Triplets in den Griff bekommen

  • Moin zusammen,


    derzeit nutze ich die Corona Pause um endlich mal an meinen Schwachstellen zu üben. Nachdem mir jetzt Jost Nickel mit seinem Buch ziemlich gut bei den Ghostnotes geholfen hat wollte ich endlich mal das Thema Triplets angehen. Vor allem Tripelt Fill Ins wie sie halt im Rockbereich gerne verwendet werden.


    Hat dazu jemand vielleicht einen echt guten Buch oder Onlinetipp? Man findet zwar haufenweise Videos dazu, aber für meinen Geschmack zu wenig gute. Wenn da jemand einen Tipp hat, immer her damit :)


    Viele Grüße

  • Einen Buch- oder Onlinetipp hab ich zwar nicht, aber bin mit Triolen in vielen Formen gut vertraut ... egal ob klassischer Shuffle, (teilweise) ausgespielte Triolen mit beiden Händen oder Füßen (Doublebass), angeshuffelter Funk/Hip-Hop Style uvm. ...


    Meine erste Anregung dazu ist:

    Warum nur Fill-Ins mit Triolen? Ich denke es wäre besser, wenn du dich mit kompletten Shuffle-Grooves beschäftigst.

    Üblich ist eigentlich, dass Songs oder einzelne Passagen entweder komplett gerade oder komplett triolisch sind. Triolische Fill-Ins in ansonsten geraden Songs sind weniger üblich.

    Ich kann mich aber auch irren :/

  • Da kann ich mich meinem Vorschreiber nur anschließen. Klar kann man isoliert triolische Fills üben. Um aber mit triolischem Feeling vertraut zu werden, führt glaube ich kein Weg daran vorbei, die Auseinandersetzung mit Shufflegrooves zu suchen ;)


    Es gibt viele tolle Rockdrummer, die völlig abkacken wenn sie shuffeln sollen, da hören sich auch einstudierte "Triolenfills" steif und rumplig an.


    Die Referenz für Rockdrummer stellt vermutlich John Bonham dar, da grooven die Shuffles und shufflen die Grooves. Da passen die Bonham-Triplets natürlich dann auch wie die Faust aufs Auge.

  • Hallo

    Wie meine Vorredner schon sagten ist das wichtige das "Feeling".

    Gehe aber mal gerade ein Schritt zurück. Wie weit bist du denn im Thema Notation(Rudiments)?

    Spreche da von Akzentuierung(z.B. jede 4te), Gruppierungen(z.B. 4er>Single-Paradiddle), Polyryhthmik, Linear Koordination(siehe Thomas Lang) usw. Alles was man z.B. mit 16teln auch so angestellt hat.

    Benny Greb´s Noten-ABC finde ich da sehr gut.


    Kommt aber drauf an was du machen willst.

    Auch mal schauen, wie kreiere ich überhaupt, in der Theorie, ein Fill-Inn.

    Bei Fills würde ich da auf die Orchestrierung setzen. Vorweg geübte Akzentuierungen aufs Set verteilen.


    Der 12/8 Takt ist da sehr schick. Beispiele aus dem DF (da ist auch etwas von Dream Theater)


    Videos aus dem www: Rock Fills / Sextuplet, Caplette / Thomas Lang, Lang 2


    In dem Zusammenhang mit Triplets ist auch das Diddle-Gedöns sehr interessant.

    Von dem Shuffle auf der HiHat mal abgesehen, ist die Snare-Bassdrum-Koordination ein guter Ansatz für Fill-Inn´s.

    Half-Time Double Paradiddle Shuffle

    Hier in dem Video ist allerdings der Groove-Pattern im Vordergrund.

    5 Mal editiert, zuletzt von Lexikon75 ()

  • Erstmal vielen Dank für eure Antworten. Ich werde dann an der Stelle wirklich mal einen Schritt zurück gehen und mich erstmal auf den Shuffle konzentrieren. Vermutlich lag es einfach daran, dass ich die Fills einfach für ich isoliert probiert habe und deshalb nicht weiter kam.

