Kaufberatung Snare Stativ

  • Hallo,


    der SS 400 sieht zwar inzwischen dem 600er ähnlicher, hat aber den Hebel dennoch nicht, den gibt es aktuelle weiterhin nur beim 600er und der kostet neu auf der Straße über 100.
    Auch früher war der Hebel nicht überall, bei Signature, Phonic, 5000, 3000 etc. durchaus, bei Performer z. B. nicht.


    Ich persönlich setze immer lieber auf erfahrene Hersteller, weil ich einfach glaube, dass die - selbst wenn sie nur am grünen Tisch sitzen - im Zweifel eher wissen, was sie tun.
    Die Kompatibilität wächst auch mit dem Preis und die Qualität, zumindest in langfristiger Sicht auch, da wird sich im Wesentlichen nie etwas ändern. Die Frage ist halt nur, was man will. Komfort, Sicherheit, oberflächliche Schönheit, Schönheit von innen oder einfach so ein Ding, wo man sein Gerät drauf legen kann.


    Grüße
    Jürgen

  • Sorry, war ein Fehler von mir :-D


    Der SS 400 hat mittlerweile das stufenlose Verstellsystem.

  • Auch früher war der Hebel nicht überall, bei Signature, Phonic, 5000, 3000 etc. durchaus, bei Performer z. B. nicht.

    Stimmt wohl, auch in der 2000er Serie gab's den nicht. War früher trotzdem eher die Regel denn die Ausnahme, im Gegensatz zu heute.

    Am Schlagzeug hängt DAS Tom. DER Tom heißt mit Nachnamen Sawyer und wohnt am Mississippi. Und über DIE Tom rede ich erst gar nicht...

  • Ich hatte hier noch einen Pearl S950W von einem Setkauf übrig, der stand ewig lange im Keller, weil er relativ schwer ist:



    Letztens habe ich ihn aber wegen der 13er SQ2-Snare in den Proberaum mitgenommen, weil er etwas tiefer runtergeht und dabei festgestellt, dass der für seine knapp 20 Jahre Alter auch schon recht fortschrittlich war: dieses Omnigelenk von Pearl funktioniert auch in alle Richtungen problemlos und die Schnellspannvorrichtung am Snarekorb funktioniert auch gut, wenn man den Arm mit dem Hebel nicht in Richtung Spielerseite gerichtet hat.


    Viele Grüße


    Jens

    Galerie


    Amateure üben solange, bis sie es richtig machen. Profis trainieren solange, bis sie es nicht mehr falsch machen können.

  • Ich häng mich da mal an diesen doch schon 8 Jahre alten Thread an. Einige der damals empfohlenen Modelle gibts ja nicht mehr, und da ich einen weiteren Snareständer "brauche", frag ich mal hier, welche ihr mir empfehlen könnt.
    Der jetzige im Proberaum meiner Jungs ist kacke. Der lässt sich nur sehr grobstufig neigen. Entweder ist die Snare ganz waagrecht, ich hätt sie aber lieber ein wenig geneigt, oder sie ist zu stark geneigt. Wenn ich sie so neige, wie ich gerne hätte, neigt sie sich wieder in die Waagrechte beim zudrehen der Schraube. Fragt mich jetzt bitte nicht, was für einer das ist, kann ich am Donnerstag schauen, wenn das von Bedeutung ist (falls da noch irgendwo ein Pickerl von der Marke draufpickt).
    Ich hab bisher schon 2 Stück vom Pearl S-830, mit dem ich eigentlich sehr zufrieden bin, aber einen brauch ich daheim, den anderen im anderen Proberaum. Ich wollte mich um einen gebrauchten umschauen, aber da is nur Schrott am Markt (zumindest bei willhaben, was in Ö weiter verbreitet ist als ebay). Mein 3. Snareständer soll also zumindest dem S-830 ebenbürtig sein, oder besser, muss aber nicht das Oberprofisuperdupergerät um 200€ sein ;)


