m_tree's Hörzone

  • Kleine Zwischenfrage von mir :)


    Ich will jetzt vor meinem "5/4 Triplet" Video / Solo noch ein anderes Video mit Drums-only machen. Sieht so aus, dass da jetzt irgendwie erstmal was aus mir raus will ... hab auch noch weitere Ideen, die sich im Laufe der Zeit sicher auch konkretisieren.


    Meine Frage ist jetzt, wie die Einstellung zu Drums-only, Soli und der Kreativschiene gegenüber Drumcovers hier so ist. Wer guckt sich lieber mal ein Cover an und wer lieber mal das erst genannte? Oder völlig egal?

  • Also ich persönlich finde es deutlich mitreißender, wenn da noch ein paar mehr Instrumente spielen. Musikdienlichkeit ist dann auch noch mal ein zusätzlicher Aspekt, der das Video interessanter macht. Ob das jetzt ein bekanntes Cover oder was selbstkomponiertes ist, ist für mich dann eher zweitrangig. Sprich: ich werde nicht unbedingt von gecoverten "Hits" angelockt.

    Nix da.

  • Verstehe. Klar, das Ziel ist sowieso der Bandkontext. Aber diesbzgl. mach ich gerade bewusst noch 'ne Pause und das passt sowieso zur aktuellen Situation. Meinen Kanal werde ich auch weiterhin nur für mich selbst und die Drums nutzen. In einer Band bin ich ja auch nur 'n Teammitglied.


    Das Projekt mit der "Proberaumband", für die ich ja auch im Begriff war das Album zu produzieren, hat sich erstmal erledigt. Liegt aber nicht an mir (Entfernung der Mitglieder bis 200km voneinander, extreme Zeitknappheit und dann eben noch Corona) ... nach Aussage der Band habe ich wohl genau das Passende zu den (eigenen) Songs gespielt.
    Find ich aber auch ok ... so hab ich mal die Zeit und die Muße eigenes Zeug zu veröffentlichen.


    Mein nächstes Cover soll übrigens "Killing In The Name" von RATM sein. Ist ja gar nicht so schwer - bis auf den verf...ten Part zwischen 4:11 und 4:35 ... aber da gehts eben auch am Ende um das "Wie" ... also die Emotion.

  • Ich wiederum finde Deine Short-Cut-Drums-Only-Videos sehr erfrischend und dann auch interessanter, weil persönlicher, individueller und kreativer.


    Drums im Kontext finde ich zwar auch in der Regel besser, aber die ganze Drum-Cover-Geschichte hat sich - insbesondere durch Die schiere Flut an YT-Videos - meines Erachtens letztens zunehmend ermüdet - kann aber auch sein, dass es nur mir so geht: Aber da höre/sehe ich lieber einen Drummer, der an was eigenem arbeitet und das dann präsentiert, und wenn es auch nur kurze Ideen; Grooves oder Licks sind oder eine spezielles Thema umgesetzt wird.

    "Pommes/currywurst hat einfach seine eigenen Gesetze."
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    vorstellen!" (c) by Lippe / 2006

  • Nachdem ich gestern die erste spontane Aufnahme eines weiteren Shortcut-Videos mit eigenen Sachen gemacht hatte und mir danach klar war "das ist noch nicht final", dachte ich mir gerade, ich nutz hier wieder mal einfach die Schwarm-Intelligenz und ergauner mir etwas Feedback für die Endversion. :S


    Video ist als "nicht gelistet" eingestellt:


    [Video gelöscht]


    Womit ich, wie so oft, nicht zufrieden bin, ist mein Timing (auch wenn ich da wohl ein Luxusproblem zu haben scheine). Wenn ich ein paar Takes zusammenbauen würde, könnte ich hier und da das Nötige ausmerzen. Aber steht ja für Videos nicht zur Diskussion und ist sowieso Beschiss ... hatte vor der Aufnahme gestern einen Song für eine Bandproduktion eingespielt - in einem Take und ohne irgendwelche Korrekturen. So, wie's sein soll, halt. Aber das war auch nicht so anspruchsvoll wie das hier.


