Größte Herausforderung am Schlagzeug

  • Danke für die zahlreichen Antworten!

    Hi Wolf :)
    Wie gesagt, ich versuche zur Zeit herauszufinden, in welchen Bereichen Drummer ihre größten Schwierigkeiten haben. Ich arbeite als Drum Coach und unterrichte an einer örtlichen Musikschule Schlagzeug. Von daher sind das sehr relevante Informationen für mich. :)
    Was genau meinst du mit über mich preisgeben? Ich habe gesehen, dass viele Beiträge erstellt haben, in denen sie sich vorstellen. Meinst du sowas? Das wollte ich bald auch machen. :)
    Liebe Grüße
    Tobias

  • Ich arbeite als Drum Coach und unterrichte an einer örtlichen Musikschule Schlagzeug. Von daher sind das sehr relevante Informationen für mich. :)

    Es wäre vielleicht besser gewesen, Deine Motivation gleich in den Startpost reinzuschreiben.

    Och, da hätte ein Blick in sein Profil gereicht, um das herauszufinden ;)


    (Ja, ich spioniere gerne... und dafür sind die Profile ja da^^)

  • Die größte Herausforderung ist zweifelsohne das Set sauber zu halten!
    Was gibt es schlimmeres als schwarze Coatingfelle, Fingerpatschen an Becken oder Sägemehl auf dem Teppich.
    Das Auge hört schließlich mit.

    »Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.«
    Chinesisches Sprichwort


  • Was genau meinst du mit über mich preisgeben? Ich habe gesehen, dass viele Beiträge erstellt haben, in denen sie sich vorstellen. Meinst du sowas? Das wollte ich bald auch machen. :)


    Es wäre vielleicht besser gewesen, Deine Motivation gleich in den Startpost reinzuschreiben.

    Hallo Tobbey, ne ist ja alles OK ;-)

    Ich meinte eher die Art von Oliver oben... Danke Dir, ist auch meine Ansicht :-)

    Wolf

  • Ich spiele zwar auch schon "offiziell" seit 2000 (siehe mein Vorstellungsthread), aber möchte die Fragen gerne beantworten, denn als Coach ist es dir bestimmt auch wichtig, der ein oder anderen Schwäche vielleicht schon frühzeitig vorzubeugen:


    1. Was sind die ZWEI größten Schwierigkeiten, die du gerade hast, um dein Drumming weiterzuentwickeln?

    Die größte Schwäche ist wohl mein Fokus/Konzentration beim "Drauflosspielen". Obwohl ich sehr gut mit Struktur an Songs rangehen kann und dann auch auf Technik und Dynamik achte, verliere ich schnell den Fokus, wenn ich improvisiere. Nicht beim Solieren, sondern beim Spielen zu Songs. Ich möchte dann alles auf einmal und jedes Becken/Tom verwenden und verhasple mich dabei, lasse Stöcke fallen oder bringe auch die ganze Songstruktur durcheinander durch fehlplatzierte Fills und falsche Dynamik.

    Schwäche Nummer zwei geht mit der ersten einher, nämlich wenn ich ne Zeit lang ganz entspannt in meiner tempomäßigen Komfortzone gespielt habe, wo ich auch Power rüberbringe, diese Power bei höheren Tempi nicht mehr aufrecht erhalten kann. Ich fange dann an, völlig ohne Dynamik zu "bashen" und alles nur noch aus den Armen und verkrampft zu spielen. Einerseits eine Konzentrationssache, andererseits sollte ich bereits in der Komfortzone mit weniger Power spielen, sodass es außerhalb nicht zu einem "Power-Verlust" kommt.


    2. Wenn du dir EINE Fähigkeit am Schlagzeug auswählen könntest, die du sofort beherrschst, welche wäre das?

    Ich denke, ich würde mir Schnelligkeit wünschen, sodass ich mich nur noch um die Koordination und Genauigkeit kümmern müsste und die unter 1. genannten Schwächen nicht mehr aus physischen Defiziten entstehen.

    Ich weiß, wie man die Sticks richtig hält, kann den Rebound nutzen* und kann aus dem Handgelenk spielen, ich würde jedoch sehr gerne wie jeder es kennt und schon unzählige Male gesehen hat, lernen, wie man die Arme zwar bewegt, aber sich trotzdem nicht verletzt.

