Neuer Kesselsatz (22-10-12-14-16) mit speziellen Eigenschaften

  • Hallo

    Ich bin selbst überzeugter Rack-Nutzer.

    Ich hab das Pearl DR-80. Ist toll, aber zum Teil eingeschränkt nutzbar. z.B. die Höhe ist fix, da mußte ich etwas kreativ werden, um die oberen Toms anzuordnen. Meine Toms sind allerdings sehr tief, daher fällt es nicht so sehr ins Gewicht.

    Was ich damit eigentlich sagen möchte, dass dieses der Form einer Basdrum angepasst en gebogene Rack ist da ist viel anderes. Man ist limitiert. Daher würde ich den Vorschlag machen, sich viele Beispiele für Gibraltar Rack Aufbauten anzuschauen

    Gibraltar ist jedoch nicht ganz billig, auch ein Grund den Perfektionismus nicht ganz außer acht zulassen.

    Ich habe mir etliche Beispiele auf YouTube angeschaut, aber der Anschaffungspreis war mir da zu hoch. Ich hab mein Pearl etwas umgestaltet und bin zufrieden.

    Meine Bassdrum steht schräg unter dem Rack und kann sie frei bewegen.

    Bei diesem gebogenen Rack von Gibraltar müsste man alles immer anpassen.

    Daher ist es aus meiner anfänglichen Planung und angedachten Konfiguration sofort ausgeschieden.

    Ich glaube Brents Hacks hieß dies YouTube Serie. Der ist natürlich etwas verrückt unterwegs, aber er hat gute Ansätze und Ideen.

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    Brents Hacks

    Brent´s Hang

  • Guten Abend,


    mit Gerüsttechnik kann man auch komplexe Aufbauten verwirklichen.

    Ob das immer sinnvoll ist, sei dahingestellt.

    Insbesondere bei hochwertigen Aufnahmen meine ich, dass es passieren könnte, dass durch die Rohrleitungen Rohrpost entstehen kann:

    Schwingungen können wummern. Insbesondere könnte man das dann merken, wenn man gar noch die Mikrofone ans Gerüst schraubt.

    Wenn ich Gerüst nutze, dann das Pearl Icon-Rack, das einerseits viele Möglichkeiten bietet, andererseits zur übersichtlichen Ordnung neigt.


    Grüße

    Jürgen

  • Der Hergang meines speziellen Aufbaus ist übrigens, dass ich immer nur mit einem Rack-Tom gespielt habe (abgesehen von meiner ersten Spielphase als Kind). Bin es also gewöhnt, dass das Ride in der Nähe / mittiger und nicht zu hoch (ungefähr auf Höhe der Hi-Hat) hängt und bevorzuge auch einen relativ schmalen Aufbau. Zwei (von zwei) Hängetoms auf der Bassdrum fand ich schon immer schrecklich. Das hat sich nach meinem Verständnis nur so entwickelt, weil sich die Bassdrum als Halterung anbietet.

    Und mit beiden Hängetoms auf einem Doppeltomständer zwischen Hi-Hat und Bassdrum wird mir der Aufbau hinsichtlich Hi-Hat und BD zu breit. Das Ride höher zu hängen finde ich auch doof.


    Momentan komme ich so gut zurecht und will das deswegen so beibehalten. Seit ich wieder zwei Hängetoms nutze habe ich die immer so aufgebaut wie beschrieben. Und das 12er ist dadurch eher nur zufällig genau mittig über der Bassdrum.



    Lexikon75

    Das U-förmige Gibraltar-Rack ist eigentlich vergleichsweise günstig. Für das Tama-Rack z.B. muss man noch 200€ drauflegen.

    Ich habe auch keinen Bedarf, die Bassdrum im Nachhinein zu verschieben. Die wird einmal an die richtige Position gestellt und der Rest drum rum gebaut. Ich fang beim Aufbau immer mit der Bassdrum an.


