Aussagen über den Einfluss des Holzes kannst Du nur
treffen, wenn sonst alles gleich ist. Ich weiß, das ist
nicht neu, aber das ist doch Dir und Deinen Trommelfreunden
doch auch klar.
fwdrums
Aussagen über den Einfluss des Holzes kannst Du nur
treffen, wenn sonst alles gleich ist. Ich weiß, das ist
nicht neu, aber das ist doch Dir und Deinen Trommelfreunden
doch auch klar.
fwdrums
Ja, deshalb alle mit der gleichen Fellkombination und der gleichen Stimmung auf Schlag- und Resonanzfell.
Es gibt ja schon zig Videos zu dem Thema, wenn auch nicht auf Sonor-Trommeln:
Birch vs Maple vs Mahogany vs Poplar vs Walnut in a 12x8 tom drum. - Wood configuration comparison.
"It was all recorded through a Focusrite Clarett. 2 KSM137 as overheads. 1 SM57 on the tom.
No Eq or Compression whatsoever.
Batter head tuning was exactly 147 hz on all tests.
Bottom head was 193 hz on all the tests.
The heads used where the very same, not just the same model. All hardware is from Drum Factory Direct.
Ich kann da 3OakDrums zustimmen! Ich höre keinen für mich bedeutenden Unterschied.
ergänzend zu #59
Wenn du möglichst nah an dem Klang sein willst, den du vor Ort hörst, dann brauchst du ein möglichst Hochauflösendes Mikrofon mit einem möglichst linearem Frequensverlauf, das dann sehr wenig färbt.
da wär ich mir gar nicht mal nicht sicher ,(m)eine Überlegung dahingehend.
Zitat: ..du..., also ich oder Andere, haben mit Sicherheit auch keinen linearen Frequenzverlauf .
Die technischen Daten oder Angaben auf Frequenzverläufe, könnte man dann in gewissen Zusammenhängen und Betrachtungen /Beurteilungen fast schon
mit Esotherischem Vergleichen.
imho bin ich der Meinung das da das Thema betreffend, diesen Frequenzangaben, oftmals zu viel Bedeutung beigemessen wird.
ZitatKein Youtube-Video der Welt (auch die aus Portsmouth nicht!) kann die Unterschiede von verschiedenen Trommelbauweisen auch nur annähernd adäquat wiedergeben. Man muss dahinter sitzen und es selber spielen und fühlen - und zwar idealerweise jeweils über einen längeren Zeitraum in einer vertrauten Umgebung.
(aus einem anderen Fred zitiert)
Diesen oder ähnliche Sätze predige ich seit Jahren. Aber es will einfach keiner kapieren.
Die Leute wollen einfach Youtube hören und Friseurgespräche führen. Wahrscheinlich wird das auch so bleiben.
Es scheint aber nach wie vor ein großer Bedarf daran zu bestehen, im Trüben zu fischen, zu spekulieren, an Esoterik zu glauben und sich z.B. hier im DF sinnlos wegen sowas zu streiten (ich erinnere mich da nur an letztes Jahr). Das belegt jedenfalls dieser Beitrag in einem kürzlich von mir erstellten Thread. Es scheint kein ernsthaftes Interesse daran zu bestehen, dass bei dem Thema mal etwas Licht ins Dunkel gebracht wird. Sonst bekämen solche Einwände nicht so einen Zuspruch:
Und mir persönlich ist das auch wirklich schleierhaft. Mir fällt dazu nur wieder mal ein Wort ein "Menschen
" ...
Ja, das Thema ist hoch-komplex bis zuweilen gehörtechnisch, konzentrationstechnisch überfordernd. Für viele auch gar nicht wichtig oder relevant.
Am "leichtesten" (immer noch irre schwer alles zu Berücksichtigungen) machte es Mapex mit dem Saturn 3.
