Gehörschaden ja o. nein

  • ich hab das problem gelöst, indem ich mir die ohren mit bauschaum ausgespritzt hab!


    zurück zum thema: "8 jahre bis zum gehörschaden" is die dümmste scheiße, die ich seit langem gehört habe! es gibt leute, die haben nach jahrelanger lärm-belastung keine probleme, und leute, die durch einmaliges, lautes musikhören über kopfhörer, etc. nen schaden davon tragen


    nebenbei: achte auf deine lauscher! mich verfolgt nun schon seit 8 oder mehr langen tinnitus... man gewöhnt sich an alles, aber ein kühles bier is da trotzdem ne schönere sache...


    mfg
    para


    edith
    zum thema gehörschutz noch ne frage meinerseits: gibts nen unterschied zwischen music safe 2 und 3?

    DIR verkauf' ich nichts!

    Einmal editiert, zuletzt von Paralyzed ()

  • Ich hab mir die Kapselgehörschützer von Leightning geholt, sind wirklich super, aber nicht billig. Hab damals um die 40 DM bezahlt, kosten bei Conrad um die 18, EUR. Sind aber wirklich klasse, du hast alles, nur eben leiser.


    Allerdings sollte keiner Krach machen, wenn du die Dinger abnimmst, sonst fliegen die Ohren wech!!!

    Einmal editiert, zuletzt von Savagedrums ()

  • ok, ich weis das thema wurde schon öfter disskutiert, aber nochmal ne frage(wurde bestimmt auch schon gestellt....naja):
    langt ein "normaler" kopfhörer als gehörschutz, also keine stöpsel, sondern eben son kopfhohrer, der die ohren komplett umschlies mit so schaumstoff.
    ich übe immer mit sonem teil, hat den vorteil, dass ich den gleich noch an cd player anschliesen kann. es wird dadurch leiser und es hört sih nicht mehr unangenehm laut, sondern eben erträglich leise an. der sound is etwas verfälscht, aber für meine bescheindenen spielkünste langts.
    geht das, oder sollte ich mir was besseres zulegen? (kumpel von mir spielt mit sonem bauarbeiter gehörschutz, zB)
    bitte um antwort
    blackjack

    ...schon als Kind hab' ich statt an der Brust am Bauchnabel gesaugt. Dass war als meiner Mutter klar wurd', dass ich niemanden gefährde, wenn ich drummer werde!!
    ©by Bela B. (drummer von die ärzte, der besten bänd der welt!!!!)

  • Gehörschutz, ja, ganz klar wichtig in lauten Umgebungen. Auch wichtig, immer und immer wieder darauf aufmerksam zu machen.


    Aber:


    - Ist es nicht egoistisch, mit Ohrstöpseln zu spielen, diese aber nicht auch gleich an's Publikum zu verteilen?
    - Toms dämpfen gilt als verpönt, warum aber sollen dann alle, die zuhören, ihre Ohren dämpfen?
    - Wie viele Anfragen kommen denn hier jede Woche zum Thema 'unsere Boxen sind zu leise, was tun'?
    - Angst vor der Lautstärke des Sets bei'm Üben, aber gleichzeitig über IE Dauerbeschuss mit Playalongs?


    Läuft hier denn nicht generell etwas schief?
    Nur einmal laut über eine 'andere Seite' nachgedacht ...


    Der Brüller war ein Posting vergangener Tage (ich find's noch irgendwann), wo jemand meinte, angepassten Gehörschutz unter einem Kopfhörer zu tragen.
    Das wäre dann so quasi das Endstadium des Trends. Prost Mahlzeit.

  • Dass Oropax nix taugen, ist einfach nicht wahr.. es gibt jetzt ein neue ausgabe von denen, die es ermoeglicht sie erzt zu kneten ( in eine laengliche wurstform ), dann ins ohr zu stecken, wo sie sich automatisch wieder oeffnen ( wie ein schwamm ), und fertig iss! Ich benutz die auch.. und die sind perfekt! Hatte auch schon so richtig teure Ohrenschuetzer aber naja... die wurden mir irgendwann mal geklaut waehrend nem konzert... Auf jeden Fall ist es wichtig, die Ohren zu schuetzen... Das ist nicht das gleiche wie mit dem Abnehmen und Zunehmen.. wo man so sagen kann: " so, jetzt futter ich nen haufen und danach geh ich 2 tage lang 4 stunden trainieren "... Es handelt sich bei den Ohren um vielleicht einen bestimmten Ton, in einer bestimmten Hoehe.. und dann war es das.. ein freund meines vaters, darf nie mehr wieder spielen.. weil seine ohren dermassen geschaedigt sind, dass ihn auch nur ein bisschen schlagzeug spielen taub machen wuerde..


    Bye.

  • Jemand, der ohne Gehörschutz spielt, hat meines Erachtens kein Recht mehr auf die Zuwenungen der Krankenkasse - selbiges gillt für alle Besitzer der BumBum-Karen und Dauerbesucher auf lauten Konzerten - er hat gezeigt, wie wenig ihm seine Gesundheit am Herzen liegt und hat dh. seine Fürsorgepflicht für sich selbst und die Gemeinschaft verletzt.
    Dürfen? Ja. Unterstützen? Auf keinen Fall.

