2. Challenge 2026 - Dub-Reggae (Ergebnisse)

  • Hier kommen die Ergebnisse. :)

    Danke an alle 11 unbeteiligten Voter! Das ermöglicht ein deutlich aussagekräftigeres Ergebnis.


    Das letzte Voting von Lexi hat die Reihenfolge auf dem Treppchen ganz zum Schluss noch geändert. Bis dahin war Nils in den letzten Tagen durchgängig auf Platz 1.


    Hier jetzt auch gleich mein Video zu meinem Beitrag. Das hatte ich schon am 07.03. eingespielt. Hab in den letzten Tagen noch mal an meinem Schlagzeugmix fürs Video gebastelt, klingt also ein bisschen anders als in der Challenge.


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  • Wow, krass! Hätte nicht gedacht, dass es mich erwischt! Vielen Dank, freut mich.

    Hier meine Notizen beim Anhören und Abstimmen (Avatarnamen natürlich erst jetzt ergänzt :S) :


    C (Niles): Lustiger Hall/Delay, chillig gespielt, guter Flow, erstaunliche Ähnlichkeiten mit meinem eigenen Arrangement!


    E (Lexikon): Falls das Lexikon ist, ist das für mich sein "tightester" Beitrag bis jetzt :) . Lustige Idee mit dem verdoppelten Feel

    (im Vergleich zum sonst hier vorherrschenden One-Drop) und den binären Einlagen, allerdings finde ich es leider persönlich

    nicht so passend


    G (Olli K.): etwas viel zu busy/verspielt mit den Händen, aber irgendwie doch stilistisch passendes Feel und großteils guter

    Flow, solid


    H: ich


    J (mtree): vermute hier Marius :) . Interessanter Rockbeat drüber. Sauber gespielt, vermisse allerdings schon das

    Reggae-Flair, auch wenn die andere Richtung sicher bewusst gewollt ist


    O (SleishMan): Keep it simple -> works!! Ein bisschen Rushing immer mal wieder. Die viele "Luft" durch das reduzierte

    Spiel passt sehr zum Track, finde ich. Schluss mit dem Diminuendo sehr cool!


    P (haidem): Mein Abräumer bei diesem Playalong! Love it! Fetter Snaresound, interessantes HiHat-Pattern (ich finde nicht

    wirklich raus, wie das erreicht worden ist – Stack mit Splashes für die Accents und ein anderes Becken für einen fast schon

    shakerähnlichen Effekt?), sehr cooles Arrangement, sogar ein Solo, das sich sehr gut einfügt, wie ich finde – nicht überbordend

    oder nach Aufmerksamkeit schreiend.


    R (Surfkoala): Solid songdienlich! Gefällt mir! Recht detailliert aufs Arrangement des Playalongs eingegangen und diszipliniert

    durchgezogen.


    V (Mai-Carsten): Finde diesen trashigen Snaresound ziemlich geil ^^ . Könnte in einer Produktion durchaus bewusst so

    gesucht und gewollt werden. Solid und durchdacht gespielt. Interessanterweise für mich genügend Reggae-Vibes, obwohl

    die Drumpatterns an sich eigentlich gar nicht so konkret Reggae sind (abgesehen vom Steppers). Sehr kurzweilig anzuhören

    durch die vielen Variationen.

  • Hey, Glückwunsch an alle Teilnehmer/innen und natürlich an die Treppchen-Erklimmer! Endlich mal nicht wie in der Bundesliga, wo immer die Bayern Meister werden. ^^ Nichts für ungut, Marius! ;)


    Ich teile dieses Mal auch mal meine dürftigen Notizen zum Voting. Habe nicht sehr viel geschrieben.


    Kurze Legende:

    überall wo ein 8| steht, das war für mich ein positiver Überraschungseffekt

    die Punktezahl in Klammer war die zuerst vergebene beim ersten Anhören. Ich höre bei den letzten Challenges grundsätzlich nur ein mal komplett durch und vergebe grobe Punkte. Da gibt es für mich meist ganz klare "8er" Beiträge und viele 5er und 6er. Den ein oder anderen korrigiere ich dann schon im ersten Durchlauf nach oben/unten, wenn ich die nächsten Beiträge höre. Vereinzelt höre ich dann nochmal rein basierend auf meinen Notizen. Aber so komme ich auf eine für mich faire Bewertung und reize die Skala auch komplett aus - dabei referenziere ich auch auf vergangene Challenges, soweit meine Erinnerungen reichen, weshalb ich auch mal die obersten und untersten Punktzahlen nicht vergebe, dieses Mal aber schon.