Erhältlich in Walnut/Maple hochglanzlackiert (massig zu finden), Walnut-Maple (recht selten: Matt gewachst), als Sonder-Editionen (nicht selten aber auch nicht sooo oft zu finden) mit minimalst dickeren Kessel (durch zuweilen optisch edles Außenfurnier wenn ich nicht irre) Walnut-Birch. Alle hatten identische Hardware.
Hatte man alles parallel vor Ort, und platzierte DInge direkt nebeneinander (an nahezu identischer Stelle im Raum) waren Hörvergleiche zumindest passabel möglich, eben weil man auf identische Kesselmaße, identische Hardware und identische Felle in weitestgehend identischer Raumposition zurückgreifen konnte. In den Tiefen des DF gibt es noch Anmerkungen dazu.
Das brutale (muß man nicht glauben, gilt aber generell für fast alles was man aufnimmt, was raumsound-abhängig ist): bei close-miking waren diverse Klangnuancen zuweilen etwas weniger hörbar als real mit den Ohren. Das ist der perfideste und haarigste Aspekt des Ganzen! Mikrofone dienen natürlich der Vergleichbarkeit. Aber die Frage welches Mischverhältnis zwischen Close-Miking und Raumsound-Anteilen wählt man um die Realität (den eigentlich ja wieder subjektiven Höreindruck) am nähesten Abzubilden, ist für abwägende "dicht vor der Einweisung ins Hospital". Egal wie man es justiert oder austariert, man taumelt immer an der Abbildung des eigenen Ohres vorbei.
Alles anzeigenEs gibt ja schon zig Videos zu dem Thema, wenn auch nicht auf Sonor-Trommeln:
Birch vs Maple vs Mahogany vs Poplar vs Walnut in a 12x8 tom drum. - Wood configuration comparison.
"It was all recorded through a Focusrite Clarett. 2 KSM137 as overheads. 1 SM57 on the tom.
No Eq or Compression whatsoever.
Batter head tuning was exactly 147 hz on all tests.
Bottom head was 193 hz on all the tests.
The heads used where the very same, not just the same model. All hardware is from Drum Factory Direct.
Ich kann da 3OakDrums zustimmen! Ich höre keinen für mich bedeutenden Unterschied.
...and don't get me wrong: Iss ja völlig ok, ein schönes Instrument zu kaufen und die Haptik zu genießen und sich dran zu freuen, aber der Voodoo, der da mit einhergeht, um der Welt zu erklären (mithin also krampfhaft eine rationale Kaufbestätigung rauszuholen), warum ne 50 Jahre alte Vintage Kiste, oder die handgedrechselte Snare aus Kryptonit der Burner sein soll...Leude, sind wir alle echt so naiv ?!
Meine Diagnose ist da eher, dass es viel einfacher und kurzfristig belohnender ist, sich mit Lametta am Weihnachtsbaum zu beschäftigen, als über den Sinn von Weihnachten nachzudenken...aber ich schweife wie gewohnt ab ![]()
Am "leichtesten" (immer noch irre schwer alles zu Berücksichtigungen) machte es Mapex mit dem Saturn 3.
Sehr subjektive und pauschale Aussage.
....Aber die Frage welches Mischverhältnis zwischen Close-Miking und Raumsound-Anteilen....
Nur mal wirklich als ein Beispiel von, aber Vielen.
Close - Miking - wieder (mal) so ein Begriff, ich Frag mich ernsthaft, wieviele hier aus dem Forum den Begriff einigermassen,
ernsthaft aus rein Technischer Sicht, und deren Bedeutung aufs Ganze einzuordnen wissen.
Mischungsverhältniss ..... ein gutes Stichwort, vor allem dann für die Wirkliche Realität, und keine rausgepickten Teilbetrachtungen,
die sich nur Annäherungsweise der Fragestellung eine Antwort liefern.
Und weil das Stichwort Voodo gefallen ist. Ich glaub das wird im Vorkommen was Musikwahrnehmung betrifft unterschätzt.
