warum sollte jemand, der sein krempel selber schleppen und aufbauen muss und in seinem musikalischen kontext keine 6 toms, wind chimes, roto toms, octobans etc. benötigt, diese mitschleppen? das hat m.E. weniger was mit Trend als mit Vernunft zu tun, und wie jemand schon geschrieben hat, haben diese beiden extreme seit jeher nebeneinander existiert. jede generation hat dann halt neue vorbilder der einen oder anderen kategorie.
schaut man sich ein wenig um, z.B. hier in der galerie, meine ich zu erkennen, dass die trommelburgen meist wenn nicht auf den bühnen der ganz grossen "acts", dann eher in kinderzimmern zu finden sind. wer hobby- amateur- mässig oder semiprofessionell livemusik macht, tut wohl früher oder später eher hochwertiges material in genau dem umfang, wie es der auftritt erfordert in den kofferraum (sei es etwas mehr oder etwas weniger).
vielleicht ist das mit dem "reduce to the max" weniger ein allgemeiner trend, sondern eine evolution, die viele trommler irgendwie im laufe der jahre durchmachen. so war es zumindest bei mir.
und zu guter letzt möchte ich JBs aussage unterstreichen und ergänzen: bedient jemand eine mega-trommelburg hochklassig, so ist das wirklich ne geile sache, aber ich finde es auch recht peinlich,wenn jemand ne menge geschirr anschleppt, die bedienung aber vollkommen unbeeindruckend oder sogar richtig schlecht ist. dann ist es schon deutlich cooler, wenn jemand auf nem 4pc Set unglaublich ideen- und abwechslungsreich agiert....und das war glaube ich der ausgangspunkt dieses threads