1. Challenge 2026 - Jazz (Abgabe bis 21.02.26)

  • Persönliche Wahrnehmung halte ich für besser als überall dass gleiche anzuwenden.

    Bei meiner Aufnahme habe ich geschaut, dass es zu der anderen Spur passt. Wobei ich nicht viel gemacht habe:

    Auf der Schlagzeugspur habe ich nur einen Limiter gesetzt, weil er an einer Stelle über 0db ging.

    Ansonsten keine Klangbearbeitung. Nur, um den Raum der restlichen Aufnahme anzupassen ein Ocean Way Studios Raumanteil.

  • Gut! Spart mir sogar Arbeit, wenn ich das einfach nach Gehör mache und die MP3s direkt aus dem Projekt rausziehe. Ich normalisiere die Schlagzeugspuren trotzdem erstmal alle auf -23 LUFS und nehme das als Basis.


    Meine eigene Performance für diese Challenge macht mir übrigens auch Spaß. Ist mal was anderes. Sowas hatte ich zuletzt mit meinem "Take Five"-Cover gemacht.

    Interessant find ich auch, dass ich nach ein paar Tests meine Standardmäßige Mikrofonierung jetzt doch beibehalte und die stilistische Anpassung über die Auswahl der Becken und Trommeln (und deren Stimmung) und den Mixdown mache. Abgesehen von der Spielweise natürlich. Geht erstaunlich gut.


    Der Track schreit auch geradezu nach 7A-Sticks ... aber bleibt natürlich jedem selbst überlassen.

  • Mal ein anderes Thema: Gestern habe ich zum Playalong getrommelt und mich gefragt, ob ein Klick in diesem Kontext sinnvoll ist. Auf jeden Fall werde ich es noch mal ohne probieren um mich dem Thema eher emotionaler-lockerer statt mathematisch-rational zu nähern.

    Deswegen finde ich es toll, dass wir beide Möglichkeiten haben! Danke!

    Wer leichter glaubt, wird schwerer klug!

  • Für den Einstieg braucht man den Click schon, um ihn zu treffen.

    Ich habe aber die Lautstärke so weit runtergedreht, dass ich ihn dann nicht mehr höre, wenn die Musik beginnt.

  • In der DAW kann man den Klicktrack nicht nur weglassen, sondern auch leiser / lauter machen bzw. sogar in der Lautstärke automatisieren. Den Einzähler hab ich bspw. etwas leiser automatisiert. Wäre hier gar nicht nötig gewesen - aber bei anderen Sachen ballern mir Einzähler oft zu sehr in die Ohren, wobei ich zum Spielen mit der Musik dann einen lauteren Klick brauche. Kommt halt immer auf den Kontext an. Ein Einzähler ist natürlich schon hilfreich, wenn man nicht verzögert beginnen möchte.

  • Bin gerade wieder aus meinem Übungsraum zurück vom Einspielen. Nach drei Wochen Grippe war ich mir nicht so sicher, ob das was wird. Am Ende hat es aber geklappt - das musste es auch, denn eine weitere Chance zum Einspielen habe ich bis Abgabetermin nicht mehr.

    Jetzt muss ich „nur“ noch aus gefühlten 128.000 Takes „den einen“ raussuchen… Aber dafür habe ich ja noch bis Freitag Zeit. :)

  • Ich hab bisher nur ein Take im Kasten.

    Bin gerade spontan mit meiner Frau weggefahren. Frei von allen Sorgen hab ich mir die Aufnahme nochmal angehört. Dazu muss ich sagen, dass diese in meiner Findungsphase entstand. Da hab ich, soweit mein amateurhaftes Gehör mich nicht täuscht, doch glatt die HiHat(getreten) auf eins und drei verschoben. Das geht natürlich nicht.

    Da der Rest eigentlich soweit passt, Versuche ich das Ding noch zu drehen.

  • Den letzten Abschlag am Ende kann man aber auch nur mit einem Klick richtig treffen.

    Oder wenn man die Wellenform sieht!

    Sozusagen optischer Klick 😅

    Lieber brennende Herzen, als erloschene Träume! <3 xxxx Love life, and live! - It's worth it.


    “You are never too old to set another goal, or to dream a new dream.” ― C.S. Lewis


    Don‘t waste your time or time will waste you. (Muse - Knights of Cydonia)

  • verdammt.....bei mir hat die Grippe auch 3 Wochen lang zugeschlagen.....