  • Moin, ich schlage mich seit einiger Zeit damit rum. Hilfreich fürs "stabilisieren" des Triolenfeelings finde ich u.a. auch vier-über-drei Übungen.

    ZB Paradiddle in Achteltriolen und dazu Viertel treten und zählen. Dieses variiere ich dann auch gerne mit div. Verschiebungen, zB inward Paradiddle.

    Und immer auf den Puls und das Feeling achten. Sobald das nachlässt oder ich sonstwie rauskomme, wechsel ich auf Singlestrokes mit akzentuierten Vierteln und wenn das Feel wieder passt, zurück zur Viererfigur.

    hr808 heisst jetzt dani808 - sonst ändert sich nix

  • Da hier ausdrücklich nach "Triplets im Rockbereich" gefragt wird, sei kurz eingeworfen, dass - gerade in englischsprachigen Videos und Texten - der Begriff "Triplets" oftmals doppelt verwendet wird:


    # Einerseits für die wirklichen Triolen (8th notes and 16th Notes Triplets)

    # Andererseits für die gewissermaßen "unechten" Triplets, wie bsp. die "Bonham-Triplets". Hier handelt es in erster Linie um 3er-Kombinationen (bsp. die Klassiker RLF etc.), die jedoch nicht nur als Triolen, sondern grade auch als binäre 8tel, 16tel oder 32tel gespielt werden können/sollen und oftmals auch erst in dieser Form die typischen altbekannten gewünschten Soundmuster entstehen lassen.


    Ansonsten: Die echten Triolen sind grade auch in binären Rockgrooves wirkungsvolle Bereicherungen. Und es kommt tatsächlich nicht von ungefähr, dass gute Rockdrummer oftmals auch sehr gute "Shuffle-Spieler waren, weil sie aus dem Shuffle einfach das nötige Feel mit in den Rockbereich übernommen haben und erst so unfassbare gute Groover wurden. Dem hier schon erwähnten Bonzo mag auch noch Ian Paice zur Seite gestellt werden, vielleicht der beste Shuffle-Rock-Drummer aller Zeiten. Mitch Mitchell wäre da auch noch zu nennen. Die drei sind wohl die besten Beispiele dafür, wie "swingend" Rockdrummer sein können (viele von denen kamen ja auch zunächst aus dem Shuffle-Skiffle-Blues-Jazz-Bereich)


    Die echten Triolen bekommen im übrigen grade dann noch zusätzlich Farbe, wenn man sich von den typischen 3er-Betonungen löst und in die Triolen bsp. binäre Betonungen einbaut, bsp. die Triolen mit Double-Stroke-Stickung spielt und so einen zusätzlichen Modulations- und Verfremdungseffekt erzielt. Auch die Beibehaltung der Single-Stroke bei gleichzeitig aber binären Orchestrierung (Hand wechselt abwechselnd, also im 2er Rhythmus, zwischen 2 Instrumenten) kann - grad bei langsamen 8tel Triolen - bspw. ein Timinghänger imitieren. Gerade aber auch alle 6er Strokes, entweder klassisch wie RlRRll, Outward RRlRll, Paradiddle-Diddle RlRRll oder dergleichen mehr können bei Beibehaltung des Sticking, aber unterschiedlicher Verteilung auf dem Set, hochinteressant Effekte bewirken, 5er-Gruppen ohnehin, die naturgemäß für sich ja schon gegenläufig sind.

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  • Hallo. Ich habe gerade da Buch von David Garibaldi "Future Sounds" angefangen. Da wird jede Übung, zumindest am Anfang des Buches auch triolisch gespielt/ geübt.

    Einfach mal bei Google googlen, da gibt es das Werk als PDF.


    Außerdem das Drum Book von Udo Dahmen. da wird das Thema in sömtlichen Varianten als Groove und Fill In auch angewandt.


