Sonor Delite und Paiste 2002 Fehlkauf ?

  • Warum hier die B-20-Türken-Fraktion noch nicht erschienen ist, um zu verlautbaren, dass 2002 ja grausig klingen, ist mir ein Rätsel.


    Für mich ist das ja kein Widerspruch.
    Meine B20-Masterwork (Custom und Resonant) verwende ich im Proberaum und in kleinen Locations.
    Also dann, wenn ich schon bei vergleichsweise geringer Lautstärke einen vollen Klang haben will.
    Meinen 2002-Satz nehme ich, wenn wir im Zelt oder Open-Air spielen.
    Für lautstärkemäßig gehobene Anwendungen im Rock-Bereich gibt´s meiner Meinung nach nix besseres (nach oben im Sinne von "lauter" ist ja noch Platz für die Rudes, aber dafür bin ich zu alt ... :D )


    Ich erinnere mich übrigens noch lebhaft an die Diskussion mit dem oben von mir zitierten und geschätzten Forumskollegen, als ich vor einigen Jahren die Masterworks für mich entdeckte und im Überschwang der Begeisterung sämtlich Paiste-Cymbals (2002, 3000 und 505) verkaufte.
    Er prophezeite damals sinngemäß: "Schwerer Fehler. Du wirst sie dir teuer wieder nachkaufen müssen."
    Damit hat er recht behalten ... ;( :thumbup:


    Edit: Paiste 3000er ergänzt.

  • Hallo,


    ich kann diese Lagerkämpfe ja auch nicht so richtig verstehen, mich regt eigentlich nur auf, wenn Leute wirklich jedem die gleiche Art von Becken empfehlen wollen.


    Wenn ich nicht immer so einen Lärm machen würde, könnte ich mich ja auch an einem 602er Flatride erfreuen, aber bei meiner Kapelle geht das genauso unter wie das 20er Rude für eine Big-Band irgendwie höllisch wäre.


    Das ein oder andere Becken genießt hier übrigens einen fröhlichen Lebensmittelpunkt (die 3000er zieren derzeit mein Proberaum- und Live-Set). :thumbup:


    Grüße
    Jürgen

  • Also die Tatsache, daß ich wirklich ein Fan der guten alten 2002er bin, schließt doch nicht aus, daß ich nicht auch türkische B20er mag. Es kommt wirklich auf den Einsatzbereich und natürlich auch auf den Geschmack an. Ich besitze u. A. auch einen kompletten Satz Masterwork Resonant, den ich gerne mal bei kleineren Club- oder Kneipengigs einsetze, zusammen mit einem kleinen Yamaha Fusion Kit...


  • "Fase" mit "f" schaut verdammt hart aus. 8|
    Erlaubt das die neue Rechtschreibung?


    Da werde ich kurz amtlich: Natürlich muss es in diesem Zusammenhang "Phase" heißen, auch nach neuer Rechtschreibung. Am Rande bemerkt gibt es aber auch eine "Fase", das ist die abgeschrägte Fläche einer Kante. Wird meist bei der Holzverarbeitung angewandt.


    Jetzt ist aber gut, sorry für den off-topic.

  • Dem Sonor würde ich wie bereits erwähnt mal neue Felle gönnen (Snare Remo CS, Toms Remo Pinstripe).


    Bloß nicht! Pinstripes sind da nicht viel besser als die Hydraulics, vielleicht nicht ganz so pappig. Wobei Lars Ulrich auf seinem Starclassic Maple zumindest live auch mit Pinstripes spielt. Naja, mit dicker Anlage hintendran funktioniert auch das, prinzipiell könnte er auch ein Swingstar spielen, würde dann klanglich wohl keinen großen Unterschied machen, aber wie sähe das denn aus? :)


    Aber mit Pinstripes oder gar Hydraulics befellt ist ein Delite - meiner Meinung nach - eigentlich verschwendet. Probier lieber mal klare Emperors aus, die sind etwas lauter und weniger sensibel als die Ambassadors aber dämpfen die Trommel nicht gleich tot. Wenn man jahrelang Pappsound gespielt hat, ist der offene Sound allerdings erstmal Gewöhnungssache, ging mir nicht anders damals, wenn man sich aber mal dran gewöhnt hat, will man nie mehr zurück. :)


    Ansonsten würde ich vielleicht noch'n 16er Standtom dazustellen, mir persönlich wäre 10-12-14 für Rock/Metal zu klein, aber das ist Geschmackssache.

