Beiträge von R.a.l.f.

    @ BassDrumBone (hallo!):


    ich bin da mit 'nem metrischen Gewindebohrer (M4) 'rübergebügelt: die alten Schrauben waren viel zu kurz, hatten nur so auf max. 2 mm gefaßt und waren außerdem vom 'Rausdrehen eh' schon fertig mit der Welt. War auch 'ne Heidenarbeit - da immer die Gefahr bestand, daß mir dieses alte Gußzeug- Gewinde zerbröselt und das wär`s dann gewesen mit dem Böckchen ...


    Gruß - R.

    Hallo,


    ich weiß jetzt, was es für ein Set ist: ein "ROY", Baujahr etwa 1982/1983.
    Das Logo auf der BD soll, habe ich gehört, das von "Majestic" sein, und zwar nicht von den jetzt immer noch aktiven Holländern sondern damals als einer der unzähligen "Brands" unter der Haube von Pearl. Also: ROY = Majestic = Pearl.


    (Siehe auch mein eigener Galerieeintrag von heute.)


    Gruß - R.

    Danke für die Kommentare (bisher)!


    Komme grade von meiner Samba-Truppe, daher erst jetzt die Antworten:


    schdaeff:
    Meine Frau hatte mich auch nie dazu ermuntert ...


    @GrafDaniel:
    Kessel = 10 mm und 7-lagig.
    Luan = ein philippinisches Mahagony, preiswerter als Ahorn & Co., aber auch heute noch in verschiedenen Sets (allerdings in denen der preiswerteren Art) oft zu finden.
    Becken-Reihenfolge: von links nach rechts tonal absteigend: das Splash klingt am höchsten, das China ist "low". Das Champion manchmal als Crash, daher dicht bei der HiHat für Zwischendurchakzente (genauso wie das Splash), das Crash rechts für alles nach'm Break, wenn man die Toms 'runterspielt (daher dicht beim Standtom, wie auch das China). Falls man raufspielt: dann steht links ja das Champion da ...!


    ipo:
    oh - ich vergaß, zu erzählen: wenn man alles schon 'mal auseinander hat, hab' ich mir gesagt, dann auch richtig wieder zusammenbau'n: natürlich sind in allen (= 72!) Böckchen gleich Filzstreifen mit um die Federn gewickelt worden: wenn schon - denn schon! - Die Gefahr war mir einfach zu groß, daß ich nachher alles wieder auseinandernehmen muß, weil's überall rappelt und klötert!
    Apropos Innendämpfer: die sind nur zur Zierde noch drin, da ich den Originalzustand erhalten wollte. Die Dämpfer sind natürlich n i c h t am Fell dran!
    Zweilagige Felle: ich denke, meine Emperor sind doch zweilagig ?!


    Gruß - R.

    Der alte Titel: "R.a.l.f. und sein restauriertes ROY-Set" hat ausgedient. Mehr dazu im Update vom 24.08.2008 am Ende dieser Seite.
    Update (Stand 08/2008 ) ein Royal Star-Set in der Farbe "Copper": am Ende dieser Seite.
    Update (Stand 02/2009) ein zweites baugleiches Royal Star-Set, aber in der Farbe "Silver Zoom": auf Seite 2.
    Update (Stand 09/2010) ein Vintage Premier "303 Outfit" in der Farbe "Grey Shimmer": auf Seite 2, etwa in der Mitte.
    Update (Stand 04/2016) neue Becken: auf Seite 4 Mitte.
    Update (Stand 02/2018 ) drittes Royal Star und ein kleines Premier: auf Seite 4 darunter.


    Hallo zusammen.
    Ich möchte mich jetzt auch gern mal hier vorstellen, nachdem ich schon ein halbes Jahr guckender- und kommentierenderweise dabei bin.


