Wie geht ihr mit den Noten um? Papier? Elektronisch?

  • Er hat doch geschrieben, dass er die Tritttaster daran angeschlossen hat.

  • mit Tablet und dann als pdf


    hier mal ein Beispiel

    Es werden viele von uns sich damit beschäftigt haben, den Ablauf für das Schlagzeug (oder auch andere Instrumente) im Textformat zu erfassen. Bei mir gab es da Anleihen aus dem Nashville Number System, aber viele selbsterdachte Konventionen. Handschriftlich geht das gut und digital mit Einschränkungen.


    Obwohl ich mittlerweile fast alles per Noteflight ins 5-Linie-System setze, finde ich die Idee des Textformates nach wie vor gut. Erstens für Nicht-Notenleser und zweitens wenn man singen soll und primär viel Text in gut lesbarer Schriftgröße braucht.


    Ob sich die Idee lohnt, einen Standard zu entwickeln? Das Ziel wäre, dass mit Text-Software erstellte Seiten auch für andere selbsterklärend sind. Darüberhinaus könnte man Zeichen vereinbaren, die Interessierte nach kurzer Anleitung auch gut verstehen und nutzen können. Darüber denke ich schon lange nach. Im Drummerforum ließe sich ja vielleicht ein kleines „Komitee für eine einfache Drum-Chart-Syntax” bilden, wenn Interesse besteht.


    M.

  • Ich finde, dass Noten grundsätzlich nichts auf der Bühne zu suchen haben, sofern es sich um keine Big Band oder um ein Orchester handelt.


    Das Problem ist meiner Meinung nach, dass Amateure sich zu sehr darin vertiefen und völlig den Bezug zur Show verlieren, weil sie krampfhaft versuchen, jede einezelne Note originalgetreu zusammen zu eiern, ständig nach unten gucken und dabei wie angewurzelt auf ihrer Position stehen.


    Wenn ich auf irgendwelchen Stadtfesten Cover Bands sehe, wo jeder Musiker ein Tablet vor sich stehen hat, gehe ich direkt weiter.


    …bei Sängern drücke ich mal ein Auge zu, sofern es keine Profis sind.


    Um deine Frage zu beantworten:


    Könnte ich Noten lesen und bräuchte diese, um zu spielen, würde ich wahrscheinlich auch ein Tablet wählen, da die Vorzüge unbestreitbar sind.


    1. Ich brauche wenig Platz

    2. Der Wind kann mir nichts zerwehen

    3. Ich muss nicht ständig umblättern, bzw. kann dieses über ein Fußpedal, Midi oder Timecode erledigen (lassen).

  • Hallo,


    da wir mit der Band nur covern sind keine orchestralen Notenblätter notwendig.

    Ich benütze ein billiges Android Tablet mit Halter am Rack. Darauf läuft Setlisthelper, der meine einseitigen PDFs aufruft.

    Weitergeblättert wird mit Bluetooth Fußschalter

    Die PDFs (zuerst erstellt mit Word, dann exportiert als PDF ) enthalten den Songtext an dem ich mich orientiere, die b/m, Takt, Rhythmus, Breaks etc.. Ggfls. noch ein paar Drumnoten, erzeugt mit aered.exe.

    Nach gewisser Zeit kann man es eh auswendig.

  • Hallo zusammen,


    ich hab mir kürzlich für das Musizieren im Musikverein ein iPad Air 13" mit forScore geholt und habe unsere Noten digitalisiert.

    Allgemein funktioniert das auch sehr gut, allerdings bin ich mit dem Umblättern bei mehrseitigen Stücken etwas unzufrieden.

    Gesten möchte ich nicht nutzen, da das schnell mal nach hinten los gehen kann, meine Musikerkollegen nutzen Fußpedale aber das sehe ich auch nicht als Ideallösung, da man dann immer mit dem Fuß von der Hihat runter muss (oder von der Fußmaschine, was auch nicht besser ist).

    Ich bin beim Googlen auf eine andere Lösung gestoßen:

    Airturn Tap Adjustable
    Airturn Tap Adjustable; kabelloser Bluetooth Controller für Drummer und Percussionisten; Empfindlichkeit der Trigger-Pads einstellbar; zur Steuerung von Audio,…
    www.thomann.de

    Hat jemand so ein Teil und kann etwas dazu sagen?

    Wenn das in Nähe der Snare angebracht ist dann wäre das meiner Meinung nach schon sehr gut bedienbar, aber die Bewertungen bei Thomann sind ja auch eher gemischt. :/

    Gruß Leonard

  • Wenn ich Noten oder Sheets brauche, mache ich das mit dem iPad! Ich habe via Bluetooth einen Fußschalter verbunden.

    Mein "Trick" fürs umschalten ist, den Fußschalter nicht mit der Fußspitze sondern mit meiner Verse zu betätigen, So bleibt die Hihat beim spielen auch geschlossen :)

    Ansonsten könntest du das auch via Midi für Triggerpads umschalten :)

  • Ich habe alles auf Papier.

    Wir hatten im Musikverein die Überlegung zu digitalisieren, jedoch haben wir bei uns Musiker von 19 bis 78.

    Und naja, was soll ich euch erzählen... Die Älteren tun sich halt einfach schwerer mit der Technik =)

  • Ich habe seit dem ersten iPad wenig und seit dem Apple Pencil keine Noten mehr in Papierform. Bei professionell gesetztem Material kann man das Umblättern evtl. über die Autoturn-Funktion realisieren, wenn denn das gesamte Stück in einem Tempo steht. Was ich ein bischen doof finde, ist das zurückblättern bei Wiederholungen und Sprungzeichen. Da kann man sich in forscore z.B mit den konfigurierbaren Buttons oder mit dem kopieren und einfügen der vorherigen Seiten helfen, dann geht es nur noch ums vorwärtsblättern per Tipper. Dafür hatte ich bislang eigentlich immer einen Finger übrig. Fusstaster habe ich, vergesse ich aber entweder a) hinzustellen oder b) zu benutzen.

    . In der musikalischen Praxis sind in der Tat viele noch überfordert. Das fängt schon beim Einscannen von vorhandenem Papierwerk an und endet bei den technischen Beschränkenungen (mancher) Betriebssysteme. wenn so ein Fußschalter als Tastatur erkannt wird und dann weder Bildschirmrastatur noch Stylus funktionieren, muss bei der Probearbeit immer noch ein Systemspeziallist vor Ort sein. Das hemmt.

    Mit der richtigen Hardware und der Bereitschaft zur steilen Lernkurve aber ein deutlicher Mehrwert gegenüber Papier und Pultbeleuchtung.

    In Verbindung mit Widi und ähnlichem kann das Tablet ja auch deutlich mehr leisten, als pdf anzeigen, von daher ist die Frage dann lediglich, wie hart man an der Stelle rumnerden möchte/muss.

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