Eine Tama Doppelfußmaschine hat er schon.
Aber wir würden dann doch lieber bei Tama bleiben (ich weiß, man soll nicht immer auf eins fixieren).
Eine Tama Doppelfußmaschine hat er schon.
Aber wir würden dann doch lieber bei Tama bleiben (ich weiß, man soll nicht immer auf eins fixieren).
Also nun auch mein sempft dazu:
Alles was die anderen Posts beschrieben haben: zu 100% richtig, die ganze Forum Erfahrung von vielen (Profi-) Musikern auf dem Silbertablett. Ich sehe das ganz genauso und berate ich auch Kids von befreundeten Familien genau SO - mit einem kleinen Unterschied: Ich BEGLEITE die bei dem ganzen Projekt,
DENN:
Wer schaut vor Ort, ob alles richtig funktioniert und nicht defekt ist (Fussmaschine, Hihat, Tomaufhängungen ausgeleiert, Stuhlverstellung, Korrosion, Schrauben etc. ) ?
Wer bestellt die richtigen Felle?
Wer tauscht die aus?
Wer stimmt das Set?
Wer berät beim Aufbau?
Wer berät bei der Dämmung des Raumes?
Wer berät bei der Raumakustik?
Frag doch bitte seinen Schlagzeug-Lehrer, ob er nicht für einen fairen Preis euch bei der Suche und der Besichtigung begleitet. Am besten ein Set in der Nähe, ohne teure Anfahrt. Schränkt euch nicht zu stark mit der Marke ein. Klar, Farbe ist wichtig, aber mal offen an alles ran gehen und dann mal 2-3 Sets an einem Tag anfahren - das vielversprechendste Set am Schluss- dann erkennt man den Unterschied zu den anderen davor und kann das dann kaufen und fährt heim. Der Lehrer kann ohne die rosa Brille des Kindes, was heiß ist, wie Frittenfett das Set kritisch begutachten, ob was fehlt und vielleicht auch den Preis verhandeln. Und (!) dann vielleicht das Set auch mal zu Hause auseinander bauen, reinigen, zeigen worauf es ankommt und wie man ein Gratung beurteilt und Felle wechselt und stimmt. Eine Fussmaschine richtig einstellt. Einfach dem Kind die Angst nimmt das Ding mal zu zerlegen und zu putzen. Das ist ja das simple bei Schlagzeugspielen: da ist keine große Technik dahinter. Fell oben, Fell unten mit etwas Spannung: fertig.
Naja, nur so ein Gedanke: bindet euren Schlagzeuglehrer ein und bezahlt ihn ordentlich dafür: das ist gut angelegtes Geld für eine lohnende Fachexpertise!
Danke für eure Antworten. Die nutzen mir sehr und ich schätze es wie ihr euch die Zeit nehmt um alles zu erklären.
Ich werde nach eins von den 3 Varianten, Silverstar, Superstar oder Starclassic weiterhin suchen. ![]()
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Nur hier fehlt ihm Tom 4 (er hat im Moment an seins 4Toms).
Es wird jetzt nicht ernsthaft am 4. Tom scheitern?!
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Nur hier fehlt ihm Tom 4 (er hat im Moment an seins 4Toms).Es wird jetzt nicht ernsthaft am 4. Tom scheitern?!
Das Kind ist 10 ![]()
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Nur hier fehlt ihm Tom 4 (er hat im Moment an seins 4Toms).Es wird jetzt nicht ernsthaft am 4. Tom scheitern?!
Nein, nein. So habe ich das nichte gemeint. Bloß preislich und ich hatte ja gesagt es soll hoffentlich eine längere Beziehung sein, irgendwann muss ein 4. Tom her.
Dann würde ich gleich eins mit vier Toms kaufen. Später noch ein passendes aufzutreiben könnte schwierig werden, wenn der Hersteller das Finish schon eingestellt hat.
Tama scheint ja auf junge Metalheads immer noch ne hohe Faszination auszuüben, auch wenn es wirklich so viele gute Hersteller da draußen gibt, die einen näheren Blick wert wären. Aber sei's drum, Crissy, ihr habt euch da anscheinend schon festgelegt.
