Welches Edrum mit sehr geringer Latenz?

  • Hallo, ich darf nur 1 Stunde am Tag auf meinem akustischen Schlagzeug trommeln, danach übe ich an meinem Practice Pad.


    Eins Vorweg die Becken dürfen nicht aus Gummi sein, da gibt es von Zildjian ein gesiebtes Becken-Set, was sehr leise ist.


    Der Sound muss nicht das beste vom besten sein, mir geht es um die Latenz, ich habe Beyerdynamics Kopfhörer und wenn ich auf ein Tom oder die Snare schlage dann darf da keine Verzögerung spürbar sein. Ideal wären 2 Toms + Floor + Snare und Bassdrum und das Modul.


    Was erzeugt eigentlich die Latenz? Das Modul? Also könnte ich mir theoretisch ein XDrum 530 zu einen guten Preis (gebraucht kaufen) und dann einfach das Modul wechseln und schon habe ich latenzfreie Töne? 🤷‍♂️

  • Wenns nur zum Üben ist, warum nicht günstige Lochbleche und einfach nur Mesh Felle drauf? Da hast gar keine elektronisch verursachte Latenz.


    Bezüglich der normalen E-Sets, also wenn du Modulsounds verwendest hätte ich noch keines erlebt welches aufgrund der Latenz unspielbar wäre. Das kommt dann zu tragen wenn du Software am Rechner damit ansteuerst, wenn du nur das Modul verwendest ist das vernachlässigbar. Gerade nachdem du wenn ich jetzt nicht falsch liege noch nicht so lange spielst, wirst du den Unterschied kaum hören.

    Allerdings sind die billigen was ich weiß nicht so der Bringer, aber da können andere sicher bessere Informationen geben.


    lg

  • Würde ich auch so sagen: wenn es nur zum (weiter)üben ist, würde ich die Überoutine so umstellen, dass sie neben dem Spiel- und Klang-Teil einen abgetrennten reinen Technikteil hat (z.B. für Koordination und Bewegungsabläufe), bei dem es nicht auf den Klang ankommt. Für diesen Teil dann black hole Mesheads auf die Trommeln legen, die Becken gegen welche mit Löchern austauschen.

  • ich wollte ja erst nix schreiben, aber nachdem Two das auch geschrieben hat, kann ich da nur ein +1 drauf geben. Ich hab auch die RTOM black hole auf meinen Trommeln, die sind in sekundenschnelle wieder abgemacht und du hast wieder ein lautes Set. Zum üben, und wie du schon selbst schreibst, ist Sound ja nicht so wichtig, und mit den RTOMs und Lochbecken kann man in Zimmerlautstärke üben. Sind halt nicht billig. Bevor ich mir die RTOMs geleistet hab, hatte ich die soundoff-Lappen auf den Fellen liegen, die sind fast noch leiser, klingen halt aber noch weniger, aber sind billiger. Wem sound völlig blunzn ist, für den ist das eine super Möglichkeit auf einem richtigen Schlagzeug leise zu üben, aber dieselben Bewegungsabläufe zu haben, was ja beim edrum oft nicht so ist, weil die Pads kleiner sind und man sie daher meist bissi anders angeordnet hat. Und wenn man sowieso ein echtes Zeugl daheim rumstehen hat, verstellt man sich nicht noch mehr Platz mit einem zusätzlichen edrum (falls Platzverbrauch Thema ist).

    Lieber brennende Herzen, als erloschene Träume! <3 xxxx Love life, and live! - It's worth it.


    “You are never too old to set another goal, or to dream a new dream.” ― C.S. Lewis


    Don‘t waste your time or time will waste you. (Muse - Knights of Cydonia)

  • Da würde ich entweder Meshfelle aufziehen oder mir so ein Practice Set hinstellen. Aber doch kein edrum.

    Und nein, so ein Modul kann man nicht einfach so austauschen, das muss auch kompatibel sein.

    don´t panic

  • Sind die RTOM black hole echt so leise? Man liest immer was von bis zu 80%iger Reduktuion. Ist das echt so? Wie ist das Spielgefühl?


    Ich habe zur Lärmreduktion die Thinwood Pads drauf. Nur das Pad der Snare fängt langsam an sich aufzulösen... wie stabil sind die black holes denn?


    Die sind ja preislich doch im etwas anderen Bereich als die Thinwoods.

  • Sind die RTOM black hole echt so leise? Man liest immer was von bis zu 80%iger Reduktuion. Ist das echt so?

    Beispiele aus der Tube:


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    Könnte sogar auch in einer (Achtung der kommt flach) Miezwohnung gehen.