    Zuerst dachte ich, so ein Modell mit einem Omni-Ball könnte doch recht nett sein, weil sich der stufenlos in alle Richtungen neigen lässt. Aber bei den Rezensionen schreiben viele, dass das gar nicht so toll ist, weil einem die Snare da recht leicht voll wegkippt, wenn man sie nicht festhält beim verstellen. Und wenn ich da an meine Birne oder die Sledgehammer denke, dann ist das mit 1 Hand gar nicht so einfach, die zu halten, wenn sie auf einer Kugel balanciert. Es müsste also wenn dann eine Kugel sein, die nicht gleich total lose ist, wenn man die Schraube nur leicht aufdreht. Oder eben ohne Kugel. Da würde ich um eure Erfahrungswerte bitten.
    Da der Ständer eben für den Proberaum sein soll, wo nicht mein eigenes Equipment steht, und wo auch andere ab und zu reingehen, muss es nicht der teuerste sein, also eigentlich so günstig wie geht, aber er soll halt schon "was können", sprich ordentlich stabil sein, auch bei schweren Snares, und eben so gut wie stufenlos neigbar. Denkbar wäre auch, wenns nix gscheites gibt in einer erschwinglichen Preisklasse von +/-80€, dass ich einen meiner S-830 dort reinstell und mir einen teureren für daheim bzw. Gigs oder den anderen Raum nehme.


    Ich finds auch recht schwierig zu beurteilen, welche der bei T angebotenen Snareständer stufenlos oder zumindest feinstufig neigbar sind, denn das kommt meist aus der Beschreibung nicht hervor.
    Vielleicht gibts auch noch ein paar seeehr komfortable features bei teureren, die ich bisher noch nicht kenne, die ihr mir aber seeeehr empfehlen würdet. Wenns wirklich Sinn macht, bin ich nicht abgeneigt. Also auch hier die Bitte um eure Erfahrungen mit nice-to-have-features bei Snareständern, auf die ihr nicht mehr verzichten möchtet (inkl. bitte Beispiele, in welchen Situationen die supercool sein könnten) ^^


    Nett wär auch, wenn er Snares von 10-14" aufnehmen könnte, bisher hab ich zwar nur 14" Snares, bis auf die Firecracker, aber vielleicht würd ich die ja auch gern mal wo einspannen bzw. könnte es sein, dass ich bald mal mit einer 13" Snare liebäugle :D
    Achja, und er soll auch von der Höhe her recht klein/niedrig einzustellen sein. Im Proberaum der Coverband ist zb. einer, bei dem ich in der nach unten hin kaum mehr Spiel habe (wenn ich mal zb. eine 8" Snare hätte, wär das echt ein Problem).
    So genug geschwafelt. Jetzt ihr :D

    Lieber brennende Herzen, als erloschene Träume! <3 xxxx Love life, and live! - It's worth it.


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  • Snareständer, die ich zweifellos empfehlen kann, sind folgende Modelle von Yamaha und Tama.


    https://www.thomann.de/de/yamaha_ss740_snare_staender.htm


    https://www.thomann.de/de/tama_hs80w_snare_stand.htm


    Für mich die durchdachtesten, am besten konstruierten Modelle am Markt. Halten ewig und sind flexibel einstellbar. Eigentlich reicht ein 700er Yamaha-Ständer für so ziemlich alle Szenarien. Der Tama Roadpro Snareständer ist nochmal robuster und noch bequemer einzustellen - wiegt aber auch deutlich mehr, da zweistrebig. Unkaputtbar. Von dem gibt es auch noch mal eine extra-niedrig-Version.


    Sonor hat mich nicht überzeugt (hakelig und doof austariert), Pearl auch nicht (Handling und Haltbarkeit verbesserungswürdig).


    Für 'ne 10er Snare wirst du einen weiteren Snareständer brauchen oder aber eine Snarehalterung für einen Beckenständer.

    "You don't have to show off" - Peter Erskine

    Einmal editiert, zuletzt von Moe Jorello ()

  • Habe mit meinem Yamaha ss950 Ständer mit der zentralen Kugelhalterung nur gute Erfahrung gemacht. Die Snare auf dem Kugelsystem läßt sich durch das Lockern der Feststellschraube weich einstellen also ohne daß sie kippt. Nach dem Anziehen der Festsellschraube sitzt der Korb mit der Wirbeltrommel felsenfest.

