13 vd 14 Zoll Snare

  • Ich denke gerade über ein neues Set nach (SQ2 Ahorn mit African Marble Hochglanz außen und seidenmatt innen). Aktuell ist die geplante Konfiguration:

    8*, 10*9, 12*11, 14*14, 16*16“,

    18*16“ BD

    Evtl wäre hier eine 14“ SD zu mächtig. Was haltet Ihr von 13*7“?

  • Ich würde mir da weniger Gedanken um die Optik machen. 14x8 vs. 18x16 ist natürlich etwas extremer, aber das ist dann halt dein spezifisches Set und das kann ja auch positiv auffallen. Folge dem Klang :)

    Lies die FAQ und benutze die Suchfunktion!

  • Es wird immer über Hölzer und Metalle bei Kesseln diskutiert, warum nicht mal über Größen von Snares?


    Die künstliche Blödheit meint z. B.:

    Zitat von ChatGPT

    Gavin Harrison hat mehrfach erklärt, dass er kleinere Snares bevorzugt, weil sie:

    • fokussierter und schneller ansprechen
    • weniger unkontrolliertes Low-End haben
    • sich im komplexen Prog-Mix besser durchsetzen
    • Ghostnotes klarer abbilden

    Gerade bei Porcupine Tree ist das wichtig:

    viele Layer, viel Dynamik, viel Präzision → 13″ sitzt einfach besser.

    Kann also alles und nichts heißen. Benny Greb hat bestimmt auch ne Meinung, und die Trommelbauer sowieso!

    Evtl wäre hier eine 14“ SD zu mächtig. Was haltet Ihr von 13*7“?

    Kommt bestimmt wie immer drauf an und zeigt sich nur durch Probieren.

    Four on the floor sind zwei zu viel.

    SONOR Vintage Series: 20", 22" BD; 14" Snare-Drum; 10", 12", 13" TT; 14", 16" FT

    PAISTE 2002, 2002 Big Beat, 602 Modern Essentials, PstX

    Gigs: 23.01.26 Markthalle Freiburg, 21.03.26 Heimathafen Lörrach, 19.06.26 Haferkasten Kenzingen, 19.09.26 Mehlsack Emmendingen, 31.10.26 Durbacher Hof Offenburg, 28.11.2026 Heimathafen Lörrach mit >> Blackwood Mary

    >> Mein Vorstellungsthread

  • Die künstliche Blödheit meint z. B.:

    Zitat von ChatGPT

    Gavin Harrison hat mehrfach erklärt, dass er kleinere Snares bevorzugt, weil sie:

    • fokussierter und schneller ansprechen
    • weniger unkontrolliertes Low-End haben
    • sich im komplexen Prog-Mix besser durchsetzen
    • Ghostnotes klarer abbilden

    Gerade bei Porcupine Tree ist das wichtig:

    viele Layer, viel Dynamik, viel Präzision → 13″ sitzt einfach besser.

    Ist in dem Fall wirklich Blödheit und kompletter Blödsinn!


    Gavin Harrison spielt regulär eine 14er Snare und 13er Hi-Hat.


    Benny Greb dagegen regulär eine 13er Snare und (afaik) 14er Hi-Hat.


    Ansonsten muss man das selbst ausprobieren. Eine 13er Snare kann auch mal zu dünn sein und sich nicht tief genug stimmen lassen. Hab selbst auch eine 13er.

    Angenehm finde ich bei der 13er die höhere Beinfreiheit für DoubleBass-Spiel.

  • Ob ich 13" oder 14" spiele, mache ich Live vom Gig abhängig und beim Recording vom gewünschten Sound.

    Ich spiele bei Indoor Gigs meist die Benny Greb Buche oder die 13"x5" S-Classix, da diese etwas kompakter vom Sound und auch leiser sind als die 14" Trommeln die ich habe.

    Die beiden 13" lassen sich Indoor leichter im Mix unter bringen ohne zu matschen.

    Bei Open Air Gigs darfs dann auch gerne eine 14" Snare sein.

    Über ne große PA im freien kann man das extra Low-End und den Druck vom größeren Kessel auch sinnvoll nutzen.


    Müsste ich mich für eine Größe definitiv entscheiden, dann würd ich auf 13" gehen.

    Tatsächlich aber auch nicht 7" tief, da mir bei Snare Drums tiefe Kessel nicht so liegen und ich mit flacheren Kessel stimmtechnisch flexibler bin.

    Würd ich mir ne SQ2 Snare bauen lassen, dann definitiv eine 13"x5,5" in thin Birch...

  • Die beiden 13" lassen sich Indoor leichter im Mix unter bringen ohne zu matschen.

    Ich wage zu behaupten, dass das weniger mit dem Durchmesser der Trommel und mehr mit den sonstigen Faktoren wie Fellwahl und Stimmung zusammenhängt.

    Wenn ich mich richtig erinnere stimmst du deine Snares ja immer auf feste Grundtöne.


    Bei Aufnahmen kenne ich auch das komplette Gegenteil. Meiner Meinung nach hat es schon gute Gründe, dass 14er als Hauptsnare deutlich populärer als 13er sind.

  • In diesem Fall würde ich nehmen was ich noch nicht habe. Wegen Kombinationsfreiheit. ;)

  • Subjektiv ist meine 13x7 Stavesnare lauter, als mein 14x6,5 Ludwig Supra, 14x6,5 Pearl Free Floating Stahl. Vielleicht hau ich auch einfach subjektiv bei der kleinen Snare fester rein.

    Ein Dezibel-Gerät habe ich aber nicht daneben gestellt.

