1. Challenge 2026 - Jazz (Ergebnisse)

  • Ja, einfach ungezwungen mit angeben, wer möchte

    Cool


    Mir geht's überhaupt nicht um fair/unfair. Jeder hat die gleiche Vorgabe. Ob man bei Zeitmangel dann trotzdem mitmacht oder nicht ist ja auch jedem selbst überlassen.

    Ich sehe da auch absolut keinen nennenswerten Vorteil bei dir, wenn du als Organisator logischerweise den Track schon vorher kennst.

    Meine Zeit-Challenge ist ja mein eigenes Ding


    Bei der jetzigen Challenge hab' ich geschlagene 2,5 h investiert. (Da war auch keine Zeit, die anderen Becken zu holen und zu montieren)

    Vom Download des Backing Tracks bis zu Wetransfer- Exchange, also Vorbereitung, Spielen/Üben/Kennenlernen, Aufnehmen, Editieren & Abmischen


    Ich hätte nur gerne ein Gefühl dafür, ob die anderen Beiträge auch so "ultra-effizient" erzeugt wurden, oder ob ich der einzige Verrückte bin 🤣

  • Ich selber habe bei dieser Challenge sehr viel gelernt - u.a. dass Swing und Jazz mir Spaß macht zu spielen, dass ein Jazz-Set einen zu ganz anderem Spiel inspiriert,

    Genau so geht es mir auch. Und ich habe nicht mal mitgespielt, aber alleine beim Anhören der Beiträge. Wir haben seit ca. 3 Jahren unseren Dirigenten im Akkordeonorchester, der aus dem Jazz kommt und dem mein Schlagzeug immer zu laut ist (wir diskutierten das schon an anderer Stelle). Er hat mir aber gezeigt bzw. mich gezwungen, es ruhiger/leiser anzugehen und das klappt immer mehr insofern, dass ich ihm Sachen anbiete und er die gut findet - obwohl ich mir dafür so gut wie keinen Jazz anbiete und er mir meist auch nicht konkret sagen kann, was er meint, wenn er sagt ich soll mehr "Jazz" spielen. Dieses Jahr spielen wir ein Potpourri aus der Westside Story von Leonard Bernstein und seit ich erst durch ihn drauf gekommen bin, dass das Ding aus dem Jazz kommt, macht das richtig großen Spaß. Für mich war das immer ein langweiliges "Klassikstück" mit Trömmelchen hier, Beckenping da. Jetzt spiel ich da jede Menge cooles selbsterdachtes Zeugs, auch mal Beats, und die Noten geben mir nur noch die Cues und Akzente vor. ... und das führt mich dann zur Begeisterung über trommelmatze's Beitrag "B", weil der so spontan und unkonstruiert wirkt.

    Ich hab für mich die Challenge aber nochmal um einen ziemlich heftigen Härtegrad verschärft:

    Ich hab bewusst "so wenig Zeit wie möglich" und nur "so viel Zeit wie nötig" investiert.

    Der Grund ist, dass ich ein kleines Kind zu Hause hab', und Vollzeit berufstätig bin, inkl. Pendeln.

    Also bleibt mit schon seit ca. 1,5 Jahren wirklich nur ein absolutes Minimum an Zeit, mich mit meinem Schlagzeug und meinen Hobbytätigkeiten in der Musik zu beschäftigen.

    Ich jammere da aber nicht herum, sondern nehme das als Herausforderung an.

    Bei der jetzigen Challenge hab' ich geschlagene 2,5 h investiert. (Da war auch keine Zeit, die anderen Becken zu holen und zu montieren)

    Vom Download des Backing Tracks bis zu Wetransfer- Exchange, also Vorbereitung, Spielen/Üben/Kennenlernen, Aufnehmen, Editieren & Abmischen

    Genau so ist es bei mir seit geraumer Zeit auch. Ich nehme mir immer wieder vor, bei einer Challenge mitzumachen, aber oft haut es einfach nicht hin. Wenn ich abseits der fest eingetakteten Bandproben wirklich mal ne Stunde Zeit habe, allein mit mir am Schlagzeug zu sein, dann überlege ich halt schon, ob ich jetzt ne knappe halbe Stunde zum Downloaden, DAW einrichten, einpegeln, ggf. noch Stimmen investiere oder halt lieber in der Zeit was übe. Aber so ist es halt und es kommen auch andere Zeiten!

    Ich hätte einen Vorschlag für zukünftige Challenges:

    Was hält ihr davon, wenn jeder Teilnehmer bei der Übermittlung seines Beitrags einfach eine Zahl mit dazu schreibt, wie viele Stunden er/sie vom ersten Anhören des Playbacks bis zum Abschicken des Beitrags mit der Challenge beschäftigt waren?