    It's all just a joke.

  • Zitat

    Original von Schwatvogel
    Jemand, der ohne Gehörschutz spielt, hat meines Erachtens kein Recht mehr auf die Zuwenungen der Krankenkasse - selbiges gillt für alle Besitzer der BumBum-Karen und Dauerbesucher auf lauten Konzerten - er hat gezeigt, wie wenig ihm seine Gesundheit am Herzen liegt und hat dh. seine Fürsorgepflicht für sich selbst und die Gemeinschaft verletzt.
    Dürfen? Ja. Unterstützen? Auf keinen Fall.


    Sorry - aber Dir ist ja wohl echt nicht mehr zu helfen - oder?

  • schwatvogel hat nicht ganz unrecht... es wäre durchaus sinnvoll, wenn ein geschädigter einen gewissen (geringen) teil der behandlungskosten in falle einer selbstverschuldeten schwerhörigkeit, etc. tragen müsste... eine solche maßnahme würde jedenfalls - hoffentlich - so manchen zum benutzen von [mehrzahl "gehörschutz"? gehörschutze? gehörschütze? gehörschutzi?] animieren... weil z.b. 5% einer 5000€ teuren behandlung aufgrund von schwerhörigkeit würde 250€ ausmachen... dafür gibts 2x hearsafe und noch ein niegelnagelneues becken ;)


    zum anderen: wie wollen die einem nachweisen, dass das ausgerechnet von nem konzert oder nem lauten instrument kommt? da kann man sich als versicherungsnehmer die tollsten geschichten einfallen lassen!


    nebenbei: ich hab mir grad musicsafe 3 bestellt... wenn man schon nen gehörschaden hat, braucht man ihn nicht noch verschlimmern :]


    mfg
    para

    DIR verkauf' ich nichts!

  • schwatvogel,


    sind wir jetzt in der rechtsradikalen ecke angekommen ?


    ...wer zu schnell fährt und sich den schädel einrammt, den braucht man auch nicht ins krankenhaus zu bringen ?


    ...wer nicht das denkt was du denkst, der hat auch keine darseinsberechtigung !


    überlege mal was du jungspund hier verzapfst !


    du hast doch keine ahnung worum es hier geht !


    halt dich bitte in dieser art zurück !


    Edit: du "schwatvogel"

    my generation (the who, 1965) hat für mich eine ganz andere dimension erhalten, seit harald schmidt (2005) das statement "wer die alten nicht mag, der soll sich jung aufhängen" von sich gegeben hat ! ;--)

    Einmal editiert, zuletzt von cookie ()

  • Zitat

    Original von Schwatvogel
    Dauerbesucher auf lauten Konzerten - er hat gezeigt, wie wenig ihm seine Gesundheit am Herzen liegt und hat dh. seine Fürsorgepflicht für sich selbst und die Gemeinschaft verletzt.


    Das stimmt nun nicht, die Fürsorgepflicht hat immer noch der Veranstalter!


    Allerdings gibt's da in der Schweiz die bessere Regelung, mit strengeren Pegeln und Kennzeichnungspflicht: Schall- und Laserverordnung (Auszug)


    Inzwischen gibt es in D auch Fälle wo Opfern wegen dauerhaften Hörschädigungen Schadenersatz zugesprochen wurde. (u.a. Bon Jovi Konzert, Jugenddisko).



    Die erlaubten Pegel werden über kurz oder wenig lang auch in D gesenkt. Allerdings nützt das auch nix wenn ein Herr Bon Jovi oder Williams auf der Bühne erscheint, gegen kreischende Fans nützt auch die fetteste PA nix...



    Ansonsten halte ich es für rel. undurchführbar dass Behandlungskosten selber getragen werden müssen, wenn auch nur zum Teil. Wer das sagt hat vermutlich noch keine größere Arztrechnug für rel. normale Leistungen gesehen...

    Ich hätte auch so gern ein Hobby...

  • @ para &schwatvogel


    Dazu: Ich spiele seit jeher ohne Gehoerschutz (insgesamt seit ca. 27 Jahren). Allerdings spiele ich nicht (mehr) taeglich und ueber laengere Strecken war ich gaenzlich "abstinent".
    In dieser Zeit habe ich Unsummen an Krankenkassenbeitraegen abgedrueckt, ohne dass ich irgendwelche Leistungen (von zahnaerztlichen (Sondertarif!) mal abgesehen) in Anspruch genommen haette. (siehe auch)
    In dieser Zeit habe ich aber auch verschiedene andere Taetigkeiten ausgeuebt, die fuer einen Gehoerschaden ursaechlich verantwortlich sein koennten, ganz abgesehen von der permanenten Laermbelaestigung, der man als Grossstaedter zwangslaeufig ausgesetzt ist, insbesondere wenn man viel mippm Rad unterwegs ist und in der Naehe eines innerstaedtischen Flughafens wohnt.
    Stichwort Flughafen: auch auf'm Dorf kriegt man heutzutage sein "Pfund". Ich wuchs in der Naehe eines Militaerstuetzpunktes auf: Tiefflieger, Schallmauerdurchbrueche, Helikopter ... genug davon ..