    C

    Solide, gechillt gespielt

    8| coole FX

    -> 8 (7)


    E

    Kein Reggae, wildes Gefummel, Tambourin

    -> 1


    G

    gute HiHat-Arbeit, weniger Kicks als andere Teilnehmer mitgenommen, am Ende wird es zu wirr

    8| Cross Stick

    -> 6 (5)


    H

    Solide, coole HiHat, viel Crossstick, Ride Bell

    8| guter Snare "Ausbruch"

    -> 10 (9)


    J

    schlürfende HiHat, Offbeat China, sehr rockig - kein Reggae, aber gefällt mir!

    -> 7 (6)


    O

    Offbeat, kein Shuffle - aber gut heruntergestrickt

    8| Delay am Ende

    -> 6


    P

    Offbeat, rockig, zu viel "Solo-Zeugs"

    -> 5 (7, 6)


    R

    das ist "Fake Reggae" aber passt schon

    -> 5


    V

    Groove schleppt, 8el Groove, später Triolen/UpTempo

    -> 4



    Vielleicht noch kurz was zu Beitrag E, Lexikon75 , und ich möchte dir nicht zu nahe treten! Möchte trotzdem erklären, warum für mich "nur" 1 Punkt:


    Ich bewerte grundsätzlich nicht einfach nur aus Prinzip mit kleiner Punktzahl, wenn sich jemand sichtlich/hörbar bemüht. Nun erkennt man dich aber seit geraumer Zeit an deinem durchgehenden Tambourin (was du vermutlich mit dem Fuß durchlaufen lässt?). Möchte den Einsatz des Tambourins nun nicht vordergründig bewerten. Aber dadurch wusste ich halt ziemlich schnell, dass du es bist. Ist ja auch nicht schlecht, wenn man sein Signature Ding hat.

    Dennoch: Ich kenne ja deine letzten Beiträge und hatte dir glaub letztes Mal mindestens besser als 1 gegeben, weil ich den Eindruck hatte, dass du dich entwickelt hast. In der Jazz Challenge war es wirklich ein Stück solider als zu vor. Nun hast du da meiner Meinung wieder einen Rückschritt gemacht.

    Wir hatten eine mehr als hitzige Diskussion vor/während der Spielphase über passende Grooves. Insbesondere Marius gibt auch wirklich gute Tipps, wie man etwas herunterstricken kann. Ich möchte da jetzt mal explizit auf die Beiträge O und V und meine Bewertung dazu verweisen. Da sind - mit Verlaub - ganz sicher keine Profi-Beiträge, aber die haben es geschafft, eine gewisse Konsistenz auf ihrem Level zu halten.

    Ich habe es selber nicht geschafft, mitzumachen, und bin auch nicht der Profi, möchte mir echt nicht viel anmaßen. Nur als Tipp, versuch doch nächstes Mal wirklich mal einen Beat solide rüberzubringen und verkünstel/verzettel dich nicht.

    Nichts für ungut, ich hoffe du nimmst es mir nicht allzu krumm. Und O und V bitte auch nicht.

    Ihr habt das alle wirklich super gemacht und seit ein super motivierter Haufen. Weiter so!! :thumbup: :thumbup: :thumbup:

    Four on the floor sind zwei zu viel.

    SONOR Vintage Series: 20", 22" BD; 14" Snare-Drum; 10", 12", 13" TT; 14", 16" FT

    PAISTE 2002, 2002 Big Beat, 602 Modern Essentials, PstX

    Gigs: 23.01.26 Markthalle Freiburg, 21.03.26 Heimathafen Lörrach, 09.05.26 KiK Offenburg, 19.06.26 Haferkasten Kenzingen, 19.09.26 Mehlsack Emmendingen, 03.10.26 Private VIP Gig, 31.10.26 Durbacher Hof Offenburg, 21.11.26 Bierakademie VS, 28.11.26 Heimathafen Lörrach mit >> Blackwood Mary

    >> Mein Vorstellungsthread

  • Die durchschnittlichen Punktzahlen finde ich übrigens sehr nachvollziehbar. Ich freu mich, dass das Voting so gut funktioniert und dass dieses mal sogar mehr unbeteiligte Leute als Beiträge / Teilnehmer abgestimmt haben.