    Bei mir hat alles angefangen so ca. 1967 im Knabenchor, 5. oder 6. Klasse, wo der Chorleiter mich (und nur mich) fragte, ob ich nicht Lust hätte, Schlagzeug zu lernen (hä? zweifelte der an meinen vokalen Fähigkeiten?).
    Warum also nicht Schlagzeug ... Es ging dann mit einer kleinen Trommel (Snare sagt man heute) mit damals durchaus noch üblichen Tierfellen, einem Fußpedal, einem leichten Beckenständer und einem mordsmäßig krachenden, welligen Crash-Trash-China-Sound-Becken los. Als Pauke (heute: Bass Drum) tat’s damals am Anfang ein viereckiger „Dash“- Vollwaschmittelkarton ...
    Dazu ein paar edle Palisander-Trommelstöcke, von denen sich merkwürdigerweise nur einer davon bis heute immer noch in meinem Besitz befindet. Alles zusammen für 70 Mark.
    Zumindest Noten lesen hab‘ ich damals gelernt (und das hilft auch heute noch, um eine neue Spielidee schnell 'mal zu Papier zu bringen und nicht zu vergessen).


    Ergänzt wurden diese Teile durch mein erstes gruseliges Set mit einer (glaube ich) 26“er Pauke, einer (wiederum Tierfell-) Snare, die ich als Hängetom einsetzte und einem wirklich miesen HiHat, sowie „Dazu-Käufen“: einem einzelnen gebraucht erstandenen 14“ Hängetom als „Standtom“ rechts und einem Crash-Ride von Paiste. Das war so Anfang der 70er. Die Felle gingen immer relativ schnell kaputt, und man konnte damals in Musikgeschäften tatsächlich noch so was nachkaufen (sie mußten manchmal passend für die Größe zugeschnitten werden). Montage ging wie folgt: Fell naßmachen und halbwegs fest um den Holzring wickeln, feucht auf die Trommel aufziehen und trocknen lassen. Geübt habe ich im heimischen Waschkeller, was heißt, daß die Trommeln bei frisch aufgehängter nasser Wäsche ‘nen relativ tiefen und echt fetten Sound hatten. Nach einigen dann folgenden trockenen Kellertagen ohne Wäsche dazwischen stimmten sie sich dann von selbst hoch und klangen wie Octobans. So war ich immer nur am ‘rauf- bzw. ‘runterstimmen (... von wegen Drum-Tuning-Bibel und „trockener“ Übungsraum ...!).


    Dann, ab 1974, in einer Schülerband gespielt. Und vom ersten in den Sommerferien erarbeiteten Lohn „inkl.- Weihnachtsgeschenke- als- Geld- Vorschuß- von- den- Eltern“ mein erstes richtiges Set gekauft: ein nagelneues Royal STAR, kupfer-metallic, mit der King Beat Snare und deren Parallel- Saitenabhebevorrichtung. (Vielleicht erinnert sich der eine oder andere hier an meinen Thread mit der Suche danach ...- ich such‘ es immer noch! – Irgendwo muß das Teil doch stecken!jetzt nicht mehr 8) ) An Becken kamen mir nur A. Zildjians ins Haus (ich fand die Paiste vom Sound her dann zu Trocken). Diverse Auftritte mit Cover-Songs wie ‚Bäbäbä-Bäibie - You ain’t seen nothing yet‘ und, klar: „Proud Mary“ von CCR, und auch schon die ersten eigenen Sachen dazwischen. (Dafür gab’s auch Belohnungen: erster Preis beim Lüneburger Stadtfest 1975 und Sieger beim Wettbewerb Lüneburger Nachwuchs-Bands 1978 ) und ... Ende von allem mit Beginn des Studiums/ der Bundeswehr usw., wo dann der eine bzw. andere aussteigen mußte und für uns dagebliebene einfach kein (menschlich und/oder musikalisch) passender Ersatz zu finden war.


    Danach kam dann so ‘ne etwas eigentümliche Zeit in einer 2-Mann-Combo (Drums + Orgel) auf Hochzeiten, Feiern und anderen privaten Veranstaltungen, bei denen grundsätzlich im Laufe des Abends alle um einen ‘rum langsam aber sicher besoffen wurden, zunehmend zu „Dirigenten“ mutierten und ziemlich „taktlos“ vor einem rumfuchtelten (ich hatte immer Schiß, daß einer von denen mal mit seinem halbvollen Bierglas in mein heißgeliebtes Hochglanz- Schlagzeug stürzt).