    Das wäre für mich ganz interessant, das dann in der Auswertung sehen/vergleichen zu können.


    Natürlich soll das nicht ins Voting einfließen, aber es wäre super, wenn das im Excel Sheet auftauchen würde.


    Muss überhaupt nicht verpflichtend sein

    Das fände ich auch super. Ohne Zwang und ohne Einfluss auf die Bewertung. Das kann aber bei der eigenen Einschätzung helfen.


    .....hahahaha......ja ja das Metal Ride

    was du höst ist ein Zildjian A Earth Ride 20", BJ Anfang 90er

    ANGEBLICH soll das auch im Jazz benutzt worden sein 🤦‍♂️🤦‍♂️🤦‍♂️🤦‍♂️

    kann ich mir zwar unmöglich vorstellen, dass das jemals ein Jazzer benutzt haben soll, aber was soll's.....

    Ach, es gibt da so ein Paiste Video, wo einer (weiß nicht mehr wer) die Rude Soundedge Hats für Jazz anpreist. 8o

    Four on the floor sind zwei zu viel.

    SONOR Vintage Series: 20", 22" BD; 14" Snare-Drum; 10", 12", 13" TT; 14", 16" FT

    PAISTE 2002, 2002 Big Beat, 602 Modern Essentials, PstX

    Gigs: 23.01.26 Markthalle Freiburg, 21.03.26 Heimathafen Lörrach, 09.05.26 KiK Offenburg, 19.06.26 Haferkasten Kenzingen, 19.09.26 Mehlsack Emmendingen, 03.10.26 Private VIP Gig, 31.10.26 Durbacher Hof Offenburg, 21.11.26 Bierakademie VS, 28.11.26 Heimathafen Lörrach mit >> Blackwood Mary

    >> Mein Vorstellungsthread

  • haidem

    Kannst du mir bitte den von dir gegebenen 1 Punkt erklären?

    ...gerne:

    Ich hab allen Beiträgen ne 1 gegeben, die trotz des mathematisch präzisen Timings des Backing Tracks "mehr oder weniger" untimig in meinen Ohren angekommen sind.

    Für mich gilt/galt, dass ich bei einem Backing Track ohne Freiraum dann auch eine notwendige Voraussetzung ist, dass das Timing auch annähernd auf dem Raster ist.

    Dein Beitrag ist da sicher schon an der Grenze, das stimmt schon. Aber es geht sich für mich eben in einigen Passagen nicht ganz aus, und das Ending passt dann leider auch nicht. Das ist recht deutlich daneben. ....und dann hab ich "gleiche Härte für alle" angewandt.

    Nachdem ich zum ersten Mal an einer DF Challenge mitgemacht habe war mir auch das durchschnittliche Voting-Verhalten nicht bekannt. Ich bin "leider" dazu geneigt, die mir zur Verfügung stehende Punkte-Range schon auch voll zu nutzen. Niemand hat etwas davon, wenn man nur 6 7 oder 8 Punkte für alle vergibt. Dann entstehen keine nennenswerten Punkteunterschiede und die ganze Challenge verliert an Qualität.

    Ich habe dafür auch eine ausreichend dicke Haut, wenn jemand meinen Beitrag schlecht bewertet. Ich nehme es nicht persönlich.


    Ich hoffe du kannst damit umgehen, No hard feelings!

  • Ich weiß jetzt nicht, was bei mir nicht auf dem Raster war. Meine linke Hand hat weitgehend alle Betonungen vom Piano mitgespielt. Und wenn ich Jazz in diesem Tempo spiele, dann spiele ich nach vorne und treibe die Band bei dieser Nummer an. Laid back war ich meiner Meinung nicht. Und wenn man auf dem Punkt spielt, dann kann man häufig nicht mehr von Jazz reden.


    Insgesamt waren hier eher Solisten unterwegs, als Schlagzeuger, die sich in einer Rhythmusgruppe (Piano, Bass) integriert haben.


    Die eine oder andere Schwäche habe ich bei mir rausgehört. Das Timing hat aber gestimmt. Und die Nummer gehört eher nach vorne gespielt.

    Ich würde mir 8-9 Punkte geben.


    Hier mein Leadsheet (Tonhöhe ist uninteressant):


  • Ergibt es eigentlich Sinn, wenn die Teilnehmer auch abstimmen?

    Wie wollen wir sonst auf eine nennenswerte Anzahl Votings kommen?

    Ich bin froh, dass überhaupt unbeteiligte Leute voten.

    Eigentlich braucht man mindestens 30 Stimmen für aussagekräftige Ergebnisse.

    Ohne die Teilnehmer hätten dieses Mal nur 7 Leute abgestimmt.


    Dass Teilnehmer abstimmen hat auch Vorteile:

    Die kennen nicht nur den Track schon gut, sondern bewerten tendenziell so gewissenhaft, wie sie auch selbst bewertet werden möchten. Außerdem zählt die Eigenbewertung sowieso nicht mehr.