    Fell- & Beckenriss wünscht


    Kai aus der Kiste


    SUCHE: Sonor Designer Thin Maple 10x08 Tom, möglichst durchgehende Böckchen und möglichst in Azur

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    Hallo zusammen,

    ich hab nun folgende Kopfhörer, wie z.T. von euch und einem Musikfachgeschäft vorgeschlagen, für meinen Anwendungsfall getestet und komme letztendlich zu einem enttäuschendem Ergebnis :( !

    Vorab zur Info: Alle Kopfhörer wurden über ein Yamaha MG 120 C Mischpult geschalten bzw. geregelt.


    Die Musik kam über einen MP3-Player von Sony.

    Superlux HD-660: super Preis/Leistungs-Verhältnis, für das Geld hab ich noch nichts Besseres gesehen, da kann z.B. der Vic-Firth SIH1 klanglich, vom Tragekomfort und Verarbeitung bei weitem nicht mithalten. Die Drumlautstärke wird hier ausreichend abgeschirmt, schluckt aber die Höhen u. Basstiefen ein wenig zu stark, dies kann der Beyerdynamic DT-770 M besser. Was mich störte war das zu kurze Kabel in unangenehm, auf dem Körper anliegender Spiralform. Der Sound war nicht auf dem Niveau der unten folgenden Kopfhöhrer, allerdings kann man mit diesem Kopfhörer doch schon sehr gut was mit anfangen.

    AKG K-271: rein von der Optik und Verarbeitung kam hier direkt das ``den will ich haben- Gefühl`` auf. Top Verarbeitung und Anmutung, auch guter Tragekomfort. Für meine Anwendung allerdings völlig ungeeignet. Der Klang war zwar sehr gut allerdings schirmte der Kopfhörer viel zu wenig ab, hier ist ein Gehöhrschaden nach ein paar Jahren vorprogrammiert. Eine lineare Klangübereinstimmung zum Drumset hab ich auch hier nicht erreicht. Entweder kamen die Becken nicht richtig durch oder die Bassdrum, dies kann der Beyerdynamic DT-770 M besser.

    Sennheiser HD 280 Pro: auch hier war ich von der Verarbeitung sehr angetan, die Optik könnte ein wenig mehr Farbe und höherwertigere Materialien vertragen (das meiste aus Kunststoff), man muß aber hier den wesentlich günstigereren Preis auch sehen zu Beyerdynamic u. AKG.


    Der Tragekomfort ist sehr gut.Der Klang an sich gefiel mir von allen Kopfhörern her am besten. Die Abschirmung mit 32dB ist auch i.O. Eine lineare Klangübereinstimmung zum Drumset bekam ich auch hier nicht hin allerdings besser als beim AKG oder Beyerdynamic DT770 Pro Studio.


    Mann kann sagen, er ist für meinen Anwendungsfall mit klanglichen Abstrichen des durchdringenden Drumsets verwendbar, der Beyerdynamic DT-770 M ist hier besser.

    Beyerdynamic DT-770 Pro: Guter Tragekomfort und Verarbeitet, wobei die Materialien z.T. Anmutender sein dürften, vor allem bei dem Preis. Klanglich war dieser auch gut, hatte aber hier auch die Probleme mit der lineare Klangübereinstimmung zum Drumset.


    Die Abschirmung war zu wenig, man kann sagen die liegt so zwischen dem AKG und dem Sennheiser.

    Beyerdynamic DT-770 M: Verarbeitung, Tragekomfort…siehe DT-770 Pro. Der DT-770 M war von allen getesteten am geeignetsten. Hier hat man doch eine annähernd lineare Klangübertragung vom Drumset. Die Höhen der Becken z.B. kamen bei keinem der oberen Kopfhörer klarer durch bzw. der Sustain war hier bei keinem besser. Einzig die Bassdrum war ein wenig zurückhaltender gegenüber dem restlichen Drumset. Trotz allem konnte auch dieser Kopfhörer mich nicht voll überzeugen. Das Drumset konnte von der Lautstärke und den Tönen her zwar linear durchdringen, der Sound war allerdings irgendwie pappig, trocken und emotionslos.

    Das Gesamtergebnis ist auf folgenden Grund noch mehr enttäuschend: Alle Kopfhörer konnten nicht die Variante des Baulärmschutzes mit Standard In-Ear Walkmankopfhörer übertreffen die ich seit Jahren benutze. Mir bleibt wohl nichts anderes übrig als weiterhin mit dieser Variante zu spielen auch wenn dies auch nicht 100% zufrieden stellt.

