Das akustische Schlagzeug ist out. Unwiderruflich.
Warum unwiderruflich? Kannst du denn in die Zukunft blicken und wissen, dass sich der Zeitgeist nicht wieder etwas ändern könnte?
Das akustische Schlagzeug ist out. Unwiderruflich.
Warum unwiderruflich? Kannst du denn in die Zukunft blicken und wissen, dass sich der Zeitgeist nicht wieder etwas ändern könnte?
"Schlagzeug" ist doch nur die Kurzform von" Zeug für Schlagzeuger" Oder? ![]()
Ich fand es jedenfalls sehr erkenntnisreich bei MP auf einigen E-Sets zu spielen. Ich hatte ja die Vermutung geäußert, dass einem das Gehirn ein Streich spielt. Obwohl man auf Gummi klopft, dennoch das Gefühl hat auf einem A-Becken zu spiele, nur weil man dessen Klang hört.
Ich habe aber auch gemerkt, dass man, im Gegensatz zu einem A-Becken, ein E-Becken nicht als Ganzes betrachten kann. Ganz egal wo und wie man ein A-Becken anschlägt, es entfaltet sein ganz individuelles Klangbild. Das kann das "E" nicht. Das Flaggschiff von Roland kam der Sache zwar schon sehr nahe, aber mein "spezial Move" konnte es nur bedingt umsetzten. Dem "E" sind halt Grenzen gesetzt, daher bin ich pro "A".
Nicht falsch verstehen, wenn ich das nötige Geld übrig hätte, dann hätte ich ein E-Set.
Mir ist es beinahe egal worauf ich Trommel>>ich hab immer Spaß daran. Auf meiner Rumpelkiste zu trommeln ist natürlich das Größte, aber immer zeitlich begrenzt. Auf dem Pad spiele ich, zeitlich gesehen, fast sogar mehr.
Warum unwiderruflich? Kannst du denn in die Zukunft blicken und wissen, dass sich der Zeitgeist nicht wieder etwas ändern könnte?
Ich denke bei Seelanne eine Spur von Sarkasmus raus zuhören. Ironie auf ganz hohen Niveau ![]()
Warum interessiert eigentlich, welche Marke am meisten Schlagzeuge verkauft?
Man kauft was einem am Besten gefällt oder hat andere Gründe.
Oder fahrt ihr in Zukunft alle BYD Autos, weil die gerade am meisten verkauft werden?
Warum unwiderruflich? Kannst du denn in die Zukunft blicken und wissen, dass sich der Zeitgeist nicht wieder etwas ändern könnte?
Ich denke bei Seelanne eine Spur von Sarkasmus raus zuhören. Ironie auf ganz hohen Niveau
Für mich liest sich das alles in allem leider kaum sarkastisch, nicht mal ironisch. Sondern erschreckend nah an der Realität.
Daher meine Frage.
Aktuell übe ich wieder auf meinem e Drum Kit, da ich meist zur Abends Zeit habe. Es ist in jedem Fall weniger als mit einem Akustik Set, selbst, wenn das Akustik Set mit Rohemas gedämpft wird und ich mit aegon low noise Becken spiele. Die Hihat (Roland VH13) spielt sich furchtbar, das Digital Roland Ride bleibt ein Kompromiss, die Digtal Snare hat wenig Dynamik, von den Pads ganz zu schweigen.
Aktuell übe ich wieder auf meinem e Drum Kit, da ich meist zur Abends Zeit habe. Es ist in jedem Fall weniger als mit einem Akustik Set, selbst, wenn das Akustik Set mit Rohemas gedämpft wird und ich mit aegon low noise Becken spiele. Die Hihat (Roland VH13) spielt sich furchtbar, das Digital Roland Ride bleibt ein Kompromiss, die Digtal Snare hat wenig Dynamik, von den Pads ganz zu schweigen.
Gibs zu: Du hast Dir für das E-Drum ein paar Horst-Badges anfertigen lassen! ![]()
Ok! War am Titel nicht zu erkennen, dass es um A-/E - Diskussion geht. Bin raus!
Warum interessiert eigentlich, welche Marke am meisten Schlagzeuge verkauft?
Man kauft was einem am Besten gefällt oder hat andere Gründe.
Oder fahrt ihr in Zukunft alle BYD Autos, weil die gerade am meisten verkauft werden?
Welche am meisten verkauft, ist genau genommen völlig Wumpe. Aber wenn man es wirtschaftshistorisch betrachtet, ist es interessant, wie sich Marken und Märkte auf der Welt verändert haben, was die Ursachen sind usw.
Ok! War am Titel nicht zu erkennen, dass es um A-/E - Diskussion geht. Bin raus!
Es ging ja vor allem um den schweren Stand des Akustikschlagzeugs in den heutigen Zeiten. Das hat nicht nur mit E-Drums zu tun, sondern auch mit der Art der Musik, die heutzutage hauptsächlich produziert und gehört wird. Da kommen die Drums nämlich meistens aus der Dose.
Lustig, dass ich erst wenige Tage vor diesem Thread hier eine Idee zu dem Thema für eine neue Video-Kategorie auf meinem Youtube-Kanal hatte. Werde dazu dann nächste Woche was in meiner Hörzone posten.
Warum interessiert eigentlich, welche Marke am meisten Schlagzeuge verkauft?