    Mir helfen da immer Vorübungen auf dem Pad und langsames Üben.

  • Triolen, ternäre Spielweise und den Shuffle zu beherrschen, sind natürlich die besten Voraussetzungen, um Bonham-Triplets zu lernen. Ich würde das Shuffle-Studium jetzt aber nicht als Grundvoraussetzung ansehen, um ein paar triolische Fills zwischen Händen und Füßen in einen Rock-Groove einzuwerfen.

    Wenn es mit RFL nicht richtig rundläuft wäre mein Tipp, die Herangehensweise ein wenig zu ändern. Bei mir ist der Knoten geplatzt, als ich sie nicht mehr als geleichwertige Schläge betrachtet sondern unterschiedlich betont habe. Bei RLF war es besonders hilfreich eben die vollen Zählzeiten mit R zu betonen und den F eher als Einleitung oder Auftakt für diesen Schlag zu sehen. Nach dem Umdenken ging es bei mir wunderbar in einen Automatismus beim Spielen über. Und wenn man dann ordentlich übt, bekommt man auch die volle Kontrolle und das Gefühl dafür, unterschiedlich zu betonen und zu interpretieren. Aber am Anfang hat mir das Umdenken sehr geholfen.

  • Hallo JasDA,


    vielleicht ist das hier was für Dich?


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  • Hallo,


    wenn es um triolische Einwürfe in der Rockmusik geht, dann würde ich auch genau das üben.


    Alles andere ist sicher sinnvoll, wird aber erst nach dem Tod von Corona das gewünschte Ergebnis zufriedenstellend liefern.


    Tatsächlich gibt es jede Menge gerader Rockmusiklieder, welche mit Triolen gewürzt wurden.


    Wichtig ist, dass man eben nicht nur das Fill-In, sondern auch ein bisschen davor und danach mitnimmt, damit es nicht klingt wie Lied - Fill-In - Lied, sondern eben aus einem Guss kommt.


    Grüße

    Jürgen

    nach Diktat vereist

  • Salü miteinander


    Auch ich nutze die Zeit - um in Lehrbüchern zu schmökern, die schon ewig hier liegen. Aktuell das Fill Book von Jost Nickel. Das erste Kapitel «Switch & Path Orchestration» habe ich jetzt mal soweit verstanden und die Übungen klappen bis ca. 110 bpm.


    Wenn etwas «soweit funktioniert», suche ich jeweils nach Songs, mit denen ich das Gelernte austesten kann, in diesem Fall: Songs, wo Teile dieser Fillkonzepte hinpassen. Ich bin wohl in einem Alter, in dem ich nur noch übe, was ich in der Praxis auch gebrauchen kann 8)


    Ich habe also gefühlte 100 Songs ausprobiert … alles tönt unpässlich und konstruiert, zumindest alles, was über ein Halbtaktfill hinausgeht.


    Kann mir jemand weiterhelfen, der das Buch kennt? Zu welchen Songs kann man diese Fills spielen/üben? Muss ich zuerst das Tempo steigern, damit das tönt?


    Sorry, falls ich mit meiner Frage etwas auf Abwege gerate, der Thread ist bei «Jost Nickel» und «Fills» einfach als erstes erschienen… Es geht mir nicht um Shuffle und Triplets, sondern um genannte 3-über-4 Fills.


    Lieben Dank und Grüsse


    Coda

  • Hallo Coda,


    ich denke nicht, dass das ein Problem DIESES Buchs ist, sondern ein Problem, das allgemeingültig ist, wenn man bestimmte Dinge übt. Es sind eben Übungen. Es geht oft vielmehr darum, ein Konzept zu verstehen, sich dieses anzueignen und die Fähigkeit dabei zu entwickeln, im richtigen Moment das richtige zu tun. Eine 1x1 Übertragung der Übungen ist oft schwierig bis unmöglich oder klingt dann halt eben zu konstruiert.


