m_trees Hörzone - Brick House (Commodores) Cover

  • Dadurch wölbt sich das Fell leicht in der Mitte und die Teppichspiralen haben dort einen besseren Kontakt zum Fell als an den Enden des Teppichs

    Wenn man das Fell von Strainer zu Buttend anschaut ja, dann ist die Mitte des Fells höher als an den Rändern. In der um 90° versetzten Richtung (also rechtwinklig zum Teppich) ist das Fell in der Mitte der Trommel von Rand zu Rand exakt plan - je weiter man mit einem Lineal oder sonstigen geraden "Maß" in der 90°-Ausrichtung zum Teppich an den Rand zu den Snarebeds hin fährt, bekommt das Fell in der Mitte eine "Kuhle" - ab den vorletzten Spannschrauben kann ich da schon mit einer 0,3mm Fühlerlehre reinfahren - zum Rand hin noch mehr.

  • Wenn man das Fell von Strainer zu Buttend anschaut ja, dann ist die Mitte des Fells höher als an den Rändern. In der um 90° versetzten Richtung (also rechtwinklig zum Teppich) ist das Fell in der Mitte der Trommel von Rand zu Rand exakt plan - je weiter man mit einem Lineal oder sonstigen geraden "Maß" in der 90°-Ausrichtung zum Teppich an den Rand zu den Snarebeds hin fährt, bekommt das Fell in der Mitte eine "Kuhle" - ab den vorletzten Spannschrauben kann ich da schon mit einer 0,3mm Fühlerlehre reinfahren - zum Rand hin noch mehr.

    Das ist mir vollkommen klar. ;)

    Es kann ja auch nur auf einer Achse (in dem Fall der Achse des Teppichs) eine Wölbung durch die Form der Gratung entstehen.


    Ich nehme es da auch im Video mit den Formulierungen nicht zu ausführlich. Die meisten werden verstehen, was gemeint ist.

    So bleibt das Video auch mit den Performances und Veranschaulichungen bei 6 Min. und ist nicht auf 10 oder 20 Min. aufgeblasen. Sowas gucken sich dann nämlich auch nur noch Nerds bis zum Ende an. ^^

  • Das war auch keine Kritik an Deinem Video oder gar die Unterstellung, dass Dir die Geometrie am Fell nicht bewusst ist. Ich denke aber, dass vielen (besonders Anfängern) die genaue Funktion des Snarebeds nicht bekannt ist - von daher ist es ja gut, dass Du in dem Video da drauf hinweist!

  • Dazu noch ein Tipp (ein paar kleine Fehler hast du drin, aber man versteht den beabsichtigten Sinn, und das ist ja das wichtigste): du kannst in geeigneten Apps, z. B. DeepL, auch deinen deutschen Text eingeben und dort wird dir der zum einen ziemlich „native“ übersetzt. Außerdem kannst du ihn dir da auch gleich vorlesen lassen und hast so die korrekte Aussprache.

    Habe die von Youtube automatisch erzeugten Untertitel gerade mal korrigiert. Tatsächlich hatte ich den Inhalt direkt auf Englisch in ein Textdokument geschrieben und dafür nur ein paar Vokabeln nachgeschlagen. Danach hatte ich das in ChatGTP eingefügt und um Verbesserung von Grammatik und Satzbau gebeten und da auch das meiste übernommen. Mir wurde da zusätzlich auch eine vereinfachte und lockerere Version für Youtube vorgeschlagen (habe ich aber nicht genommen). Da ist mir noch mal bewusst geworden, dass ich 'ne relativ trockene und z.T. auch nerdige Art habe. Denke aber, ich krieg das noch ganz gut auf den Punkt.

    Ich nutze ja mittlerweile einen Teleprompter (günstige Version mit Smartphone-App) für meine Tutorials, um mir den sorgfältig ausgearbeiteten englischen Text nicht merken zu müssen. Schriftlicher Ausdruck fällt mir bei so fachlichen Dingen zudem oft leichter als mündlicher.


    Danke jedenfalls für den Tipp! Das werde ich beim nächsten Mal so machen mit der App. Spart mir ja auch Zeit.