    Lexikon75

    Ich finde auch, dass du dieses mal grooviger und sicherer abgeliefert hast. Allerdings würde mich schon sehr interessieren, ob der Normaltime Absicht von dir ist. Es war ja von Anfang an (auch im Startbeitrag) Thema, was hier stilistisch passend wäre. Und dir ist sicher aufgefallen, dass du der einzige bist, der keinen Halftime-Groove gespielt hat. Das Hi-Hat-Tambourin finde ich mittlerweile übrigens auch etwas eintönig. Ich hab auch so eins. Passt aber selten rein, finde ich.


    Meinen eigenen Beitrag hatte ich ganz bewusst etwas experimentell und rockig gestaltet. Ich hätte auch mehr "auf Nummer sicher" gehen und den Standard-Kram spielen können. War mir aber zu langweilig. Deswegen heißt mein Video dazu auch "Experimental drums ...".


    Nachfolgend auch mal meine Notizen zu den Beiträgen. Die dienten mir nur als Stütze für die Punktevergabe und sind sehr knapp bemessen. Also nicht zu ernst nehmen.


    Name Buchstabe Punkte Notiz
    Niles C 10 Sehr gut, geniale Hi-Hat-Arbeit
    Lexikon75 E 3 Thema verfehlt, aber wird langsam
    Olli K. G 5 Ist mir zu unruhig und unpassend
    Mattmatt H 10 Passt
    m_tree J
    SleishMan O 6 Kann man so machen
    haidem P 8 Gut, interessante Einlagen mit den Becken, aber m.E. an der falchen Stelle; ist mir insgesamt etwas zu geradlinig und das Solo passt stilistisch nicht
    Surfkoala R 7 Bisschen verfrickelt und nicht ganz stilsicher, hier und da etwas wackelig, aber insgesamt gut
    Mai-Carsten V 4 Schleppt und groovt nicht so richtig, unpassende Fills, unpassendes Pattern am Ende
  • Auch von meiner Seite Glückwunsch an alle Teilnehmenden und insbesondere Dankeschön an das Orga-Team / -Duo!!!

    Hier meine Notizen, von letzter Woche einfach 1-zu-1 copy-pasted:


    C - mein Take. Ich war mit 1-2 Passagen nicht ganz happy, insbesondere dem Abschluss Fill, aber es war dennoch mein bester/passendster Take. Teilweise sind die Spuren nicht ganz synchron, da sollte ich in Zukunft mit Auto-Align o.ä. arbeiten. Man merkt es besonders beim Rimclick, der teilweise sehr stark ins Bassdrum Mikro überspricht und stellenweise ziemlich "krächzt" bzw. flamt. Ich wollte spielerisch gar nicht so viel machen und habe eher versucht sound-technisch das typische Dub-Feel einzufangen. Ich finde Dub einen sehr interessanten Stil, da es oft gar nicht so wichtig ist, was man spielt, sondern eher wann welcher Effekt in welcher Dosierung angewendet wird. Dementsprechend ist die Rolle des Producers hier auch eine ganz andere - er nimmt eine viel größere künstlerische Rolle ein als es bei vielen anderen Musikstilen der Fall ist. Das fand ich spannend, deshalb auch der Effekt-Overkill bei meinem Beitrag (wurde hier ja ein bisschen diskutiert, ob man den Sound mit in die Bewertung einfließen lassen sollte/darf) :D


    E – sehr wild, Timing all over the place, aber ein paar coole Ideen dabei. Spieler*in deutlich außerhalb seiner/ihrer Komfortzone, könnte etwas weniger spielen und dafür mehr on-point.


    G – hat definitiv mehr „Reggae-Chops“ als ich und scheint sich in der Stilistik wohl zu fühlen. Ich finds etwas viele Rimclick-Variationen und sehr busy gespielt- zufällig ein Steward Copeland Fan? Mir persönlich fehlt ein bisschen die Kennzeichnung unterschiedlicher Song-Parts. Z.B. Im Solo-Part/Breakdown wird einfach gleich weitergespielt. Ich tippe auf einen versierten Reggae-Drummer, der den Song aber beim Einspielen gefühlt zum ersten Mal gehört hat.


