Setaufbau präzisieren à la Neil Peart

  • Hallo,


    ich habe mir angewöhnt, mein eigenes Gig-Set bis auf den Millimeter genau (von der Position der Toms und auch vom Auszug der Beckenständer her) aufzustellen, wie ich es von meinem Standardset zu hause her kenne. Soweitsogut, damit komme ich dann natürlich auch bestens klar beim Spielen und es gibt mir Sicherheit beim Gig.


    Leider übe ich mit meiner einen Combo in einem Ü-Raum, wo mind. noch zwei anderen Drummer an dem dort gestellten Sch...teil sitzen. Da wird dann gern mal die Snare auf gefühlte Kniehöhe herabgekurbelt und die Becken stehen auf empfundener Kopfhöhe. Sicher, ich korrigiere das dann ... leidlich ... für meine Verhältnisse - es bleibt aber dennoch natürlich suboptimal, zumal dort auch ein Splash und ein China fehlen, die ich gern in mein Spiel mit einbringe(n würde).
    Bei den anderen Bandmitgliedern stoße ich auf keine Gegenliebe, daß wir uns nun einen eigenen Ü-Raum suchen ("wieso, die anderen Drummer kommen doch auch damit klar?!" :cursing: ). Ich muß also - wenn ich in der Band bleiben möchte, wohloderübel mit der Situation leben.


    Ich hab' da jetzt eine Frage an diejenigen, die in einer vergleichbaren Situation (= Ü-Raum mit mehreren Drummern am selben Set) stecken: wie empfindet Ihr den "etwas anderen" Setaufbau und die veränderte Beckenkonfiguration (unter der Voraussetzung, JEDE ! Probe wieder so spielen zu müssen): als Bereicherung fürs eigene Spiel? Oder - so wie bei mir - abturnend, da ich mich mehr auf das "wo" (... die Teile stehen) als das "was" (... ich spielen könnte) konzentrieren muß? ;(
    (Vom Sound der Trommeln her, von den Messing-Tellern, dem wackeligen Hocker und der ausgejackelten FuMa möchte ich hier gar nicht erst anfangen zu sprechen. :pinch: )


    Gruß - R.


    PS: mir ist schon klar, dass jetzt auch viele anderen Drummer gern ihren Senf dazu abgeben möchten: mir geht es aber nicht um den (zugegebenermaßen auch bei mir vorhandenen :D ) Reiz, 'mal kurz hinter 'nem anderen Set zu sitzen, sondern um das regelmäßige Proben (!) an so einem Set. :cursing:


    PS 2: es gibt da irgendwo ein YouTube-Video von Peart, wo alle Ständer in ein Podest eingeschraubt werden, um tatsächlich immer den gleichen Aufbau wieder hinzukriegen ... Ein Traum für mich. Das nur zur Erklärung für den Titel.

  • ich handhabe das folgendermassen: da ich es eh nicht hinkriege, überall auf einem identischen set zu spielen (was ja je nach art der mukke auch völlig daneben wäre ... rock´n roll schiessbude im salonorchester ... oder umgekehrt), habe ich sämtliche bemühungen diesbezüglich sehr schnell aufgegeben ... ich nehm was da ist, bzw. (wenn ich einfluss darauf habe) worauf ich heute lust habe (grosse bassdrum - kleine bassdrum, drei toms- keine toms, etc.) ...


    nebenher spiele ich ich jeden mittag in einer anderen musikschulfiliale auf einem anderen set (manchmal drei verschiedene an einem mittag) ... das härtet ab 8)


    give it a try ...

  • Könntest du nicht deine eigenen Ständer mitbringen und die dann nach das Probe dort in eine Ecke Stellen (falls es der Platz erlauben würde)
    Man stösst als Drummer eigentlich immer bei den Mitmusikern auf taube Ohren wenn man erklären will, warum der eigene Setaufbau so wichtig ist.
    Soll der Gitarrist doch mal auf ner Gitarre spielen, auf der die Seite in der falschen (anderen) Reihenfolge aufgezogen worden sind :thumbup:
    Mal sehen wie das dann klappt!

  • Es sollte doch kein Problem sein, z. B. deine eigene FuMa mitzunehmen, Snare und Becken kann man auch schnell wechseln.
    Dass das ständige Umstellen nervt, kann ich hingegen verstehen.
    Was das positionieren der Sachen angeht, hab ich auf meinem Teppich (der ist hell) mit Edding markiert, was wo drauf steht, das Dumme dabei ist aber, wenns einem nicht mehr so passt, kriegt mans nicht mehr ab^^

    Wenn es nicht so ist, wie man`s will, muss man es wollen, wie es ist.