  • Ja, sind sie. Das BD Teil ist ein bissi fummelig, dieser Adapter, wo man das Pedal anklemmt, ist bei mir irgendwie anders geformt, aber es hält. Und so oft wechselt man das ja dann doch nicht.

    Und ja, die sind tatsächlich mindestens 80% leiser. Vom feeling her würd ich sagen, die toms fühlen sich recht echt an, die snare natürlich eher nicht. Ist etwas besser als normale meshheads, weil sie in der Mitte den Dot haben, dadurch ist es nicht gaaaanz so bouncy wie meshheads, aber den Teppich zb spann ich immer ab, weil mit ist es doch dann viel lauter. Da müsste man wohl mit der teppichspannung weiter rauf oder ein Papier dazwischen klemmen oder was immer. Kann man sich sicher spielen damit, aber mir ist das nicht so wichtig, ob ich da jetzt ein teppichrascheln dabei hab oder nicht.

    Man kann auch rimshots spielen, allerdings fühlen sich die dann schon anders an, weil der spannreifen ja nicht aus Metall ist, sondern aus hartem gummi. Aber das ist wohl bei edrums mit meshheads genauso.

    Ich kann ja mal Vergleichsaufnahmen machen, wenn jemand Interesse hat, unbearbeitet, nur mit einem fieldrekorder (zoom h2n) aufgenommen, da hört man dann gut den Unterschied in der Lautstärke

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  • Würde ich auch so sagen: wenn es nur zum (weiter)üben ist, würde ich die Überoutine so umstellen, dass sie neben dem Spiel- und Klang-Teil einen abgetrennten reinen Technikteil hat (z.B. für Koordination und Bewegungsabläufe), bei dem es nicht auf den Klang ankommt. Für diesen Teil dann black hole Mesheads auf die Trommeln legen, die Becken gegen welche mit Löchern austauschen.

    Dankeschön das ist viel besser als noch ein Schlagzeug in der Wohnung stehen zu haben 🙂

    Da würde ich entweder Meshfelle aufziehen oder mir so ein Practice Set hinstellen. Aber doch kein edrum.

    Und nein, so ein Modul kann man nicht einfach so austauschen, das muss auch kompatibel sein.

    Ein Practice Set ist ganz okay, aber die Töne klingen alle gleich.

    ich wollte ja erst nix schreiben, aber nachdem Two das auch geschrieben hat, kann ich da nur ein +1 drauf geben. Ich hab auch die RTOM black hole auf meinen Trommeln, die sind in sekundenschnelle wieder abgemacht und du hast wieder ein lautes Set. Zum üben, und wie du schon selbst schreibst, ist Sound ja nicht so wichtig, und mit den RTOMs und Lochbecken kann man in Zimmerlautstärke üben. Sind halt nicht billig. Bevor ich mir die RTOMs geleistet hab, hatte ich die soundoff-Lappen auf den Fellen liegen, die sind fast noch leiser, klingen halt aber noch weniger, aber sind billiger. Wem sound völlig blunzn ist, für den ist das eine super Möglichkeit auf einem richtigen Schlagzeug leise zu üben, aber dieselben Bewegungsabläufe zu haben, was ja beim edrum oft nicht so ist, weil die Pads kleiner sind und man sie daher meist bissi anders angeordnet hat. Und wenn man sowieso ein echtes Zeugl daheim rumstehen hat, verstellt man sich nicht noch mehr Platz mit einem zusätzlichen edrum (falls Platzverbrauch Thema ist).

    Ja eine echte Alternative zu meinen Thinwood Gummi-Pads.


    Das Thema Edrum hat sich für mich erledigt, wenn das echt so leise ist wie in den Videos, dann bin ich echt froh über eure Antworten 🙂👍

  • Bleibt nur noch die Sache mit dem Trittschall. 😬

    Der hat meinen damaligen Nachbarn trotz Edrum zur Weissglut getrieben. Aber dafür gibt es ja Podeste.

    Warum muss es sowas wie Nachbarn überhaupt geben 😅 Okay gibt es ein Mini-Podest was nur 1cm hoch ist und effektiv?

  • mc.mod

    Hat den Titel des Themas von „Welches Edrum mit sehr geri ger Latenz?“ zu „Welches Edrum mit sehr geringer Latenz?“ geändert.
  • Okay gibt es ein Mini-Podest was nur 1cm hoch ist und effektiv?

    Vermutlich nicht für den Hausgebrauch. Ich bin aber seit einiger Zeit aus dem Thema raus, andere können sicher kompetentere Antworten dazu geben. Ich spiele jetzt nur noch auswärts. Immer irgendwelche Gedanken wegen des Lärms im Hinterkopf zu haben nervt.