    Ein Kollege aus Erfurt (spielt bei Keimzeit) nutzt das Gibraltar Rack, das ein Snare-Stativ und einen Tom-Arm kombiniert.

  • Spannend wie unterschiedlich die Geschmäcker da immer sind. :D Du kommst ja wunderbar damit klar, aber wenn ich die Toms so verschoben sehe schreit mein innerer Monk einfach. Bei 10, 12 ist die Hihat ja minimal weiter links wenn die Toms symmetrisch vor der Snare sind. Aber gut ich würde bei einem Crash direkt vor meiner Nase auch Schreikrämpfe bekommen. ^^

    Zurück zum Thema, ich verwende ja beide, das Pearl Icon und ein Gibraltar Rack und bei beiden ist mir noch nie was verrutscht. Das Gibraltar war auch einige Jahre unterwegs und hat ein paar Kampfspuren ist aber noch immer tadellos in der Funktion. Das einzige was mich nervt, die Gummifüße bei den horizontalen Beinstangen verdrehen sich in der Hardwaretasche ganz gern, die halten bei mir nicht mehr fest. Könnte man alles lösen aber im Affekt beim schnellen Aufbauen ärgert man sich kurz. Bzgl Vibrationen hat Jürgen natürlich Recht, es spricht alles was dort montiert ist ein wenig mehr über. Beim Aufnehmen sollte man das aber mit Gates ganz gut in den Griff bekommen.
    Praktisch sind beide, optisch würde ich ja die Rundrohre bevorzugen weil dezenter. Das Pearl wohnt im Proberaum und ist ein absoluter Panzer.


    Viel Spaß auf alle Fälle mit dem neuen Zeug und bin ja schon gespannt wie dann alles aussieht.

  • Hallo,da hier über Vibrationen und auftretende Geräusche berichtet wird.Ich habe einfach Schaumgummistreifen geschnitten und in die Rohre eingebracht und keine Geräusche mehr wahrgenommen.Einfach mal ausprobieren,kann ja keinen Schaden anrichten.

  • Spannend wie unterschiedlich die Geschmäcker da immer sind. :D Du kommst ja wunderbar damit klar, aber wenn ich die Toms so verschoben sehe schreit mein innerer Monk einfach. Bei 10, 12 ist die Hihat ja minimal weiter links wenn die Toms symmetrisch vor der Snare sind. Aber gut ich würde bei einem Crash direkt vor meiner Nase auch Schreikrämpfe bekommen. ^^

    Ja, ist spannend wie unterschiedlich das ist. :D


    Aber hängt auch einfach davon ab wie man die Prioritäten setzt, denke ich. Mich interessiert z.B. nicht, wie der Aufbau aussieht. Mich interessiert nur, ob ich gut drauf spielen kann oder nicht. Und so wie abgebildet kann ich eben sehr gut spielen. Bei mir kommt ja noch meine Eigenart hinzu, dass ich die Sticks beim Spielen von Hi-Hat + Snare nicht tatsächlich kreuze. Und das erlaubt halt keine sehr breiten Aufbauten.

    Bzgl Vibrationen hat Jürgen natürlich Recht, es spricht alles was dort montiert ist ein wenig mehr über. Beim Aufnehmen sollte man das aber mit Gates ganz gut in den Griff bekommen.

    Wirklich? Das ist natürlich doof. Gates sind auch nicht die Lösung für alles. Ich benutze so wenig Gates wie möglich. Klingt einfach besser, außer man möchte das Gate den Sound gezielt mit formen lassen.

  • Mich interessiert z.B. nicht, wie der Aufbau aussieht.

    Jo ich mein das Auge spielt mit. :P ich fühl mich bei Symmetrie auch spielerisch irgendwie wohler, aber seis wie es sei.



    Wirklich? Das ist natürlich doof. Gates sind auch nicht die Lösung für alles. Ich benutze so wenig Gates wie möglich. Klingt einfach besser, außer man möchte das Gate den Sound gezielt mit formen lassen.

