Beiträge von JanD

    Hallo liebes DF,
    ich melde mich auch mal wieder nach 2,5 Jahren, leider mit einem alten Problem.


    Problem in Kürze:
    Einschichtiges Meshhead >> Trampolinrebound
    Zweischichtiges Meshhead >> Fast so laut wie ein Pinstripe
    Geringe Fellspannung >> schlechtes Triggerverhalten
    Hohe Fellspannung >> Klöppel springt und/oder mäßige Klöppelkontrolle allgemein


    Hat sich auf dem Sektor irgendwas getan?
    Also gibt es eine Lösung, die den Rebound etwas bremst und damit eine
    bessere Kontrolle ermöglicht ohne das Triggern arg zu verschlechtern?


    Danke euch für Rückmeldungen.
    Gruß
    JanD

    Ganz wichtig, wenn man pausiert, egal ob auf, neben oder vor der Bühne: Unauffällig verhalten.
    Keine Mätzchen machen und Aufmerksamkeit auf sich ziehen, anfangen die Bühne aufzuräumen oder ähnliches.
    Bühne verlassen vor dem Song und nicht mittendrin.


    Ist leider nicht selbstverständlich, alles schon erlebt.


    Auf Becken rumwirbeln würde ich auch nur punktuell aber dann richtig, nicht alles leise voll rauschen.
    Und immer nur machen was mit der Band abgesprochen ist.

    Gewöhnungssache. Alles was man sich angewöhnt hat kann man sich auch wieder abgewöhnen. Man muss sich angewöhnen es nicht mehr zu tun.


    Das mit dem kleinen Finger hatte ich auch.
    Dann erschien mir Jojo Mayer auf dem Bildschirm und sagte, der kleine Finger sei wichtig weil er am weitesten vom Drehpunkt des Stocks in der Hand weg ist und somit am meisten Kontrolle ausüben kann, auch wenn er nicht so kräftig ist.
    Alles ganz logisch... wenn man es denn begriffen hat. Das Abstellen hat gedauert aber ich hatte dieses Erfolgserlebnis der viel besseren Kontrolle bei leisem und/oder schnellerem Spiel, das ich wohl nicht gehabt hätte,
    wenn ich mir diesen Fehler nie angewöhnt hätte.


    Mit Lehrer wäre das gar nicht erst passiert und ich wäre zum selben Zeitpunkt handwerklich viel besser gewesen.
    Ich bezweifle aber, dass ich dadurch an meinem Hobby mehr Spass gehabt hätte, sondern denke es wäre wohl eher weniger geworden.

    Könnte interessant für den Carbon-Pedal-ohne-Massen-mit-Haargummi-als-Feder-Bastler sein.


    Ansonsten...
    Aufwärmübungen vor Auftritten in der Luft also ohne Unterlage und somit Rebound haben bei mir immer bewirkt, dass sich später das Drumset bei den ersten Stücken fremd angefühlt hat.
    Die wattierten Mikadostäbchen in dem Video sehen auch mehr nach Handgelenkschonung als nach echtem Schlagzeug feel aus.


    Bald kommt noch der Aeroburger, den man nicht mehr auskacken muss und die Aerobohrmaschine, die keinen Deck macht.
    Und dann das Aero Auto, das sich wie Auto fahren anfühlt, mit dem man aber trotzdem nicht von der Stelle kommt.


    Jeder nach seiner Fasson...



    :rolleyes:

    Dem Thread Starter ging es ja um die Frage, woran man guten Unterricht bzw. einen guten Lehrer erkennt.


    Ich wiederhole gerne nochmal meinen Post 45 zu diesem Thema:
    Woran erkennt man einen guten Lehrer bzw guten Unterricht
    Message:
    Wenn du Lust hast zum Unterricht zu gehen, ist der Unterricht gut für dich.


    Zum Thema "Üben" (Anschluss an die Posts von Matt und Ipo):
    Zwinge dich nicht Stunden lang mit Stick Control auf der Gummimatte rumzuprügeln, weil einer im Drummerforum geschrieben hat,
    dass man das unbedingt zwei Stunden pro Tag machen sollte, um ein guter Trommler zu werden.


    Lege die Stöcker bei Seite wenn du keinen Bock mehr hast, am besten schon kurz vorher.
    Und jetzt kommt der Part, der bis jetzt nicht berücksichtigt wurde.
    Guck dir andere Trommler auf Youtube an und verinnerliche ihre Technik mit geschlossenen Augen, höre zu was andere Trommler zu erzählen haben.
    Lass dir Tips geben. Die Leute, die nach nix aussehen, sind meistens die besten Quellen.
    Guck dir Bands in Kneipen an, nirgendwo anders kommt man dichter an viel Erfahrung ran.
    Sei immer Trommler, höre immer was in deiner Umgebung abgeht. Wenn ein Zug beim Verlassen eines Bahnhofs über eine Weiche fährt, kommt manchmal ein Rhythmus dabei raus.
    Bleib locker.