    Ich hatte mich zwischenzeitig an ein Video von STDrums (zu den Gratungen) erinnert, wo "bearing edge" wie "biering edge" ausgesprochen wurde. Zugegeben ist das im Englischen schon immer mal verwirrend. "Gear" spricht man ja auch wie "Gier" und nicht "Gär" aus. :D

  • Yeah... spannendes Thema und schönes Video! :) :thumbup:

    Die akustische Snare ist einfach das komplexeste Instrument unter den Trommeln.

    Inhaltlich gibt es zu dem bisher besprochenen nichts zu widersprechen! =)


    Ich möchte allerdings die ein oder andere Erfahrung von mir ergänzen.

    Nach vielen Trommeln die ich gekauft und wieder verkauft habe, musste ich leidlich feststellen das mein Stimmfähigkeiten zu verbessern 100mal wichtiger gewesen wäre, als plump "Finishes" durch zu tauschen.

    Natürlich haben sich bei mir gewisse Kesseldimensionen (Durchmesser + Tiefe) als favorisiert heraus kristallisiert, aber auch das ist nicht in Stein gemeißelt.


    Um zu wissen ob die Snare mich wirklich abholt und auch dauerhaft im Besitz bleibt, probiere ich mittlerweile viel rum.

    Ich hab immer einen Grundstock an verschiedenen Fellen und mittlerweile auch Teppichen zuhause.

    Nach meiner Erfahrung kann ich so die Trommel kennenlernen und stimme auch erstmal komplett mit dem Ohr.


    Hab ich dann eine Kombi und Stimmung gefunden die mir richtig gut gefällt, verwende ich den Tunebot um Tunings der Lugs und den Grundton festzuhalten. Den Tunebot verwende ich ab diesem Zeitpunkt, um verschiedene Tunings (auch mit entsprechendem Fell und Snare Teppich) flott und unkompliziert wieder herzustellen. :)

    Es gibt mir ein gutes Gefühl und ist auch für die Bühne praktisch zu wissen, dass ich jederzeit schnell auf einen Sound komme.

    Bei der Anzahl an Snare Drums hab ich mittlerweile für jede Snare Drum ein favorisiertes Tuning gefunden mit dem die Trommel im Regal sitzt.

    So kann ich nach belieben und Anforderung einfach auswählen.


    Auch habe ich immer wieder festgestellt, dass ich Snare Drums bei Kollegen im Kontext höre, diese klanglich erstmal super finde, aber dann beim anspielen merke, dass ich mich mit dem Tuning auf Dauer nicht wohl fühlen würde. :/

    Trotz allem ausprobieren bleibt es ein verrücktes und endloses Thema! :S

  • Was Felle, Stimmung und Teppich angeht habe ich auch so meine Vorlieben entwickelt. Bspw. nehme ich gern die hoch sensitiven Tama "Carbon"-Teppiche mit 20 Spiralen. Mit denen hatte ich in den vergangenen Jahren schon einige Snares ausgerüstet. Auch eine, die ich dann wieder verkauft hatte. Ich mach das nämlich auch so, dass mir eine Snare mit meinen üblichen Einstellungen gefallen sollte. Und die wieder verkaufte ist damit für mich durchs Raster gefallen.


    Davon abgesehen scheue ich mich aber nicht davor, das Schlagfell mal umzustimmen und mehr oder weniger (oder auch gar keine) Dämpfung zu benutzen. Ich denke, das dauert auch nicht länger als die Snare zu tauschen. Insbesondere wenn der Snare-Ständer und die Mikrofone für den Tausch eingestellt werden müssten.


    Mir gefällt meine Starphonic Brass zumindest für Aufnahmen nämlich meistens besser als meine anderen Snares, unabhängig davon wie hoch ich die stimme.

    Warum sollte ich mich dann einschränken und die nur mit einer bestimmten Stimmung benutzen?


    Man hört und liest ja immer wieder, dass Trommeln spezifische Stimmbereiche haben, in denen sie am besten klingen. Das mag vielleicht stimmen.

    Aber ich finde, dass man das Potenzial einer Trommel nicht ausnutzt, wenn man die nur mit einer bestimmten Stimmung nutzt.

    Und ich denke sogar, dass ein flexibler Stimmbereich ein Qualitätsmerkmal von Trommeln ist. Was will ich mit einer Trommel, die mir vorschreibt, wie ich sie zu stimmen habe?