    Dazu würde ich dir Bruce Becker bei Drumeo empfehlen, gibt's teilweise auch kostenlos, so wie das hier:

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    [...] Was ich auch nicht kann [...]

    Du zählst ganz schön viel auf, was du nicht kannst. ^^ Sorry, überhaupt nicht böse gemeint. Bitte nicht falsch verstehen. Ich fand es nur gerade lustig, deinen Beitrag zu lesen, nachdem du mir in dem anderen Thread zu dem Paiste Ride geraten hast. Du klangst da ziemlich erfahren. 8o

    Four on the floor sind zwei zu viel.
    SONOR Vintage Series: 22" BD; 14" Snare-Drum; 12", 13" TT; 14", 16" FT
    PAISTE 2002 Big Beat: 15" HiHat; 18", 20", 22" Multi, 16" PSTX Thin Crash, 14" Stack aus PST7 China und 14" PTSX Thin Crash

    VIC FIRTH 5A American Classic Hickory, REMO Ambassador Coated

    >> Mein Vorstellungsthread

  • Du zählst ganz schön viel auf, was du nicht kannst. ^^ Sorry, überhaupt nicht böse gemeint. Bitte nicht falsch verstehen. Ich fand es nur gerade lustig, deinen Beitrag zu lesen, nachdem du mir in dem anderen Thread zu dem Paiste Ride geraten hast. Du klangst da ziemlich erfahren. 8o

    Das liegt daran, dass ich was Equipment angeht, deutlich erfahrener bin als mit meinem Drumming. ^^

  • Hallo

    Ich spiele zwar schon etwas länger als der vorgegebene Zeitrahmen, aber ich bin ja auch irgendwann mal angefangen.


    Ich tue mich oft schwer im Umgang mit komplexen Dingen. Vor allen quält mich immer die Frage-Wie gehe ich die Sache an?

    >>>Herangehensweise und Methode

    Gutes Beispiel dafür wäre der Half-Time-Shuffle. Kennen gelernt habe ich ihn so.

    Hatte schon beim Anblick Angst. Dementsprechend hörte es sich auch an ;) Step by Step war damals irgendwie nicht angesagt.

    Der Halftime-Shuffle vom Damals.pdf


    Eine weiter Schwierigkeit, die mir Probleme bereitet hat, ist bekanntes auf unbekannten Terrain zu spielen.

    Würde hier mal den Double-Paradiddle als Beispiel nehme. Hier zw. Bassdrum und Snare>>> klk lkk lkl kll (Takt 10)

    Unbekanntes Terrain wären 8tel Triolen und das ganze als Groove gespielt.


    Diddles.pdf

    Takt 12 nennt sich Halftime-Double-Paradiddle-Shuffle


    Die Frage ist, mit was fängt man an?

    Klar, habe ich erst Triolen spielen gelernt, Paradiddle so lange geübt bis ich die im Schlaf konnte. Aber irgendwann kam der Zeitpunkt, wo beides zusammen kam. Die Triolen waren klar, aber die Diddles hab ich nicht gesehen. So erging es mir mit anderen Sachen auch. Das Poly-Gedöns hab ich viele Jahre nicht auf den Schirm bekommen. Ich habe nicht begriffen was dahinter steckt.


    Eines Tages erschien mir eine "gute Fee"....Ok! Eigentlich waren es ein paar gute Feen mehr...könnte sie jetzt auch beim Namen nennen, aber bevor ich eine vergesse und diese mir böse wird :/

    ne, ne, die Geschichte hatten wir schon mal. Meine das mit den hundert Jahren und so ;)


    Also, die "guten Feen" waren mir nun begegnet und gaben mir einen Rat. Siehe da, auf einmal sah ich, dass ich vieles eigentlich schon kannte und auch schon zig Mal gespielt habe. Ich hatte mir mit den Jahren einfach nur einen Zaun vor den Kopf getackert.

    Und plötzlich klappten Dinge, die für mich unüberwindbare Hindernisse waren.

    Den Weg, wie man was übt, kennen lernen und später selber erkennen.


    Kommen wir zu Punkt 2

    Da kam mir als erstes "Open-Handed" in den Sinn. Aber der Weg es zu lernen macht einfach zu viel Spaß. Das möchte ich für nicht auf der Welt einfach so überspringen.

    Wenn ich jedoch so drüber nachdenke ist es die Kreativität die mich voran bringt.