  • Danke soweit für die Antworten.
    Beckenständer dalassen: erstens ist mir das zu riskant (wg. möglichem Mitnutzen der anderen - was ich nicht möchte - oder unerklärlichem Verschwinden der Teile) und zweitens ist der Raum total versifft - die sind mir zu schade dafür.
    Eigenes Equipment mitbringen: eigene FuMa: mache ich schon, aber wenn ich dann noch Hocker, Beckenständer, Snare und Becken mitnehmen müßte ... Das wird mir als Mitte-50er auf Dauer zu nervig/ anstrengend.


    Gruß - R.

  • Die Zeichen auf dem Teppich nutzen aber wenig, wenn die Ständer, Tomständer oben herum dann hin und hergeschraubt werden. Ich kenne das Problem, Patentlösung habe ich keine.


    Folgender Ansatz: wie Trommelfrosch sagt, entweder lernen flexibel sein und sich aneignen an verschiedenen Setaufstellungen zu spielen. Aber ich gebe zu, das lässt mein Hirn nicht zu.


    Und weiterer Ansatz: wenn dir die Aufstellung vom Neil Part gefällt, versuche sie zu studieren und herauszufinden, ob es irgendwie für dich möglich ist so etwas nachzubauen, nachbauen zu lassen (ich weiß zeitintensiv und vielleicht auch kostspielig) und ob es DAS ist was du brauchst.

  • ich habe mir angewöhnt, mein eigenes Gig-Set bis auf den Millimeter genau[...] aufzustellen [...]gibt mir Sicherheit beim Gig.


    Das ist eine Frage der Erfahrung.
    Ich weiß nicht, auf wie vielen Fremdsets ich schon trommeln musste; besser, man gewöhnt sich an Alternativsituationen.


    Sicherheit bekommt man nur vom Üben oder viel spielen. "Millimeter-Pisserei" kann sich zu einer Phobie entwickeln.... 8)


    .

    Schöne Grüße - Rainer K. aus B. an der W.

  • Ich wäre an deiner Stelle doch erstmal froh, dass du dein eigenes Set nicht stellen musst auf dem dann andere Leute mit bescheuerten, sicherlich nicht materialschonenden Aufbauten spielen. Natürlich muss man damit leben das man dann etwas umstellen muss, ich handhabe es so, wenn ich auf einem Fremdset spiele(zumindest probe) das ich mir die Zeit nehme es an zupassen. Meinen Mitmusiker musste ich dies einmal erklären, dann hat es Klick gemacht. (komm mit dem Argument: Ist wie Seiten verkehrt auf ziehen, oder Bass nur ultra tiefhängen haben). Dann verstehen die das meist. Wenn ich durch bin versetze ich das Set wieder in seinen Urzustand, da es nicht meins ist und es mich ärgern würde wenn ich regelmässig dort probe jedes Mal MEIN Set umbauen zu müssen. Ich würde eher dem Besitzer des Set etwas Respekt zollen das er dich drauf spielen lässt. Gleiches gilt für alsgeleierte Fussmaschine und Messing Becken. Ich würde meine 2002er und meine DW auch nicht irgendeinem Typen überlassen, was für Ansprüche hast du eigentlich?! Und dann fehlt noch ein China und ein Splash?! Oh wie können sie nur, jeder braucht das. Sorry ich versteh dich nicht.
    Was du brauchst bringst du mit. So einfach ist das.


    cheers

  • Sicherheit bekommt man nur vom Üben oder viel spielen. "Millimeter-Pisserei" kann sich zu einer Phobie entwickeln.... 8)


    ... dann habe ich wohl schon eine ... :D


    tschino: es geht nicht darum, wie ich immer den selben Aufbau hinkriege (das funzt bei mir an MEINEM Set ausgezeichnet), sondern um das aus Deinem Satz darüber (mit "flexibel" und dem Streiken Deines Hirns ...).


    The Schlüü: ich habe nicht die Ansprüche an das Set, sondern an das Üben mit der Band ... Das Set ist in diesem "Tonstudio" Allgemeingut und gehört keinem der anderen Drummer - daher wohl auch sein Zustand. (Ich würde den Teufel tun und dort mein Set aufbauen.)


