8mm ist bei sq2 schon der Heavy Kessel (ist natürlich gegenüber den 12 mm bei Signature ein Witz).
13 vs 14 Zoll Snare
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Guten Morgen,
Was haltet Ihr von 13*7“?
Ich persönlich für mich halte davon nichts.
Dieses Maß ist nur dafür da, dass man jetzt auch noch so eine Trommel kaufen müsste. Ich enthalte mich da eisern.
Und das, obwohl es da ja so eine hübsche Trommel gibt, aber Optik ist halt nicht alles, wenn die Größe nicht stimmt, dann stimmt es halt nicht.
Eine Kleine Trommel hat 14" im Durchmesser, Keksdosen gibt es mit 12"; 13" ist einfach Teufelswerk.
meine Snares sind exakt so laut, wie ich sie spiele
Das sind meine erstaunlicherweise auch.
Lediglich in der Frage, welche für sehr leise und für sehr laut schöner oder besser geeignet ist, lässt sich beantworten. In "normaler" Lautstärke funktionieren allerdings alle.
Bei dem hier geplanten Projekt hätte ich da durchaus die stärksten Bedenken bei der flachgelegten Baritontrommel, das mag ja für Bebop angehen, aber ansonsten doch eigentlich für nichts, oder?
Nebenbei kann ich persönlich mit 14" x 14" auch nichts anfangen, sollte das ein Standtom werden, aber das mag mein persönliches Problem sein.
Heavy Maple, das hat für mich auch eine gelungene Mischung aus Wärme und punch. Wie sehr ihr das?
Ja, das mag sein.
Ich hatte damals dennoch Heavy Birch gewählt. Ehrlich gesagt, verwette ich meinen Allerwertesten, dass den Unterschied unter gleichen Bedingungen kaum einer hören wird und bei ungleichen Bediungungen definitiv niemand mehr.
Wenn ich jetzt eine Kleine Trommel kaufen wollte, würde ich zwischen Birke und Buche wählen, natürlich "heavy", weil man ja gehört werden will. Lediglich für filigrane Orchesterarbeit und sehr kleine Jazz-Formationen finde ich dünne Kessel interessant.
Grüße
Jürgen
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Jürgen K: die 18“ habe ich aus drei Gründen konfiguriert:
- Platz (wäre in meinem Homeoffice Keller)
- Lautstärke (da zu Hause)
- 20 und 22 habe ich schon
der zweite Grund spräche für dünne Kessel. Der dritte ist auch ein Argument für die Keksdose.
Zur Zeit steht im Keller mein Lite: 8/10/12 als Tom und 13/14 als Pseudo Floor Toms, BD is 20, als snare eine 14*6,5 Dunnet. Das geht im Prinzip auch gut. Ich werde das auch erst mal ein wenig spielen, um herauszufinden, ob solch ein Projekt überhaupt Sinn ergibt. für das reine Einstudieren von Songs reicht auch mein e Drum Kit (war zumindest bisher so).
trommla: Danke für den fachlich fundierten Beitrag. Du hast natürlich recht, für den Keller täte es auch ein Pearl Export oder ein DW lookalike aus Kleinanzeigen. Ich habe jedoch lange genug Sonor International gespielt, weshalb ich aktuell nur noch gutes, teures und gut und teuer aussehendes Zeug spielen will. Deinen Post werte ich als Ausdruck von Respekt für dieses Vorgehen.
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Meine Snares sind bei gleicher Spielweise fast alle unterschiedlich (laut), sonst bräuchte ich sie nicht.
Eine entsprechende Diskussion über verschiedene Usecases kann ich daher mehr als nachvollziehen.
Genauso, wie ich für verschiedene Musik auch unterschiedliche Stöcke nehme um aus ähnlichen Bewegungen unterschiedliche Sounds zu erzeugen…
Hat was mit der „akustischen spektralen Breite“ zu tun.
Und zur BD Größe: ich hab je nach Einsatz 16, 18, 20, 22, 24 und neuerdings 26 Zoll im Angebot, warum sollte ich mich als Bassist auf eine Saite beschränken?
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Ich hatte damals dennoch Heavy Birch gewählt. Ehrlich gesagt, verwette ich meinen Allerwertesten, dass den Unterschied unter gleichen Bedingungen kaum einer hören wird und bei ungleichen Bediungungen definitiv niemand mehr.
