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mos_eisley

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Registrierungsdatum: 3. Januar 2007

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1

Montag, 18. Mai 2020, 09:42

Entscheidungshilfe Overhead Mics

Ich brauche ein knackige kurze Entscheidungshilfe welches Pärchen es sein sollte.
Hauptsächlich Homerecording, aber auch gerne mal live.

1. Lewitt LCT40
2. Oktava MK012
3. SE Electronics SE7

Danke.
Meine Vorstellung: Vorstellung von mos_eisley!

Rampen

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2

Montag, 18. Mai 2020, 09:53

Kenne die anderen nicht, aber die Oktava sind so eine Art defakto Standard für Overheads. Daher meine Stimme für die.
Nix da.

Modmc.mod

ist mc.man ist

  • »mc.mod« ist männlich

Registrierungsdatum: 4. Oktober 2012

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3

Montag, 18. Mai 2020, 10:10

Moin,

schau mal hier oder hier.

Gruß Uli
Gruß mc.mod

Beeble

Beckenpolierer

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4

Montag, 18. Mai 2020, 11:43

4. Line Audio CM4

da preiswert, sehr klein, linear und nicht färbend.
Die Lewitt taugen wegen ihres fehlenden low ends unter 200Hz nicht gut wenn man nicht noch die Toms mikrofoniert.
Die Oktavas sind nicht so fein auflösend und verwaschen die Transienten etwas.
Das sE7 kenne ich nicht, kann aber das gesamte Set abbilden und soll auch fein auflösen.
»Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.«
Chinesisches Sprichwort

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Beeble« (18. Mai 2020, 12:10)


fear3ck

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5

Montag, 18. Mai 2020, 12:23

Ich möchte dir definitv von den Lewitt LCT 040 abraten!
Habe selten etwas so scharfes und krächzendes gehört. Das machen sogar einige günstige T.Bones besser.

Zu den anderen beiden fällt mir nichts negatives ein, die haben definitiv ihre Daseinsberechtigung und zurecht einen guten ruf.

Ansonsten schau dir mal die Rode M5 an. Ich habe mich letzendlich für 2 Päarchen von diesen entschieden und benutze sie zusätzlich als Raummikros.
Für den Preis klingen Sie echt super u.A. auch an der Snare! Der klang ist zwar etwas höhenbetont aber keineswegs nervig oder ätzend.

An deiner Stelle würde ich echt ein paar Kandidaten bestellen und das Ohr entscheiden lassen. Ist ja inzwischen auch eher eine subjektive Frage, da inzwsichen auch günstige Mikros qualitativ in Ordnung sind und mitunter sehr gut klingen können.

Grebfruit

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6

Montag, 18. Mai 2020, 12:39

Line Audio CM4


Das würde ich so auch empfehlen. Die CM4 sind, ebenso wie ihre Vorgänger CM3, absolut hervorragende Mikrofone! Bei Holger Siedler von THS Studio kann man diese erwerben. Zudem geht man kaum ein Risiko ein, bedenkt man das gesetzliche 14-tägige Widerrufsrecht. Ich hatte das Glück neben meinem CM4 Pärchen auch noch ein CM3 Pärchen zu bekommen. Beide Paare konnten mich überzeugen und blieben!

Ansonsten würde ich nach der obigen bisher abschließenden Auswahl mich ganz klar für die Oktavas entscheiden. Zu überzeichnende Mikrofone sind im Höreindruck und auch in der Bearbeitung anstrengend. Zu modern abgestimmte Mikrofone können in Retro-Kontexten zu herausstechend sein. Ein Übermaß spitzer Mikrofontimbre an verschiedenen Instrumenten addiert sich immer wieder gerade in modernen Kontexten auf und führt zu überladenen Höhenanteilen in der Produktion. Die Oktavas sind m. E. ein sehr gutes Werkzeug, um dem etwas zu entgegnen.

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Grebfruit« (19. Mai 2020, 10:30)


m_tree

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7

Montag, 18. Mai 2020, 12:46

Ich empfehle natürlich Oktava MK-012. Hab die ja selber ...

Das sind aus den 3 oben genannten übrigens die einzigen mit einem halbwegs neutralen Frequenzgang. Was gerade bei Kleinmembran Kondensatoren immer die beste Basis ist, m.E.
Becken klingen sowieso schon gerne mal etwas harsch, je nach Auswahl und Overhead Aufstellung, darüber hinaus klingen günstige KMKs aber auch gerne mal harsch und eine zusätzliche Überzeichnung der Höhen (die letztendlich nur den mittelmäßigen Klang kaschieren soll) tut dann ihr übriges.