    Gruß - R.

  • Servus,


    früher hatte ich auch die Situation mir mit anderen ein Set teilen zu müssen.
    Ich habe einen Nachmittag investiert und dann mit einem Eddinglackstift an den Ständern Markierungen für Höhe und
    Verdrehung gemacht und mir vor der Probe eine Viertelstunde Zeit genommen und schnell nach gestellt.
    Jeder Drummer sollte dann natürlich eine andere Farbe verwenden :D


    Mit der Zeit wurde mir die Verstellerei aber zu blöd und ich hab nur noch das Notwendigste an Snare und HiHat gemacht
    und siehe da: Man gewöhnt sich an alles und es erhöht die Felxibilität ;)


    Grüsse jpm

  • Stell das Set genau so ein wie Du es möchtest und
    markiere jede veränderbare Stelle mit Edding (Metall)
    und Gaffa (Teppich). Dann brauchst Du höchstens
    5 Minuten um alles genau so einzustellen wie es
    war und alle Markierungen sind auch im Falle eines
    Falles wieder rückstandslos zu entfernen.


    fwdrums




    Edith meint, daß jpm schneller war. Stimmt.

    nontoxic: kurze lange CD-Pause

  • Kenn das Problem, welches du hast nur zu gut.
    Wir teilen uns den Proberaum mit einer zweiten Band, dessen Drummer sein Set stehen lässt. Ist zwar ein super Gerät, aber bis ich alles auf meine "Bedürfnisse" umgeschraubt und positioniert habe, bin ich meistens schon so genervt, dass meine Mitmusiker das in Form von heftigsten Wutausbruchen zu spüren bekommen müssen.
    Mittlerweile halte ich es damit, alles für mich wichtige, wie FUMA, Becken, Snare und einen Ständer samt montiertes Tom immer mitzubringen.
    Hört sich zwar so an als würde das mehr Aufwand bedeuten... tut es auch... ist´s mir aber jedes mal wieder wert. Bei längeren Proben bau ich sogar mein komplettes Set auf.
    Spart mir einen haufen Nerven und dann klappts auch wieder mit den Mitmusikern.

  • Hallo,


    bei mir war und ist das ein Mischmasch aus allen Krankheiten, die es so gibt.


    1. Früher spielte ich in einer Rockband und in der Schulbigband, da gab es ein Set mit Millimeter-Pisserei (meine Rockbude; und da hingen die Crashes tatsächlich auf gleicher Höhe, das hat beim Aufbau etwa ein Zehntel bis ein Drittel der Zeit gekostet. Bei der Big-Band gab es ein Probeset und ein Live-Set, die sich unterschieden. Live haben wir (die beiden Trommler) noch ein paar schöne Zierbleche dazu gehängt, die gab es bei den Proben nicht. Ging aber komischerweise oder ich war jung und habe es nicht gemerkt.


    2. Dann fuhr ich lange Zeit nur meine Rockbude mit Milimeter-Pisserei, das Ding hing auf dem Gerüst und so stand es überall gleich.
    Das gibt dem Phobiker Sicherheit und man spielt immer allein.


    3. Inzwischen habe ich ein Set zum Üben zuhause, eins, das mal im Solo-Proberaum stand und eins, das im Probe der aktuellen Band steht und bei der Freizeit-Kapelle steht auch noch eins (das ist aber nicht meins). Ein paar Dinge laufen parallel, aber die Sets unterscheiden sich von Art und Umfang teilweise recht deutlich. Eine komplette Angleichung ist auch nicht wirklich sinnvoll, weil die Musik jeweils anders ist.
    Und es kommt noch hinzu: da die aktuelle Kapelle gerne mit anderen zusammen spielt, darf ich mich dann mit fremdem Zeug herumschlagen, was mir teilweise tierisch auf den Zeiger geht, weil das Zeug meistens nichts taugt oder für Kleinkinder gut ist. Da ich ja dann meine Becken, meine Kleine Trommel, meinen Hocker und meine Fußmaschinen selbst mitbringe, gibt es wenigstens ein bisschen Kontinuität, also eine halb-lachend und halb-weinende Mischung aus guter Gewohnheit und faulen Kompromissen.