    Was mich interresieren würden ist ob Ihr genau diese Variante die ich hier spiele schon getestet habt ? Ich möchte jetzt nicht überheblich oder arrogant ^^ wirken aber mir kommt es so vor als hab ich hier seit Jahren die beste Lösung für das Problem und Ihr kennt diese noch gar nicht :thumbup: ????

    Was ich verwende: Baulärmschutz der Fa. 3M Model 1440 und In.Ears der Fa. AKG Model K314P. Kosten dieser Variante nur ca. 30,-.

    Die In-Ears dürfen sicher auch andere sein, wichtig hier das diese eine Flache Bauform haben und im Ohr gut sitzen damit sie sich beim überstülpen des Lärmschutzes nicht im Ohr verschieben. Der Baulärmschutz muss aber genau dieser sein, hier hab ich auch schon verschiedene getestet, aber dieser scheint von der Abschirmung wie gemacht fürs schlagzeugspielen, mit Sicherheit nicht bewusst von 3M :D ? . Der Sound des Drumset kommt hier relativ linear durch bei guter Dämmung (27dB).Nach dem überstülpen des Lärmschutzes drehe ich die In-Ears meist noch ein wenig nach vorn, so das der Ohreingang ein wenig offen ist.Auch mit der Positionseinstellung des Baulärmschutzes sollte man ein wenig spielen.
    Die zugespielte Musik dann auf das Drumset über ein Mischpult abstimmen. Wenn das dann alles passt hab ich gegenüber dem Beyerdynamic DT-770 M nochmals eine Annäherung einer linearen und realen Übertragung des Drumset von ca.20-30% ! Eine Bestätigung von euch nach einem Versuch zu meiner Erfahrung würde mich und auch viele Drummer hier wiederum Bestätigen das es wohl nichts Besseres gibt. Wenn jemand von euch die 30,- übrig hat um dies zu testen hoffe ich halt das er mich danach nicht steinigt X( wenn es dann nicht so ist :) .
    Da ich mit meinem Problem nun eigentlich wieder am Anfang stehe werd ich nun doch hinter die Felle gehen und mit diesen mal experimentieren. Mit dem Stimmen hab ich nichts erreicht :( .



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  • Da hat jemand offensichtlich viel Zeit sich so was auszudenken. :thumbup:


    Sorry, aber das ist mal sowas von ein Fake.
    Sollte IRGENDJEMAND tatsächlich zu diesem ergebnis kommen, hat er bereits einen Hörschaden. :P


    Zitat

    auch viele Drummer hier wiederum Bestätigen das es wohl nichts Besseres gibt.


    Es ist in sich schon unlogisch das er hier postet weil sein Delite angeblich so scheiße klingt, es aber als Kopfhörer nichts besseres als seine 30,- Lösung mit Baulärmschutz und billigen inear Kopfhörern geben soll.
    Ich hab die Beyerdynamic und hatte als Jugendliche sämtliche Billigohrhörer die man sich nur denken kann und komme zu dem Schluss:


    Nee, sorry Leutz. Da werf ich mich eher lachend vor einen Zug. :D
    Diese Kombination hält mein kleines Hirn nicht aus. :|

  • Was mich interresieren würden ist ob Ihr genau diese Variante die ich hier spiele schon getestet habt ? Ich möchte jetzt nicht überheblich oder arrogant wirken aber mir kommt es so vor als hab ich hier seit Jahren die beste Lösung für das Problem und Ihr kennt diese noch gar nicht ????

    Genau so ist es. Du hast einfach den Stein der Weisen gefunden, nach dem wir so lange suchen.



    Mal im Ernst: Das ist jetzt Dein dritter Post zum Thema und noch immer hast Du nicht eine einzige Silbe dazu geschrieben, ob Du Dein Set abnimmst und ggf. mit welchen Mikros oder ob Du es womöglich ohne probierst. Letzteres befürchte ich. Das ist nämlich - bei hohen Ansprüchen an die Klangqualität - eine reine Zeitverschwendung. Aber das stand bereits in einer der ersten Antworten auf Deine Frage.


    Ein Kopfhörer ist kein Zauberding und nicht dazu da, prima Musik zu übertragen und zugleich noch einen Top-Schlagzeugsound dazu zu zaubern.


    Es ist ganz einfach: Hörst Du die MP3s über den Kopfhörer, das Drumset aber ohne Mikroabnahme live dazu, klingt es übel.
    Nimmst Du den Sound über passable Mikros ab, ist der Sound dagegen angenehm.
    Nimmst Du den Sound über exzellente Mikros ab, beschäftigst Dich intensiv mit Aufnahmeverfahren und der Materie, ist der Sound erstklassig.