    H – schön songdienlich gespielt, schöne Fills, an 1-2 Stellen minimalst wacklig.


    J – hier bin ich mir zu 99% sicher, wer der Schlagzeuger ist. Ganz andere Interpretation als die Meinige - sehr rock-poppig. Hat 90er/2000er Ska/Funk/Rock Vibes, als es viel Reggae Einfluss in der Rock Musik gab – Mr. Big usw. lässt grüßen. Das Off-Beat China ist nicht so meins, ansonsten top – wie immer


    O – Schön Jamaica-rumpeliger Sound. Fills sind gut überlegt. Etwas variationsarm. Bei ca. 1:44 kurz plötzlich binäres Feel, aber insgesamt schöner Take.


    P- ist „P“ Schüler*in von „J“? Stellenweise sehr ähnliche Interpretation. Schöne Idee, bei 0:50 mal komplett zu stoppen – schönes Arrangement. Solo etwas wild. Schönes Abschluss-Fill.


    R – schön authentisch gespielt. Leichte Timing Wackler (Ghostnotes!). Hauptgroove finde ich etwas abgehackt.


    V – jemand, der noch nicht viel Reggae gespielt und hörbar Schwierigkeiten hat. Aber ich finds grundsätzlich solide bis auf einige Timingfehler. Schöne Ideen dabei.

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    noch das Video

  • Teilweise sind die Spuren nicht ganz synchron, da sollte ich in Zukunft mit Auto-Align o.ä. arbeiten. Man merkt es besonders beim Rimclick, der teilweise sehr stark ins Bassdrum Mikro überspricht und stellenweise ziemlich "krächzt" bzw. flamt.

    Was genau meinst du mit "teilweise nicht ganz synchron"? Bei meinen eigenen Schlagzeugaufnahmen mach ich seit ein paar Jahren gar kein Aligning mehr. Ohne klingt's besser, find ich. Automatische Korrekturen würde ich gar nicht machen lassen, auch wenn's verlockend ist.


    Rimclick überspricht ins Bassdrum-Mikro? Das ist interessant. ^^

    Damit hatte ich noch nie Probleme, auch nicht mit wesentlich lauteren Backbeats und Rimshots. Ich experimentiere gerade damit, meine BD-Mikros gar nicht mehr zu gaten und nutze momentan auch wieder mehr Parallelkompression.

  • Reggae Challenge Notes von haidem:

    C

    was ist mit dem sub-sound los?

    da wird sehr viel gespielt, teilweise für mich nicht klar, warum es so viel sein muss, die offbeat 4tel Triolen (HH) verstehe ich auch nicht ganz. Die kommen viel zu oft.

    die ganze nummer als halb-solo anzulegen....kann man machen, ist dann aber leider auch nix Halbes und nix Ganzes

    tip top gespielt, super präzise

    aber leider nicht mehr als 8/10 aufgrund des zu viel spielens, die durchgehende Kick zwischendurch (??), zu wenig "groove wirken lassen", die stilistische Mörder-Attacke, die ich nicht kapier'

    weniger wäre viel mehr


    E

    wirkt leider sehr unausgegoren und anfängerhaft - in ganz vielen Aspekten

    macht einfach keinen Spaß, das anzuhören

    wenn man es nicht "gut" kann, könnte man extrem hardcore reduzieren und wirklich nur 4tel spielen. und dann wenigstens die paar klaren Akzente mitmachen, die synkopierten, das würde sich sogar ausgehen.

    dafür würde ich dann sicher mehr Punkte vergeben - so gibt's 2/10


    G

    hihat und side stick snare - und sonst noch was?

    wieviel darf man da? hier wird man ja völlig verrückt.....das ist keine Begleitung

    am Anfang sind 1 oder 2 timing schweinereien drin

    die kick geht auch zu oft zu flott auf die 140 4tel durch. groovt einfach nicht.

