Sie sind nicht angemeldet.

drum-maniac

Mitglied

  • »drum-maniac« ist männlich

Registrierungsdatum: 31. März 2006

Wohnort: Osnabrück

Endorsements: Murat Diril Cymbals, Los Cabos Sticks, Cympad

  • Nachricht senden

121

Dienstag, 13. Juni 2006, 10:07

Minimalismus

Also ich spiele schon seit Jahren mein Kit in der selben Konfiguration 22,10 12 14 16. Oder 20, 8,10 12 14, und verdammt ,mir würde was fehlen , wenn ich da abspecken würde. Klar ist ne menge Schlepperei, zumal, ich das ganze an einem Gibraltar Rack Montiert habe, aber dank der Memory Clamps geht das ziemlich schnell, mit dem Aufbau....(Never Change a winning Team) Drummaniac

hueni

Mitglied

  • »hueni« ist männlich

Registrierungsdatum: 4. Januar 2006

Wohnort: Bensheim

  • Nachricht senden

122

Dienstag, 13. Juni 2006, 10:38

warum sollte jemand, der sein krempel selber schleppen und aufbauen muss und in seinem musikalischen kontext keine 6 toms, wind chimes, roto toms, octobans etc. benötigt, diese mitschleppen? das hat m.E. weniger was mit Trend als mit Vernunft zu tun, und wie jemand schon geschrieben hat, haben diese beiden extreme seit jeher nebeneinander existiert. jede generation hat dann halt neue vorbilder der einen oder anderen kategorie.

schaut man sich ein wenig um, z.B. hier in der galerie, meine ich zu erkennen, dass die trommelburgen meist wenn nicht auf den bühnen der ganz grossen "acts", dann eher in kinderzimmern zu finden sind. wer hobby- amateur- mässig oder semiprofessionell livemusik macht, tut wohl früher oder später eher hochwertiges material in genau dem umfang, wie es der auftritt erfordert in den kofferraum (sei es etwas mehr oder etwas weniger).

vielleicht ist das mit dem "reduce to the max" weniger ein allgemeiner trend, sondern eine evolution, die viele trommler irgendwie im laufe der jahre durchmachen. so war es zumindest bei mir.

und zu guter letzt möchte ich JBs aussage unterstreichen und ergänzen: bedient jemand eine mega-trommelburg hochklassig, so ist das wirklich ne geile sache, aber ich finde es auch recht peinlich,wenn jemand ne menge geschirr anschleppt, die bedienung aber vollkommen unbeeindruckend oder sogar richtig schlecht ist. dann ist es schon deutlich cooler, wenn jemand auf nem 4pc Set unglaublich ideen- und abwechslungsreich agiert....und das war glaube ich der ausgangspunkt dieses threads
the beauty lies in the eye of the beerholder
Mein Spielzeug im Einsatz eHueni im Einsatz

nils

Trommelstimmen

  • »nils« ist männlich

Registrierungsdatum: 15. Dezember 2004

Wohnort: Bremen

Endorsements: Remo

  • Nachricht senden

123

Dienstag, 13. Juni 2006, 10:45

Ich spiele ständig auf drei verschiedenen Setups. Deshalb komme ich auf den meisten kits sehr leicht klar.

1. kleines "Hipgig" in 10-14-18(BD)-14(SD)
2. standard Kit 10-12-14-22(BD)-14(SD)
3. große Burg 8-10-12-14-16-13(links)-2*22(BD hintereinander)-2*14(SD)

Wobei ich zugebe, dass ich zum Gig bei der Burgvariante meist nur 4-5 Toms mitnehme (16er und manchmal 13er bleiben zu Hause) und wenn ich mikrofoniert spiele auch nur eine Bass.

Im Kern sind alle gleich aufgebaut - standard 4-Piece Jazz Setup würde ich das nennen. Alle anderen Trommeln sind um den Kern herum gruppiert.



Nils
Das Buch: Drum Tuning
Der Trommelstimmer Trommeln Schlagzeug stimmen

Zitat von »Spiegel Online«

Macht sieht nur von unten arrogant aus