Wenn ich jetzt eine Kleine Trommel kaufen wollte, würde ich zwischen Birke und Buche wählen, natürlich "heavy", weil man ja gehört werden will. Lediglich für filigrane Orchesterarbeit und sehr kleine Jazz-Formationen finde ich dünne Kessel interessant.
Mit Birke als Snare bin ich fertig, alles wieder verkauft weil Vieeel zu laut.
Tama Artwood, 14x6,5 frühe 90er
Tama Superstar 14x6,5 80er
Auch sämtliche anderen Birkensnares die ich so gehört habe waren nicht meins.
Das ist aber mein ganz persönlicher Höreindruck.
Eine 13" Snare werde ich bei Gelegenheit auch noch ausprobieren, 12x7 Mapex Ahorn habe ich
daheim und auch schon sehr erfolgreich bei zwei großen Auftritten als Main Snare eingesetzt.
Auch früher hab ich gern mit der Pearl 12x7 Soprano bei einer kleinen Acoustic Band gespielt.
Cross Stick war immer etwas tricky

13x 6-7 ist bestimmt geil, oh Gott, nicht schon wieder was kaufen...

Wenn dann eh nur gebraucht, wie das allermeiste was sich so daheim angesammelt hat.
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Man kann aber durchaus auch die Gegenfrage stellen:
Warum genügt weltbekannten Endorsern eine einzige Konfiguration inkl. Becken und Sticks? Die wechseln die Sets ja auch nicht ständig durch.
Meine Antwort darauf wäre, weil sie durch viel Erfahrung - Stimmen inbegriffen - und den häufigen Fokus auf eine bestimmte Musikrichtung und sogar Band einen ganz bestimmten Sound und bestimmte Vorlieben beim Equipment für sich gefunden haben.
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Man kann aber durchaus auch die Gegenfrage stellen:
Warum genügt weltbekannten Endorsern eine einzige Konfiguration inkl. Becken und Sticks? Die wechseln die Sets ja auch nicht ständig durch.
Meine Antwort darauf wäre, weil sie durch viel Erfahrung - Stimmen inbegriffen - und den häufigen Fokus auf eine bestimmte Musikrichtung und sogar Band einen ganz bestimmten Sound und bestimmte Vorlieben beim Equipment für sich gefunden haben.
Es könnte daran liegen, dass sie Zuverlässigkeit bei unterschiedlichen Engagements schätzen. Es gibt auch Konzertpianisten, die mit eigenem Flügel reisen, statt mit dem Standard Steinway D (oder Bösendorfer) zu spielen.
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Es könnte daran liegen, dass sie Zuverlässigkeit bei unterschiedlichen Engagements schätzen. Es gibt auch Konzertpianisten, die mit eigenem Flügel reisen, statt mit dem Standard Steinway D (oder Bösendorfer) zu spielen.
Das meine ich damit nicht. Dann könnten sie ja trotzdem ständig unterschiedliche Konfigurationen für unterschiedliche Touren und Sessions nutzen. Machen Sie aber i.d.R. nicht.
Und das liegt neben dem klaren Fokus auf bestimmte Stile und Bands m.E. auch daran, dass die sich halt mehr mit Musikmachen als mit Equipment beschäftigen. Man kann sich sogar mit Sound beschäftigen, ohne sich viel mit Equipment zu beschäftigen.
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Hi,
sich bei der Menge an Equipment bescheiden zu geben und dafür das wenige gut zu kennen und zu beherrschen ist sicher ein gangbarer Weg. Es wird sicher auch der Entwicklung zuträglich sein, dass man mit diesem Sound dann in Verbindung gebracht wird.
Jedem ist dann klar, dass dieser Drummer so klingen wird.
Spaß zu haben an vielen Trommeln und gerne auch mal Neues auszuprobieren ist aber doch auch in Ordnung. Gerade wenn man seinen Sound eventuell noch nicht gefunden hat oder die Jobs sehr verschiedene Soundanforderungen an den Drummer stellen.
Kann da beide Sichtweisen gut verstehen.
Lieben Gruß
Bruzzi
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Erlaubt ist was gefällt. Und da die Holzkisten in Deinem Home Office Raum stehen, dann muss es nur Dir gefallen.
Ich finde um eine 18x16er Bassdrum gehören 2 bzw. maximal 3 Toms; weil das sonst für MICH komisch aussieht. Vermutlich 10x8 und 14x14.
