Anfängerin braucht Hilfe (was wird alles benötigt?)

  • Hallo ihr Lieben,


    ich würde demnächst auch gerne mal anfangen, Zeugs von mir aufzunehmen und brauche da eure Unterstützung und Rat. Ich habe echt Null Ahnung und das Ganze im Internet erschlägt mich total :wacko:


    Ich habe bei Bonedo gesehen, dass ich für den Anfang auch Aufnahmen mit nur einem Mikro machen könnte, welches dann z.B. über dem Drummer positioniert wird. Das wäre für mich aus Kostengründen (denn ich brauche ja noch mehr als nur das Mikro) erstmal meine erste Wahl. Ich möchte aber (wie es dort gezeigt wurde) kein Gesangsmikro nehmen, sondern schon etwas Drum- Spezifisches, damit ich dieses später wenn ich die Mikros nach und nach erweitere noch nutzen kann. Ginge das und welches Mikro wäre da sinnvoll? (was soll das Gesangsmikro später unnötig in der Ecke liegen?) Bitte gerne konkrete Vorschläge wenn es geht... nicht arschteuer, aber schon halbwegs was, was ich nicht nach 1 Jahr neu kaufen muss. Ich möchte ja erstmal nur Playalongs aufnehmen und brauche da kein Mikro für 1000 Euro.


    Was benötige ich noch...?

    Laptop (vorhanden)

    Ein Audioprogramm (kann ich da Audacity nehmen? Hätte ich eh schon auf dem Läppy)

    Kabelgedöns

    Stativ fürs Mikro

    Interface (wie ich las, macht eins mit 8 Anschlüssen wegen späterer Erweiterung Sinn... habe dazu konkret zwei Stück gefunden, was sagt ihr dazu? Focusrite Scarlett 18i20 3. Gen oder Tascam US- 16x08.



    Wenn ich zu Playalongs spiele (bin im Moment erst beim zweiten *hust*), mache ich das mit Musik über Kopfhörer. Ein Aussenstehender draussen würde nur das Getrommel hören.

    Mache ich das bei den Aufnahmen auch so und setze dann die zwei Ebenen von meiner Aufnahme und dem Playalong einfach zusammen? Oder was ist da so üblich?

  • Hallo Mieze, ich könnte dir ein Superlux s502 und ein AKG D 112 zur Verfügung stellen. Falls Die sie gefallen sollten kannst Sie mir einfach abkaufen. Ansonsten schickst Sie mir zurück. Die Mikros liegen bei mir aktuell rum. Ich konnte mit der Kombination sehr gute Ergebnisse erzielen...

    Meiner Erfahrung nach gibt es nach den ersten Erfahrungen immer was besseres und für deine Anwendung passenderes. Ich würde in kleinen Schritten anfangen und erstmal mit 4 Kanälen anfangen. Gebraucht ein kleines Interface kaufen. Nach und nach aufrüsten, da mehr Kanäle auch mehr Mikros bedeuten. Das wiederum meist mehr Probleme macht und den Aufwand erhöht. Zudem kostet das dann auch mehr ;) .

    Einmal editiert, zuletzt von Schmatzi80 ()

  • Was möchtest Du mit den Aufnahmen anstellen? Dienen sie Dir der Kontrolle des eigenen Spiels? Oder möchtest Du Deine Aufnahmen der ganzen Welt zur Verfügung stellen?


    Die einfachste Möglichkeit wurde schon genannt. Ein Zoom H2 oder ähnlich. Damit kannst Du Dein Set in Stereo aufnehmen und auf einer Speicherkarte als wav oder mp3 Datei abspeichern. Anschliessend kannst Du diese Datei auf Deinen Laptop kopieren und mit einer DAW (Digital Audio Workbench) bearbeiten oder auch mit dem Playalong zusammenbringen. Das kann das von Dir genannte Audacity sein, diese Software hat allerdings einige Nachteile im Handling, da Änderungen an den Spuren nicht rückgängig gemacht werden können. Besser wäre da eine Software, die man ohne Funktionseinbußen vor dem Kauf testen kann. Hier bietet sich zum Beispiel Reaper an. Zusätzliche Hardware benötigt man in der Regel für dieses Vorgehen nicht und das Ergebnis kann sich durchaus hören lassen.