  • Subjektiv ist meine 13x7 Stavesnare lauter, als mein 14x6,5 Ludwig Supra, 14x6,5 Pearl Free Floating Stahl. Vielleicht hau ich auch einfach subjektiv bei der kleinen Snare fester rein.

    Vielleicht weniger Masse/Luft, die bewegt werden muss.


    Fehlt im initial genannten Setup nach der Gong Drum nicht die Bassdrum? 8o

    Four on the floor sind zwei zu viel.

    SONOR Vintage Series: 20", 22" BD; 14" Snare-Drum; 10", 12", 13" TT; 14", 16" FT

    PAISTE 2002, 2002 Big Beat, 602 Modern Essentials, PstX

    Gigs: 23.01.26 Markthalle Freiburg, 21.03.26 Heimathafen Lörrach, 19.06.26 Haferkasten Kenzingen, 19.09.26 Mehlsack Emmendingen, 31.10.26 Durbacher Hof Offenburg, 28.11.2026 Heimathafen Lörrach mit >> Blackwood Mary

    >> Mein Vorstellungsthread

  • Ich denke, dass sich da kaum was verallgemeinern lässt. Meine 14er Starphonic aus Messing ist gefühlt auch auf niedrigeren Grundtönen lauter als die 13er aus Ahorn auf höheren Grundtönen.


    Höhere Grundtöne wirken grundsätzlich lauter wegen der Frequenzabhängigen Lautstärkewahrnehmung des menschlichen Gehörs. Im unteren Mitten- und Bassbereich nehmen wir tiefere Frequenzen leiser wahr als höhere. Neben der Mikrofonierung und der PA spielen in Innenräumen aber auch noch Raummoden eine Rolle.


    Die Tuning Range von 13er Snares dürfte etwa 1-2 Halbtöne über der von 14er Snares liegen. Das führt zu leichter stimmbaren höheren Grundtönen. In der Praxis habe ich aber die Erfahrung gemacht, dass das kaum einen Unterschied macht, weil 13er i.d.R. nur 8 Spannschrauben pro Seite haben und 14er dagegen 10 Spannschrauben. Und mit 10 Spannschrauben kann man das Fell halt auch leichter anknallen als mit 8.


    14er haben auf den gleichen Grundtönen also grundsätzliche eine höhere Fellspannung als 13er und knallen dadurch sogar besser.

    Außerdem kann die Fellspannung bei niedrigeren Grundtönen höher als bei 13ern sein, wodurch 14er da auch noch mehr knallen.


    Es geht aber nicht nur um die Grundtöne, sondern um das gesamte Spektrum. Und da habe ich besonders bei Holz- vs. Metallsnares die Erfahrung gemacht, dass das Kesselmaterial z.T. mehr Einfluss auf die Frequenzverteilung des "Snare-Geräuschs" hat als der Durchmesser. Das Spektrum meiner Starphonic Brass sieht ganz anders aus als das meiner 14er Holz-Snares. Viel weniger untere Mitten und mehr "Biss" in den höheren Bereichen über 1 kHz.


    Und das gesamte Spektrum des Klangs ist hauptverantwortlich für die Durchsetzungsfähigkeit im Kontext - abgesehen von der Laustärke und Dynamik natürlich.

  • Ich wage zu behaupten, dass das weniger mit dem Durchmesser der Trommel und mehr mit den sonstigen Faktoren wie Fellwahl und Stimmung zusammenhängt.

    Wenn ich mich richtig erinnere stimmst du deine Snares ja immer auf feste Grundtöne.


    Bei Aufnahmen kenne ich auch das komplette Gegenteil. Meiner Meinung nach hat es schon gute Gründe, dass 14er als Hauptsnare deutlich populärer als 13er sind.

    Die 13"×5" S-Classix Snare und die 14"×5" S-Classix sind bei mir mit identischen Schlag- und Resonanzfellen ausgestattet.

    Auch der Teppich ist bei beiden derselbe Sonor-Stahlteppich, der sich lediglich in der Länge wegen dem anderen Durchmesser unterscheidet.

    Ebenso sind die Kesselkonstruktion und die Kesseldicke natürlich identisch.

    Beide Trommeln besitzen 2,3-mm-Stahlhoops, haben den gleichen Strainer, sind auf den identischen Grundton (Tune-Bot) gestimmt und verfügen sogar über das gleiche Holzfurnier außen.

    Der einzige Unterschied besteht aus zwei zusätzlichen Tuning-Lugs und dem größeren Durchmesser.


    Die 13" klingt kompakter und leiser als die 14" Snare.


    Natürlich kann man keine 13" Snare mit sehr steifem bzw. dickem Kessel mit einer dünnwandigen 14" Snare aus weichem Holz vergleichen.

    Eine dünne und leichte 14" Pappel-Snare wird bei identischen Fellen und gleichem Tuning wohl kaum lauter sein als eine schwere 13" Snare.

    Meine 13" Sonor Tineo Buche ist ein echter Ohrenspalter und wird in Sachen Lautstärke nur von meiner 14" Glockenbronze übertroffen – aber darum ging es ja nicht, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. 😉


    Somit darf meine Aussage unverändert so stehen bleiben. 🙂

  • Bei den Kindergrößen und deiner Snaresammlung würde ich eher über eine Tiefe unter 6,5" nachdenken.
    Die Frage ist auch, wofür zu "mächtig"? Fürs Studio oder für Live?

    In beiden Fällen spielt das keine Rolle, weil der Mann an der Konsole wird das schon machen.

    Experte in Dingen, von denen ich keine Ahnung habe.

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