Taylor Hawkins gestorben

  • aber hawkins war ein super sympatischer typ.

    Definitiv! Aber eben (Zitat aus Wikipedia):


    "Nach eigener Aussage litt Hawkins unter starkem Lampenfieber, das er teils mit Alkohol und Drogen zu bekämpfen suchte.[3] 2001 lag er nach einer Überdosis Heroin mehrere Tage im Koma.[4]"

    Macht ihn aber eigentlich noch sympathischer. Zum Glück konnte ich die Foo Fighters vor 11 Jahren noch auf einem Festival (Southside) sehen.

  • Es gibt noch keine offiziellen, verlässlichen Informationen zu der Todesursache.


    Ich hoffe ehrlich gesagt, dass es nichts mit irgendwelchen Substanzen zu tun hatte,

    Ändern tut es natürlich nichts und ich finde es tatsächlich einfach nur traurig, auch wenn ich den Burschen

    nur über die Musik/Medien kannte. Foo Fighters & Co begleiten mich mindestens mein halbes Leben.

  • Hab nicht viel mit Foo Fighters am Hut, und ich könnte wirklich nicht sagen, ob T.H. für die Drummerwelt eine bleibende Bedeutung haben wird. Aber 50 ist einfach viiiiel zu früh. Ich wünsche ihm, dass er sein Leben trotz Drogenproblemen insgesamt glücklich lebte.

    MEn wird er eine bleibende bedeutung haben werden. Allerdings wird diese nicht so groß sein wie diese von Buddy rich zum Beispiel aber dennoch wird er sicherlich den ein oder anderen schlagzeuger noch inspirieren können da bin ich mir sicher

  • Unfassbar! Bin immer noch sprachlos.

    Hab die Jungs auch schon live sehen dürfen. Total sympathische Band und Taylor Hawkins Grinsen während dem Spielen war ansteckend!

    Die Besten gehen zu früh!

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    RIP

  • ...nicht verwunderlich bei dem "Leidensweg", den er hinter sich hat.

    Aber von thc und benzos stirbt man jetzt nicht.


    Egal. Ändert nichts an der Sache. Schade ist es einfach. Mit fünfzig muss niemand sterben

    Plus Schmerzmittel, Antidepressiva? Und das vermutlich nicht erst seit gestern. Vermutlich will man lieber nicht wissen, was in der Szene so konsumiert wird.


    Aber 50 ist echt kein Alter. ich mag die Foos sehr, und Hawkins war eine coole Socke irgendwie. Sehr sehr traurig 😢

    667 - The Neighbour Of The Beast!!

  • Aber von thc und benzos stirbt man jetzt nicht.

    Na ja, trizyklische Antidepressiva sind kontraindiziert bei hochdosierter Opioid- und Hypnotikaeinnahme, weil sich das Zeug alles gegenseitig verstärkt. Die im Artikel beschriebene Kombination dürfte mit Sicherheit das Potenzial haben, dich ziemlich schnell um die Ecke zu bringen, weil du nämlich eine unbemerkte Atemdepression (ich gehe davon aus, dass er alleine im Hotelzimmer schlief bzw. bewusstlos wurde) nicht lange überlebst.

    Ungeplante Narkose gewissermaßen, nur dass der Anästhesist fehlte, um ihn zu beatmen und den möglichen Kreislaufzusammenbruch zu verhindern.

    Und bei insgesamt 10 Substanzen dürfte Alkohol gesetzt sein, was sich auch nicht mit o.g. Substanzen verträgt, den Rest kennen wir nicht einmal. Ich halte es für absolut möglich und wahrscheinlich, dass diese Mischintoxikation todesursächlich gewesen sein dürfte.


    Traurig, dass manche ein solch erfolgreiches Leben nicht davor schützen kann, die Kontrolle komplett zu verlieren. Mir tut besonders die Familie leid. Mit einem Polytoxikomanen zu leben ist schon schwer, ihn von heute auf morgen unwiederbringlich zu verlieren, übelst.

  • Traurig, dass manche ein solch erfolgreiches Leben nicht davor schützen kann, die Kontrolle komplett zu verlieren.

    Hmm. Für gewöhnlich ist der Erfolg ja nur eine Folge der (bei Künstlern oft emotionale) Bürde, die man trägt. Und es gibt so viele Beispiele ... beim Klub 27 angefangen über Chris Cornell, Chester Bennington aber auch z.B. Heath Ledger und viele mehr ...

  • Wie man's nimmt. Ich glaube, da verklärst du den Künstler ein wenig ;)


    Vergleichbare Fälle von Scheitern (an seinen Dämonen) gibt es in allen Bereichen, ob nun bekannt (z.B. Robert Enke) oder unbekannt (Millionen andere). Die meisten verbergen solche Störungen nach wie vor, aus Angst davor, gesellschaftlich stigmatisiert zu werden. Ich denke eher, hier haben Künstler eine Sonderstellung, weil sie eher als andere Branchen solche "Eskapaden" zum Image stilisieren können - bzw. wohl eher die Medien, die darüber berichten. Ich sag nur Amy Weinhaus...äh Winehouse.


    Man stelle sich vor, ein erfolgreicher Manager gäbe öffentlich zu, unter Depressionen zu leiden. Vermutlich bekäme er dann noch ne fette Abfindung zum Karriereende, und das war's dann.

  • Na ja ... Künstler sind für gewöhnlich recht sensibel und emotional. Zumindest grundsätzlich. Da gibts schon eher den Hang zu emotionalen Instabilitäten als bei Managern z.B., denke ich. Was sich sicher auch auf die Wahl der Drogen auswirkt. Manager koksen z.B. ja eher als dass sie trinken.


    Bei Kurt Cobain war es ja sogar so, dass er mit dem großen Erfolg nicht umgehen konnte. Wenn ich das richtig verstanden habe war der Erfolg zumindest ein Grund für seinen Suizid.

  • Ich bin da ganz bei m_tree und denke schon, dass es bei vielen eine Verknüpfung zwischen psychischer Belastung / Krankheit und künstlerischer Kreativität gibt, wobei letzteres als Ventil für ersteres dient. Es gibt zig Beispiele für Künstler/Bands, die am Rande des Zusammenbruchs ihr bestes Werk kreiert haben.

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