    Blaukraut bleibt Blaukraut & Brautkleid breibt Blaubtkreid

  • Wenn du in der Höhe so beschränkt bist, kannst du es ja mal mit einer Antivibrationsmatte für Waschmaschinen probieren.


    edit: Zur Ausgangsfrage: Alle Module haben bei Modulsounds eine ausreichend geringe Latenz.

  • edit: Zur Ausgangsfrage: Alle Module haben bei Modulsounds eine ausreichend geringe Latenz.

    das muss der fairness halber auch gesagt werden.
    Aber auch das nützt nichts wenn man sein Spiel am Schlagzeug verbessern will ;-)

    Zum Podest: Im Prinzip reicht eine Platte nur unter der BD incl FuMa, vorzugsweise Multiplex in 16mm mit Sylomer drunter, da kommst du auf ca 40-50mm.
    Ist natürlich doof wenn die HH dann 50mm tiefer steht als die BD.

    don´t panic

  • Aber auch das nützt nichts wenn man sein Spiel am Schlagzeug verbessern will ;-)

    Das ist ein schöner Satz. Sachlich natürlich falsch, aber schön. :D


    Alles, was man am leisen Schlagzeug üben kann, kann man auch an einem E-Set mit Meshheads üben. Ist doch quasi das gleiche.

    Dazu kommen dann noch, wenn man denn möchte, die Möglichkeiten der Elektronik. Metronom an Bord, Timing-Übungen, Spielen zu Playalongs, simples Aufnehmen zur Eigenkontrolle,... Beim Schlagzeug-Spielen geht es doch noch um viel mehr als "nur" die Klangnuancen aus einer Trommel oder einem Becken rauszukitzeln. Ein Pianist kann sich doch auch verbessern, wenn er regelmäßig auf einem Keyboard ohne Hammermechanik spielt. Sicher nicht auf allen wichtigen baustellen, aber doch auf einigen.

    Ich spiele gerne mit meinem Schlagzeug, ich spiele gerne auf meinem E-Set ohne Ton und ich spiele gerne auf meinem E-Set mit Ton. Ich bin mir sicher, wenn ich die Zeit sinnvoll nutzen und Üben würde, würde ich in allen drei Fällen auch was lernen und mich weiterentwickeln. ;-)

    All das setzt natürlich ein gewisses qualitatives Mindestniveau von Modul und Meshheads voraus. Zudem muss einem der Sound von Modul (oder VST) natürlich auch gefallen, damit es Spaß macht. Aber das gilt ja auch für die Trommeln und Becken, die man sonst unter den Stöcken hat. Verstimmtes Schlagzeug, Messingbecken, schlechte Raumakustik und vielleicht noch muffige Ohrstöpsel machen das Spielen ja auch nicht zu einem Klangerlebnis.


    Insgesamt macht man doch sicher die meisten Fortschritte, wenn die Motivation groß ist, weil man etwas gerne tut. Und da kommt dann der Geschmack ins Spiel. Die eine fühlt sich an kleinen Pads total eingeschränkt, der andere genießt die "fetten" VST Sounds auf kleinem Raum.


    Aber das müssen wir natürlich nicht (wieder) an dieser Stelle diskutieren. Ich wollte nur kurz erwähnt haben, dass nicht alle die "wenn akustisch nicht geht spiele ich zwischendurch elektrisch" Idee für Quatsch halten. Und es tatsächlich auch sehr viele so praktizieren.


    Meine Erfahrung mit 1 cm Moosgummimatten ist, die helfen gegen geräuschempfindliche Nachbarn nicht viel, vor allem nicht bei der Bass Drum.

    Sprichst du vom Trittschall bei einm E-Set oder einer richtigen Bassdrum? Unabhängig vom pingeligen Nachbarn: Konntest du ganz objektiv feststellen, dass sich der Trittschall in anderen Räumen zumindest ein wenig reduziert?

    Einmal editiert, zuletzt von Korki ()

  • Sprichst du vom Trittschall bei einm E-Set oder einer richtigen Bassdrum? Unabhängig vom pingeligen Nachbarn: Konntest du ganz objektiv feststellen, dass sich der Trittschall in anderen Räumen zumindest ein wenig reduziert?

    Ich spreche von einem BD-Übungspad. Da hörst du im Raum von Haus aus nur Zimmerlautstärke, und der Nachbar hört's auch in Zimmerlautstärke ;)

    Und zwar auch, wenn alles auf Matten steht. Ich hab keine vergleichende dB-Messung durchgeführt, aber die Nachbarn haben sich trotz Moosgummi beschwert. Also war es wohl noch deutlich hörbar.

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