    Bevor Du also anerkannt hervorragende Schlagzeuge oder anerkannt gute Kopfhörer für einen schlechten Sound verantwortlich machst, würde ich einfach nochmal über Deinen Ansatz nachdenken.


    Viel Erfolg
    Hajo K


    P.S.: Rammetallimaiden, bitte verzichte doch auf die exzessive Nutzung von Frage- und Ausrufezeichen.

  • Definiere "lineare Übertragung"! B.z.w. was verstehst du darunter?
    Ich habe den Eindruck, dass du dich an den Sound deiner Baumarktlösung über die Jahre gewöhnt hast und alles andere erst mal als schlecht empfindest.
    Kann das sein?

  • Hau doch die 3M Dinger endlich in den Müll (und die "Walkman"-Ohrstöpsel gleich dazu) und hau doch einfach mal auf dein Set. Alter.


    Du würdest die Dinger live wahrscheinlich auch aufhaben und dich dann aufregen dass der Sänger und die Gitarren so dumpf am Monitor sind.

  • Habe noch ein paar Anmerkungen zum Thema:
    - Es ist (wie schon erwähnt) sehr sinnlos seinen "Naturdrumsound" mit dem gemixten, absolut heftig bearbeiteten Studiosound von anderen Drummern zu vergleichen. Das bekommt man auch nicht dadurch hin, dass man sich genau das gleiche Set oder die gleichen Felle zulegt. Das bekommt man weder durch gutes oder sogar perfektes Stimmen hin noch durch Dämpfen oder andere Tricks. Dazu würde ich dem TS empfehlen, sich nach "Naturdrumsounds" dieser Aufnahmen umzusehen. Ich hätte da mal folgendes anzubieten:
    http://www.youtube.com/watch?v=I2Intvuetk4
    Man muss einfach akzeptieren, dass das anders klingt als auf einer Aufnahme!
    Wenn man jetzt möchte, dass das eigene Set ähnlich klingt wie auf einer solchen, dann kommt man wohl nicht drum herum, das Set mit Mikros abzunehmen, zu mischen usw. (das ist teuer und erfordert know-how, das ich selbst nicht wirklich habe) und dann mit Inears mitzuhören.
    (Um den Naturdrumsound dann weiter auszublenden kann man über die Inears noch einen Baulärmschutz tragen. Ich mache das so, mir ist aber klar, dass das den Sound schon noch mit beeinflusst.)


    - Der zweite Gesichtspunkt, der in diesem Zusammenhang noch nicht genannt wurde, ist die akustische Eigenschaft des Raumes. Dieser verstärkt bestimmte Frequenzen und löscht andere Frequenzen aus. Das kann unter Umständen auch massive Einflüsse auf das Soundempfinden haben. Im Probenraum spiele ich ein DW Collectors Set, bei dem (nach anfänglichen Schwierigkeiten beim Stimmen) jetzt die 10er und 12er (im Gegensatz zur 14 und 16er) Tom dermaßen fett klingen, dass man meint, die beiden kleinen Toms würde abgenommen, komprimiert usw. Und beim 14er und 16er ist dieser fette Klang in dem Raum einfach nicht zu erreichen. Klappt nicht!
    Beim Gig in einem großen Innenhof waren die Lautstärken aller vier Toms gleich fett und es klang sehr ausgewogen.
    Ein Kopfhörer mit linearer Dämpfung verändert den durch den Raum eventuell negativ beeinflussten (oder als negativ beeinflusst empfundenen) Sound eben nicht. Ein Baulärmschutzkopfhörer macht das unter Umständen zufällig so, dass es im subjektiven Empfinden besser klingt!


    Also entweder akzeptieren, dass es sich anders anhört oder sehr viel Geld und Zeit investieren. Aber das haben andere auch schon zur Genüge vorgetragen hier...

  • bezüglich aufnahmen im proberaum habe ich (mangels know how) mit einem e-drum bessere ergebnisse erzielt als mit a-drum (immerhin dw collector).
    wäre vielleicht eine option ...

  • bezüglich aufnahmen im proberaum habe ich (mangels know how) mit einem e-drum bessere ergebnisse erzielt als mit a-drum (immerhin dw collector).
    wäre vielleicht eine option ...

    Der Threadstarter möchte beim Play-Along sein Set sehr gut hören, von Aufnahmen meine ich, nix gelesen zu haben.
    Gruß
    Hajo K

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