    Hatte mir dann noch ‘ne zweite BD gekauft (STAR war inzwischen TAMA) – das war aber nicht so mein Ding und sie verschwand wieder. Trotzdem hier ein Foto aus der Zeit:



    Das STAR stand dann (mit den Zildjians: 14“ New Beat HH, 10“ Splash, 16“ Medium Crash und 18“ Crash/Ride, 20“ Ping Ride und 20“ Pang) ein paar Jahre untätig und zusammengefaltet im Keller. -
    Mein Kind kam, ich hab meine Frau geheiratet, und ich dachte: das Set rührst Du nie wieder an. Also 1993 dann alles komplett für DM 2.500 verkauft ... (sch...., sch...., sch.... !)


    Hab’s dann ruhiger angehen lassen und mich auf elektronisches Equipment mit viel Midi und so gestürzt. Nur eigene Kompositionen gespielt (und ja ... dazu wieder gesungen ...) und nur solo für mich allein vor mich hingewurschtelt.


    Und irgendwann siehst Du irgendwo einen Trommler live oder im TV spielen und es fällt Dich wieder an und läßt Dich nicht mehr los. Das war Anfang dieses Jahres. Hab‘ dann durch einige, wie ich finde, glückliche Transaktionen via eBay und privat dieses Set hier zusammenbekommen (dazu Neukauf der beiden TAMA-Pedale - „man gönnt sich ja sonst nix ...“ und als Nostalgiker natürlich und unbedingt die ohne Ketten!):





    Alle Becken und Kessel haben mich so insgesamt relativ wenig Geld gekostet.


    Vintage-Set „ROY“ (Baujahr ca. 1982/ 1983), vermutlich aus Luan-Holz. Das Logo auf der BD soll von "Majestic" sein, einem der vielen alten "Brands" von Pearl, und nicht zu verwechseln mit der immer noch existierenden Firma gleichen Namens in Holland. Demnach würde ROY zur großen Pearl-Familie gehören ...


    Kessel
    Bass Drum 22" x 14"
    Hänge-Tom 12" x 8"
    Hänge-Tom 13" x 9"
    Stand-Tom 16" x 16"
    Snare Drum, Stahl 14" x 5,5" (mit einer der TAMA-CL-Snareabhebung sehr ähnlichen Version, vermutlich ist’s aber ein Nachbau)


    Felle
    Toms:
    Schlagfelle: Remo Emperor clear; Resos: NoName clear
    BD:
    Schlagfell: Remo CS; Reso: Evans Genera EQ Resonant
    SD:
    Schlagfell: Remo Ambassador, coated; Reso: Ambassador batter clear


    Sammel- Becken
    Stagg VB-SM 10, Splash Medium 10" (klingt genau so, wie ein Splash klingen muß)
    Zildjian ZBT HiHat 14" (geht so)
    Sonor Champion 902, Crash-Ride 18" (eigentlich eher ein helles Crash, mit schöner großer Kuppel für nette Ride-Effekte)
    Sabian B8, Ride 20" (ebenfalls mit schöner großer Kuppel)
    Stagg VB-CM 17, Crash Medium 17" (auch ganz nett: leicht rauchig im Sound)
    NoName China 14" (furztrocken, und mit dem ‚Swiss Cheese Styling‘ durch sauberes Ausbohren diverser kleiner Risse)


    Hardware
    TAMA Iron Cobra Flexi-Glide HP900F (Einzel-Pedal)
    TAMA Iron Cobra Lever Glide HH905 (HiHat-Ständer) mit Fußstopper (HP900-81)
    Pearl Snareständer
    3 x Basix Beckenständer CS 600
    Pearl Beckenständer C800
    Pearl TH2000S, genutzt als "Multiklammer", plus Basix 800 Galgen-Beckenhalter (beides modifiziert)
    Gibraltar Bass Drum Halter SC-4402
    TAMA Sitz


    Sonstiges
    Sticks: Regal Tip by Calato 7A (und nur die!)
    Gehörschutz: Alpine MusicSafe


    Specials
    Bauer Caixa 14“ x 10 cm
    Timbale Sticks: Regal Tip by Calato 238T