    Und ich werde vor meinen nächsten Videos auch noch das China-Becken austauschen. Das hat nämlich schon wieder einen Riss ... da muss mal was besseres her. :)

  • m_tree

    Hat den Titel des Themas von „Drums & Musicproduction - m_tree - "Playing 6/4 with 4 over 3 and some fills"“ zu „Drums & Musicproduction - m_tree's DoubleBassdrum-Shuffle - Testvideo“ geändert.
  • du "darfst" beim nächsten Video kein schwarzes Oberteil anziehen, oder kein schwarzes "Kästchen" vor den Bauch spannen,

    oder solltest mit nacktem Oberkörper spielen.

    Auf der Seitenansicht (oben Rechts) entsteht sonst der Eindruck, du Hättest ne "Wampe" und würdest mit angespannter Bauchmuskulatur

    und Rundrücken, dich verkrampft und und in ungesunder Haltung , auf dem Thron halten.

    Wie gesagt, ich vermute schwer dass das nur durch den "Vorbau" des schwarzen Käschens so wirkt.

    Oder du nutzt ein farbiges Kästchen. :) ;)

    l.g.

    ich höre immer du musst, du brauchst.....ist "modern", "out", "in", "trendy" und so....
    ich mach`s wie`s mir passt, schei.. auf die Säue, die laufend sinnbefreit durch
    die Dörfer getrieben werden.



  • Ok. ^^


    Hab mehrere von den schwarzen Muscle-Shirts. Ist halt meine Standard-Kluft fürs Drumming. Vor ca. 10 Jahren hatte ich auch mal ein paar Gigs mit freiem Oberkörper gespielt ...


    Auf der Seitenansicht (oben Rechts) entsteht sonst der Eindruck, du Hättest ne "Wampe" und würdest mit angespannter Bauchmuskulatur

    und Rundrücken, dich verkrampft und und in ungesunder Haltung , auf dem Thron halten.

    Um ehrlich zu sein ist mir das ziemlich egal. Es geht mir nur um die Performance und dass man halt alles gut sieht.


    EDIT

    Ach, warum eigentlich nicht ... ich steck das Shirt einfach in die Hose. Dann sieht man zumindest, dass ich keine Wampe habe. ^^

  • Ich finde es von Sound, Timing und Shirt wunderbar. Was zu diesem sehr hohen Niveau nicht so gut passt, ist die "Berechenbarkeit" der Fills. Was ich damit meine ist, dass man meist schon ahnen kann wann ein Fill kommt, und alle Fills enden auf der 1. Um die Performance noch zu steigern würde ich genau da ansetzen: also mal Fills auf andere Zählzeiten enden lassen, z.B. über die 1 hinauslaufen lassen, oder nach einem 4-Takte-Turnaround auch mal eines weglassen.

  • Sehr amtlich getrommelt, und ob nun Wampe oder nicht, sollte in einer toleranten Gesellschaft keine Rolle spielen ;)


    Was du am Timing schlecht findest, erschließt sich mir nur, wenn man die Perfektion heutiger grid-orientierter Produktionen zugrunde legt (also gääähnend langweiliges Zeug). Ob das für nen Drummer erstrebenswert oder überhaupt machbar ist, lasse ich jetzt mal dahin gestellt.

  • Vielen Dank! :)

    Das hilft mir wirklich. :thumbup:


    Ich finde es von Sound, Timing und Shirt wunderbar. Was zu diesem sehr hohen Niveau nicht so gut passt, ist die "Berechenbarkeit" der Fills. Was ich damit meine ist, dass man meist schon ahnen kann wann ein Fill kommt, und alle Fills enden auf der 1. Um die Performance noch zu steigern würde ich genau da ansetzen: also mal Fills auf andere Zählzeiten enden lassen, z.B. über die 1 hinauslaufen lassen, oder nach einem 4-Takte-Turnaround auch mal eines weglassen.