  • Hallo,


    wenn das Stativ auch für tiefe Snares (z.B. 8") geeignet sein soll, ist die Auswahl ohnehin nicht besonders groß. Diese hier sollten z.B. geeignet sein:


    Pearl S-930D
    Tama HS80LOW
    Gibraltar GI-9706UA-TP


    Die Yamaha-Stative lassen sich wohl alle nur auf minimal 45cm herunterstellen, das könnte für eine tiefe Snare je nach Aufbau zu hoch sein.


    Für eine kleine 10"-Snare wird es schon schwieriger, da wäre der Pearl S-1030 geeignet. Den hab ich selbst, er hat einen verstellbaren Korb und ist auch für Übungspads sehr gut geeignet. Sehr solides, gut einstellbares Teil, allerdings nur für Snares bis maximal 6,5"Tiefe geeignet.
    Für eine so kleine Snare kann man aber auch ein Tom-Aufhängesystem wie z.B. R.I.M.S. benutzen. Das Pearl I.S.S. ginge in dem Fall auch, wie z.B. hier zu sehen: https://img.digimart.net/prdim…181c220fa124c00eeaa41.jpg


    Die eierlegende Wollmilchsau für kleine als auch für sehr tiefe Snares scheint es nicht zu geben, danach habe ich selbst schon gesucht. Wenn Dir die tiefe Einstellung wichtiger ist, würde ich wohl den Tama HS80LOW nehmen, da ich die Roadpro-Serie uneingeschränkt empfehlen kann...

  • Die Suche nach einem neuen SnareStänder Ist bei mir letztens fast zu einer never-ending-story geworden:


    Mein alter Gibraltar Snare-Ständer hatte nach rund 30 Jahren den Geist aufgegeben (das Gelenk-Gewinde war hin), daher musste ein Neuer her. Kurz-Recap:


    Mich zunächst vor Ort für Tama entschieden, kann man nix verkehrt machen. Dachte ich. Kann man aber doch. Zumindest dann, wenn bei TAMA - völlig überraschend - die Endkontrolle offensichtlich Zu oft Party macht: ein Drehgelenk war wacklig wie Opas Wackeldackel auf der Hutablage im alten VW Jetta und beim zweiten löste sich ständig der Feststellring aus Kunsstoff, sodass der Snarekorb nach 1 Stunde weiter und die Snare tiefer war.


    Bei den Pearl - Und vielen anderen - Modellen ist wiederum entweder die Feststellschraube so dämlich angebracht, dass man Houdini-Arme braucht, um die Snare mal eben anders einzustellen, die Gummi-Halte-Endstücke so prominent und klobig , dass man fast die Beine nicht um die Snare bekommt, sind die Füsse entweder viel zu ausladend oder aber der Stand im entgegengesetzten Fall zu wacklig oder aber die Einstellung des Korbes ist - wie beim DW5000 - nicht stufenlos - was mich wahnsinnig macht.


    Letztlich bleiben für mich zwei übrig: entweder eins der Yamaha-Modelle oder aber der hier:


    https://www.thomann.de/de/gibr…9706ua_tp_snare_stand.htm


    Ich bin daher auch zu Gibraltar zurück. Das Ding ist fester als fest, da wackelt nix, er ist durch das neue Unterteil aus Alu deutlich leichter geworden als der Vorgänger mit seiner Wagenheber-Attitüde und das Kugelgelenk dreht nicht komplett frei sondern „nur“ in zwei Richtungen - horizontal und vertikal: ausreichend für die perfekte Einstellung aber nicht so volatil, dass bei Lösen der Schraube einem -am besten noch auf der Bühne bei voller Microfonierung - der Korb wegsackt. Und preislich absolut okay.


    Wie ich Gibraltar kenne, dürfte das der letzte Snare-Stand sein, den ich erwerben muss.