    Konkret:

    Messing-Tellern, dem wackeligen Hocker und der ausgejackelten FuMa


    Da würde ich einfach mein Zeug mitbringen und wieder mitnehmen (im Proberaum der Kapelle baue ich auch jedesmal die Becken auf und ab, das macht man irgendwann im Schlaf).
    Ein Freund von Markierungen bin ich auch, ich nehme allerdings Tesa-Gewebeband, das ist teuer und gut.


    Ansonsten kommt es mir auch immer so vor, als wären Gitarristen Heulsusen und Trommler grobschlächtige Kerle, die auf jedem Baum hacken können.
    Dass mein Set aber besser aussieht ( :) ) und besser klingt als so manches dahin gestellte Ding, das fällt auch meiner Kapelle auf. Jedenfalls dann, wenn man die Herrschaften zuvor für drei Tage einsperrt und hinterher auf der Streckbank liegend, höflich befragt.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Wenn ich mal im Lotto gewinne, dann kaufe ich drei Mal dasselbe nebst Proberaum und LKW plus Gabelstapler.
    Bis dahin grübele ich weiter, was ich mit meinem Set II mache (das in den Koffern gammelt).

  • Sieh es doch mal als Herausforderung an. Das Problem ist klar, am Anfang die Reichweiten ausloten und soweit wie möglich anpassen. Da das Set wohl eine PR-Hu.. äh... Allgemeingut ist kann auch jeder dran rumschrauben. Die paar Minuten kann man investieren, da die Kollegen ja wohl auch erst ihre Instrumente in Stimmung bringen müssen. Spielst Du live immer auf dem eigenen Set? Wenn nicht wäre das für Dich ja noch mehr Streß, da ist die Situaton im PR vielleicht garnichtmal die Schlechteste was den Ernstfall angeht.
    Ich hab das Glück nicht teilen zu müssen, live ist es mir aber schon oft passiert mit einer Ballerburg konfrontiert zu werden die zu meinen minimalistischen Anforderungen völlig konträr steht.

  • Um meinen immer sehr ähnlichen Aufbau wieder schnell reproduzieren zu können, lasse ich die Hardware beim Transport komplett bis auf die Beine und anschraubbaren Multiklammern so wie sie ist. Auf Gigs steht die Bude dann innerhalb von 10-15 Minuten wieder genau so da, wie ich es brauche - inkl. aus den Cases nehmen und Cases wegstellen.


    Wenn andere Sets genutzt werden, nehm ich grundsätzlich trotzdem alles außer Bassdrum und Toms mit und entscheide dann spontan, wie ich das ganze aufbaue.
    Kommt aber auch auf die Situation an. Spiele ich mit meiner Hauptband das eigene Zeug, wo einfach kompromisslos der Sound und das Spielgefühl der Aufnahmen da sein soll, oder eine Session im Studio, muss eben auch das Set entsprechend aufgebaut sein. Bei einem kleineren Covergig sieht das wieder anders aus ...


    Solang es bei der Equipment- und Aufbau Problematik hauptsächlich um Gigs und Studioarbeit geht, ist das denk ich weniger ein Problem. Gigs und Studiosessions sind immer mehr oder weniger aufwändig und "wichtig", da ist ein bisschen Rumschrauberei schon vertretbar.
    Da es bei dir aber um regelmäßige Proben geht, verstehe ich deinen Unmut darüber voll und ganz. Es gibt da aber nicht viele vernünftige Möglichkeiten, denk ich ...


    - komplett eigenes Set hinstellen, auf dem kein anderer spielt -> garkeine Schrauberei
    - alles, was dir wichtig ist und mit dem du deinen Aufbau schnell reproduzieren kannst, hinstellen und ggf. aufgebaut dort stehen lassen (Fuß- und HH Maschine, Snarestativ, Snare, Beckenstative, ggf. Becken)
    - dich mit dem anderen Aufbau zufrieden geben
    - alles beim alten belassen


    Positionen auf dem Teppich etc. zu markieren macht wirklich nur Sinn, wenn an der Hardware nix oder fast nix verändert wird. Da das aber nicht der Fall ist, hast du keine andere Chance, als jedes mal erneut dran rumzuschrauben/stellen und evtl. drauf zu hoffen, dass du darin irgendwann routinierter wirst.
    Wobei ich sagen würde, dass die Teppichpositionen bei einem moderat großen Aufbau (also keine Neil Peart Bude) auch Quatsch sind, wenn an der Hardware nix weiter verstellt wird.
    Nachdem ich mein Zeug grob aufgebaut hab setz ich mich hinters Set und positioniere mir von da aus dann alles so, wie ich es brauche (ohne Rumschrauberei). Das geht ruck-zuck.