    Noch einige Infos zum Set:
    Die Hängetoms sind an zwei nachträglich erneuerten Tomarmen (vermutlich von Pearl, Typ TH-80 T) befestigt.
    Ich habe das Set komplett restauriert (bis hin zum Nachbau der „ROY“- Schildchen und dem Nachschneiden sämtlicher Gewinde in den Halteböckchen ... dabei wächst einem so ein Set richtiggehend ans Herz ...). Die BD produziert, wenn man davorsteht, ‘nen richtigen Wums in der Magengegend. Da mir die Beinchen etwas zu dünn schienen, um auf der BD auch noch ein Becken auszuhalten, habe ich vorn an der BD den Bass Drum Halter von Gibraltar zur Stabilisierung angebracht. Und mit den neu aufgezogenen Tom-Schlagfellen klingt das Set überhaupt nicht tot. Diese alten flachen Tom-Kessel produzieren einen schönen warmen Sound!
    Bei den Basix-Beckenständern habe ich absichtlich nur die 1-fach ausziehbare Version dazugekauft: ich bevorzuge möglichst kurze Wege zu den Becken, wofür deren Ständerhöhe dann dicke ausreicht.
    Auf diesem Set übe ich zu Hause (bin in der privilegierten Situation, daß sich meine Familie damit abgefunden hat und mich machen läßt – und die Nachbarn sind außer Hörweite). Im Übungsraum steht ein Mapex Pro M (hat diesen Ständer, an dem gleichzeitig Standtom plus Becken dranhängen: das dauert damit ja eeeeewig, bis man alles richtig zusammengefummelt hat!) mit Meinl „Alpha Classic Cast“- Becken. Naja, zum leihweise drauf trommeln ganz ok. In der Band spielen wir nur Selbstgemachtes, nix Besonderes, Pop-Rock halt, macht aber viel Spaß.


    Die Caixa spiele ich mit den Timbale Sticks in meiner Samba-Truppe.


    Übrigens, an dieser Stelle nochmals ein dickes ‚Danke‘ an das DF-Member ‚Garamond‘, ohne den ich wohl immer noch im ganzen Internett (und ich hab das wirklich weltweit gemacht) nach der „unbekannten Schlagzeugmarke“ meines „ROY“-Sets (siehe mein separater Such- Thread) suchen würde!


    Und überhaupt – ich fühl‘ mich hier im Forum sehr wohl und finde, daß es eine wirklich nette und eigentlich immer wohlwollend-unterstützende positive Gemeinschaft ist. Es macht wirklich Spaß, hier dabei zu sein.


    So – danke für’s Reingucken und vielleicht auch den einen oder anderen nun folgenden Kommentar.


    Gruß – R.

    Hallo,


    bleib bei "mechanisch": vorsichtig, eventuell auch nur stückchenweise abziehen - aber das habe ich auf der 2. Seite alles auch schon beschrieben.
    Warm- bis fast heißmachen mit einem Fön vorher kann manchmal auch helfen, das Teil in einem Stück abzuheben.


    Gruß - R.

    Hallo,


    das Set ist definitiv kein Maxwin - auch kein "Maxwin by Pearl". Maxwin war das untere Preissegment von Pearl Ende der 60er bis in die 70er und wurde dann vom "Pearl Export" abgeöst. Vermutlich hat es dann noch eine (kurze?) Zeit Maxwin als eigenständige Marke gegeben, bis sie verschwand.


    Maxwin hatte eigentlich immer das eigene Logo (= Schriftzug Maxwin, teils mit einem Stick oben drüber, teils mit dem kleinen Unterschriftzug "by Pearl") drauf.


    Insofern ist es definitiv ein Pearl-Set ohne wenn und aber.


    Hier zum Stöbern 'n paar andere Adressen:


    http://www.pearldrummersforum.com (kannst ja auch dort mal posten!)
    http://www.drumarchive.com


    PS: schau' mal bei Deinen PN nach ...


    Gruß - R.

