Snare Aufbereitung - Vom Kessel zur Snare?

  • Moin,
    nach Jahren der aktiven Inaktivität im diesem Forum, was auch mehr oder weniger für mein Schlagzeugspiel gilt, melde ich mich mal wieder.
    Hier möchte ich für den gegebenen Fall, dass eine Aufbereitung einer Metallsnare eine sinnvolle Möglichkeit wäre, ein paar Infos sammeln.


    Ich finde den Gedanken etwas zu bauen ohne das Ergebnis abschätzen zu können spannend. Das gleicht einer schönen (oder unangenehmen) Überraschung. Je nach dem.
    Nachdem mir heute beim Fellwechsel meiner Snare zwei verbogene Stimmschrauben entgegengekommen sind und ich zudem eine Delle in der Gratung entdeckte kam mal wieder das Verlangen nach einer neuen Snare.
    Wer kennt es nicht? Jedenfalls schaue ich so oder so andauernd bei kleinanzeigen, ob es was Feines gibt. Zu reinen Informationszwecken. Dabei fand ich folgende Kessel und die Idee kam ein DIY Projekt zu starten.


    https://www.ebay-kleinanzeigen…is-250/1612518224-74-4805
    https://www.ebay-kleinanzeigen…x-6-5-/1565613438-74-1718


    Mal davon abgesehen, ob es davon was wird stellen sich mir folgende Fragen


    1. Lohnt es sich preislich?
    2. Lohnt es sich soundtechnisch?
    3. Was braucht man an Ersatzteilen wenn man nur vom Kessel ausgeht. (Lugs, Hoops, Strainer, Stimmschrauben... etc.)
    4. Welche (zöllischen) Maße muss man beachten? Gibt es Standards?


    Anbei wünsche ich noch frohe Feiertage!

  • Die erste von den beiden Anzeigen kann ich nicht sehen, ist wohl schon verkauft.


    Ob es was soundmäßig was bringt, kann ich nicht sagen, aber es bringt auf jeden Fall Erfahrung, Spaß und eine ganz einzigartige Trommel, wenn du Böckchen und Strainer nimmst, die es von der Stange in der Kombi nicht gibt.
    Ich hab auch eine absolute Schrottsnare im Proberaum restauriert, hab da sicher mehr reingesteckt, als die ganze Trommel ursprünglich neu gekostet hat, aber ich hab mein Instrument noch etwas genauer kennengelernt.


    Ich denke, mit einem guten Teppich und passenden neuen Fellen wird’s vielleicht nicht die oberhammersoundsnare, aber brauchbar ganz sicher.


    Was unbedingt zu beachten ist, ist der Abstand der Löcher für die Böckchen, der ist leider nicht bei allen gleich

    Lieber brennende Herzen, als erloschene Träume! <3 xxxx Love life, and live! - It's worth it.


    “You are never too old to set another goal, or to dream a new dream.” ― C.S. Lewis


    Don‘t waste your time or time will waste you. (Muse - Knights of Cydonia)

  • Ach krass, dass die schon weg ist. Waren zwei Vintage Ludwig Acrolite Kessel für 250€. Da hat man jedenfalls eine Hausnummer was das bringt.


    Ja mir geht es auch viel um das Machen an sich. Schraube beruflich an Fahrrädern, die kann ich privat gerade nicht mehr sehen und will mal was neues basteln.
    Vielleicht einfach mal ausprobieren...

  • moin :D,
    frohes fest erstmal!

    ...
    Was unbedingt zu beachten ist, ist der Abstand der Löcher für die Böckchen, der ist leider nicht bei allen gleich


    beim stegner in pirmasens gibt es böckchen, die man auf den lochabstand einstellen kann. einfach mal anrufen. ich hab die schon verbaut.
    den sonorkessel würde ich nicht kaufen. da findet sich bestimmt besseres.
    snare selbst bauen macht spass! also, viel spass dabei!
    mfg

    ...hauptsache es groovt...

  • beim stegner in pirmasens gibt es böckchen, die man auf den lochabstand einstellen kann. einfach mal anrufen. ich hab die schon verbaut.
    den sonorkessel würde ich nicht kaufen. da findet sich bestimmt besseres.
    snare selbst bauen macht spass! also, viel spass dabei!
    mfg


    Stegner ist StDrums soweit ich das richtig sehe?
    Da gibt es ja so einiges! Die behalte ich mal im Auge.