    Ich verstehe was du meinst. Mal ein Fill über die 1 hinauslaufen lassen werde ich mit einbetten. Ich war da früher sogar teilweise "chaotischer" unterwegs und hatte Bandkollegen manchmal aus dem Konzept gebracht ^^


    Allerdings endet mitnichten jedes Fill auf die 1. Grundsätzlich betone ich mit mindestens der Hälfte der Fills (Einstieg und Ending inbegriffen) die dritte bzw. letzte Note der 4. Triole eines Taktes (von Normaltime mit der Snare auf 2+4 ausgegangen). Diese Betonungen auf der letzten Note des Achteltriolen Rasters sind der Clou für mich an dem ganzen Ding.


    Ich hab mal einen Screenshot von den Wellenformen meiner Bassdrum- und Snarespuren in der DAW von einer Stelle mit den Snare-Betonungen gemacht. Das Grid ist hierbei auf Achteltriolen eingestellt (3 Noten pro Viertel):



    Hab das übrigens auf 140 BPM eingespielt.


    Sehr amtlich getrommelt, und ob nun Wampe oder nicht, sollte in einer toleranten Gesellschaft keine Rolle spielen ;)


    Was du am Timing schlecht findest, erschließt sich mir nur, wenn man die Perfektion heutiger grid-orientierter Produktionen zugrunde legt (also gääähnend langweiliges Zeug). Ob das für nen Drummer erstrebenswert oder überhaupt machbar ist, lasse ich jetzt mal dahin gestellt.

    Danke. Im Prinzip hast du da den Nagel auf den Kopf getroffen - siehe Screenshot.


    Aber ... man mag mir Größenwahn unterstellen, denn zum einen höre ich die Microtiming-Sachen selbst raus und kriege es tatsächlich noch besser hin (z.B. ist mir das Einstiegsfill bei anderen Takes von der Session sauberer gelungen).

    Zum anderen möchte ich mit dieser Korintenkackerei genau gegen solche Grid-orientierten Produktionen anstinken: ich will im Studio Performances abliefern können, die keine Quantisierung brauchen. Klar wird mein Timing nie so genau wie das eines Computers sein ... eben genau weil ich bei allem Perfektionswahnsinn halt trotzdem noch ein Mensch bleibe. :)


    Und übrigens auch Aufnahmen machen, die kein Sample-Enhancement brauchen.

  • m_tree

    Hat den Titel des Themas von „Drums & Musicproduction - m_tree's DoubleBassdrum-Shuffle - Testvideo“ zu „Drums & Musicproduction - "m_tree's DoubleBassdrum-Shuffle" - fertig :-)“ geändert.
  • Hab vorhin die finale Version aufgenommen. Mit fast allen Fills betone ich jetzt die 3. Note der 4. Triole (kurz vor der 1) und am Ende hab ich noch 2 gleiche Fills eingebaut, die über die 1 hinaus bis zur 2 gehen. Timing ist insgesamt etwas besser ... die etwas größere Lücke zwischen dem Aufbau mit den Snare/Floortom Flams und dem 16tel-Triolen Fill am Anfang verbuch ich einfach mal als meine natürliche Handschrift. ^^

    Ist ja doch alles in allem kein einfacher Stuff.


    Hier also final:


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  • Prima gemacht!

    Gutes Feeling, gut gespielt, guter Sound. Chappeau.


    Da Du ja den Hals nicht voll genug kriegen kannst,

    wie wäre es mit einem DB-Shuffle a'la Simon, wie

    bei Space Boogie von Jeff Beck oder Rod Morgenstein

    wie bei Patchwork (am Ende) von den Dixie Dregs?