    Es gaebe also viele moegliche Ursachen fuer einen evtl. auftretenden Hoerschaden und es waere kaum moeglich deren Gewichtung an einem solchen wissenschaftlich exakt zu bestimmen ..


    Davon mal abgesehen, ist es mit der wissenschaftlichen Exaktheit eine ganz eigene Sache: es gibt sie nicht, jedenfalls nicht im Sinne eines exakten, eindeutigen Beweises. Wissenschaft kann methodisch exakt betrieben werden, beweisen kann sie gar nichts, auch dann nicht, wenn keine "Ausreden" im Spiel sind.

  • Also,
    ich habe seit 1989 Tinitus. Ganz ernsthaft, das ist scheisse.
    Ich bin damals 1 1/2 Jahre zu allen möglichen Ärzten, konnte nicht schlafen, hatte Angst vor jedem lauten Geräusch ......


    Wie das los ging, ich hatte zuerst einen lauten Job (heute nicht mehr).
    Dann hatte ich das Gegühl, dass mir hohe Geräusche unangenehm im Ohr waren.
    Ja klar habe ich weiterhin volle Tröte geprobt, Auftritte gehabt und so richtig mit Dröhnewalkman auf den Ohren geprobt.
    Naja, dass die Ohren nach einer Probe / Gig piepen kennt man ja.
    Nur, irgendwann ging dieses Pfeifen nicht mehr weg. Seit dem habe ich das.
    Nach der oben genannten Ärzteodyssee, hat sich dan ein Ohrenarzt folgendermaßen damzu geäussert: Vergessen Sie's, den Piepser im Ohr behalten Sie bis an ihr Lebensende. Eigentlich müßten Sie mit der Musik aufhören. Naja, er hat mir Ohrenstöpsel anpassen lassen mit denen ich dann Jahre lang weiter gemacht habe. Seit ca. 5 Jahren benutze ich die Bigphones.


    An den Piepser habe ich ich mich nun gewöhnt und lebe damit.
    Ich kann nur jedem raten: SCHÜTZE DEINE OHREN !!! Ohne machst du keine
    Musik mehr.



    Griesi

  • ich selbst ahb jetzt 10 Jahre meines Lebens auch laut und noch lauter Schlagzeug gespielt/geübt, und dachte immer ich könnte sowas ab, hab auch glaub ich keine dauerhaften schäden davongetragen und erst seit ungefähr 2 monaten trag ich auf anraten meiner oma und eltern gehörschutz, und was mir als erstes auffiel ist das ich nach bandproben und übungsessions entspannter und relaxter wahr und das sich jetzt meine ohren "anders anfühlen ;)" als sonst, also kann ich jedem nur empfehlen gehörschutz zu tragen.....und wie gesagt, wers nicht macht hat selber schuld...

    Einmal editiert, zuletzt von -Robohawk- ()

  • Hi Druplist,


    wie Du siehst, sind sich in Einem alle einig - Gehörschutz: definitiv ja.
    An hohe Lautstärken gewöhnt man sich nicht - wer das Gegenteil sagt, hat bereits einen Hörschaden.
    Wenn Du meinst, nur lautes Musikhören ist cool - wenn Du keine Musik mehr hören kannst ist das verdammt uncool - und normalerweise auch Dein Ende als Drummer (ausser vieleicht bei Evelyn Glennie).
    Phil Collins will seine Karriere beenden weil er einen massiven Hörschaden hat.
    Ohrstöpsel sind gewöhnungsbedürftig - aber denk dran - ein Hörschaden kommt schleichend und ist in der Regel irreperabel.

    PG - Wenn nur die besten Vögel singen würden, wär es verdammt still im Wald.

  • Bei all den Geschichten bekommt man ja richtig Angst. Es gibt zwar schon viele solche Threads, aber vielleicht ist es ja ganz gut, dass es immer wieder neue gibt, denn mich habt ihr jetzt auch entgültig überzeugt. Ich habe schon einige solche Threads gelesen und dachte immer, dass ich vielleicht mal einen Gehörschutz ausprobieren sollte, aber jetzt bin ich mir sicher. Werde mich so schnell wie möglich drum kümmern.


    PS: Welchen könnte ihr den so empfehlen? Will ca. 15 - 20 Euro ausgeben. (ich könnte jetzt wahrscheinlich auch die Suchfunktion benutzen, aber da dieser Thread hier ja auch weitergeführt wurde kann ich ja genauso gut nochmal nachfragen.)

    Mein Schlagzeug:


    Snaredrum - Vorhanden
    Bassdrum - Vorhanden
    ...und noch so'n paar Sachen...


    Fazit: Irgend so'n Trommelschrotthaufen

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