  • Vielen Dank für das gelungene Video! Vielleicht darf ich hier meine Frage loswerden: Was läuft falsch, wenn der Tunebot und die Drum Tune App stabil um die 70 Hz Differenz aufweisen? Z.B. misst der Tunebot 200 Hz, die Drum Tune App aber 270? Das lässt mich schon staunen...

  • Was läuft falsch, wenn der Tunebot und die Drum Tune App stabil um die 70 Hz Differenz aufweisen? Z.B. misst der Tunebot 200 Hz, die Drum Tune App aber 270? Das lässt mich schon staunen...

    Falls du "Drumtune Pro 2.0" benutzt: diese App hat verschiedene Modi für alle Trommeln, z.T. auch unterteilt in hohe / tiefe Stimmung und Schlag- / Resonanzfell (Snare). Das passende auszuwählen bringt schon was. Bei den "Gesamtgrundtönen" (also normal angeschlagener Trommel ohne abgedämpftes Reso) kriege ich da meistens auch zuverlässige Werte angezeigt. Mit abgedämpftem Reso wird's u.U. auch mal kniffelig. Die "lug frequencies" beurteile ich nur nach Gehör. Um die Felle auf eine gleichmäßige Spannung bzw. in Stimmung mit sich selbst zu bringen brauch ich kein Hilfsmittel, das krieg ich auch so hin.


    Den Tunebot habe ich nie besessen, daher kann ich dazu nichts sagen. Habe lange nur nach Gehör gestimmt. Hat mir aber auch nicht geschadet.

  • Danke! Ich glaube schon, dass Stimmen nach Gehör für die persönliche Wahrnehmung der Trommeln unübertroffen ist. Da ist so ein Tunebot allenfalls ein nützliches Hilfsmittel. Und Snares - das ist schon eine eigene Welt.

  • Danke! Ich glaube schon, dass Stimmen nach Gehör für die persönliche Wahrnehmung der Trommeln unübertroffen ist. Da ist so ein Tunebot allenfalls ein nützliches Hilfsmittel. Und Snares - das ist schon eine eigene Welt.

    Ja, sehe ich auch so. Ich hatte bis vor etwa fünf Jahren nur nach Gehör gestimmt. Die App hatte ich mir dann besorgt, als ich auf vier Toms erweitert habe und diese dann mal genauer in Intervallen stimmen wollte. Zusammen mit Recording, Spektrum-Analyse und Klangbearbeitung hatten sich mir dann viele weitere Dinge erschlossen und ich bin zunehmend tiefer in die Materie eingestiegen. Daher maße ich mir jetzt überhaupt an, Tutorials zum Thema zu machen.


    Am Ende sollten immer die Ohren entscheiden, auch bei der Klangbearbeitung (Mixing + Mastering bzw. Live-FOH).


    In der Zwischenzeit hatte ich übrigens ein paar weitere Kurzvideos veröffentlicht. Ich hatte mich vor vier Wochen am linken Handgelenk verletzt und konnte zwei Wochen gar nicht richtig spielen. Daher hatte ich mal geschaut, welche älteren Videos von mir von den Klickzahlen her etwas zu kurz gekommen sind und Auszüge als Kurzvideos veröffentlicht. Natürlich neu gemixt und mit einem "Video Damage"-Effekt, um das ein bisschen auf alt zu machen und die eigentlich schlechte Videoqualität zu kaschieren:


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    Übrigens auch schon live gespielt mit einer RG-Tribute-Band:

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    Vor ein paar Tagen hab ich dieses Video eingespielt und veröffentlicht. Den hatte ich auch schon mal live mit einer Bigband gespielt. Hab's etwas "verfrickelter" als das Original gespielt (Ghostnotes und HH-Arbeit). Das Einstiegs-Fill habe ich auch unter Zuhilfenahme des Analyzers (Grundtöne) genau unter die Lupe genommen, um es genau nachzuspielen. Zuerst kommen drei Schläge auf dem hohen, dann drei auf dem mittleren, dann drei auf dem tiefen und dann noch ein Schlag auf dem mittleren Tom. Um auf der Snare totzdem wie gewohnt mit rechts zu beginnen habe ich auf dem 12er dann RRL gespielt. Den meisten wird das wahrscheinlich gar nicht auffallen.