    Ok ich versuche es analytisch.


    Sticks brechen?
    Abhilfe 1: Nicht mehr spielen.
    Abhilfe 2: Materialfehler > Stöcker aus Edelstahl bestellen? Gibt es nicht? >> Anfertigen lassen.
    Abhilfe 3: Anders spielen*


    *Meistens brechen Stöcker dort ab wo sie meisten geknechtet werden.
    Lösung: Spielweise ändern, so dass die Stöcke dort nicht mehr so geknechtet werden.


    Tips:
    Wenn die Spitze bricht >> Spitze weniger belasten.
    Wenn der Stock an der Schulter bricht >> Schulter weniger belasten.
    Wenn der Stock am Schaft bricht >> Schaft weniger belasten.

    Kann ich so nicht bestätigen.
    Seit der Geburt meines Sohnes habe ich kaum noch die Möglichkeit zu Hause zu üben.
    Leider ist mein Spiel dadurch nicht schlechter, sondern besser geworden und ich traue mich zur Zeit gar nicht so recht mit dem Üben wieder anzufangen, weil ich befürchte dadurch wieder schlechter zu werden.
    Ich mutmasse einfach mal, dass zu viel Üben eher kontraproduktiv ist und erinnere mich dabei an einige DF User, die als Lehrer bei sich ähnliches beobachtet haben.

    Man ey, was sind die Leute unfähig geworden, ihr eigenes Tun zu reflektieren.
    Jeder Rotz wird sofort in irgendein Forum gemüllt und das Hirn bleibt im Energiesparmodus.
    Demnächst kommt noch Karatekid und fragt warum ihm immer die Hände brechen seitdem sie ihm die Platten hochkant hinstellen.

    @Topic:
    Ganz einfach, du hast Lust zum Unterricht zu gehen bzw. zu Üben/Spielen.


    Das war in der Schule/Uni/Sport doch auch schon so.
    Es sind wahrscheinlich 157 Parameter, die darauf Einfluss haben und ihre Priorität auch noch dauernd ändern.
    Alles viel zu kompliziert, in Summe muss man Lust darauf haben weiter zu machen.


    20Jahre nach meiner Schulzeit muss man vielleicht noch ergänzen, dass Lust haben nicht immer Spass bedeutet.
    Also nicht permanent Friede Freude Eierkuchen, sondern auch mal einen Tritt in die Eier mit anschliessendem AHA-Effekt.


    Ich finde das so ganz gut beschrieben.
    Gruß
    JanD

    Alle Bauteile am Pedal, die beim Kick in Bewegung (Platte, Kette, die Welle, der Beater) gebracht wurden, werden beim Auftreffen des Beaters auf das Fell auf Null abgebremst.
    Das heisst, die Bewegungsenergie aller bewegten Teile geht zunächst ins Fell, ein Teil davon setzt das Fell in Schall, bewegte Luft und in innere Reibung um, der Rest geht in Form
    von Rebound zurück an den Beater, der dann alle beweglichen Teile in die andere Richtung beschleunigt, auf das unser Fuss sie wieder abbremsen und Richtung Fell beschleunigen wird usw.


    Kann man so bei Newton nachlesen.


    Es geht also permanent um das Beschleunigen und Bremsen von Körpern/Massen.


    Wenn man einen Körper unter den beweglichen Teilen des Pedals leichter macht, verändert man das Spielgefühl und bei gleicher Geschwindikeit die Menge Bewegungsenergie, mit der der Beater beim Fell ankommt bzw. die durch das Fell umzuwandeln ist.
    Wir spielen also leiser und man hat das Gefühl weniger "Gegendruck" vom Pedal zu bekommen.
    Was tun? Logisch: Irgendwo die Masse bzw. die Massenträgheit erhöhen, z.B. Beater schwerer machen oder ihn weniger kurz einspannen.


    Fazit:
    Der Effekt, den eine leichtere Trittplatte bringen würde, kann ich sehr gut durch die Beater Einstellung vorempfinden, denn auch die Bewegungsenergie der Platte geht ins Fell.


