Fallen die Originale nicht unter das Tropenholzabkommen? Ich meine, für das Heritage musste Sonor die Bäume erst pflanzen.
Euer Traumfinish
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Bubinga ist für den Instrumentenbau von CITES II ausgenommen, da die dort verarbeitete Menge zu gering ist, als dass es umwelttechnisch betrachtet ausschlaggebend ist (Dennoch sind Ersatzpflanzungen Pflicht). Für den Möbelbau u.a. Verwendungsarten gilt nach wie vor die CITES II Regelung bzgl. Bubinga und diversen anderen Tropenhölzern.
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https://pearldrum.com/sites/de…1/red_bubinga_burst_2.png schaut euch das mal an. auch einfach geil
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Bubinga ist für den Instrumentenbau von CITES II ausgenommen
Das ist meines Wissens nach nicht richtig. Grundsätzlich ist Tropenholz illegal.
Ausnahme sind nachweisbare Furniere und Hölzer, die vor 2017 erworben wurden.
Instrumente die vor 2017 gebaut wurden dürfen gehandelt und verkauft werden (innerhalb der EU)
Instrumente die ab 2017 gebaut werden, sind illegal.-vielleicht kannst du die ensprechende Quelle hier mal verlinken
Da die "Zertifikate" sämtlich aus korrupten Ländern kommen, zählt das eh wenig.
Gebaut wird ja immer noch mit Tropenhölzern.Auch werden keine Bäume angepflanzt. CITES regelt einzig den Handel.
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Sonor verklebt meines Wissens doch "nur" ALPI Echtholzfurniere. Zumindest bei den SQ2 und auch bei meinem Prolite. Wie das bei den Jubiläumsburgen ist weiss ich nicht, würde mich aber nicht wundern, wenn' s auch Echtholz ist. Auf der alten Website war das noch in den FAQ gestanden, auf der neuen finde ich es nicht mehr. Hab spaßeshalber auch mal bei Pearl nachgesehen… irgendwie hab ich das Gefühl, das globale Sustainability-Seiten keinen großen Stellenwert mehr bei den Herstellern haben…
BTW: ich steh nach wie vor auf mein ALPI! Ich hab 6 Trommeln (mit'm Set im Club 11), alte und neu(ere), keine schaut wie die andere aus, aber auch wild gemixt ist alles stimmig.
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Bei den Heritage wurde nach meinem Verständnis Echtholz verwendet.
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Bei den Heritage wurde nach meinem Verständnis Echtholz verwendet.
Nur zwecks der Begriffdefinition weil Echtholz (Linde o.ä. laminiert, gepresst, gemessert) nicht gleich Echtholz (massiv vom Baum geschält
ist…Das ALPIlignum Furnier ist ein multilaminiertes und nachhaltiges Echtholzfurnier nach dem ISO 18775 Standard, das die geschätzten Eigenschaften des Holzes mit den Vorteilen der fehlerbereinigten und maßoptimierten industriellen Fertigung vereint. Es ist ein Verbundfurnier der italienischen Firma ALPI, die damit neue Maßstäbe in der Welt der Furniere setzte. Dank des besonderen Herstellungsverfahrens kann über Jahre eine gleichbleibende Textur, Farbe und Qualität unter der definierten Artikelnummer garantiert werden. Die verwendeten Basishölzer Pappel, Ayous und Linde, stammen aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern oder italienischen Baumfarmen (Plantagen). Das gewachsene Holz wird in verschiedenen Arbeitsgängen von natürlichen Verwachsungen, Ästen und Farbfehlern befreit und zu einem neuen Massivholzblock zusammengesetzt, aus dem die ALPI Furniere gemessert werden.
Durch Anpassung der Farbe oder der texturgebenden Pressform und durch einen mehrfachen Produktionsdurchlauf kann das Furnier so entscheidend verändert werden, dass sich eine nahezu grenzenlose Designvielfalt ergibt.
Quelle: https://www.hwb-furniere.de/produkte/furniere/alpilignum/
oder hier das englische Originaldatenblatt
https://img.alpi.it/download/Technical%20Data%20sheet_EN-ITA-FR_301024%201.pdf
Da gibt's aber hier im Forum sicher kompetentere Leute als mich, ich kann auch nur lesen…
zurück zum Traumfinish… neben meinem ALPI-Nussbaum, mag ich auch meinen Santos Palisander sehr gerne. Das ist echtes Schälfurnier, allerdings fällt der Santos Palisander, der eigentlich kein richtiger Palisander (Dalbergia) ist, in eine andere Schutzkategorie.