Technisch wirds zuweilen sogar genutzt.
Imho zuweilen so wie es wirkt könnte man es als eine Art Voodo bezeichnen.
Subjektiv habe ich das gleiche im Raum Fehler wie meine Bekannten auf der iPhone Aufnahme, dass Ahorn mit Rims hatte einen schönen Sustain, dass Buche klang am klinischsten.
Ich hoffe, in ein paar Tagen kommt das H5, dann wiederhole ich die Aufnahme.
Subjektiv habe ich das gleiche im Raum Fehler wie meine Bekannten auf der iPhone Aufnahme, dass Ahorn mit Rims hatte einen schönen Sustain, dass Buche klang am klinischsten.
Ich hoffe, in ein paar Tagen kommt das H5, dann wiederhole ich die Aufnahme.
Ich kann jetzt nicht mehr still mitlesen, zumal Du es immer wieder betonst:
Zwei Toms sind nicht auf Rims, eines schon. Dann kannst Du nicht alle drei miteinander vergleichen.
Der Verdacht drängt sich (mir) auf: Das "schöne Sustain" kommt nicht vom Ahorn sondern von den Rims.
Vielleicht nochmal an den Versuchsaufbau gehen?
Lies mal Beitrag #60. Da das Tom mit den Rims ungebohrt ist, kann ich keinen anderen Vergleich anstellen.
Lies mal Beitrag #60. Da das Tom mit den Rims ungebohrt ist, kann ich keinen anderen Vergleich anstellen.
Ja, das ist dann höhere Gewalt, gleichwohl taugt der Vergleich somit eben höchst eingeschränkt.
Die (Werbe-) Idee hinter Rims und vergleichbarem soll ja ein verbessertes Sustain sein (meines Wissens), und wenn dann ausgerechnet das Ahorn-Tom mit einem auffälligen Sustain daherkommt hat es vermutlich mit dem Ahorn nur eingeschränkt zu tun.
Nichts anderes habe ich behauptet. Das Set würde dann aber für mich Sinn ergeben, denn ein ähnlich konfiguriertes sq2 wäre vermutlich 3t€ teurer.
Im Bandkontext im Proberaum ist das zusätzliche Sustain natürlich wumpe und ich kann es bewusst weiter spielen.
Guten Morgen,
das Thema ist tatsächlich eher nichts für das schnelle Internet.
Ein Apfel und eine Birne ist Obst und manch einer meint, es schmecke jeweils süß und sei geeignet, sich zu ernähren.
Dabei wird dann schon wieder vergessen, dass es ja verschiedene Sorten geben soll. Die eine sei besser fürs Backen, die andere fürs Kochen, die wieder andere, um sie einfach mal so zu essen.
Holz ist ja ein Naturprodukt.
Trommeln werden meist aus Sperrholz gebaut.
Der Einkauf des Händlers bestimmt, wo das Zeug her kommt.
Der Baum in meinem Garten ist anders gewachsen als der vom Kollegen im Nachbarland.
Diese Unterschiede alleine werden bei hochwertigen Produkten wieder nivelliert, indem man nur Teile des Baumes verwendet und diese lagert und letztendlich auch noch weiter selektiert und letztendlich kreuzweise zusammenschweißt.
Dennoch wissen wir alle, dass Sonor seinerzeit mal 10"-Trommeln in verschiedenen Varianten der SQ2-Serie gebaut und dem Handel zur Verfügung gestellt hat.
Das hat eigentlich keine Sau interessiert, denn die Trommeln klangen ähnlich und sahen eigentlich nur unterschiedlich aus.
Hier haben wir völlig verschiedene Kesselkonstruktionen.