    Ein weiteres Problem, dass Du ansprichst ist, dass es oft unpässlich klingt, Fill-ins länger als einen halben Takt zu spielen. Stimm! Wenn man sich den Großteil der Pop- oder Rocksongs anhört. dann ist es so, dass die Fills meist nicht länger als über einen halben Takt gehen, bzw. oftmals sogar noch kürzer, nur über die Dauer eine Viertelnote oder nur über die Länge einer Achtelnote, auch allein eine geöffnete Hi-Hat auf der 4+ kann als Fill-in wirken udn es gibts sogar Songs, die ganz ohne Fill auskommen. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel! Denken wir mal an das Fill von "In The Air Tonight", aber das ist wiederum ein besonderes Fill, weil es einen komplett neuen Part einleitet und in diesem Takt nichts anderesn passiert, als eben dieses Fill. Ein Fill ist oft auch eine rhythmische Unterbrechung des Grooves, ein Fill darf und soll nicht stören, in vielerlei Hinsicht, und da ist oft kürzer die bessere Option.


    Ich finde es aber richtig und gut von Dir, das Du versuchst, das Erlernte in Songs anzuwenden, so wirst Du defintivi ein musikalischer Drummer. Top!

  • Danke für Dein Feedback, Deinschlagzeuglehrer! Mir ist absolut klar, was ein Fill kann und soll und ich komme oft mit besagtem Schlag aus, der für meinen Geschmack dann genau richtig sitzt.

    Mein Problem ist in diesem Fall wohl wirklich dieses Buch. Was nicht heisst, dass es das erste Lehrbuch ist, das ich vielleicht unbearbeitet zur Seite legen werde.


    Ich spiele seit Äonen Schlagzeug, stundenmässig habe ich aber sicher mehr Zeit auf Sessions oder im Bandkontext im Proberaum oder auf der Bühne verbracht, als für mich (ausser konkrete Songs) zu üben. Vielleicht bin ich deshalb etwas unbedarft bez. Lehrbüchern?

    Da ich nur wenige coole Rock-Fills kenne und spiele (ich komme aus der Funky-Fusion-Jazz Ecke), habe ich dieses Buch hervorgeholt.


    Und jetzt bin ich frustriert, weil einfach nichts zu "meiner" Musik passt. Da werden bewusst Fill-Dynamik-Levels über vier – acht – sechzehn Takte geübt – wozu, ausser für ein ausuferndes Solokonzept?


    Deshalb kam mir die Idee, hier nach passenden Songs zu fragen… ich möchte einfach meinen Horizont erweitern.

    Vielleicht hat ja noch jemand eine Idee?


    Merci :)

    Coda

  • Hallo

    Ich habe mir auch so manches Drum-Buch geholt. Was ich feststellen musste, dass die Bücher einem nur das Handwerkzeug mitgeben, Etwas selbst draus machen musste ich schlussendlich doch einsehen.

    Ein Beispiel...ich beschäftige mich seit "kurzen" intensiv mit "Quintuplets". So ein richtiges Anwendungskonzept war nicht dabei.

    War mir aber egal, weil es für sich alleine gesehen, echt Spaß macht damit zu arbeiten. Was mir allerdings jetzt immer wieder passiert, dass ich hin und wieder, eher unbewusst" von selbst kurze Parts mit den Fünfern in mein Spiel einbaue. Dinge die man immer wieder wiederholt integrieren sich irgendwie automatisch. Was vorher eigentlich nicht zusammen passte, klingt jetzt doch gar nicht mehr so schlecht. Wenn ich mal bei einigen Songs mit trommle

    werfe ich auch gerne mal was ungerades rein. Orientiert man es an der Musik, dann hört es sich, für mich, so an als wäre es dafür gemacht.


    Ich kann mich noch an Dinge erinnern, die gespielt überhaupt kein Sinn ergaben.