  • Hinweise hinsichtlich dem Erhöhen der Flexibilität und dem Erniedrigen des Anspruchs an dein Material hast du ja schon zur genüge bekommen. Deshalb von meiner Seite aus mal etwas anderes:
    Eigene Band -> eigener Proberaum -> eigenes Equipment


    Weshalb sollte ich einer Sache die ich nur zum Spaß mache mit schlechtem Equipment den Spaß nehmen?!
    Natürlich gibt es jede Menge Gründe die dafür sprechen, dass man sich einen Proberaum nebst Set teilt. Ob man diese Gründe für sich so bewertet, dass sie den Verlust an Spaß (und damit Motivation) aufwiegen halte ich aber nicht einfach für selbstverständlich.

  • Ich bin sehr froh, wenn ich auf einem fremden Schlagzeug in einem Proberaum üben darf, dann muss ich meins nicht hinschleppen und Auf/Abbauen. Wenn man viel auf Leih-Sets spielt (Proben in fremden Räumen, Touren, Festivals usw.), lernt man schnell, sehr flexibel und nicht zimperlich zu sein. Alles Gewöhnungssache. Im Gegenteil empfinde ich es durchaus als Herausforderung und Erweiterung des Horizontes, wenn man das, was man zu sagen/spielen hat, auch auf völlig fremden Equipment rüberbringt. Ich hab sogar mal einen Gig auf einem Linkshänderschlagzeug spielen müssen (ohne umbauen) - geht alles, wenn man will.


    Als Anekdote - sehr unterhaltsam - kann man sich die letzten Geschichten von Wolfgang Haffner in der D&P reinziehen, wo er seine Erfahrungen mit Leihschlagzeugen in Indien schildert... Brüller!

    “If you end up with a boring miserable life because you listened to your mom, your dad, your teacher, your priest, or some guy on television telling you how to do your shit, then you deserve it.”
    Frank Zappa (1940-1993)

  • Ich finde, das ist eine Gewöhnungssache. Ich finde, man bekommt mit jedem Equipment einen Aufbau hin, mit dem man gut arbeiten kann.
    Solange Bassdrum, Snare und Hihat perfekt stehen, ist alles tutti.


    Wenn ich Gigs auf fremden Sets spiele, nehme ich alles bis auf Bassdrum und Toms selber mit und klappe bei meiner Hardware nur die Füße zusammen, so hat man die Stative schnell wieder aufgebaut und hängt eben alle Trommeln dran, stellt die Bassdrum hin und fertig. Besonders wenn es auf Festivals schnell gehen soll, geht das meist schneller, weil du deine Becken samt Stativen, Snare und allem drum und dran schon komplett aufgebaut hast und nur noch auf die Bühne tragen musst.
    Dann muss man halt vor Ort spontan schauen, ob man mit einem, zwei oder drei Standtoms spielt, welche Becken man dann tatsächlich verwendet. Solange die Becken aber in gewohntem Winkel auf gewöhnter Höhe hängen, komme ich damit immer super zurecht. Gleiches gilt für die Toms. Denn, ob auf der Position, auf der sonst mein 19er Crash hängt, oder doch mein 18er O-Zone, beeinflusst mein Spielen ja nicht ;)


    Der Mensch ist ein Gewohnheitstier :P


    LG
    Steffen

  • ..Also ich mach das so:


    Das Nackt- Set, ein Pearl Export, bleibt wie es ist. 2 Andere Bands benutzen die gleiche Hardware und Snare, nehmen lediglich ihre Becken und Fuma mit.


    Da der eine Kasper eine 14 - 16 Crashkombi hat, würden, wenn ich meine 19 - 21 Zöller (Ja, beides Crashes) da dran hängen würde selbige in der Fresse haben.


    Da weder die mickrige Hardware dort noch meine Nerven den wöchentlichen Umbau lange überleben würden, stehen meine Becken samt Ständer immer in der Ecke.
    Wenn ich dran bin, leg ich die Hardware zur Seite und Stelle meine Beckenständer auf vorher markierte Positionen. Die eigene Snare samt Ständer wird mitgebracht.


    ..Bei den Toms muss ich allerdings einen Kompromiss eingehen.

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