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    Was mich nun wundert ist, dass das Video eine deutlich schlechtere Performance als meine anderen Kurzvideos hat. Deutlich weniger Likes (mehr Klicks pro Like) und auch zwei Dislikes. Ich sehe aber keinen logischen Grund dafür. Vielleicht war der Upload-Zeitpunkt am Freitag Abend einfach schlecht gewählt. Oder vielleicht liegt's ja an der 13" Snare. :D

  • m_tree

    Hat den Titel des Themas von „m_trees Hörzone - Snare Tuning Tutorial“ zu „m_trees Hörzone - Brick House (Commodores) Cover“ geändert.
  • Hab's etwas "verfrickelter" als das Original gespielt (Ghostnotes und HH-Arbeit).


    Was mich nun wundert ist, dass das Video eine deutlich schlechtere Performance als meine anderen Kurzvideos hat. Deutlich weniger Likes (mehr Klicks pro Like) und auch zwei Dislikes.

    Es ist nur Kaffeesatzlesen, aber vielleicht ist es die Mischung aus zuviel und/oder zu lauten Ghostnotes, zu lautem Schlagzeug insgesamt in der Mischung und für das Genre nicht ganz passendem Sound (hier meine ich explizit die Bassdrum, die sehr viel Attack hat). Wenngleich auch auf hohem technischem Niveau getrommelt, trifft es hier für meine Ohren nicht so den Vibe des Stücks.

  • Es ist nur Kaffeesatzlesen, aber vielleicht ist es die Mischung aus zuviel und/oder zu lauten Ghostnotes, zu lautem Schlagzeug insgesamt in der Mischung und für das Genre nicht ganz passendem Sound (hier meine ich explizit die Bassdrum, die sehr viel Attack hat). Wenngleich auch auf hohem technischem Niveau getrommelt, trifft es hier für meine Ohren nicht so den Vibe des Stücks.

    Das könnte natürlich sein. Bei der 13" Snare stelle ich auch fest, dass Ghostnotes lauter im Verhältnis zu den Backbeats als bei 14ern sind (geringere Dynamik). Die beiden Snare-Spuren habe ich einzeln nur mit EQ bearbeitet, keine zusätzliche Kompression, Gates sowieso nicht. Aber die Parallelkompression der Bassdrum mit zusätzlicher Präsenzbetonung (bzw. Bass-Bassabsenkung) ist hier definitiv Overkill. Die Ghostnotes sind im Gegensatz zu den Backbeats furztrocken. Meistens passt das eigentlich ganz gut, denn Ghostnotes gehen ja oft eher unter. Insgesamt habe ich die Drums auch nicht so stark komprimiert wie meistens (hier ohne 1176).


    Werd's jetzt trotzdem so lassen. Nach der aktuellen Challenge mit Jazz mach ich mal wieder einen schnellen Metal (hätte ich ohne die Verletzung am Handgelenk schon fertig) und dann werde ich mich mal an "Blackest Eyes" wagen. Der ist für Gavin Harrison - Verhältnisse ja noch relativ einfach.

  • Also ich bin ja kein Experte in diesem Genre, aber ich find das mal wieder große Klasse. Auf diesem Niveau halte ich den Sound für zweitrangig - wenn er grundsätzlich gut ist, und das ist er!

    Ich frage mich, ob der Sound bei den Zuschauern wirklich ein Kriterium für ein Like/Dislike ist? Also wer sagt nach 60 Sekunden (meist eher früher) wirklich, nö das like ich nicht, weil die Bass Drum zu viel Attack hat? Kannst du das in irgendeiner Weise verifizieren, weißt du etwas über die Zielgruppe?

    Vielleicht war der Upload-Zeitpunkt am Freitag Abend einfach schlecht gewählt.

    Ich habe mal von Matt McGuire gehört, dass er immer um 9 Uhr PST postet, das wäre bei uns 18 Uhr. Scheinbar erreicht man damit wohl das amerikanische Publikum und 18 Uhr bei uns halte ich auch nicht für so falsch. Es kann aber natürlich an vielem gelegen haben am vergangenen Freitag.

