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Ganz schrecklich fand ich mal beim Schlagzeug eines Schülers eine ungerade Anzahl (5) Spannschrauben pro Seite. Da kann man das Fell nicht mal gleichmäßig mit zwei Stimmschlüsseln gleichzeitig anziehen bzw. Zentrieren.
Standardmäßig bei Gretsch Hängetoms. It‘s not a bug, it‘s a feature.
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Werden Schlagzeugnoten in Standard-Notenschrift auf die Länge des Ausklangs der Noten hin notiert? Also, ist es ein Unterschied, wenn man alle Viertel eines 4/4-Takts auf der Bassdrum spielt (und sonst nichts am Kit), ob es als
a) 4 Viertel Noten hintereinander
b) 8tel Noten mit 8tel Pausen, jeweils "Tritt aufs Pedal" auf der 1, 2, 3, 4, und die 8tel Pausen auf der 1+, 2+, 3+, 4+
notiert? Wäre das ein Unterschied bei der Ausführung/Aufführung?
Prinzipiell sind Schlagzeugnoten eher auf gute Lesbarkeit und schnelle Erfaßbarkeit optimiert, als daß die Notenlänge der Länge des Klangs entspricht. Kann man ja eh kaum beeinflussen.
Bassdrumviertel alleine werden als Viertel notiert
Achtelnoten mit Achtelpausen dazwischen würden da komisch aussehen.
Kommt die Bassdrum allerdings alleine immer auf der „und“, würde ich die Version mit Achtelnoten und -pausen verwenden, da so wiederum deutlicher wird, dass die Bassdrum zwischen den Zählzeiten gespielt wird.
Meist sind aber ja noch z.B. Hi-Hat-Achtel mit notiert, dann sind die Bassdrumschläge auch als Achtel notiert, aber dann ohne Pausen dazwischen (weil da ja die HiHat gespielt wird)
Es gibt aber auch noch die Notationsform, wo die Hände mit den Notenhälsen nach oben und die Füße mit den Notenhälsen nach unten getrennt voneinander notiert werden. Da werden unten in der Bassdrum dann wieder Viertel notiert trotz oben durchgehender HiHat-Achteln.
Such doch mal eine Aufnahme oder ein Youtube-Video, wo es so klingt, wie du dir vorstellst. Dann könnten wir das Tuning evtl. noch etwas mehr eingrenzen.
Wie wäre deine Empfehlung für eine offene jazzige Stimmung? Welche Töne für die Toms sollte ich mal anstreben, weil es so deiner Erfahrung nach gut klingen würde?
Die Toms sind:
12"x10; 13"x11, Floortom 16"x16.
Snare 14"x6.5
Bassdrum 22"x16
Lad dir doch mal die Tunebot-App. Die kostet auch nix.
Dort kannst du deine Kesselgrößen eingeben (12/13/16) und erhältst dann passende Töne bzw. Frequenzen für die einzelnen Felle.
Das tonale Verhältnis der Toms zueinander sollte dann auch passen.
Mit der zweithöchsten Einstellung für „Resonance“ ist das Resonanzfell ein Halbton höher als das Schlagfell und damit kommst du deinem gewünschten offenen „jazzigen“ Sound schon recht nah.
Die Stimmung insgesamt kann dann natürlich noch höher bis „Pitch +3“ oder sogar noch höher, aber das ist Geschmacksache. Jazz muß gar nicht immer zwingend so hoch gestimmt sein. Kommt drauf an, was und mit wem du spielen möchtest.
Pete York hat hier z.B. sein 12“ Tom ziemlich genau so gestimmt wie in der obigen Einstellung. Das 14“ FT eine Quinte tiefer.
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Zum Stimmen selbst (wenn du keinen tunebot hast) kannst du dann auch Drumtune Pro oder iDrumTune Pro (meine Empfehlung ) hernehmen.
So hoch gestimmte Snares ohne Dämpfung und natürlich mit Rimshots passen eigentlich gut für sowas, find ich. Hoch gestimmte Snares sind in härteren / aggressiveren Metal-Spielarten häufiger anzutreffen als tief oder mittelhoch gestimmte, so wie ich das erfahren habe. Andere Beispiele für sehr hoch gestimmte Snares, die ich auch schon gecovert habe, sind System Of A Down und Limp Bizkit
Der Snaresound erinnert mich direkt an Two Princes von den Spin Doctors
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