    Akzente werden ignoriert.

    weils "technisch" annehmbar gut gespielt ist gibt's 6/10

    stilistisch passt es nicht wirklich - es ist null "cool"


    H

    viel zu eintönig

    akzente größtenteils nicht mitgespielt

    Begleitung passt einfach NULL zur Nummer, vor allem ist da NULL entspannter Groove

    140 4tel Kick überall im chorus -> warum?

    natürlich gut gespielt aber die Wahl was da gespielt wurde war nicht gut

    das offbeat ride ist frech :)

    7/10


    J

    hat's doch recht ähnlich gemacht wie ich

    tip top gespielt

    offene hihat in der strophe ? , am ende der strophen den Akzent jedesmal schön verpasst

    9/10


    O

    hat bei den fills schwierigkeiten

    macht's aber absolut genial, weil einfach so wenig gespielt wird, dass nix im Weg sein kann

    das machts eigentlich "super", obwohl man merkt dass der Drummer nicht so ein Könner ist wie viele andere Beiträge

    schwer zu beurteilen

    Snare im outro klingt nach dly effekt, nicht nach echt gespielt

    trotzdem 6/10


    P

    eigener Beitrag

    mMn. mit Abstand der "groovigste" Beitrag, 2 Soli drin


    R

    140 4tel attacke auf der Kick

    ridebecken 4tel triolen

    eigentlich recht sauber gespielt

    aber stilistisch schon auch sehr gewagt - man merkt dass es hier eine große Herausforderung war, einen "passenden" Part zu entwerfen

    7/10


    V

    sicher besser als E, aber trotzdem einige grobe Probleme, gerade auch im Timing

    4/10



    Kritik an m_tree:

    Bei einigen Beiträgen gibt es sehr niederfrequenten Müll, der meinen Sub (auf meiner eingemessenen 2.1 Anlage) in den Wahnsinn treibt. Warum?

    So wie auch bei der Jazz Challenge war auch im Playback für die Reggae Challenge der Bass wirklich ein ganzes Stück überbetont. Warum?

    Die "Lautheitsanpassung" finde ich diesmal nicht gut gelungen. Ich könnte besser damit leben, wenn die wahrgenommene Lautheit eines jeden Beitrags auch schwankt, je nachdem wie "dicht" und welche Frequenzanteile das Material eben hat. Warum dann noch mit Hall & oder Delay zugearbeitet wird, erschließt sich mir nicht.

    Nachdem der Sound auch nicht bewertet werden soll, warum dann am Sound (und da gehört Kompression/Lautheitsanpassung natürlich auch dazu) geschraubt wird, keine Ahnung.

    Technische Grundlagen-Sachen - ja, die sollte man ausputzen. Eben einen Low cut bei 40 Hz, damit ganz unten rum nicht die Hölle losgeht, so wie bei Beitrag C. Aber sonst finde ich man könnte halt auch einfach die stereo drum spur einfach lauter/leiser machen, so dass subjektiv das alles einigermaßen passt, und dann is es aber auch genug.

    Meine Meinung.


    Ansonsten:
    Vielen Dank an alle! Wieder eine äußerst lehrreiche Challenge - herzliche Gratulation an die verdiente Sieger-Treppe :)

  • Eben einen Low cut bei 40 Hz, damit ganz unten rum nicht die Hölle losgeht, so wie bei Beitrag C.

    Wenn ich mich recht entsinne, habe ich einen Low Cut -100db ab 50 Hz auf der Master-Spur. Bin über Ostern unterwegs, aber werde mir das nochmal anschauen sobald ich zurück bin


    durchgehende Kick zwischendurch (??)

    Ist ein gängiges Mittel im Reggae und vielen verwandten Genres. Schonmal Master Blaster gehört?

  • Eben einen Low cut bei 40 Hz, damit ganz unten rum nicht die Hölle losgeht, so wie bei Beitrag C.

    Wenn ich mich recht entsinne, habe ich einen Low Cut -100db ab 50 Hz auf der Master-Spur. Bin über Ostern unterwegs, aber werde mir das nochmal anschauen sobald ich zurück bin


    durchgehende Kick zwischendurch (??)

    Ist ein gängiges Mittel im Reggae und vielen verwandten Genres. Schonmal Master Blaster gehört?

    Ich hätte mir vorgestellt, dass Marius den Low end rumble halt filtert. Aber es gibt Wichtigeres


    Ja, ich weiß, dass das ein gängiges Mittel ist, in dem Stil, genau deshalb spiele ich auch die (für mich) Viertel auf 70bpm mit der Bass drum durch.

    Ich kapier' nicht, wie man bei dem laid-back-Ding drauf kommen kann, dass das in 140bpm "gemeint" sein soll. Da geh' ich nicht mit dem Rest konform.