    Four on the floor sind zwei zu viel.

    SONOR Vintage Series: 20", 22" BD; 14" Snare-Drum; 10", 12", 13" TT; 14", 16" FT

    PAISTE 2002, 2002 Big Beat, 602 Modern Essentials, PstX

    Gigs: 23.01.26 Markthalle Freiburg, 21.03.26 Heimathafen Lörrach, 19.06.26 Haferkasten Kenzingen, 19.09.26 Mehlsack Emmendingen, 31.10.26 Durbacher Hof Offenburg, 28.11.2026 Heimathafen Lörrach mit >> Blackwood Mary

    >> Mein Vorstellungsthread

  • Der ganze Kram ist wie immer technisch sauber

    gespielt. Chappeau!


    Brick House: Das Original hat einfach mehr Arsch

    und ist cooler gespielt. Ghostnotes und noch ein

    paar Hihat-Schläge mehr machen manche Nummern

    nicht besser. Und Brick House braucht es nicht nur

    nicht, es verwässert imho das Ergebnis. Die alte Garde

    der Souldrummer hat sich oft einfach in den Groove

    "reingesetzt", ab und zu eine Betonung mitgenommen,

    natürlich auch mal ein bisschen gefrickelt, aber

    das Wichtigste war dieses schmierige Feeling zu erreichen

    und im "Soul-Flow" zu bleiben.


    fwdrums

    nontoxic: kurze lange CD-Pause

  • der Sound muss viel trockener. Wir reden hier von der Disco Era um ca. 76. Du bist mit deinem Reverb schon eine Dekade weiter. Der Bassdrum Doublestroke hat dann wiederum 2005er Gospel Chops vibes und passt so gar nicht.


    Aber natürlich gut gespielt, ist ja klar, weißte selbst.

  • der Sound muss viel trockener. Wir reden hier von der Disco Era um ca. 76. Du bist mit deinem Reverb schon eine Dekade weiter. Der Bassdrum Doublestroke hat dann wiederum 2005er Gospel Chops vibes und passt so gar nicht.


    Aber natürlich gut gespielt, ist ja klar, weißte selbst.

    Schließe mich an – Plus einer Anmerkung: der Hihat- Effekt ist zu „schlapp“, müßte etwas aggressiver durchsetzen.

  • Danke fürs Feedback! :)

    Dann hab ich das wohl diesmal nicht ganz so gut getroffen.


    Manches zeigt mir aber auch, dass ich mit meiner Vorgehensweise genau meine klanglichen Ziele erreiche. Z.B., dass die Ghostnotes gut durchkommen, ohne irgendwelche "Kopfstände" im Mix dafür machen zu müssen. Oder dass die Dynamik der Hi-Hat nicht zu hoch ist, auch ohne irgendwelche Kopfstände im Mix zu machen. Die Snare-Spuren und auch Hi-Hat + Overheads sind im Mix einzeln nur mit EQ bearbeitet. Die Hi-Hat stört auch nicht auf dem oberen Snare-Mikro, das direkt daneben ohne "Abschirmung" ist und auf dem ich für gewöhnlich immer ordentlich Höhen booste.


    Gut durchhörbare Ghostnotes (auch mit leiserem Schlagzeug in dichten Arrangements) und eine nicht zu dynamische und nicht zu laute Hi-Hat sind so Details, auf die ich Wert lege und auch lang dran gebastelt hatte. Ließe sich bei Bedarf aber auch zurückschrauben.


    Wenn Kritik erlaubt ist, mir wirkt es zu gerade / perfekt gespielt, das Original wirkt auf mich lässiger / grooviger.


    Was für eine Snare ist das?

    Das ist eine Tama 13x6,5" Artwood Custom (Maple) Snare. Das müsste ein Auslaufmodell sein, diese hier ist etwa 15 Jahre alt.

    Klar ist (konstruktive / ernst gemeinte) Kritik erlaubt. Meine ersten Takes hatte ich übrigens leicht angeshuffelt vom Feel, aber das hat noch weniger gepasst. Das ist wirklich gerade. Und bei genauerem Hinhören fällt genau das hier auf (da sieht man wieder, wie wichtig "Feel" ist):

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