  • Zur Frage ob sich das lohnt: Finanziell meist nicht, eher im Gegenteil. Da ist Gebrauchtkauf einer vernünftigen, kompletten Snare (in der Regel) die günstigste Variante. Der Wiederverkaufswert und die Wiederverkaufschancen eines Eigenbaus sind meist auch deutlich geringer.


    Glücklicherweise gibt es aber andere gute Gründe fürs Basteln. Viel Spaß bei deinem Projekt.

    Einmal editiert, zuletzt von Korki ()

  • Hallo
    Frohe Weihnachten auch von mir.


    #Snare-Projekt#



    Ob sich das preislich rentiert? Will es mal so sagen, der Kessel hat mich 30€ gekostet. Da war die Abhebung schon teurer. Aber darum ging es nicht. Der Spaß etwas selbst zu machen stand klar im Vordergrund.
    Hatte zu Begin nur den Kessel. Alles ausgemessen. Danach Teile im Internet bestellt und Fahrten zum Baumarkt getätigt.
    Leider hab ich trotz der Corona-Kriese dieses Jahr so viel arbeiten müssen, dass ich mein Projekt noch nicht ganz fertig habe. Hab aber fleißig Fotos gemacht und der Bericht folgt auch.


    Da bei meinem Kessel schon Bohrungen vorhanden waren musste ich einige Umwege und Kompromisse eingehen.
    Ob mir der Sound hinterher gefallen wird. Ich lass mich überraschen.


    Passt es in Budget? Hast du Spaß im basteln? Dann mach es...egal was dabei raus kommt, man hat es selbst erschaffen...auch wenn das Ergebnis möglicherweise nicht so ist wie man es sich vorgestellt hatte.
    Dann ist es dennoch immer noch was anderes, als wenn man sich eine Snare gekauft hat und damit nicht zufrieden ist...

    3 Mal editiert, zuletzt von Lexikon75 ()


  • Von strainern die man den Bohrlöchern anpassen kann, weiss ich. Aber von Böckchen, die man einstellen kann, habe ich noch nie gehört und finde die nicht auf Stegners Seite. Wo sind die?

  • Hier zb, da haben sie auch ein Video auf YouTube von denen

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  • Moin,


    rein von der finanziellen Seite her lohnt sich ein Eigenbauprojekt eigentlich nie, da man die Einzelteile immer teurer einkauft als große Hersteller.
    Zum Eigenbau würde ich raten wenn man auf der Suche nach einer Trommel ist, die es so nicht am Markt gibt oder wenn man einfach Lust auf ein eigenes Projekt hat, bei dem das Budget keine allzu große Rolle spielt. ^^


    Wenn Du einen gebrauchten Marken-Kessel kaufst, dann bist Du natürlich bei der Auswahl der Hardware begrenzt. Es gibt auch ungebohrte Metallkessel, da könntest Du dann frei auswählen, welche Hardware Du verwenden möchtest.
    Preislich gibt es da dann auch Unterschiede, nen abgewrackten Marken-Kessel bekommst Du tendenziell günstiger als nen komplett neuen Kessel.
    Das sind aber letztlich alles Entscheidungen, die Du fürDich selbst treffen musst, sprich ob Du mit den bestehenden Bohrungen und der damit eingeschränkten Hardwareauswahl klar kommst oder ob Du lieber komplett frei arbeiten wollen würdest.


    Unterm Strich kann ich aber so ein Projekt nur empfehlen - macht sehr viel Spaß und am Ende freut man sich eigentlich immer über das Endergebnis, auch wenn es mal etwas teurer wurde. :thumbup:

    Gruß Leonard

  • Umbauen / sebst bauen ist eine tolle Sache. Speziell diesen Kessel würde ich Dir aber nicht empfehlen, es steht zwar Sonor drauf, es ist letztlich aber ein Billigkessel. Ob er tatsächlich gut gearbeitet ist, wirst Du erst sehen, wenn er auf Deiner Arbeitsfläche liegt. Natürlich kannst Du auch Löcher bohren, die Dir gefallen, allerdings einen anderen Lochabstand haben. Aber die alten Löcher bekommst Du nicht geschlossen (jedenfalls nicht als Heimwerker). Das ist technisch auch nicht schlimm, optisch aber suboptimal. Falls das Snarebed aber nicht gut gearbeitet ist (oder nicht an der richtigen Stelle sitzt, was jedenfalls bei Holzsnares, auch von Sonor, schon mal vorkommt, hast Du keine Chance, und einen verbogenen Kessel wieder rund zu bekommen ist gar nicht so einfach (ich habe dafür schon mal einen Wagenheber genutzt, das ging dann ganz gut).