Ich habe da auch schon einen Sound im Ohr wie das für MICH klingen würde.
Aber dann bin ICH dann auch geprägt durch Erfahrungen und Eindrücke über die letzten x Jahre.
Bei Snares hatte ich mal 13x3 und habe aktuell auch eine 12x5er. Beide fühlen sich insbesondere in höheren Stimmungen wohl und sind dann echt laut. Tiefer gestimmt klang die 13x3 überhaupt nicht. Die 12x5er geht irgendwie schon. Leise wirken aus meiner Sicht eher tief gestimmte größere Snares; weniger wegen der gemessenen Lautstärke, sondern weil der Klangcharakter nicht so schnell im Ohr weh tut. Also tut es vermutlich auch ne14er aus dem bestehenden Fuhrpark.
Ansonsten kann ich das Thema GAS selbst gut nachvollziehen. Und diese Gedanken hier zu teilen ist doch ein Anlass, zu dem dieses Forum auch gegründet wurde. Habe ich bei meinem "Haupt-Set" vor 20 Jahren auch so gemacht. Mit dem ERgebnis, dass ich natürlich nicht jede Meinung berücksichtigt habe, aber in Summe eine Entscheidung getroffen habe, die bis ich bis heute nicht bereut habe. Also eine Snare zu nehmen, die sich von der Größe und klanglich vom Bestand absetzt? Ja mach doch. Ich finde den Benny Greb Signatures cool. Passt doch oder?
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You Tube ist dein Freund, da gibt es doch Massenweise Comparison Videos und so.
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Die yt Videos habe ich schon durch

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Warum genügt weltbekannten Endorsern eine einzige Konfiguration inkl. Becken und Sticks? Die wechseln die Sets ja auch nicht ständig durch.
Meine Antwort darauf wäre, weil sie durch viel Erfahrung - Stimmen inbegriffen - und den häufigen Fokus auf eine bestimmte Musikrichtung und sogar Band einen ganz bestimmten Sound und bestimmte Vorlieben beim Equipment für sich gefunden haben.Das ist schon richtig. Meine Beobachtung ist auch die, dass je mehr jemand beruflich Musik macht und damit seine Brötchen verdient, desto weniger Snares er braucht. Beobachte das auch immer wieder bei Musiklehrern - Ausnahmen bestätigen die Regel. Neulich ein Video gesehen, in dem Aaron Sterling seine Snare Sammlung zeigt und von etwa 60 Snares erzählt, man aber eigentlich nur 4 Snares brauchen würde. Es geht mir ja selbst so, vor allem jetzt zur NAMM, da sieht man jede Menge funkelndes Zeug und meint manchmal, es wäre mal Zeit für was neues. Da wäre es für uns Hobbymusiker am allerbesten, sich mit den paar oder gar der einzigen Snare hinzusetzen und herumzuschrauben, was damit alles möglich ist. Ich könnte stundenlang YouTube Vergleiche anschauen und ich höre da auch einen Unterschied, aber ganz ehrlich könnte ich dann nicht sagen, ob mir jetzt diese oder diese Trommel mehr gefällt und für was ich die brauchen könnte.
Und dennoch muss es vielleicht einfach sein. Und dann stellt man eine Frage und bekommt 1000 Antworten. Die einen sagen, unbedingt, die anderen sagen, brauchst du nicht, wieder andere belegen auch noch, warum es keinen Unterschied macht.
Also eine Snare zu nehmen, die sich von der Größe und klanglich vom Bestand absetzt? Ja mach doch. Ich finde den Benny Greb Signatures cool. Passt doch oder?
Die Leute sagen doch immer wieder, dass die Benny Greb Snare "speziell" ist. Warum also nicht damit und der 14er SQ2 in den Keller sperren und nach einiger Zeit hier wieder berichten?

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Die Benny Greb Messing hatte ich mal etwas ausführlicher getestet. Sie hat mich nicht abgeholt.
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You Tube ist dein Freund, da gibt es doch Massenweise Comparison Videos und so.
Nach Jahrzehnten des GASens möchte ich hierzu anmerken, dass Youtube für die Beckenselektion durchaus geeignet sein kann, Snare-Videos hingegen nur sehr bedingt aussagekräftig sind. Da spielen einfach zu viele Faktoren rein (Raum, Mikros/Preamps/Blablub, Effekte, Spieler). Ich hatte teilweise grausame Snares, die dann im Video wirklich gut klangen, und vice versa.