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Zitat
Um die ikonischen Kessel der Signature Serie originalgetreu zu reproduzieren, werden 13 Lagen ausgewählter deutscher Buchenfurniere kreuzverleimt. Wie beim Original wird echtes Bubingafurnier für die Außen- und Innenlagen verwendet. Die atemberaubende Maserung, die verschiedenen Farbnuancen und die dunklen Schlieren des Bubinga Pommelé (Guibourtia demeusii), das für diese Instrumente verwendet wird, verleihen dem Instrument noch größere optische Tiefe. Diese wird durch die Hochglanzlackierung, die in einer Vielzahl von Lackier- und Polierschritten von Hand aufgebracht wird, besonders lebendig.
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Hallo,
die Jubiläumstrommeln haben echtes Schälholz, die Maserbirke ist auch beim SQ2 eine solche. Man merkt das auch ganz schnell am Preis, baugleiche Trommeln mit Alpi-Furnieren sind deutlich billiger.
Grüße
Jürgen
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https://www.facebook.com/photo…&set=pcb.1261390079386966 das ist kirchhoff gut gelungen
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Bubinga ist für den Instrumentenbau von CITES II ausgenommen, da die dort verarbeitete Menge zu gering ist, als dass es umwelttechnisch betrachtet ausschlaggebend ist (Dennoch sind Ersatzpflanzungen Pflicht). Für den Möbelbau u.a. Verwendungsarten gilt nach wie vor die CITES II Regelung bzgl. Bubinga und diversen anderen Tropenhölzern.
Geht es bei der verarbeiteten Menge um die Menge pro Stück oder eher um die Gesamtheit? Dann darf ein Schreiner per Definition auch keinen Couchtisch als Einzelstück aus Bubinga bauen, bei dem der Tropenholz-Verbrauch noch unter dem von so mancher Jubiläumsballerburg liegt?

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Bubinga ist für den Instrumentenbau von CITES II ausgenommen
Das ist meines Wissens nach nicht richtig. Grundsätzlich ist Tropenholz illegal.
Ausnahme sind nachweisbare Furniere und Hölzer, die vor 2017 erworben wurden.
Instrumente die vor 2017 gebaut wurden dürfen gehandelt und verkauft werden (innerhalb der EU)
Instrumente die ab 2017 gebaut werden, sind illegal.-vielleicht kannst du die ensprechende Quelle hier mal verlinken
Da die "Zertifikate" sämtlich aus korrupten Ländern kommen, zählt das eh wenig.
Gebaut wird ja immer noch mit Tropenhölzern.Auch werden keine Bäume angepflanzt. CITES regelt einzig den Handel.
Kleine Korrektur meinerseits, ich habe es tatsächlich unterschlagen, ich bezog mich auf den Appendix I, dort war Bubinga zunächst als Verboten für den Handel etc. deklariert worden gemeinsam mit Rosewood, es ist seit 2019 aber in den Appendix II gerutscht, womit es "nur noch" als potentiell im Bestand als gefährdet gilt, somit sind die Rahmenbedingungen für die Nutzung insbesondere im Instrumentenbau gelockert worden. Dazu gab es zur NAMM 2020 einen großen Bericht, der ziemlich Wellen in der Musikbranche und darüber hinaus geschlagen hatte; dem Bericht zufolge kam es zu den Änderungen vor allem auch weil Gitarrenbauer auf Lockerungen gedrängt hatten auf Basis von aktuellen Analysen der Umwelt- und Marktsituation (Dass der chinesische Möbelmarkt die Ursache des Problems ist, wurde von niemandem angezweifelt, weil nachweisbar (Hogmi-Kultur). Auf der NAMM Seite ist dieser Artikel von 2020 leider nicht mehr zu finden bei einer schnellen Recherche (Link ist tot). Aber auch Thomann und andere Händler und z.B. Meinl haben Infos zum Thema CITES/Bubinga/Rosewood auf ihren Seiten. Hier ein Auszug von der Meinl-Seite:
"The EU Regulation 2019/2117 for the implementation of the 18th CITES-COP listing amendments has been published and came into effect on 14.12.2019.
At the 18th CITES conference in August 2019, specific excpetions have been made, which apply to "finished musical instruments", "finished musical instrument parts" and "finished musical instrument accessories" if they are built from CITES II affected timbers of the genus Dalbergia spp. (Rosewood/Rosewood) or from wood of the three Bubinga species Guibourtia tessmannii, Guibourtia pellegriniana or Guibourtia demeusei.
Excluded are the rosewood subspecies Dalbergia nigra and Dalbergia cochinchinensis which retain their protection status." (Der Tippfehler "excpetions" ist [sic!])
Und hier die Info auf der Thomann Seite: https://www.thomann.de/de/compinfo_cites.html
Edit: und hier noch das Kerndokument zu CITES-Änderungen ab 2019:
https://cites.org/sites/default/files/eng/cop/18/inf/E-CoP18-Inf-026.pdf
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