    Überleg Dir doch, ob Du nicht eine Snare aus einem Holzkessel baust. Löcher sind schnell gebohrt oder geschlossen, die Kessel auf die gewünschte Lange gekürzt, Snarebeds lassen sich verändern, Gratungen lassen sich nacharbeiten, durch eine Innenscheibe kannst Du den Kessel zur Not rund machen, Du kannst umlackieren, folieren, furnieren, beizen etc. Und dann hast Du tatsächlich einen "Eigenbau".


    In jedem Fall: mit jedem Projekt lernst Du dazu. Viel Freude!

  • Umbauen / sebst bauen ist eine tolle Sache. Speziell diesen Kessel würde ich Dir aber nicht empfehlen, es steht zwar Sonor drauf, es ist letztlich aber ein Billigkessel. Ob er tatsächlich gut gearbeitet ist, wirst Du erst sehen, wenn er auf Deiner Arbeitsfläche liegt. Natürlich kannst Du auch Löcher bohren, die Dir gefallen, allerdings einen anderen Lochabstand haben. Aber die alten Löcher bekommst Du nicht geschlossen (jedenfalls nicht als Heimwerker). Das ist technisch auch nicht schlimm, optisch aber suboptimal. Falls das Snarebed aber nicht gut gearbeitet ist (oder nicht an der richtigen Stelle sitzt, was jedenfalls bei Holzsnares, auch von Sonor, schon mal vorkommt, hast Du keine Chance, und einen verbogenen Kessel wieder rund zu bekommen ist gar nicht so einfach (ich habe dafür schon mal einen Wagenheber genutzt, das ging dann ganz gut).


    Überleg Dir doch, ob Du nicht eine Snare aus einem Holzkessel baust. Löcher sind schnell gebohrt oder geschlossen, die Kessel auf die gewünschte Lange gekürzt, Snarebeds lassen sich verändern, Gratungen lassen sich nacharbeiten, durch eine Innenscheibe kannst Du den Kessel zur Not rund machen, Du kannst umlackieren, folieren, furnieren, beizen etc. Und dann hast Du tatsächlich einen "Eigenbau".


    In jedem Fall: mit jedem Projekt lernst Du dazu. Viel Freude!


    +1 zu jedem Satz! :)
    Schau doch mal bei ebay und setze die Filter auf "defekt" und "Europa" - dann müsstest Du irgendwann was finden. Eine Oberfräse ist sehr nützlich, wenn Du Dir Gratungen zutraust. Ich würde für das erste Projekt auch zu einem Holzkessel tendieren oder eine vollständige aber stark gebrauchte Snare restaurieren. Vorsicht bei komplizierten Abhebungen oder speziellen Teppichen. Ersatzteile können ins Geld gehen. :)

  • Servus! Ich bin auch gerade in bisschen im Bastelwahn. Ist doch eine tolle Sache und macht Spaß!


    Was viele mittlerweile machen:
    Einen neuen, jungfräulichen Kessel kaufen, eine günstige Snare/Tom kaufen mit schöner Hardware. Die Hardware da abbauen und an den neuen Kessel bauen. Das ist wesentlich günstiger als die Teile alle einzeln zu kaufen.