    Die komplziertere Lösung sieht das Aufnehmen von mehreren Kanälen (Mikros) gleichzeitig vor. Damit wird es aber aufwändiger in Zeit und Kosten. Da Dein Laptop zunächst einmal nicht in der Lage ist, mehrere Spuren gleichzeitig aufzunehmen benötigst Du ein Audiointerface. Was man sich da anschafft ist im Wesentlichen vom späteren Einsatzgebiet abhängig. Dazu noch eine entsprechende Zahl an Mikros. In der Konfiguration würde ich immer mit zwei Overheads und einem Bassdrum-Mikro anfangen. Auch da gilt, was will man anfangen mit den Aufnahmen, die Preisspanne ist da riesig.

    Bei diesem Vorgehen muss man sich im Klaren darüber sein, dass man insbesondere am Anfang weniger Zeit zum Trommeln zur Verfügung hat. Bei der Nachbearbeitung der Spuren wird nicht nur die Lautstärke angepasst, sondern noch viel viel mehr.


    Generell habe ich gute Erfahrungen damit gemacht, ganz klein damit anzufangen - mit einem Zoom H2!

    Gruß mc.mod

  • Danke erstmal für die ganzen Infos...

    Da muss ich auch erstmal die Teile raussuchen und schauen.

    Was möchtest Du mit den Aufnahmen anstellen? Dienen sie Dir der Kontrolle des eigenen Spiels? Oder möchtest Du Deine Aufnahmen der ganzen Welt zur Verfügung stellen?

    Ja, hauptsächlich möchte ich es für mich nutzen. Evtl. auch mal die ein oder andere Datei an jemanden weiter geben, aber um da jetzt ein Großaufgebot bei Youtube zu fahren, bin ich erstens zu schlecht und zweitens wäre mir das eh viel zu aufwändig, weil ich mich im Grunde schon mehr auf das Spielen konzentrieren möchte.

    Ich frage mich aber schon, wie das läuft, wenn ich mich doch mal irgendwann mit dem Thema "Band" auseinandersetze... brauch ich da nicht eh mehr Material?


    Braucht man denn bei jeder Art von Mikro ein Interface?

    Ihr seht, ich hab echt keinen Plan. Ich meine nämlich, dass ein damaliger Freund auch so ein H2 hatte (oder zumindest was sehr ähnliches) und soweit ich mich erinnere hat er immer "einfach so" aufgenommen. Aber vllt verwechsel ich da auch was :wacko:



    Meiner Erfahrung nach gibt es nach den ersten Erfahrungen immer was besseres und für deine Anwendung passenderes. Ich würde in kleinen Schritten anfangen und erstmal mit 4 Kanälen anfangen. Gebraucht ein kleines Interface kaufen. Nach und nach aufrüsten, da mehr Kanäle auch mehr Mikros bedeuten. Das wiederum meist mehr Probleme macht und den Aufwand erhöht. Zudem kostet das dann auch mehr ;) .

    ...und überall habe ich gelesen, dass man am besten gleich ein größeres kauft, auch wenn man erst weniger Kanäle nutzt.


    Achso, ja gebraucht kaufen...