    Auf der HiHat 8tel durchgespielt und dazwischen wurden die Snare und die Bassdrum auf die 16tel querbeet verteilt. Ein auf den ersten Blick sinnfreies Konzept. Der eine oder andere "Move" ist doch hängengeblieben und etwas anders in Szene gesetzt durchaus brauchbar.

    Die Kombination mit andern Konzepten macht es dann aus. Gleiches gilt auch für "Triplets".

  • Wie ich Gavin Harrison irgendwann 2020 in einem Podcast, Interview oder sonstwas Corona-artigem 🤣 sagen hörte, ist der Knackpunkt bei Fills und der Beschäftigung mit denselben vor allem der, dass es meist ausserhalb des Kontexts geschieht. Das Allerwichtigste an jedem Fill – sei es 1 Snareschlag oder eine zweitaktige Donnermaschine – ist, wo und wann genau im Musikstück es "passiert", erst der Kontext legitimiert ein Fill und macht es entweder zu einem starken oder unpassenden Moment.


    Ich denke, Fills lernen ist wie Vokabulartraining. Man muss verinnerlichen, Synapsen verknüpfen, Koordination und Bewegungsabläufe trainieren, das Timing festigen, die Kreativität nähren – um dann quasi alles zu vergessen und einfach zu musizieren. Was dann intuitiv herauskommt, ist hoffentlich das Resultat aller Bemühungen gemischt mit der eigenen Musikalität, die einen im Moment führt, und natürlich der Erfahrung, die man ganz generell mitbringt.


    Ich glaube, häufig schiessen Fill-Ideen musikalisch gesehen für allgemeine Zwecke mächtig übers Ziel hinaus, aus technischer Sicht und für die Übung ist dieses Übers-Ziel-Hinausschiessen jedoch häufig sehr hilfreich, vielleicht sogar nötig.


    Ein Beispiel ist sicher die bekannte 3er-Überlagerung (z. B. punktierte Achtelnoten im 4/4-Kontext ewig aneinanderreihen zu können), die man wohl kilometerlang übt, aber in einem Song allenfalls mal irgendwo zwischen einem halben und zweit Takten einsetzt 😅. WENN man sie aber einsetzt, dann sitzen sie felsenfest!

  • Lexikon75 und Mattmatt: danke für Eure Rückmeldungen!

    Ihr sprecht da zwei wichtige Voraussetzungen an: die Übungen per se sollen Spass machen, sonst wird das nichts. Und erst nach der Verinnerlichung kann die musikalische Umsetzung starten.


    Falls ich mit dem Buch weitermache, muss ich also die Taktik ändern: nur die Konzeptideen rauspicken, die mir auch wirklich gefallen und diese dann bis zur Automation ü-ü-ü.

    Mein Motivationsproblem ist wohl, dass mir manche Beispiele auch von Nickel gespielt überhaupt nicht gefallen – weshalb soll das dann bei mir besser kommen? Dazu kommt die Erfahrung, dass ich im Leben bereits so viele Dinge gelernt und geübt, diese aber nie umgesetzt und darum wieder vergessen habe (bsp. all die Songo-Salsa-Geschichten). Das gräbt sich blöderweise im Hirn ein.


    Ich gehe das jetzt an – ist wohl vor allem eine mentale Sache. Sonst spiele ich bis zum Lebensende dieselben 20 Fills mit den Buchstaben A-F ^^

  • Ich sehe das wie die meisten hier: bei dieser Art von Lehrbüchern geht es um Horizont- und Vokabularerweiterung, nicht um buchstäbliche eins-zu-eins Anwendung. Ich lerne auch manchmal auch Fills oder Licks, die ich auf Youtube oder in einem Buch finde, habe aber noch nie eines direkt in selbst gespielter Musik angewendet. Ich habe aber schon öfters beim Spielen gemerkt, dass ich plötzlich bei den spontan gespielten, also aus dem musikalischen Kontext geborenen Ideen, Elemente oder auch Koordinationen benutze, die ich vorher einfach nicht benutzt habe oder nicht flüssig hätte spielen können.

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