    Es muss ja nicht gleich was Krummes sein.


    fwdrums

    nontoxic: kurze lange CD-Pause

  • fwdrums

    Vielen Dank! :)


    Simon war und ist definitiv ein Vorbild für mich. Ich werde mir das mal zu Gemüte führen und hab es auf jeden Fall vorgemerkt. Kann aber noch etwas dauern, weil ich erstmal noch ein paar andere Videos mache.


    Will an der Stelle auch mal kurz ein kleines Resumee zu meinem "Rosanna"-Cover von letztem Jahr ziehen. Nachdem das Video innerhalb von 2 Tagen 1.000 Klicks hatte, war es bis letzten Monat relativ still. Aber seit kurzem meint es Youtube wohl gut mit mir und hat innerhalb von 2 Wochen über 2.000 neue Klicks vor allem mit "Funktionen zur Auswahl von Inhalten" generiert, sodass das Video vor ein paar Stunden die 5.000 Klicks Marke geknackt hat.

    Mir gehts natürlich nicht nur um Klicks, aber es ist schon erfreulich, weil ich das mit meiner Performance scheinbar ziemlich gut getroffen hatte - das Feedback dazu ist jedenfalls nach wie vor sehr gut.


    Sieht momentan so aus:


    Hier noch mal das Video:

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  • m_tree

    Hat den Titel des Themas von „Drums & Musicproduction - "m_tree's DoubleBassdrum-Shuffle" - fertig :-)“ zu „m_tree's Hörzone“ geändert.
  • Ich hatte mein letztes Video auch in der "drummerforum" Gruppe auf Facebook gepostet und bis jetzt 30 Likes und sehr nette Kommentare dafür gekriegt - was mich sehr freut. :)

    Es hatte dann jemand gefragt, ob das wirklich ein Shuffle ist. Vorhin hat sich ein Profi aus Österreich dazu gemeldet und mir lang und breit erklärt, dass es kein Shuffle ist.

    Denn beim Shuffle würden immer nur die erste und letzte Triole ausgespielt. Was ich mit meinem Pattern auf dem Ridebecken übrigens durchaus mache. Und auch im klassischen Shuffle werden die mittleren Noten der Triolen ja auch durchaus mit Ghostnotes, Bassdrum-Schlägen und anderem Schnickschnack aufgefüllt. :-)

    Die Art und Weise fand ich schon etwas fragwürdig (weil irgendwie abwertend mir gegenüber), aber der Herr hat sicher irgendwo recht.


    Bevor ich mir nun doch noch eine andere Bezeichnung für das Video überlege, will ich hier einfach mal nach Feedback dazu fragen.

  • Naja, er ist halt auch Lehrer und Lehrer wollen immer belehren 😉

    Andererseits muss man auch erwähnen, dass er mehrmals betont hat, dass er es „cool gespielt“ findet, nur halt die Definition „shuffle“ nicht stimmt.

    Vom Titel her ist es strenggenommen ja auch nicht korrekt, weil du ja eben auf der Doublebass alle Noten der triolen durchspielst. Wenn du es Doublebass-shuffle nennst, bezieht sich shuffle meiner Auffassung nach auf die Doublebass. Man könnte aber auch auffassen, dass es ein shuffle-Stück ist, bei dem eben auch eine Doublebass gespielt wird. Ist jetzt vermutlich eher eine grammatikalische Frage 🤔🤓

    Aber insgesamt hat das Ding als Ganzes gefühlt schon ein bissi shuffeligen Charakter. Ob das nur am Ridepattern liegt, weiß ich nicht, aber ja, Korkis Bezeichnung „flotter Blues“ kommt auch ganz gut hin 😅

    Lieber brennende Herzen, als erloschene Träume! <3 xxxx Love life, and live! - It's worth it.


    “You are never too old to set another goal, or to dream a new dream.” ― C.S. Lewis


    Don‘t waste your time or time will waste you. (Muse - Knights of Cydonia)

    Einmal editiert, zuletzt von danyvet ()

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