    Hallo -


    @ hannybaby:
    das "Bollero" (mit 2 L's!) ist eindeutig schon aus der STAR- Ära, Baujahr 1974.
    Ich hab noch einen Original-Prospekt von damals.
    Preisklasse: direkt unterhalb vom "Imperial"-Set von STAR, der damaligen
    Oberklasse von STAR.


    Will sagen: 22" BD, 12", 13" und 16" Toms, 14"er Stahl-Snare plus
    Hardware, Set-Preis: DM 1.640,- .


    Falls Du Interesse an dem Prospektauszug "Bollero" hast , mail mich 'mal an,
    ich schick's Dir dann gerne zu.


    @Drumstudio 1:
    Hinweis auf "Majestic" stimmt - leider - nicht. Hab aus Eigeninteresse (siehe
    mein Thread, Suche nach identischem Logo) direkt bei den Holländern angefragt
    und heute 'ne Absage gekriegt. Die Suche geht weiter ...


    Gruß - R.

    Hallo - ich habe vor kurzem in der Bucht ein Set ersteigert, das so aus den 70 bis 80ern stammen könnte. Obwohl in der Zeit auch meine Schlagzeuganfänge liegen, hab' ich das Logo vorher noch nie gesehen: es scheint ein "M" oder ein "W" zu sein?
    Folgendes noch zum Set selbst: klassische Größen 12" (6 Böckchen), 13" ( 6 ), 16" ( 8 B. ) und 22" ( 8 B. ) sowie SD mit 14"
    ( 8 B. ), dabei niedrige Kesseltiefen, wie damas üblich.
    Badges wurden leider irgendwann abmontiert, es muß aber ein relativ flaches, aber sehr breites Logo (Schriftzug?) gewesen sein: der Lochabstand für die zwei Befestigungsnägelchen beträgt 6,7 cm. Die Badges standen separat von den Kessellöchern.


    Foto stammt vom Böckchen der SD, daneben die Snare-Abhebung: ein relativ massiver Umlenkhebel.


    Witzig ist das BD-Bein: am Ende eine "Flügel"-Mutter mit 2 Gummifüßchen.


    Kennt jemand den Hersteller? - Bin gespannt auf Kommentare! Gruß - R.

    Hallo,


    Zitat

    ride becken und hihat becken haben nix gemeinsames. HH sind 2 14er zusammengeklatscht, ride ist 22, frei schwingend. wie soll das zusammen passen?


    jein - weil: ein Schlag auf das obere Becken bei geöffnetem HH und dann das nächste 16tel auf dem Ride ... da läßt sich IMO doch schon 'ne Aussage über paßt/ nicht treffen, oder ?!


    Ansonsten zu Stagg Ride: Stagg kann man nur dann empfehlen, wenn man's sehr genau getestet hat: ich hab z.B. mein 10 Euro- 10er-Splash aus'm "Stapel" (die waren im wahrsten Sinn des Wortes alle übereinander auf drei Ständern aufgebaut) bei Amptown geholt - und nachdem ich mir alle etwa 20 aus diesem Angebot sehr genau angehört hatte - und ich fand, das dieses eine das einzige nicht schrottig klingende von allen war ...


    Jedenfalls würde ich ein Stagg nie, nie, nie ungesehen und ungehört kaufen.


    Gruß

    'n Abend zusammen,


    dämpftechnisch bringt nur schwere Masse etwas, soll heißen: Styropor kannste z. B. komplett vergessen, die kappen nur ein ganz klein wenig von den Höhen weg. Ansonsten schwere Teppiche - wo's geht - und k e i n e 5 mm Spanplatten sondern MDF (oder wie dieses gepreßte Zeuch heißt), eventuell mit Sand gefüllte Spanplatten gehen auch, 'ne feuerfeste Stahltür anstelle der üblichen Leichtbauteile ... usw.


    Ist aber leider alles mit mehr Arbeit und Kohle verbunden ...


    Viel Spaß beim Basteln.


    Gruß

    Hi flippip,


    Vorsicht bei allen vorgeschlagenen Lösungsmitteln - bis auf Wasser!!!