    "Pommes/currywurst hat einfach seine eigenen Gesetze."
    (c) by frint / 2008


    "Es macht so viel Spaß, ein Mann zu sein, das können sich Frauen gar nicht
    vorstellen!" (c) by Lippe / 2006

    4 Mal editiert, zuletzt von Seelanne ()

  • DAS nenn ich mal eine Rezension :thumbsup:


    Seelanne: könntest du noch so lieb sein und mal die Mindesthöhe bei deinem Gibraltar messen (in der niedrigsten Einstellung, von Boden zu Snareunterkante bei waagrechter, eingespannter Snare)? Bei Thomann steht das nicht, und das ist wie gesagt ein Kriterium für mich, nicht nur für den Fall, dass ich mal eine 8" tiefe Snare besitze... Ich bin einfach recht klein und mag aber die snare nicht so hoch haben wie zb. Todd Suchermann. Auf so eine Höhe müsste ich mich erst langsam einstellen, ich hab die snareoberkante (im leiiicht geneigten Stand) der mir zugewandten Seite etwa auf Höhe von Unterbauchmitte, nicht auf Nabelhöhe, das sind doch gut 3-4cm drunter.


    Was mich etwas irritiert, du schreibst, der Korb ist nicht stufenlos verstellbar bei den Pearls. Meiner schon! Hm...
    Die meisten anderen Empfehlungen konnten mich bisher nicht so überzeugen, von meinem Pearl S830 umzusteigen auf andere Modelle, bis auf die niedrigen Varianten, die Propeller aufgelistet hat. Die hab ich offenbar bisher übersehen! :) Vielen Dank auch für den Hinweis auf die Tomhalterung für die kleinen (Side)Snares, da fällt mir ein, meine Firecracker hat sowas eh, hab ich schon wieder ganz vergessen...


    Gewicht ist kein Kriterium, kann ruhig schwer sein, da der Ständer im Proberaum bleiben würde (mein Pearl ist mitnichten so leicht, wie bei Thomann angegeben (<-Verpackungsgewicht 1,4 kg ?( wie machen die das, dass er verpackt um einen knappen Kilo leichter ist als unverpackt? Meiner hat 2,234 kg....). Wichtig ist, dass er wirklich sehr stabil steht, unser Boden ist extrem uneben (Teppich auf Ziegeln, die mit 2cm Fugen gelegt wurden und wohl auch nicht mit Wasserwaage ausgerichtet wurden ... also WIRKLICH uneben), und stufenlos neigbar ist (so wie mein Pearl). Das sind mir die allerwichtigsten Eigenschaften.


    Der Pearl S-930D, [der Tama HS100W (die Spikes machen den ja auch interessant! ist aber auch schon vom Preis her etwas über dem was ich mir vorgestell hab)] und der Gibraltar GI-9706UA-TP haben bisher mal ein Sternchen von mir bekommen nach euren Berichten und was ich so an Eckdaten sehen kann, die kommen schon mal eine Runde weiter! Der Pearl hat halt die hübscheren Flügelschrauben, warum schafft Gibraltar das nicht, die sehen so nach Billigprodukt aus..
    Bei denen mit Kugelgelenk hab ich halt die Befürchtung, das bei etwaigen Grobmotorikern, die da noch so rumkrebsen im Proberaum, schnell mal die Snare kippt und gegen den Spannreifen der BD bummst oder sonst wo anknallt... :S


    Langsam bin ich ja der Überzeugung, dass DER richtige Snareständer schwieriger zu finden ist als DAS Ride :P
    Vielen Dank an alle bisherigen Empfehlungen!

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  • Hallo ,
    habe hier einen kaum benutzen rumstehen .


    45 cm Mindesthöhe .
    10" Tom geht auch , würde ich aber nicht machen.


    Das steht zwar Basix drauf macht aber ein wertigen Eindruck. (kein Klappergestell , kein Pitting)


    Edit: Die Neigung geht nur per Verzahnung zu verstellen. Damit ist der auch raus.

  • dany: Bin erst in einer Woche wieder am Set, daher bei Sweetwater nachgesehen: Der Gibraltar steht da mit 18 inch Mindesthöhe, was ca. 45 cm entspräche.

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  • Ich hab bisher schon 2 Stück vom Pearl S-830, mit dem ich eigentlich sehr zufrieden bin, aber einen brauch ich daheim, den anderen im anderen Proberaum. Ich wollte mich um einen gebrauchten umschauen, aber da is nur Schrott am Markt (zumindest bei willhaben, was in Ö weiter verbreitet ist als ebay). Mein 3. Snareständer soll also zumindest dem S-830 ebenbürtig sein, oder besser, muss aber nicht das Oberprofisuperdupergerät um 200€ sein ;)


    Da lässt sich auch mit Neukauf ganz sicher was Geeigntes bis 100€ finden.