Für meine eigenen Käufe spielen solche Aufstellungen keine Rolle. Finde aber spannend, ob sich die Marktposition in bestimmten Moden widerspiegelt, oder ob erfolgreiche Hersteller die Zielgruppe vielleicht besser adressieren. Tama, Evans, Paiste, das sind alles schlagzeugassoziierte Firmen, die meiner Wahrnehmung nach aktuell einen Nimbus besitzen, der sich nicht alleine durch deren Qualität erklären lässt, der sie aber im Wettbewerb hervorhebt. Beispielweise scheint mir Evans insbesondere bei Content Creatoren weltweit früh erkannt zu haben, welches Potenzial dort liegt. Viele reichweitenstarke Kanäle werden schon lange von Evans unterstützt, und auch bei durchschnittlichen "Covertrommlern" nehme ich eine überproportionale Präsenz von Evans Drumheads wahr.
Auch bei Tama wundert es mich nicht, sie weit vorne auf den Spitzenplätzen zu finden. Für mich eine der Firmen, die ich sofort mit Hardrock/Metal in allen Spielarten assoziiere. Und wenn man in Foren, in Proberaumkomplexen, aber auch bei Drummer-oder Bandgesuchen versucht, sich über die beliebtesten Genres ein Bild zu machen, liegen die härteren Stile meinem Eindruck nach deutlich im Trend. Passt irgendwie gut zusammen, würde ich meinen.
Dass E-Drums so ein großes Stück vom Kuchen abbekommen, sehe ich in dieser "Satistik" als völlig unerheblich an, da werden für mich Äpfel mit Birnen verglichen. Entsprechend haben/hätten in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts Steinway, Bechstein, Blütner und Co. die Konkurrenz von Synthesizern verteufelt, weil ihnen dadurch Konkurrenz erwuchs, der sie nichts entgegenzusetzen hatten.
Ich vermute, dass der Anteil der Käufer, die ein Edrum für elektronische Musik kaufen, verschwindend gering ist. In den meisten Fällen geht es wohl darum, ein akustisches Schlagzeug zu emulieren oder einfache Recordingmöglichkeiten zu haben.
Wenn der Absatz von Edrums also deutlich steigt, ist das für mich ein gutes Zeichen. Scheinbar wollen doch viele (vielleicht im Rahmen ihrer Möglichkeiten) Schlagzeug spielen. Ob das individuell der richtige Ansatz ist, müssen wir an dieser Stelle aber sicher nicht diskutieren.
Die Verkaufszahlen im Video sind natürlich maximal ungenau. Das muss man aber ja auch nicht so genau nehmen. Ich finde einfach interessant, wie sich die Relevanz der Marken im Laufe der Zeit verändert hat. Besonders im Vergleich zu meiner eigenen Wahrnehmung über die Jahre. Für den Eindruck ist das Video sicher aussagekräftig genug. Ich fands unterhaltsam.
Auch wenn E-Drums versuchen, A-Drums zu emulieren, gelingt das den meisten mehr schlecht als recht. Folglich ist das immer noch eine andere Welt als Akustikschlagzeug und man kann auf den meisten E-Drums kein Gefühl für A-Drums entwickeln.
Auch der Vergleich zu Tasteninstrumenten hinkt. Meines Wissens können z.B. E-Pianos echte Klaviere ziemlich gut emulieren. Das ist für brauchbare Ergebnisse nicht annähernd so komplex wie Schlagzeug. Und Synthesizer / Keyboards haben auch nicht vorrangig das Ziel einer Emulation.
Bei E-Gitarren geht's auch nicht darum, A-Gitarren zu emulieren, sondern um eine andere Art der Klangerzeugung und damit einen ganz anderen Sound.
Alles schlecht vergleichbar ...
Mit "Drums aus der Dose" meinte ich übrigens nicht EDM u.ä., sondern auch ganz "normale" Pop- und Chartmusik. Da, wo früher noch echte Menschen Akustikschlagzeug in Studios eingespielt hatten, wird heute fast alles programmiert. Aber das betrifft auch das weitere Arrangement.
Neue E-Drums verkaufen sich vor allem in einer Zielgruppe: Einsteigern die Schlagzeug ausprobieren wollen. Gerade für startende Kinder und Jugendliche dürfte das mittlerweile das Startinstrument der Wahl sein. Das geht auch den Eltern dann nicht so auf den Sack, wenn der Nachwuchs abends dengeln will. Denn da steht ja nicht welche Preiskategorie sich gut verkauft. Und wenn Donner und Millennium da stehen sind das ja eher die günstigen Sets. Ich hab in meiner Pendlerwohnung ein Millennium mit Meshheads stehen, fürs Üben von Grooves und neuen Songs taugt das.
Druffnix kann ich nur zustimmen. In den Geschäften waren es auch immer, über Jahre hinweg, vor allem Kinder und Jugendliche, die sich hinter die E-Drums im Showroom gesetzt haben.
Was aber auch nicht vergessen werden darf: für etliche Musiker, die etwas Schlagzeug spielen können, aber eigentlich ein anderes Instrument oder Gesang als Hauptschwerpunkt haben und die gerne Komponieren, ist ein E-Drum ein Weg, auf einfache Art etwas aufzunehmen und den Kollegen im Proberaum/Studio dann abgemischt Vorzuspielen, um zu vermitteln, wie ein Lied am Ende klingen soll. Also eine Kladde für die Band erstellen, damit die das Grundgerüst dann final ausbauen kann. Für solche Zwecke ist es einfach ein sinniges Werkzeug.
Und: viele Schulen, kleine Theater/Musicalgruppen und auch Kirchen (insb. In den USA) nutzen E-Drums ebenfalls.
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!