    Ich bin mehr für die "mechanische" Vorgehensweise: nachdem Du den Aufkleber vorzugsweise mit den Fingern oder vorsichtig mit einer Messerspitze angehoben und abgezogen hast (das geht manchmal auch nur stückchenweise und man braucht viel Geduld), lassen sich die Kleberreste am besten mit Tesaband, doppelseitigem Klebeband o.ä. entfernen, indem Du das Klebeband so lange immer wieder auf die Stelle tupfst, bis alles weg ist.


    Gruß - R.

    Hi Lego,


    recht hast Du - das ganze Rotieren ist natürlich eine lautlose Geschichte ...


    Trotzdem, es gibt bei meiner Version zwei kleine aber feine Unterschiede zu dem Vorgehen gemäß dem von Dir erwähnten Filmchen:


    1. im Film ist die Drehrichtung der Sticks genau anders herum als bei mir und


    2. er nutzt anfangs die Finger "A-B-C-D" (= "slot 1, 2, 3"), dann aber (bei der Drehung zurück zum Ausgangspunkt) nur "D-C/B-A" (= "slot 3 und 1") - also Ring- und Mittelfinger zusammen, ohne daß der Stick dort noch mal zwischen diesen beiden gedreht wird!!!
    Bei dieser quasi "asymmetrischen Rückführung" läuft man Gefahr, daß die Sticks sich langsam aus der Hand "herausdrehen" ...!


    Und das passiert bei meiner Version nicht (abgesehen davon, daß bis zum Beherrschen ein langer Weg vor einem liegt, inkl. etlicher Stickabstürze !).


    Gruß - R.

    Hallo erstmal –


    alles, was ich hier im DF bisher über die „Stick-Rotation“ finden konnte (vielleicht gibt’s ja doch noch etwas, was ich übersehen habe?) entspricht n i c h t dem, wie ich es mir selbst mit ein bißchen logischem Denken vor langer Zeit mal beigebracht habe. Bei den anderen Methoden „pseudo-rotiert“ der Stick nur (bleibt zwischen zwei Fingern festgeklemmt) - oder er flutscht langsam nach oben oder unten aus der Hand ‘raus (wie es auf dem Video „Stick Twirling“ mit ziemlicher Sicherheit eigentlich passieren müßte!) ...


    Hier nun die ultimative Beschreibung, wie’s richtig geht, quasi in Zeitlupe erklärt. Der Stick rotiert dabei immer zwischen vier (!) Fingern – anders funktioniert’s nicht: Und zwar zwischen Zeigefinger, Mittelfinger, Ringfinger und kleinem Finger nach unten und wieder nach oben - und das Ganze geht so:


    1. Ausgangsposition: Hand so vor sich halten, daß man in die offene Handinnenfläche schaut, Finger locker + leicht gespreizt (egal ob rechte oder linke Hand). Zwischen Zeigefinger und Mittelfinger den Stick in der Mitte leicht festklemmen.
    Wichtig dabei: der Stick darf n i c h t „bis zum Anschlag“, also bis zur Handfläche, durchgeschoben sein, sondern sitzt in Höhe des oberen Zeigefinger-Gelenkes und somit etwa auch in Höhe des mittleren Gliedes des Mittelfingers zwischen beiden.


    2. Nun beginnt die Rotation: den Stick langsam nach vorn (= zu sich heran) nach unten kippen lassen, indem man den Zeigefinger leicht zu sich heran bewegt. Dabei gleichzeitig den Ringfinger und den kleinen Finger krümmen (man kann die Fingernägel sehen!), sodaß der Stick an deren Außenseiten vorbeidreht. Während der Drehung wird der Stick dann mit der Außenfläche des Ringfingers, den man nun wieder gerade streckt, in eine Aufwärtsbewegung gedrückt und dafür der Zeigefinger gekrümmt (der kleine Finger bleibt ebenfalls noch gekrümmt), damit der Stick nicht durch den im Weg stehenden Zeigefinger am Weiterdrehen behindert wird.
    Der Stick klemmt jetzt zwischen Mittel- und Ringfinger (beachten: auch hier in Höhe des oberen Mittelfinger-Gelenkes und somit etwa auch in Höhe des mittleren Gliedes des Ringfingers zwischen beiden!) fest, Zeige- und Mittelfinger sind in diesem Moment gekrümmt.