    Zitat

    Zuerst dachte ich, so ein Modell mit einem Omni-Ball könnte doch recht nett sein, weil sich der stufenlos in alle Richtungen neigen lässt. Aber bei den Rezensionen schreiben viele, dass das gar nicht so toll ist, weil einem die Snare da recht leicht voll wegkippt, wenn man sie nicht festhält beim verstellen. Und wenn ich da an meine Birne oder die Sledgehammer denke, dann ist das mit 1 Hand gar nicht so einfach, die zu halten, wenn sie auf einer Kugel balanciert. Es müsste also wenn dann eine Kugel sein, die nicht gleich total lose ist, wenn man die Schraube nur leicht aufdreht. Oder eben ohne Kugel. Da würde ich um eure Erfahrungswerte bitten.


    Den Mapex Snareständer mit Omniball hatte ich damals vor 8 Jahren auch hier im Thread erwähnt (gibts nicht mehr). Benutze den immer noch als Haupt-Snareständer. Und zum Omniball kann ich überhaupt nichts Negatives berichten. Im Gegenteil: Eine noch feinere, einfachere und schnellere Einstellung in eben wirklich alle Richtungen (also nicht nur auf einer Achse) geht nicht. Auch mit einem stufenlos einstellbaren Gelenk muss man für eine Drehung (Neigung in eine etwas andere Richtung) des Korbes eine der Schrauben lösen, die für die Höhen-Einstellumg zuständig sind. Das ist dann so richtig frickelig mit der Snare auf dem Stativ ...
    Hinzu kommt, dass der Korb ohne Omniball fix mit der Neigungs-Achse verbunden ist. Also auch hier ist eine Feineinstellung nur bis zu einem gewissen Punkt möglich.


    Wichtig ist halt einfach, die Snare auch beim Lockern und Festziehen der Schraube des Omniballs mit der anderen Hand festzuhalten. Ich habe die Hand dabei einfach immer flach auf die Mitte des Schlagfells gelegt. Klar ist das System nur bis zu einem gewissen Grad Idioten-sicher ... aber ich glaub das gilt für viele Sachen, nicht nur am Schlagzeug. ;)


    Für einen stabilen Stand ist nicht nur ein stabiles Stativ wichtig. Auch die Aufstellung: Es geht um den Schwerpunkt. Gebräuchliche Stative sind immer 3-beinig. Eines der Beine sollte immer in Richtung des Schwerpunkts ausgerichtet sein, sofern dieser nicht exakt in der Mitte liegt.


    ...


    Egal, ob mit Omniball oder nicht: ich würde auch zu einem besonders tief einstellbaren Exemplar raten. Mit einem gebräuchlichen Korb und kleineren Snares (z.B. 12") wächst die Mindesthöhe auch wieder an.


    Beispiele:


    https://www.thomann.de/de/tama_hs80low_snare_stand.htm (tiefe Version)


    https://www.thomann.de/de/pearl_s_930d_snare_drum_stand.htm (tiefe Version)


    https://www.thomann.de/de/mapex_s800_snare_stand_chrome.htm (zwar keine besonders tiefe Ausführung, aber der kann auch relativ tief eingestellt werden, denk ich)



    EDIT
    Hatte die normale Version des Pearl-Ständers verlinkt ... die tiefe Version hat ein "D" am Ende.

  • Vielleicht gibts auch noch ein paar seeehr komfortable features bei teureren


    Keine Ahnung, ob das eine Empfehlung für dich ist, aber ich war schon immer Fan der Sonor'schen Schnellspannhebel bei den teuren Serien. Kennen gelernt in den 80ern (da gab's die Dinger allerdings schon seit einigen Jahren), war das für mich immer das Maß an Komfort. Abgesehen vom Gewicht, weil die selbst einer Atomexplosion standhalten würden. Die aktuelle Version liegt bei schlappen 200 Euro.
    Egal, was sonst so rumfährt, in diesem Punkt hält kein Hersteller mit, und der stufenlose Schrägsteller in nur einer Achse reicht für mich im Alltag auch völlig. Ich habe hier immer noch zwei alte Phonic Plus Ständer rumstehen und möchte sie nicht missen.