Selbst mit den hier propagierten Semiprofi-Technik-Mitteln würde man bei gleicher Befellung und Stimmung nicht den Unterschied der Hölzer, sondern den der Konstruktionen hören. Bei einem einfachen Geklopfe würden dabei aber nicht alle Aspekte beleuchtet. Manche Trommeln zeichnen sich durch hohen Stimmumfang aus, andere durch gute Projektion, wieder andere durch zarte Ansprache oder besondere Lautstärke. Für den Normaltrommler ist das alles egal, weil der Normaltrommler in normaler Stimmung (mitteltief bis mittelhoch) unterwegs ist und normale Popmusik in mittlerer Lautstärke zelebriert.
Wenn ich nicht irre, hat hier die SE-Trommel 6 mm, die Heavy 10,5 und die Lite 7. Wenn dann die SE noch anders aufgehängt ist, dann brauchen wir über Holz nicht zu diskutieren und auch nicht über die Aufnahmetechnik.
Und dennoch hört man auch hier Unterschiede: 1 und 3 sind offener im Klang, 2 ist trocken-fokussierter, 3 ist am Lebendigsten.
Ich behaupte ganz fest:
a) man hört das, wenn man will (und eine anständige Abhöre hat - ansonsten hört man sowieso nicht gescheit - und
b) es liegt nicht am Holz
Alles andere ist Geld- und Zeitverschwendung.
Grüße
Jürgen
Danke, Jürgen. Die Signature SE (3) hat die gleiche Kesseldicke wie die Signature Heavy (2). Ansonsten stimme ich Dir zu, wie schon unter #60 geschrieben, vermutlich kommt der stärkste Effekt von den Rims. Dass Ahorn etwas wärmer klingt als Buche, ist für mich ein interessanter Nebeneffekt.
… Du könntest (nacheinander) alle drei Toms mit Rims am gleichen Ständer am gleichen Ort aufhängen…
(Und dann sogar noch die selben (sic!) Felle nehmen und dann sauber stimmen …
ZitatDennoch wissen wir alle, dass Sonor seinerzeit mal 10"-Trommeln in verschiedenen Varianten der SQ2-Serie gebaut und dem Handel zur Verfügung gestellt hat. Das hat eigentlich keine Sau interessiert, denn die Trommeln klangen ähnlich und sahen eigentlich nur unterschiedlich aus.
Und wollte man so etwas auf ambitioniertem (Forum-) Level mit kompletten SQ-2 Drumkits durchführen, wäre das sehr aufwendig bis sehr teuer (wer kauft schon 3-4 identische SQ2 Sets?). Es sei denn jemand bittet Sonor um Leihgaben-Unterstützung oder macht im Rahmen einer Masterarbeit oder Dr. Arbeit eine umfassende Sache daraus, von der sich im bestcase beide Seiten etwas versprechen. Wobei, was sollte sich ein Drumhersteller davon versprechen? ![]()
Käme heraus das alles gleich klingt, hust... hahaha
Käme heraus, das... ![]()
Auch abseits von Geld (oder Leihgaben), Logistik etc. auch methodisch muß so viel bedacht werden. Martin 0815 hat ja sehr gut aufgezeigf, wie schnell sich ein methodischer Bias einschleichen kann.
Anyway, manche von uns fänden es toll wenn solch ein Mammut-Projekt jemand leisten könnte/will! Die Hardcore-Fans freilich würden die Ergebnisse hören wollen oder lesen, keine Frage.
Aber ich denke es bleibt für die Masse ein Spartenthema, das vielen Drummern gar nicht so wichtig ist. Andere trommeln lieber oder gehen mit der Freundin aus. Die Erde dreht sich weiter, auch ohne solch eine Studie ![]()
@MTree
Dir traue ich solch ein Projekt zu! Ob ich Dir aber solch einen Aufwand wünschen soll?
s schon. Dann kannst Du nicht alle drei miteinander vergleichen.
Der Verdacht drängt sich (mir) auf: Das "schöne Sustain" kommt nicht vom Ahorn sondern von den Rims.
....vielleicht auch von der Resonanz
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!