Zitat von »Beeble«

Die Oktavas sind nicht so fein auflösend und verwaschen die Transienten etwas.

Das halte ich für Mumpitz, im Vergleich zu Mikrofonen aus der gleichen Preisklasse. Die Oktavas klingen einfach erdig und angenehm und sind "gutmütig" zu so ziemlich jeder Klangquelle. Überzeichnete Höhen haben nichts mit einer feineren Auflösung zu tun.

Etwas Höhenglanz kriegt man nachher auch mit einem guten EQ hin.

elUdo

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8

Montag, 18. Mai 2020, 15:19

Ich hatte mir die Rode NT5, die Oktavas und die Line Audio CM3 zum Vergleich besorgt und davon haben mir die CM3 subjektiv am besten gefallen und hatten auch den linearsten Klang. Es sind aber alles wunderbare Mikrofone mit denen man nichts falsch macht.

Allerdings gibt es nur bei den CM3 bzw. jetzt 4, den netten Kontakt mit Holger. Und die Mikros sind erstaunlich klein und leicht, aber dennoch robust. Das Pärchen passt in eine Zigarettenschachtel, das macht die Ausrichtung einfach.

Von den Lewitt habe ich schon öfters negatives gehört.

  • »drummerjoerg« ist männlich

Registrierungsdatum: 16. Februar 2006

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9

Dienstag, 19. Mai 2020, 10:46

Ich empfehle natürlich Oktava MK-012. Hab die ja selber ...

Das sind aus den 3 oben genannten übrigens die einzigen mit einem halbwegs neutralen Frequenzgang. Was gerade bei Kleinmembran Kondensatoren immer die beste Basis ist, m.E.


Mag sein, aber die CM3 und CM4 sind neutraler. Was mich bei den LineAudios stören würde, ist die breite Niere.
Kurzum, warum nicht sowas:
https://www.thomann.de/de/akg_c451b.htm
https://www.bonedo.de/artikel/einzelansi…1-bst-test.html
ProgRocker in Rente :whistling:

Rampen

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  • »Rampen« ist männlich

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10

Dienstag, 19. Mai 2020, 11:57

Kurzum, warum nicht sowas:

Der Testbericht weist sie jetzt aber nicht unbedingt als den Knüller für Schlagzeugoverheads aus, oder? Wobei sie sich selbst auch nicht ganz einig sind: "Von Natur aus klingelige Crashes oder Hi-Hats etwa können mit 451ern mikrofoniert schön aggressiv und sehr durchsetzungsfähig und "Achtziger-mäßig" sein, andersherum aber auch stark schneidend und beißend. ", "Es sei an dieser Stelle besonders für geschlagene Akustikgitarre, kernige Overheads und sonstige Schallquellen empfohlen".
Nix da.

ibins

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Registrierungsdatum: 20. Juni 2017

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11

Dienstag, 19. Mai 2020, 11:58

Selten genannt, aber mehr als ein Geheimtipp: Shure PGA181

https://m.thomann.de/de/shure_pga181.htm

m_tree

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  • »m_tree« ist männlich

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12

Dienstag, 19. Mai 2020, 15:43

Mag sein, aber die CM3 und CM4 sind neutraler.

Ich nehme an, dabei beziehst du dich auf die einschlägigen Frequenzgänge. Die können jedoch auch "beschönigt" sein, wie z.B. die von den Line Audios:

100-16000Hz+-1dB on axis, at 1m, 23C, measured with MLS noise, 1/12 octave narrow smoothing

http://www.lineaudio.se/CM3.html

Wenn man von den MK-012 überhaupt Frequenzgänge findet, dann definitiv keine geglätteten.

Aber du magst trotzdem recht haben ;)


Allerdings können Frequenzgänge und sonstige Werte auch nur teilweise Aufschluss über den Klang geben. Das demonstriert dieser Test mit 42 KMK Stereopaaren übrigens recht eindrucksvoll, finde ich. Ok - da wurde eine Akustik Gitarre mit XY aufgenommen, keine Schlagzeug Overheads. Aber so bekommt man vielleicht sogar einen besseren und einfacheren Eindruck vom Klangcharakter.

https://www.bonedo.de/artikel/einzelansi…e-komplett.html

Die AKG C451 B sind da auch dabei. Schoeps CMC-64 sind eine gute Referenz in dem Test. ;)

olly

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  • »olly« ist männlich

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13

Mittwoch, 20. Mai 2020, 10:33

Ich habe sowohl rode m5mp als auch nt5 und muss sagen, dass für mich die m5mp völlig ausreichend sind. Die klingen quasi dentisch wie die nt5 und das zum halben Preis.
Wo Dummheit herrscht, ist das Selbstbewußtsein König.

Mein Krempel