    Ich lerne am besten und bin auch motivierter, wenn ich mir Sachen selber ausdenken, die ich üben und spielen möchte.

    z.B. Ideen umsetzen, Dinge miteinander kombinieren

  • Alles klar, habe es im Startpost geändert. Danke für das Feedback. :)

  • Würde sie gerne mal angucken, kannst du sie nochmal neu rein packen?

    Hallo

    Gehen "pdfs" allgemein bei dir nicht?

    Ansonsten sag mir das Format was du brauchst, dann lad ich die Noten separat nochmal hoch

    Doch, eigentlich schon, nur in diesm Falle irgendwie nicht :/

    Hab sie auch mit verschiedenen Apps geöffnet, aber immer nur alles weiß.


    Edith meint, dass vllt eine Bilddatei ginge... ist vllt am einfachsten

  • Hab sie auch mit verschiedenen Apps geöffnet, aber immer nur alles weiß.

    Lädst du es mit dem Handy runter?

    Da hab ich das manchmal auch,dass der Bildschirm weiß bleibt.Wische dann den Bildschirm rauf oder runter und schwubs ist die Datai da.Was da falsch läuft weiss ich leider nicht.Werde mich aber mal an eine Bilddatai ran machen.Geht aber erst heute Abend,wenn ich zuhause bin.

  • Hab sie auch mit verschiedenen Apps geöffnet, aber immer nur alles weiß.

    Lädst du es mit dem Handy runter?

    Da hab ich das manchmal auch,dass der Bildschirm weiß bleibt.Wische dann den Bildschirm rauf oder runter und schwubs ist die Datai da.Was da falsch läuft weiss ich leider nicht.Werde mich aber mal an eine Bilddatai ran machen.Geht aber erst heute Abend,wenn ich zuhause bin.

    Meistens mit dem Tablet.

    Ich könnte ja eigentlich auch mal mit dem PC reinm ich Dummerchen... ich versuche es morgen damit mal und wenn es klappt, brauchst du dir nicht nochmal extra Arbeit machen.

    Das Problem mit dem Hin und Herwischen kenne ich... in dem Falle hat es keider dennoch nicht geklappt.

  • Salü

    Ich spiele auch seit 100 Jahren Drums, aber über meine grössten Schwierigkeiten muss ich keine Sekunde nachdenken…

    1. All die Rudiments und sonstigen Technikübungen konnte ich jahrelang nicht auf mein Spiel in den Bands übertragen. Als ob das zwei getrennte Welten waren. Das erste lief über den Kopf, das zweite über den Bauch. Da hätte ich mir etwas mehr "Mediation" meiner Schlagzeuglehrer gewünscht.

    2. Gehaspel und Dienstagmorgen (der gefällt mir) bei Fills, Pickups, in Solis… passiert mir auch heute noch, wenn ich etwas besonders Geistreiches trommeln möchte und dabei vergesse, dass es eigentlich nur eine Time gibt… aaaatmen. zählen. ruhen.

  • Ich glaube bei mir ists allgemein Rudiments wirklich aufs Spiel übertragen. Wie vom Vorposter schön geschrieben wurde, das waren zwei grundverschiedene Welten und ich habe Rudiments auch nicht so geübt wie es vernünftig gewesen wäre. ;)

    Es wird langsam, aber da ich autodidaktisch unterwegs bin und am Schlagzeug auch immer war, kam es mir die ersten paar Jahre unmöglich vor was anderes als Singles zu verwenden wenn ich Musik spielte. Irgendwann schummelten sich gelegentliche vereinzelte Doubles (präferiert mit rechts) rein, damit sich der Ablauf den ich im Kopf hatte noch irgendwie ausgeht.


    LG

  • So, über den PC war das Einsehen der .pdfs kein Problem.

    Gutes Beispiel dafür wäre der Half-Time-Shuffle. Kennen gelernt habe ich ihn so.

    Hatte schon beim Anblick Angst. Dementsprechend hörte es sich auch an ;) Step by Step war damals irgendwie nicht angesagt.

    Der Halftime-Shuffle vom Damals.pdf

    Omg, da würd ich auch Angst kriegen.

    Musste das Teil erstmal richtiggehend "vergleichen" mit den Noten, die ich da hab. Das wirkt echt komplett anders, obwohl ja das selbe ist (etwas runter scrollen)

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