht ausreichen werden, um daraus langzeitstudliche Erkenntnisse zu gewinnen.

    Die Langzeiterkenntnisse wirst du daraus nicht ziehen können. Aber nach über 40 Jahren Trommelei und unzähligen Hockern unterm Arsch kann ich dir versichern, dass mich noch kein (stabiler!) Hocker derart beeinträchtigt hat, dass ich eine Fußtechnik, die ich andernorts sicher beherrscht habe, nur noch eingeschränkt anwenden konnte. Beeinträchtigt haben mich von Fall zu Fall schlechte FuMas oder schlecht gestimmte Bassdrums, meist aber doch eher ein Übedefizit. ;)

    Der "falsche" Hocker führt bei mir nach einiger Zeit zu Schmerzen in Rücken oder HIntern, wodurch ich unlocker werde, und DAS wirkt sich auf mein Spiel aus.


    Nach 20 Jahren hier im DF weiß ich auch , dass wir alle gern versuchen, unsere spielerischen Baustellen auf falsches Equipment zu schieben, und die Industrie bedient sich gerne solcher Eindrücke und wirft immer wieder Neues auf den Markt, was dann noch besser sein soll.

    Das Equipment, dass uns die lästige Überei abnimmt, gibt es aber leider nicht, und viele technischen Spielereien von heute gab es vor 40 Jahren auch noch nicht.


    Jetzt stell dir mal vor, mit welchem Material Thomas Lang, heute 56 Jahre alt, in seiner Jungend so gut geworden ist.

    Ich bin genauso alt und kann dir versichern, damals gab es diese ganzen Exzesse einfach noch nicht, man spielte das Gerät, was es eben gab, und was man sich als Jugendlicher leisten konnte. Man freute sich daran, der Rest war üben...


    Entspann dich, nimm nicht zu wenig Geld mit, hock dich auf alle Hocker drauf und kauf den, der sich gut anfühlt. ER wird es NICHT sein, der dich dran hindern, 300 bpm zu spielen.


    Edit: Die wichtigen Langzeiterfahrungen, die du hier bekommst, sind die, ob ein Hocker auch nach 10 oder 15 Jahren noch stabil steht, ohne dass sich die Schrauben ständig lösen oder Nieten rausfallen. Der Rest ist Hokuspokus.

    Und da sind z.B. die First Chairs von Tama super, wie alle Tama-Hardware, die ich kenne.

  • Ich würde den Hocker da auch mal aus dem Fokus nehmen. Besorg dir einfach einen hochwertigen Hocker, der für dich passt. Klar muss man dafür ein bisschen Geld in die Hand nehmen. Lohnt sich aber eben auch, weil man a) besser sitzt und b) über viele Jahre nichts neues mehr kaufen muss. Ob Rund oder Sattel ist Geschmackssache.


    Viel mehr würde ich mich auch aufs Wesentliche und vor allem aufs Tun konzentrieren. Mir ist dazu hier ein Video von Andi Rohde eingefallen:


    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Diese Fehler solltest du wirklich erstmal ausschließen! Weil ich persönlich DoubleBass nur zusätzlich nutze kann ich aus Erfahrung sagen, wie wichtig allein schon der erste Punkt ist.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!