    Deshalb fand ich das überall komisch, bei allen, die das gemacht haben.

    Aber vielleicht lags auch an m_trees tips, die er gegeben hat. Da kann ein Bias entstanden sein, dass die 4tel auf 140 laufen soll.

    Das muss man nicht so "hören" - man kann, aber man MUSS nicht



    Edith:

    Wenn ich da intensiver drüber nachdenke sehr ich mich eigentlich sogar zu 100% im Recht, hier.

    Denn es heißt doch, dass im Reggae die Offbeats akzentuiert werden. Also die "und" - Achtel zwischen den Viertel die den Beat angeben.

    So - dann ist dieses Playback aber sicherlich nicht auf 140bpm, denn dann sind die offbeat Akzente ja on-beat auf die 2 und auf die 4.

    Also rein rechtlich gesehen......🤓🤯

    Einmal editiert, zuletzt von haidem ()

  • Mir ist bewusst, dass ich hier der schlechteste Teilnehmer bin. Ich hab mir die Kritiken zu meinem Beitrag durch gelesen.

    Kann ich zum größtenteils durchaus verstehen und nachvollziehen.

    Ich kann kein Reggae und hab es auch noch nie gespielt.

    Dieses One-Drop Ding habe ich probiert.

    Ich bin da ehrlich. Ich hab beim spielen nichts gespürt. War wahrscheinlich noch nicht bereit dafür.

    Daher hab ich das Reggae-Ding frei und auf meine Weise gespielt.

    Dabei ist dieser "Mist" halt bei rausgekommen.

    Auch wenn ich am Thema vorbei gespielt habe, habe ich mich dieses Mal beim Spielen richtig gut gefühlt.


    Ich möcht hier jetzt nicht auf die Aussage zu meinem Beitrag eingehen.

    Nur auf einen.


    Mattmatt

    Ja!Ich bin es wirklich

    Was meinst du mit "verdoppelten Feel"?


    Das Tamburin (Schellenkranz) wurde hier angesprochen.

    Ist es im Reggae unangebracht?

    Es ist auf meiner HiHat montiert.

    Ursprünglich hab ich es mir extra für den Slow-Blues gekauft, damit ich die getretenen viertel Triolen besser hörbar machen konnte, weil sie für mich wichtig waren.

    Bei den anderen Challenge's hätte ich es im Nachhinein lieber demontieren sollen. Ich hab mich nur so daran gewöhnt, dass ich es einfach "vergessen" habe.

    Meine Idee war es auch im Allgemeinen, dass ich einige perkussive Elemente mit einbringe, wenn es das Stück zulässt. Ebenfalls beim Slow-Blues z.B. die Cabasa zu Beginn.

    Bei dem Reggae-Stück habe ich es jedoch wieder ganz bewusst eingesetzt. Dieses Mal hab ich das Teil auch ein paar mal aktiv angeschlagen.

    Hab auch versucht durch mehr oder weniger starkem "rein treten" etwas Varianz einzubringen.


    Ansonsten ist das Thema Reggae für mich jetzt durch.

  • Erstmal möchte ich darauf hinweisen, dass ich kein Mastering-Studio besitze und auch keine eingemessene Abhör-Anlage mit Subwoofer. Bei bezahlten Aufträgen betreibe ich insofern deutlich mehr Aufwand für technische Sauberkeit. Für die Challenges benutze ich meinen AKG K-240 und das war's. Dafür würde ich in einem Tontechnik-Forum wahrscheinlich gesteinigt werden, aber das ist mir egal! ;)

    Das hier ist eine kostenlose Veranstaltung. Ich bemühe mich zudem, die Beiträge zeitnah nach Ende der Spielphase zur Verfügung zu stellen und das Voting zu starten.


    Was die Basslastigkeit der Playalongs angeht, sei angemerkt, dass Jack Curtis (hauptsächlich, meines Wissens) ein Basser ist und fast alle seine Playalongs relativ basslastig sind. Auch was den Mix bzw. die Frequenzverteilung betrifft. Ich würde den Bass bspw. anzerren und (Mitten-)Präsenz anheben, um ihn damit etwas in den Mittenbereich zu verschieben und der Basslastigkeit entgegenzuwirken. Aber erstens kann ich an einem fertigen Mix da sowieso nicht mehr viel machen und zweitens ist mir das für so eine kostenlose Veranstaltung hier auch zu viel Aufwand. Die Basslastigkeit hat aber auch einen Vorteil: im Regelfall ist der Basser im Bandgefüge der "erste Ansprechpartner" für den Schlagzeuger. Im Monitormix habe ich den Bass z.B. gerne lauter und den Gesang leiser als in einem ausgeglichenen Zuhörer-Mix. Sein Material ist zu Übungszwecken, für das er es ja erstellt, für Schlagzeuger also gut geeignet.