  • Ich traue meinen Augen kaum. Ich bin auf dem zweiten Platz gelandet. Punktemäßig auf Augenhöhe mit Leuten, bei denen ich gerne ein paar Unterrichtsstunden nehmen würde.

    Mir fiel die Bewertung diesmal schwer, da bei vielen Beiträgen Elemente drin waren, die ich richtig gut fand und gleichzeitig Sachen, die mich beim Hören störten. Zum Beispiel fand ich das Intro bei m_tree mit den schön gesetzen Ghost-Notes richtig stark, aber die Kick auf der 1 in jedem zweiten Takt nicht so. Das hängt viel mit Geschmack und Hörgewohnheiten zusammen. Mit Abstand am Besten fand ich den Beitrag von Mattmatt. Beim Intro fiel mir da die Kinnlade runter. Würde ich auch gerne können. Allerdings hätte ich mir beim Refrain mehr Zug zum Tor gewünscht. Der bremst im Vergleich zum Solo ein wenig. Sonst hätte ich noch mehr Punkte rausgerückt. Die 9 und 10 hab ich nicht gegeben, weil ich dachte, dass da bestimmt noch jemand kommt, der/die das richtig traditionell gekonnt raushaut. Das hätte meinen Geschmack voll getroffen. Kam aber nicht.

    JohnDrum: Weil du darum gebeten hast. Das Besenintro ist mir aufgefallen, fand ich super. Auch der Teil danach ist cool gespielt. Im Solo ist mir die HiHat-Figur zu unruhig gewesen. Dann fand ich viele Compings spitze. Die durchgehende Snare auf 2 und 4 dann wieder zu viel für meinen Geschmack. Timing hat für mich gepasst.

    haidem: Ich würde sagen, dass ich alles in allem 4 bis 6 Stunden investiert habe. Ein bis zwei für die Technik und bis das Set klingt. Das hat lang gedauert, da ich ein paar Probleme mit der Technik hatte. Ca. eine Stunde bis zwei Stunden spielen und mit dem Song vertraut machen. 1,5 bis 2 Stunden bis der richtige Take da war. Da ich nur mit 2 Overheads aufgenommen habe, war der Rest dann schnell gemacht (15 Minuten).

  • Meine bescheidene Meinung um Votum:


    B ) Ziemlich cooler Beitrag, wenn auch etwas wild. Halftime mMn unpassend. Nimmt den Flow etwas raus. Solo zugetrommelt. Aber alles Megatight! Respekt!


    F) Tight, Comping etwas eintönig. Piano im Solo cool unterstützt. Dynamik könnte besser sein. Schluss war nix.


    H) sehr zurückhaltend. Kaum Comping. Mehr Mut!


    J ) (Mein eigener Beitrag) Tightness geht anders, Schluß verkackt.

    (Ich hatte nur 2h für alles, wollte aber was abgeben. Ich war froh, den Take noch eingetrommelt zu haben, bevor die Konzentration aufgibt. Und der obergeile Soundmann werd ich in diesem Leben wohl nicht mehr...)


    L) Coole Toms am Anfang, dann wurde es leider etwas eintönig. Comping ausbaufähig.


    O) Timingmäßig i.O., Comping nahezu nicht vorhanden, Klangfarben des Sets nicht genutzt. Klang einfach etwas langweilig. Schluß war dagegen sehr cool.


    P) Wild, aber tight! Mutig, aber mMn dann doch etwas drüber, gerade in den Solo-Passagen. Piano-Solo zugetrommelt. Wie heißt es so schön: Ganz nett, aber nicht an dieser Stelle. ;) Comping auch ausbaufähig

    S) Ein Rocker spielt Jazz. Tight bis zum Abwinken, aber kein Swing spürbar. Zuwenig bis gar kein Comping


    U) Besen!!! Sehr cool. Wir waren ja auch nur zu zweit. Dynamikunterschiede nicht gut unterstützt. Hihat unsauber, was alles etwas ungenau wirken ließ. Schluss verkaggt.


    V) Tom-Groove sehr cool. Hab ich auch dran gedacht, mich dann aber doch für Besen entschieden. Der Rest war mir etwas zu geradeaus. Kein Comping.


    W) Untighte 16tel Hihat. Ohne Swing-Feel. Alles etwas zu gerade.


    X) Sehr holperig. Ich hab da zeitweise den Faden komplett verloren.


    Y) Für mich ein wenig eintönig. Swingt nicht wirklich und Comping ausbaufähig.


    Alles in allem hat es Spaß gemacht. Leider wieder ne Phase mit wenig Zeit erwischt.

    Danke an m_tree und Niop für die Orga.

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