    Noch eine Alternative zu ST Drums mit anderer Auswahl:


    https://www.woodbrass.com/de-d…drums+zubehor/einzelteile

    ---------------------------------------------

    Meine Einkaufstouren & Restaurierungen: Anmeldung • Instagram Ick freu mir über jeden neuen Abonnenten. :)


  • +1 zu jedem Satz! :)
    Schau doch mal bei ebay und setze die Filter auf "defekt" und "Europa" - dann müsstest Du irgendwann was finden. Eine Oberfräse ist sehr nützlich, wenn Du Dir Gratungen zutraust. Ich würde für das erste Projekt auch zu einem Holzkessel tendieren oder eine vollständige aber stark gebrauchte Snare restaurieren. Vorsicht bei komplizierten Abhebungen oder speziellen Teppichen. Ersatzteile können ins Geld gehen. :)


    Gratungen traue ich mir jetzt ohne weiteres erst mal nicht zu.^^


    Bezüglich restaurieren: Hatte auch einen schönen Ludwig SuperSensitiv Kessel gesehen, da scheitert es aber an der Parallelabhebung. Daher lieber nicht. War auch schon länger drin, das hat ja meistens auch Gründe.

    Was viele mittlerweile machen:
    Einen neuen, jungfräulichen Kessel kaufen, eine günstige Snare/Tom kaufen mit schöner Hardware. Die Hardware da abbauen und an den neuen Kessel bauen. Das ist wesentlich günstiger als die Teile alle einzeln zu kaufen.

    Das ist ja auch eine clevere Möglichkeit!

    Umbauen / sebst bauen ist eine tolle Sache. Speziell diesen Kessel würde ich Dir aber nicht empfehlen, es steht zwar Sonor drauf, es ist letztlich aber ein Billigkessel. Ob er tatsächlich gut gearbeitet ist, wirst Du erst sehen, wenn er auf Deiner Arbeitsfläche liegt. Natürlich kannst Du auch Löcher bohren, die Dir gefallen, allerdings einen anderen Lochabstand haben. Aber die alten Löcher bekommst Du nicht geschlossen (jedenfalls nicht als Heimwerker). Das ist technisch auch nicht schlimm, optisch aber suboptimal. Falls das Snarebed aber nicht gut gearbeitet ist (oder nicht an der richtigen Stelle sitzt, was jedenfalls bei Holzsnares, auch von Sonor, schon mal vorkommt, hast Du keine Chance, und einen verbogenen Kessel wieder rund zu bekommen ist gar nicht so einfach (ich habe dafür schon mal einen Wagenheber genutzt, das ging dann ganz gut).


    Überleg Dir doch, ob Du nicht eine Snare aus einem Holzkessel baust. Löcher sind schnell gebohrt oder geschlossen, die Kessel auf die gewünschte Lange gekürzt, Snarebeds lassen sich verändern, Gratungen lassen sich nacharbeiten, durch eine Innenscheibe kannst Du den Kessel zur Not rund machen, Du kannst umlackieren, folieren, furnieren, beizen etc. Und dann hast Du tatsächlich einen "Eigenbau".

    War auch eher als Beispiel gedacht. Stahl ist bis jetzt auch nicht mein Lieblingswerkstoff was Snares angeht.


    Moin,


    rein von der finanziellen Seite her lohnt sich ein Eigenbauprojekt eigentlich nie, da man die Einzelteile immer teurer einkauft als große Hersteller.
    Zum Eigenbau würde ich raten wenn man auf der Suche nach einer Trommel ist, die es so nicht am Markt gibt oder wenn man einfach Lust auf ein eigenes Projekt hat, bei dem das Budget keine allzu große Rolle spielt. ^^


    Das klingt auch logisch, gerade original Bauteile scheinen sehr teuer zu sein wenn man etwas aufbereitet.
    Und ob man jetzt no Name Thomann Dinger da ran bauen möchte weiß ich auch nicht.

  • Warum soll dieser Sonor Stahl Kessel International mit 10 lugs "Scheisse" sein?
    Ich habe den Verkauefer als durchaus serioes kennengelernt.
    Es sollte docj moeglich sein, 10 Doppellugs mit 48 mm Lochabstand gebraucht zu finden, um die Kosten nicht ausufern zu lassen.
    Ich jedenfalls wuensche Viel Spass beim Basteln.


    Gruss Walter

  • Sonor International war halt die Fernost Billig-Variante in den 80ern und der totale Flop für Sonor. Da kann man sich genauso gut eine alte Newsound-Snare kaufen. Die können auch nach Snare klingen, aber wenn ich schon Geld in so ein Projekt stecke, würde ich zu besserem Material greifen.