    Ohne Subwoofer ist der Bereich unter 100 Hz und erst recht unter 50 Hz im Regelfall sowieso stark unterrepräsentiert. Prio hat für mich immer das klangliche Gesamtbild und da dreht sich sehr vieles um den Mittenbereich. Ich checke immer mit einem Analyzer gegen und wenn ich im Bassbereich nichts sehe, das komplett aus dem Ruder läuft, lass ich es auch so. Spätestens seit dem Siegeszug des Hip Hop ist es auch eine Mär, dass es im Subbassbereich nicht wabern dürfte. Das kann auch ein Stilmittel sein.


    Ansonsten nutze ich Low Cuts relativ selten aber zielgerichtet und räume eher mit Low Shelfs auf. Auf Beitrag C von Nils habe ich Bässe mit einem Shelf abgesenkt und Höhen angehoben. Ich habe da also durchaus schon gegengearbeitet. Allerdings will ich das Klangbild nicht komplett verbiegen und einer Bassdrum auch nicht die Eier rauben.


    Was meine sonstige Bearbeitung und Angleichung der Beiträge betrifft behalte ich mir auch weiterhin vor, das so zu machen wie ich es ursprünglich im Sinn hatte.

    Mein Grundgedanke dabei ist nämlich, dass tontechnisch "schwächere" und rohere Beiträge nicht zu sehr im Nachteil gegenüber tontechnisch ausgereifteren Beiträgen sind. Eine Angleichung der Lautstärke reicht nicht, um einen (mehr oder weniger) roh belassenen Overhead-Mix gegen einen komplett mikrofonierten und mit Schmackes nachbearbeiteten Schlagzeugmix "ankommen" zu lassen, wenn es das Genre und das klangliche Gesamtbild erfordert.


    Meine Bearbeitung soll also auch die Chancen für die jenigen verbessern, die nicht die tontechnischen Möglichkeiten und das Know How wie andere haben.

    Hier habe ich zum ersten mal bei zwei Beiträgen subtil Hall zugemischt, um sie etwas besser an die anderen anzugleichen. Konkret waren das Beitrag E und H.

    Delays habe ich nicht dazu gemischt.


    Ich finde diese Diskussion sehr ermüdend und ich möchte auch nicht mehr, dass du eine Challenge statt mir bzw. "für mich" ausrichtest. Das müsstest du wenn dann in Eigenregie machen. Falls Niop dir sein Voting-System zur Verfügung stellt, ist das seine Entscheidung.


    Es bleibt also dabei, dass ich im Frühjahr und Herbst eine Challenge veranstalte und ich möchte dafür auch keine Gebühren nehmen oder finanzielles Interesse verfolgen, damit ich tontechnisch deutlich mehr Aufwand betreibe, um alle Eventualitäten in den Griff kriegen zu können. Wenn mal was nicht ganz passt -> take it or leave it! Das ist eine kostenlose Veranstaltung und dabei soll es auch bleiben.


    Wenn ich mich recht entsinne, habe ich einen Low Cut -100db ab 50 Hz auf der Master-Spur. Bin über Ostern unterwegs, aber werde mir das nochmal anschauen sobald ich zurück bin

    Du meinst einen steilen 96 dB/Octave Low-Cut? Wozu? So steile Eingriffe sind im Bassbereich erstens sowieso problematisch (EQs erzeugen "Rippling" und Nachschwingen, das mit der Wellenlänge und "Steilheit" korreliert) und zweitens nicht generell nötig. Wenn dann sollte das zielgerichtet im Mix auf einzelnen Tracks gemacht werden. Und auch da sind so steile Eingriffe meist nicht nötig.


    Ich werde in Zukunft noch im Startbeitrag darauf hinweisen, dass der Schlagzeugmix ohne Effekte auf dem Masterbus zum Playalong passen solllte, weil meine Masteringkette relativ subtil ist.

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