    Die Trittplattendiskussion geht komplett in die Grütze wenn man noch folgendes berücksichtigt:
    Massgeblich für die Bewegungsenergien bei Drehbewegungen (das Pedal macht nur solche, ausser das hängende Stück der Kette) sind der Abstand des Schwerpunktes des Bauteiles zur Drechachse (Massenschwerpunkt),
    die Masse des Bauteils, die beiden machen zusammen das Massenträgheitsmoment aus und die Geschwindigkeit, auf das Bauteil beschleunigt werden muss.


    Vergleich Beater <> Trittplatte (ganz grob und vereinfacht aber verhältnismässig):
    Masse: Liegen dicht beieinander schätze ich.
    Schwerpunktlage: Beim Pedal etwa Mitte (15cm), beim Beater sehr weit oben, also weit weg von der Drehachse (schätze ebenfalls ca. 15cm).
    Geschwindigkeit: Der Schwerpunkt des Pedals macht bei mir vielleicht 1cm Höhenbewegung pro Kick, der Beater 15cm in der gleichen Zeit, d.h. die Geschwindigkeit der Masse des Beaters ist ca. 15 mal höher als die der Platte.
    D.h. die Bewegungsenergie, die der Beater beim Kick mit sich trägt ist ca. 15mal höher als die der Platte.
    Dass widerum heisst: Eine Gewichtsveränderung beim Beater wirkt sich ca. 15mal so stark aus wie eine Gewichtsveränderung der Platte.


    Die Feder ist dabei komplett egal, denn ihr ist es egal, ob sie den Beater oder die Platte zurück in Nullstellung zu ziehen versucht.

    Hier noch ein schönes Beispiel vom Fear Factory Drummer Raymond Herrera zum Vergleich wie ein Akkustik Set klingt und was später davon auf einem Album zu hören ist.


    Zum einen der Akkustik Sound aus dem Studio mit offen sichtnaren Triggern an den Bassdrums (Impulsgeber für einen Drumcomputer).
    http://www.youtube.com/watch?v=xZZYeIPdgSc


    Und zum anderen der gleiche Track vom Album.
    http://www.youtube.com/watch?v=2VQC9LqtPbM


    Und obwohl der Sound so anders ist und gar nicht mit dem Album Sound zusammen passt,
    würde jedem Kenner vor Freude die Hose aufehen wenn der Typ im selben Raum den Song auf Tupper Dosen spielte.


    Fazit: Wie das Set klingt ist scheissegeal, wer drauf spielt ist wichtig.

    Manuel88:
    Schick' die Kiste zurück, das is' nix.
    Bis du in der Lage bist das ganze Zeug zu bedienen was du da bestellt hast, werden sich deine klanglichen Vorlieben entwickeln und du wirst besser wissen was du eigentlich haben willst.


    Ich bin selbst seit 20 Jahren Autodidakt, habe aber immer in alle Richtungen offene Ohren gehabt und mir viele Meinungen eingeholt bevor ich dann meine eigene Entscheidung getroffen habe. Gebraucht kaufen kam für mich anfangs auch nie in Frage.
    Gehe in einen Laden, lass dich beraten (mehrmals) und vergleiche (mit Hölzern draufhauen). Und kaufe um Himmels Willen mengenmässig nicht mehr als ein Standard Set, so wie das hier:


    http://www.google.de/imgres?im…w&ved=0CE8Q9QEwBA&dur=249


    Dein Vorbildtrommler würde alle Stücke seiner Band darauf so spielen, dass du den Unterschied nicht merken würdest. Jede Wette.


    Gruß
    JanD

    Hi,
    ein Trispalt für mich alten Metallica Fan.
    Irgendwann während der Produktion des Black Albums muss es Dieter Bohlen gelungen sein Bob Rock zu überzeugen wie man aus Sch. Geld macht, was dieser dann umgehend umgesetzt hat.
    Sauber getrommelt, Anerkennung weil du genau dieses Stück ausgewählt hast, bei dem nicht alles vollgeballert ist und bei dem deshalb der Trommler eine musikalisch tragende Rolle erfüllt.
    Du solltest Detleff D Soest als Schlagzeuglehrer abbestellen. Deine Hampeleien sehen albern aus und kosten zu viel Energie. Lass für's erste auf drei die Schulter unten.
    Gruß
    JanD

    Hi Stephan,
    müsste passen, bei mir sieht es ähnlich aus. Man muss sicherlich die Hihat und das Ride gut einstellen und lernen damit zurechtzukommen,
    aber ich denke mittlerweile darüber nach, das TD12 bei kleineren Livegeschichten einzusetzen, so weit habe ich mich mit dem Teil angefreundet.
    Die TD11 und 15 kenne ich nicht, noch kann ich über die von dir angesprochene Hardware was sagen da mein Set ein umgebautes Akkustik Set ist.
    Gruß
    JanD