Was-ist-Jazz-Diskussion (aus der Challenge)

  • Aus meiner Praxis. Ich hab eigentlich immer nur Rock in vielen Facetten gespielt. Und einfach weil ich mich für Jazz interessiert hab, hab ich vor ein paar Jahren ein paar wenige Stunden bei Max Jentzen genommen. Da hab ich einiges für die Challenge wieder rausgekramt. Er hat das nicht so gesagt, wie ich es jetzt schreibe, aber so hab ichs abgespeichert.

    Survival Guide für Jazz-Sessions:

    - Spiel leise

    - Spiel noch leiser

    - Das Swing-Pattern muss sitzen, kann man nicht oft genug spielen

    - Comping mit der Snare: leise und lieber Sparsam. Auf keinen Fall zu viele Buzzes (lieber gar keine)

    - Comping mit der Snare: muss genau wie das Swing-Pattern swingen

    - Bassdrum besser gar nicht, als an den falschen Stellen (die 1 ist meist die falsche Stelle)

  • Jetzt wär’s aber echt interessant, außer Konkurrenz, so als Beispiel, wenn sich im Nachhinein Leute wie ihr - Moe Jorello und trommla oder auch Hebbe und andere, die wirklich regelmäßig Jazz spielen - dransetzen und uns zeigen könnten, wie ihr das Ding gespielt hättet 🤓

    Lieber brennende Herzen, als erloschene Träume! <3 xxxx Love life, and live! - It's worth it.


    “You are never too old to set another goal, or to dream a new dream.” ― C.S. Lewis


    Don‘t waste your time or time will waste you. (Muse - Knights of Cydonia)

  • Hab schon drüber nachgedacht, muss aber gestehen, da ich momentan krank bin komme ich vorerst nicht dazu. Vielleicht kann ich das ja mal nachreichen, wenn ich nicht mehr tausend Wehwehchen habe. Ich behalte es jedenfalls im Hinterkopf.

    "You don't have to show off" - Peter Erskine

  • Das mit nur Besen bei dieser Nummer hab ich mir am Anfang auch überlegt. Fand dann aber den Break wie gemacht für den Wechsel.

    Ich habe ein paar Mal probiert zurück zu wechseln, hat aber irgendwie nie harmonisch gefunzt (auch mangels Übung). Vielleicht sollte ich nochmal nen Take nur Besen testen...

  • Den Wechsel Besen-Sticks-Besen kann man machen, völlig legitim. Wenn man den "Rutsch zurück" zum Besen aber nur schwer hinbekommt, dann würde ich sagen: Bleib bei Sticks oder aber Besen. Weder mit dem einen noch dem anderen macht man erstmal grundlegend etwas falsch. Der Wechsel zwischen Besen und Sticks sollte natürlich geübt werden - auch ich überlege immer dreimal, ob das Stück einen sauberen Wechsel für mich innerhalb meiner Fähigkeiten ermöglicht oder nicht. Wenn nein, dann entscheide ich mich für eins davon, meist die unaufringlichere Variante, Besen. Lieber dezent als zu dominant.


    Übrigens: Auch die Kombination aus 1 (cross)Stick und 1 Besen ist eine mögliche Option, wenn man in RIchtung Bossa bei einem Jazzstück gehen will. Und auch nur mit Mallets (und abgelegten Strainer) könnte man sicher etwas hübsches kreieren - in dem Fall würde man die Melodie eher auf Toms, Snare und Becken sanft "malen". Das wäre dann eine ganz perkussive untermalung.

    "You don't have to show off" - Peter Erskine

  • Hab schon drüber nachgedacht, muss aber gestehen, da ich momentan krank bin komme ich vorerst nicht dazu. Vielleicht kann ich das ja mal nachreichen, wenn ich nicht mehr tausend Wehwehchen habe. Ich behalte es jedenfalls im Hinterkopf.

    Vielleicht dann einfach bei der Herbst-Challenge? Oktober oder November. Da will ich noch mal 'ne Jazz-Challenge veranstalten, weil daran viele Leute Interesse geäußert haben.