    3. Nun den Mittelfinger (wie zuvor den Zeigefinger) langsam nach vorn (= zu sich heran) bewegen und der Stick dreht weiter, passiert die Außenfläche des kleinen Fingers, der jetzt gestreckt wird (gleichzeitig wird der Mittelfinger gekrümmt) und dadurch bleibt der Stick weiter in der Drehbewegung.
    Der Stick klemmt jetzt zwischen kleinem und Ringfinger fest, Zeige- und Mittelfinger sind gekrümmt.


    4. Jetzt kommt der kritische Punkt bei der Sache: während nun der Ringfinger langsam nach vorn (= zu sich heran) bewegt wird, streckt man den Mittelfinger gerade. Der Stick dreht daran vorbei und jetzt drückt man mit der Fingerkuppe des Mittelfingers den Stick weiter. Dabei bleiben der kleine Finger und der Zeigefinger gerade.


    5. Der Stick rotiert weiter und wird nun von der Fingerkuppe des Zeigefingers nach vorn gedrückt und STOP!


    Wir sind jetzt wieder bei der Ausgangsposition angelangt, der Stick hat nun zwei volle Umdrehungen gemacht und wir können fortfahren mit der nächsten „Runde“, die bei 2. beginnt - usw. usw. ...


    Ich geb‘ ja zu, daß es schwierig ist, diesen für den Handapparat komplexen Vorgang ohne Bildchen zu erklären, aber wenn die andere Hand beim
    l a n g s a m e n Einüben assistiert und den Stick mitführt, kommt die Schnelligkeit mit der Zeit von ganz allein.


    Wichtig: in dem Moment, wo der Stick zwischen zwei Fingern ist, sind diese beiden Finger immer ganz gerade!


    Und noch ein letzter Tipp: den Stick vorher am Wachs von einem weißen (= farblosen) Kerzenstumpf einreiben: er wird davon sehr schön griffig (hab ich an anderer Stelle hier auch schon gegen plötzliche Stickverluste beim Spielen empfohlen).


    Viel Spaß beim Üben – üben – üben !


    Gruß – R.

    Hi,


    für dieses Problemchen habe ich immer einen Kerzenstummel dabei: an dem reibe ich die Sticks ab und zu. Danach sind sie dann schön "stumpf" und nicht mehr so "schlüpfrig".
    Übrigens: 'ne weiße Kerze ist am besten, da praktisch farblos.


    Gruß - R.

    Hallo TechN,


    ich denke, er spielt 16tel mit Doppel-BD, die 4tel mit FT (rechte Hand) und SD (linke Hand) und packt dazwischen noch die 8tel , vermutlich mit 'ner closed HH rechts bei der FT (ebenfalls mit rechts gespielt).


    Jedenfalls hört sich's für mich so an ...


    LG - R.

    Danke fürs Mut-machen ...!
    Ich setz' noch ein paar Details drauf: das Set bestand aus 12er + 13er HT, 16er ST, 22er BD und 'ner silberfarbigen 14 x 5 Metall-Snare mit "Parallel-Saitenabhebevorrichtung", alles wie gesagt, Original von SwingStar (heute TAMA).
    Ich denke, das Set dürfte in der Farbe wohl doch ziemlich einmalig (gewesen) sein ...


    Gruß
    R.a.l.f.

    Ich hab' ein vielleicht etwas ungewöhnliches Anliegen:
    1993 hab ich mein komplettes Set ("SwingStar" in der eher ungewöhnlichen
    Farbe copper = sah aus, als ob die Kessel aus wie Kupfer bestanden) mit Zildjian-Becken (HH, Splash, 2x Crash/Ride, Ping und ein Pang (= China) in Lüneburg privat verkauft *seufz*.
    Achja - ein eigener Snare-Umbau aus einer alten Militärmarschtrommel
    war auch noch dabei ...
    !!! Das würde ich jetzt gern wieder zurückkaufen ... !!!
    Kann mir irgendjemand sagen, wo das Set seitdem aufgetaucht ist - oder
    noch besser, wer es jetzt besitzt?