  • Ich besitze u.a. diese Modell und bin damit zufrieden
    https://www.thomann.de/de/drumcraft_artist_snare_stand.htm



    ist ein wahres Schwergewicht, hat Omniball, dürfte also gerade bei unebenen schwierigen Bodenverhältnissen nicht verkehrt sein.
    Bei diesem Modell besitzt der "Käfig" die Lagerung für die Kugel vorne "Zähne", auch auf den Detailfotos zu sehen.
    Hatte bisher keinerlei Probleme damit.


    Imho Omniball hat den Vorteil gerade unebene "schwierige" Böden Verhätnisse auszugleichen, wie schon angesprochen mit nur einer Schraube, weniger frikelig, wie mit teile Zweien, für die andere Achse.


    Auch von Vorteil bei genauer Anpassung der Neigung von Aufgeständerten Toms


    Der "Off - Axis " gelagerte Snare Korb hat den Vorteil, das wenn es im "Fussraum" z.B. in Verbindung mit Doppelpedalen, eng werden sollte,
    und es Oben rum bzw. Unten, irgend wie nicht passen sollte hier, variabler das Oberteil gegen das Unterteil verdreht werden kann.
    Und so Abstände schön unabhängig anpasst werden können.


    Der massive "Knauf" beim Snarekorb ist ein schönes "Gegengewicht", z.b. bei eher stärkeren geneigtem Aufgeständerten Tom, und hält auch ohne fest einzuspannen (was i. d. R. zu vermeiden ist)
    durch seine zusätzlich geringe Gewindesteigung, gut die Einstellung.


    Durch die verstellbaren Auflagen , kann man beim einspannen von kleineren Durchmessern nochmals, ca. um 1 -2 cm an Höhe einsparen.
    Das verlinkte Modell, hat allerdings, relativ kurze Beine, wie die teils andern verlinkten Modelle auch. Der "Radius" der Abstützung, fällt dadurch wenn man nicht flacher (Ausladender) stellt, relativ klein aus.


    Das gleiche Modell gab`s bzw. ist mit Etwas Suche evtl. noch zu finden mit Längeren Beinen. Der baut aber höher.


    Nachteil bei/für Ständerung bei Tom`s, sind die massiv weniger entkoppelnt, ausgeführten Gummiauflagen, ohne schmale Auflagen.
    Bei Snares hab ich keine noch keine klanglichen Nachteile feststellen können.


    Millenium baut .bzw. u.a. Nutz ähnlich Snarekorb und Konstruktion. Ehrlich gesagt wenn man so mache Teile ansieht scheint mir,
    abgeshen von der Gestaltung der Schrauben, so einiges von dn unterschiedlichsten Modellen und Herstellern, zumindest zum Teil
    aus gleichem "Hause" zu kommen.

    ich höre immer du musst, du brauchst.....ist "modern", "out", "in", "trendy" und so....
    ich mach`s wie`s mir passt, schei.. auf die Säue, die laufend sinnbefreit durch
    die Dörfer getrieben werden.



    Einmal editiert, zuletzt von orinocco ()

  • Ich kann aus meiner Erfahrung heraus die unbedingte Empfehlung für ein frei verstellbares System geben - also Modelle, wo sich der Korb nach lösen einer Klemmschraube in alle Richtungen stufenlos neigen lässt. Ob mit Ball oder wie bei Pearl mit einem Gyrolock Gelenk ist egal, Hauptsache, es funktioniert. Schrägstellungen mit Raster sind für mich ein No-Go, weil der Winkel irgendwie immer nicht passt.
    Ich habe zwei Pearl Stative mit dem frei justierbaren Korb, ein altes aus dem Jahr 1988, das damalige Topmodell S-900W, ein neuerer S-1000 (entspricht weitgehend dem heutigen S-1030). Speziell den alten S-900W kann ich vorbehaltlos als Suchobjekt für Gebrauchtmarkt empfehlen - den bekommt man einfach nicht kaputt und manchmal wird er für nen Appel und ein Ei angeboten. Hier kann man ihn auf Seite 21 sehen: http://drumarchive.com/Pearl/Pearl1987.pdf

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