    Das Playalong von der letzten Challenge scheint sowieso eher untypisch bzw. komisch zu sein. Da finden wir dann sicher was besseres. Einzige Voraussetzung ist nur, dass alles wasserdicht mit den Rechten am Playalong geklärt sein muss. Im Zweifelsfall müssen wir den Urheber fragen. Das können wir dann vorher alles in Ruhe im Orga-Thread zu den Challenges besprechen.


    Und obwohl ich kaum Berührungspunkte mit dem Genre und der Spielart habe, interessiert mich das auch.

  • Schau mer mal. :) Ich werde die Tage das Playalong nehmen und wenn ich Zeit habe undauch wieder fit bin mein krudes Gedaddel mit dem EAD10 quick&dirty aufnehmen und dann ebenso quick & dirty zusammenbasteln. Für Beispielaufnahmen reicht das ja allemal und es geht ja nur drum, was man machen könnte, also Ideen aufzeigen.

    "You don't have to show off" - Peter Erskine

  • Den Wechsel Besen-Sticks-Besen kann man machen, völlig legitim. Wenn man den "Rutsch zurück" zum Besen aber nur schwer hinbekommt, dann würde ich sagen: Bleib bei Sticks oder aber Besen. Weder mit dem einen noch dem anderen macht man erstmal grundlegend etwas falsch. Der Wechsel zwischen Besen und Sticks sollte natürlich geübt werden - auch ich überlege immer dreimal, ob das Stück einen sauberen Wechsel für mich innerhalb meiner Fähigkeiten ermöglicht oder nicht. Wenn nein, dann entscheide ich mich für eins davon, meist die unaufringlichere Variante, Besen. Lieber dezent als zu dominant.


    Übrigens: Auch die Kombination aus 1 (cross)Stick und 1 Besen ist eine mögliche Option, wenn man in RIchtung Bossa bei einem Jazzstück gehen will. Und auch nur mit Mallets (und abgelegten Strainer) könnte man sicher etwas hübsches kreieren - in dem Fall würde man die Melodie eher auf Toms, Snare und Becken sanft "malen". Das wäre dann eine ganz perkussive untermalung.

    Für Bossa bin ich bei Dir. Bei Swing ist mir die Kombi Stick/Besen noch nicht untergekommen bzw. hab ich das mal probiert, dann aber DEN Song dafür noch nicht registriert. Für Bossa hab ich mit Rods ganz gute Erfahrungen gemacht. Ist zwar nicht "original", aber dafür sind wir ja Musiker, um auch mal was "anders" zu machen.

  • aber dennoch weit von Moe Jorello entfernt ist.

    Oh, danke für die Blumen! 8) ^^

    Hahaha - made my day :D ^^

    Ups :D :D :D

    Ich weiß ja, dass dein Nickname ein Verdreher ist, und wollte es richtig machen. Hatte extra nochmal nachgeguckt in deinem Post und es dann erst wieder falsch gemacht. ^^

    Aber nun haben wir den echten "Moe Jorello" ja noch nicht gehört...vielleicht bleibt es bei den Blumen. Also beeil dich, bevor sie verwelken. 8o


    Ich finde auch, der (ausgelagerte) Thread hat eine schöne Wendung genommen!

    Four on the floor sind zwei zu viel.

    SONOR Vintage Series: 20", 22" BD; 14" Snare-Drum; 10", 12", 13" TT; 14", 16" FT

    PAISTE 2002, 2002 Big Beat, 602 Modern Essentials, PstX

    Gigs: 23.01.26 Markthalle Freiburg, 21.03.26 Heimathafen Lörrach, 09.05.26 KiK Offenburg, 19.06.26 Haferkasten Kenzingen, 19.09.26 Mehlsack Emmendingen, 03.10.26 Private VIP Gig, 31.10.26 Durbacher Hof Offenburg, 21.11.26 Bierakademie VS, 28.11.26 Heimathafen Lörrach mit >> Blackwood Mary

    >> Mein Vorstellungsthread

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