    Kommt drauf an wie empfindlich man ist. Im Studio hatte ich mit dem Pearl Rack vor 3 Jahren glaub ich kein Problem. Weiß aber auch nicht wie viel da bearbeitet wurde, Sound gefiel mir aber. Ansonsten ist der Tipp mit dem ausstopfen sicher ein Versuch wert. Wenns dir nicht gefällt kannst ja zurückschicken auch noch, aber versuch es mal.


    lg

  • Viel Spaß auf alle Fälle mit dem neuen Zeug und bin ja schon gespannt wie dann alles aussieht.

    Wird aber noch ein bisschen dauern, will ich erst im Sommer besorgen.


    Bin mir jetzt auch schon wieder unschlüssig bzgl. des Racks und der ungebohrten Bassdrum. :D

    Vielleicht doch lieber 'ne Bassdrum mit Halterung, mir das Rack ersparen und das 14er Standtom halt extra dazu bestellen. :/

    Na ja - wenigstens bin ich mir schon mal mit dem Starclassic Performer sicher. :D


    Racks scheinen hier und da auch wieder aus der Mode gekommen zu sein. Simon Phillips z.B. ist schon vor längerer Zeit von einem Rack zu Doppeltomhaltern auf seinen Bassdrums und ansonsten halt Dreibein-Stativen gewechselt.

  • Racks scheinen hier und da auch wieder aus der Mode gekommen zu sein. Simon Phillips z.B. ist schon vor längerer Zeit von einem Rack zu Doppeltomhaltern auf seinen Bassdrums und ansonsten halt Dreibein-Stativen gewechselt.

    Kommt immer auf den Anwendungsfall an würd ich sagen. Ich hab alles und bin happy die Wahl zu haben. :D

  • Ich hatte ja das Pearl DR1 Rack. War wirklich super! Aber jetzt wollte ich es nicht mehr, weil ich weniger Toms spiele.

    Viele spielen ja 1up 1down, und nicht mehr die Fusion Sets. Da sind Racks nicht mehr in Mode. Ein Tama Rack gammelt bei mir auch noch rum.

    Bei mir geht es in Richtung weniger Gewicht. Deswegen mittlerweile auch leichte, einstrebige Ständer.

    Den Doppeltomhalter habe ich mir deswegen auch auf die BD gebohrt.

  • Das Übersprechen zwischen Toms und Becken ist meiner Erfahrung nach beim Rack nicht schlimmer, als wenn man Tom und Becken am gleichen Stativ hat. Nur gegenüber Einzelstativen ist es schlimmer.


    Die Toms untereinander regen sich auch ohne jegliche Verbindung gegenseitig an, wenn sie eher resonant gestimmt sind. Da spielt es kaum eine Rolle, wie sie befestigt sind.

  • Viele spielen ja 1up 1down, und nicht mehr die Fusion Sets. Da sind Racks nicht mehr in Mode.

    Ist nicht "Fusion" nur ein Begriff für eine bestimmte 2up 1 down Kombi? Macht ein Tom mehr nen Unterschied pro oder contra Rack? Mir scheint auch der Rackgebrauch weniger geworden zu sein, vielleicht sind aber die Hobbytrommler mit der Zeit einfach schlauer geworden und haben erkannt, dass Gartenzäune um Schlagzeuge noch weniger Sinn machen als um's heimische Grundstück. 8o


    Edit: bei ner Festinstallation im Studio oder bei Setups mit 15 Becken am Geländer fände ich es überlegenswert, aber wer regelmäßig live spielt und wie ich (und vermutlich viele anderen) nicht ständig auf großen Festivalbühnen, sondern häufig in kleinen Musikkneipen anzutreffen ist, fährt mit Ständern vermutlich sogar besser. Der Fußabdruck eines Racks ist halt nicht so variabel wie Stative mit versenkbarem Galgen, die man in einem gewissen Radius flexibel aufstellen kann, um die richtige Beckenposition zu erreichen. Und bei 3 bis 5 Becken dauert es trotzdem nicht ewig mit Ständern.

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