    Vielleicht krieg' ich auch (m)einen ersten Beitrag zu einer der Challenges hin. Mal sehen.....


    Das mit der Lautstärke ist auf jeden Fall von der Energiedichte abhängig, und da kann es jederzeit sein, dass LUFS Zahlen dich deutlich vom subjektiven Höreindruck abweichen.

    Was sein kann, ist auch, dass z.B. je nach Anwendung eines Low Cut an der Bass drum manchmal ein unhörbar tiefer Bass-Anteil zu einem höheren Lautheitswert führt, als was man erwarten würde.

    Also die Energiedichte bezogen auf die zeitliche und frequenzmäßige Verteilung.....da kann man mathematisch korrekt vorgehen wie man will....das Gehör ist so nichtlinear.....man kann solche Sachen nie "fix" einordnen. Zumindest nicht bei Vorhandensein einer best. Dynamic Range.

    Wenn man vollelektronischen Tekkno macht, dann geht's vielleicht einfacher. Bei Jazz.....hmmmm......


    Ich würde aber den subjektiven Höreindruck eines erfahrenen Drummers immer einem berechneten LUFS Wert vorziehen.

  • haidem

    Wäre cool, wenn du dabei bist!


    Die Energiedichte und der Bassbereich spielen eigentlich nur beim RMS-Wert eine Rolle. Der RMS-Wert sagt aber nichts über die wahrgenommene Lautstärke aus. Dass das nicht funktioniert liegt u.a. an der Frequenzabhängigen Lautstärkewahrnehmung des menschlichen Gehörs:


    Fletcher-Munson-Curve-Explained-Using-Equal-Loudness-Contour-to-Mix.png


    Es ist also klar, dass Basslastige Titel bei gleichem RMS-Wert deutlich leiser wahrgenommen werden als wenn stattdessen viel im oberen Mittenbereich los ist.

    Ich weiß aber nicht genau inwieweit EBU R128 das berücksichtigt und den Höhenbereich in die Berechnung mit einbezieht. Das ist wahrscheinlich auch der Grund dafür, dass das bei den Jazz-Schlagzeugperformances hier z.T. nicht so ganz funktioniert. Wenn fast nur Becken gespielt werden und das Spektrum entsprechend fast nur aus Höhen über 5 kHz besteht, kann es schon sein, dass das mit den LUFS-Werten nicht so ganz hinhaut.


    Dazu kommt aber natürlich auch der Frequenzgang des Wiedergabegeräts, aber auch noch individuelle Hörschäden bzw. Hörverlust.

    Und genau das ist auch das, was mich hier ein bisschen ins Grübeln bringt. Denn wenn jemand den Höhenbereich nicht mehr hört, werden bestimmte Performances deutlich leiser auf den jenigen wirken. Jüngere Leute mit guten Ohren werden dann aber so Höhenlastige Performances wiederum als viel zu laut wahrnehmen.


    Ich denke es läuft auf einen Mittelweg raus, den man ja beim Abmischen auch oft gehen muss (z.B. was Monokompatibilität betrifft). Krieg ich schon hin. :thumbup:

  • Ich weiß aber nicht genau inwieweit EBU R128 das berücksichtigt und den Höhenbereich in die Berechnung mit einbezieht. Das ist wahrscheinlich auch der Grund dafür, dass das bei den Jazz-Schlagzeugperformances hier z.T. nicht so ganz funktioniert. Wenn fast nur Becken gespielt werden und das Spektrum entsprechend fast nur aus Höhen über 5 kHz besteht, kann es schon sein, dass das mit den LUFS-Werten nicht so ganz hinhaut.

    ....ich glaube du hast es jetzt sehr viel besser in Worte gefasst, als das mir vorhin gelungen ist.

    Genau das hab' ich jedenfalls gemeint 👍

  • Nachdem ich heut das erste mal das Playalong angehört habe war mein erster Gedanke: "Hui das mag ich, klingt spannend."

    Der zweite beim Vorstellen was ich machen könnte: "Hui das ist hurtig, da hat mein Gehirn nicht Zeit zum hirnen". Da fehlts mir in dem Genre völlig an Automatismus, ich bräuchte da so ein Freddie Freeloader Tempo. :D

    Was will ich sagen? Ich mag die Musik, würds gern könne und bin nicht sicher ob ich einfach aus Jux einen Versuch wage. Keine Ahnung ob sich das vorher überhaupt ausgeht. :D


    lg

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