Meine Empfehlung ist dabei immer, konzentriert euch bei Komplettangeboten nicht so sehr auf die Trommeln, sondern mehr aufs "Zubehör". Ich saß schon an richtig günstigen Sets, die trotzdem ordentlich klangen, weil gute Felle und gute Becken dran waren. Ne höhere Trommelserie punktet einerseits durch coole Finishes, andererseits durch solidere Beschlagteile. Aber wie schon geschrieben wurde, ein Silverstar ist kein Starclassic, aber eine unter allen Aspekten vernünftige, günstige Serie.
Ich würde auch dazu raten, gleich auf 4 Toms zu gehen, denn später ergänzen wird vermutlich schwierig. Aber achte trotzdem darauf, dass du mindestens 500 bis 600 Euro für Becken reservierst. Viele Händler bundlen ihre Sets mit Metallschrott, der eigentlich den Namen Becken nicht verdient, k.A. warum. Solche Angebote kaufen häufig Eltern für ihre trommelbegeisterten Kinder, und wenn die Begeisterung irgendwann nachlässt, werden diese Komplettpakete halt wieder verkauft. Oft übrigens sogar mit den originalen Werksfellen, die man für guten Sound dann definitiv tauschen sollte.
Die Trommeln sind beim Schlagzeug im Grunde wirklich dankbar, weil das Prinzip so einfach ist, dass sogar billige Drums klingen und Spaß bringen können. Aber selbst erfahrene Drummer lassen manches Klangpotenzial auf der Straße liegen, weil es ihnen wohl zu mühsam ist, Trommeln ordentlich zu stimmen. Oder weil sie es schlicht nicht können.
Wie ich schon schrub, bei Becken ist das anders, die klingen oder klingen nicht. Ob nun neu oder gebraucht, du solltest für Langzeitspaß die besten Becken kaufen, die du dir leisten kannst. Dabei gilt, die 4 Großen Zildjian, Sabian, Meinl und Paiste sind zwar teurer, aber nicht zwingend besser als günstigere Mitbewerber. Und während du bei Zultan für 500 Euro ein professionell klingendes kleines Beckenset bekommst, gibt's bei den Großen fürs gleiche Geld nur bessere Einstiegsware. Professionell wird's dort erst für knapp vierstellige Beträge. Warum die so teuer sind? Weil sie viel Geld in Werbung stecken, weltweit erhältlich sind, und etablierte Markennamen bezahlt man wie immer extra.
Eine Tama Doppelfußmaschine hat er schon.
Aber wir würden dann doch lieber bei Tama bleiben (ich weiß, man soll nicht immer auf eins fixieren).
Ich bin auch langjähriger Tama Iron Cobra - Spieler. Von der Doppelfußmaschine bis zur Hi-Hat-Maschine. Und ich nutze fast ausschließlich die Tama Roadpro Beckenstative und für Aufnahmen meine Tama Starphonic Brass. Es hat sich allerdings so ergeben, dass ich momentan nur Mapex Kesselsätze für Bassdrum und Toms nutze. Auch bei Becken mische ich die Hersteller nach Gusto durch, wie es mir passt.
Tama baut wirklich tolle Hardware und tolle Trommeln und ist eine renommierte, aber noch bezahlbare Marke (z.B. gegenüber Ludwig und DW).
Dennoch muss man sich nicht auf eine Marke festlegen. Ich mag Tamas Konzept mit Guss-Spannreifen auf den Toms und den Tom-Halterungen an den Schlagfell-Spannreifen z.B. nicht so. Ist aber Geschmackssache!
Wie schon mehrfach geschrieben, ist das Drumherum viel wichtiger, wenn der Kesselsatz grundsätzlich solide ist. Und dazu zählt auch, dass sich am besten ein erfahrener Schlagzeuger um's Aufstellen und Stimmen kümmert. Der Aufbau (inkl. Sitzhöhe, Höhe der Snare, Abstände uvm.) sollte auch zur Körpergröße passen.
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