Wenn du eine Snare mit dezentem Klang suchst, würde ich einen dünnen Kessel mit einem Fiberskyn Fell und einem Snareteppich mit eher weniger Spiralen empfehlen. Aber primär hängt die Lautstärke natürlich vom Spieler ab.
Die Benny Greb Messing hatte ich mal etwas ausführlicher getestet. Sie hat mich nicht abgeholt.
Was genau hat dich gestört? Das könnte auch ein Hinweis darauf sein, dass dich 13" Snares grundsätzlich nicht abholen. Ich würde an deiner Stelle wirklich so viele 13" Snares wie möglich testen, bevor du noch etwas bestellst, womit du nicht glücklich wirst.
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Wenn du eine Snare mit dezentem Klang suchst, würde ich einen dünnen Kessel mit einem Fiberskyn Fell und einem Snareteppich mit eher weniger Spiralen empfehlen. Aber primär hängt die Lautstärke natürlich vom Spieler ab.
Die Benny Greb Messing hatte ich mal etwas ausführlicher getestet. Sie hat mich nicht abgeholt.
Was genau hat dich gestört? Das könnte auch ein Hinweis darauf sein, dass dich 13" Snares grundsätzlich nicht abholen. Ich würde an deiner Stelle wirklich so viele 13" Snares wie möglich testen, bevor du noch etwas bestellst, womit du nicht glücklich wirst.
Ich habe sie im Vergleich mit einer Sonor Prolite und einer Tama Coppersnare gespielt. Die Tama war im Vergleich zu den beiden anderen super, die Benny Greb wirkte dagegen sehr zurückhaltend. Vielleicht ist das gerade der Witz für so ein Minigrössenset, wie ich es plane.
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Konfiguration:
8*, 10*9, 12*11, 14*14, 16*16“,
18*16“ BD
Evtl wäre hier eine 14“ SD zu mächtig. Was haltet Ihr von 13*7“?
Meine Erfahrung ist, dass sinnvolle Aussagen hierzu wenn überhaupt nur sehr bedingt möglich sind.
Es gibt sone und solche und diese und jene und dann noch beliebig viele andere, bei 13“ und 14“, und auch die Tiefe sagt nur ganz grob etwas aus. (Und weil das Budget Thema war: auch ob billig oder nobel ist nicht so entscheidend.)
Ich hatte zuletzt z. B. mehrere 13er getestet, alle 13 x 6. Obwohl sie baulich ziemlich identisch waren (gleiche Maße und Wandstärke, Ahorn, gleiche Befellung und Teppiche, Hardware vergleichbar), haben sie alle sehr unterschiedlich geklungen.
In einem guten Laden habe ich auch mal 3 identische MMX Snares getestet: es lagen jetzt keine Welten dazwischen, aber selbst bei diesen weitgehend industriell (soll heißen nicht hand-) gefertigten Snares doch erstaunlich deutlich hörbare Unterschiede (natürlich bei gleicher Stimmung etc.). Holz ist eben ein Naturprodukt und kein Synthie-Chip.
Auch dass eine 14 immer lauter sein soll als eine 13 - oder umgekehrt - kann man nach meiner Erfahrung einfach nicht sagen. Da sind andere Faktoren ausschlaggebender. U. a. Kesseldicke, Gratung, Fell und das jeweils verbliebene Hörvermögen (wie das individuelle Audiogramm aussieht, wie gut man noch welche Frequenzen hört). Und eben das individuelle Stück Holz (s. o.).
Ich habe z. B. auch Snares, die „eigentlich“ (nach den ZahlenDatenFakten) ziemlich brutal klingen sollten, aber ganz im Gegenteil wunderbar sensible und gar nicht aggressive Trommeln sind. Umgekehrte Fälle hatte ich auch schon. Von daher wie gesagt: kaum sinnvoll zu beantworten.
Zur Optik / Ästhetik: mit einer 18“ BD und einem 16“ ST (und 5 Toms) hast du Argumente sowohl für als auch gegen alles. Das ist eben eine ungewöhnliche Konfiguration, in die sowohl und weder und als auch und noch 13“ bzw. 14“ so richtig stimmig reinpassen - was aber eben am Rest des Sets liegt.
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