  • 10 Doppellugs mit 48 mm Lochabstand

    Die gibt es, verbaue ich gerade an meiner Snare. Wenn natürlich einige hier sagen, dass der Kessel nicht so der Bringer ist, dann würde ich mir das auch überlegen, ob ich den Kessel nehmen sollte.
    Ich hab selbst auch ein möglicherweise "Billig-Kessel" von Tama. Wollte keiner haben, war der einzige Bieter. Muss dazu sagen, dass Gratung, Snarebed, und Bohrungen exakt gearbeitet waren.
    Würde aber mal ein Schuss ins Blaue wagen und einfach mal, die Snare mit ihren Anbauteilen konfigurieren. Schauen wie sich der Preis entwickelt und dann schauen was man macht.


    Allein nach Ersatzteile im Internet zu recherchieren und im Baumarkt nach passenden Teilen zu suchen war spannend und spaßig zu gleich. Ist auch ne gute Übung für weitere Bau-Projekte.
    Irgendwo muss man ja anfangen. Neukaufen kann jeder ;)

  • Wenn es nicht unbedingt ein Metallkessel sein muss dann würde ich tatsächlich eher einen Holzkessel nehmen und zu Einzelkomponenten greifen.
    Ein Tom oder eine alte Snare zu Kaufen und als Teilespender zu nutzen ist sicherlich auch eine Möglichkeit, allerdings sind die Einzelkomponenten meist auch nicht von allzu guter Qualität.


    Ich hatte vor einiger Zeit auch mal überlegt ne Snare selbst zu bauen.
    Geplant war ein Buchenkessel 6ply/6mm in 14x5" mit S-Hoops, Tubelugs, Trick-Abehbung, Puresound-Teppich und Remo Ambassador Coated/Hazy.
    Den Kessel hatte ich bei Cube-Drums angefragt, inkl. Gratung und Snarebed hätte der damals ca. 115,-€ gekostet.
    S-Hoops in 10 Loch liegen derzeit bei jeweils 27,50€.
    Die Trick-Abhebung liegt bei 87,-€.
    Das Remo Fell-Paket Ambassador für die Snare kostet 28,-€.
    Puresound Custom 1420 kostet 27,50€.
    Die zehn Tube-Lugs liegen bei 54,-€ und für Spannschrauben kann man mit 4,-€ rechnen.


    Je nach dem wo man sucht findet man die Teile auch etwas günstiger, wenn man das alles zusammenrechnet und für den Kessel mal 150,-€ einkalkuliert dann landet man bei rund 400,-€.
    Da hast Du dann aber in meinen Augen ein tolles Instrument an dem Du auch lange Spaß haben wirst.
    Mit Snarebed und Gratung musst Du Dich dann auch nicht mehr rumschlagen und die Bohrungen für die Lugs anzubringen sollte für Dich denke ich mal kein großes Problem sein.
    Selbst wenn Du den Kessel jetzt noch folieren willst dann zahlst Du für ne Delmar Folie aus der Kategorie Ripple für den passenden Zuschnitt nur 30,-€.


    Die Alternative wäre Du lässt Dir von Bruzzi nen Kessel in Fassbauweise bauen - das wäre dann etwas ganz besonderes (gibt natürlich auch andere Quellen für Stave-Kessel aber preislich wird sich das alles nicht viel geben).
    Solche Kessel kannst Du auch fertig mit Gratung und Snarebed bekommen und Du sparst Dir halt das Folieren. :)

    Gruß Leonard

  • Wenn es nur ums Ausprobieren geht und insbesondere bei einem ersten Projekt empfehle ich eine stabile 13-er Tom. Die sind wenig begehrt, weshalb man für wenig Geld einen tollen Kessel und gute Hardware bekommen kann. Ich habe mir mal für ein paar Euro einen Mapex Orion-Kessel in der Bucht gekauft, das hat letztlich sogar zwei Snares gegeben, eine "normale" und eine Piccolo. Wenn es gute Einzelböckchen sind und die Spannreifen von guter Qualität, reichen durchaus auch die vorhandenen 6 Lugs auf jeder Seite aus. Die Kessel kann man kürzen, und man braucht nur noch ein Reso, Snareteppich, Strainer und Buttend. Einige meiner Lieblingssnares sind tatsächlich solche 13-er, gerade in kleineren Formationen reichen die vom Volumen / Lautstärke her völlig aus.

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