    Wie kann ich bei einem Interface prüfen, dass es in Ordnung ist? Also vor Ort (ebay Kleinanzeigen)... zu Hause ists ja dann zu spät. Oder sollte man bei sowas ehr von Gebauchtkäufen absehen?





    confused hoch 10 :wacko:

  • Hi :)


    Dich selbst aufzunehmen ist eine super gute Idee! Vor allem, um regelmäßig deinen Fortschritt nachzuvollziehen ist das extrem hilfreich. Es ist ein ganz anderes Hörerlebnis, weil du dich dabei nicht darauf konzentrieren musst, was du gerade mit Händen und Füßen treibst. :D Aber die ganzen Benefits des Recordings sind dir ja wahrscheinlich schon bewusst. :)


    Um einen coolen Drum Sound zu bekommen brauchst du im Grunde gar nicht so viele Mics. Die Qualität der Mics ist da weitaus entscheidender. Ich würde mit einem guten Overhead anfangen, aber die werden auch meistens im Bundle angeboten. Es macht also Sinn, da einmal zu investieren und dann für die nächsten 5 bis 10 Jahre Ruhe zu haben. Mics von Rode fand ich immer sehr gut. Da gibt es z.B. die hier im Bundle. Eins davon stellst du über das Drumset und eins vor die BD. Wie die Positionierung genau funktioniert, ist allerdings nochmal ein ganz eigenes Thema. :D


    Wenn du mit "richtigen" Mics aufnimmst, dann brauchst du auf jeden Fall ein Interface. Zusätzlich musst du dann noch sicherstellen, dass dein Laptop einen Eingang hat, der mit dem Interface kompatibel ist. Was die Eingänge angeht, gebe ich dir absolut recht, dass es mindestens 8 haben sollte. Du weißt halt nie, was du in ein paar Jahren noch alles damit aufnehmen willst.


    Die einfachste Möglichkeit ist aber mit Sicherheit so einen portablen Recorder zu nehmen. Die speichern meines Wissens nach meistens auf einer SD-Karte, also sollte dein Laptop natürlich einen SD-Karten Reader haben.


    Das Thema ist ziemlich komplex, ich bin da auch schon halb dran verzweifelt. :D Ich hoffe, das hilft dir irgendwie weiter.

    LG
    Tobias

  • Ich würde auch erstmal nach einem Zoom-Recorder schauen. Die sind praktisch, auch wenn man später richtiges Recording-Equipment kauft:

    - kosten gebraucht unter 100€

    - klingen wirklich nicht schlecht, gut genug zur Kontrolle beim Üben und für schnelle Mitschnitte bei Proben und Konzerten (wenn's nicht zu laut ist und man ein wenig mit der Position experimentiert)

    - nimmt kaum Platz weg und ist mobil

    - Aufnahmen sind per USB oder SD-Karte schnell auf dem PC

  • Ich rate Dir zu einem Zoom H5. Mit dem kannst Du alleine schon brauchbare Aufnahmen machen, aber mit nur zwei weiteren Mikros dazu richtig gute! Der H5 hat zwei XLR Eingänge an die man weitere Mikros (zu den internen) anschließen kann. Das ganze nimmt man dann auf vier Spuren auf, die auf der SD-Karte des Geräts abgelegt werden. Die Karte kannst Du dann mit jedem PC oder Notebook und einem Cardreader für ein paar Euro fuffzig auslesen und die Spuren in der DAW bearbeiten.

    Der Ton für das folgende Video von mir ist genau so entstanden: Zoom H5, SM57 an der Snare, Beta 52a an der BD. Nachbearbeitet in Samplitude.

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    Aus meiner Sicht ist das für einen Anfänger die mit Abstand am einfachsten handzuhabende Art, brauchbare Aufnahmen zu bekommen. Und kein Teil ist unnütz davon, auch viel später nicht. Ein Handyrecorder ist eine große Hilfe für jeden Musiker und die beiden Mics für Kick und Snare funktionieren auch in jedem anderen Recordingsetup.

  • Tja, alles nicht so einfach.
    mc.mod hat es schon auf den Punkt gebracht.
    Drumrecording ist leider mit das schwerste und undankbarste von allen Instrumenten.

    Es gibt verschiedene Optionen, je nach Anspruch und eventueller weiterer Entwicklung.

    Die einfachste und preiswerteste ist wie schon vorgeschlagen mit einem Fieldrekorder, mit fest verbauten Mikrofonen und zusätzlichen Anschlussmöglichkeiten für weitere Mikrofone.
    Der Vorteil ist ein kleines handliches Gerät was neben dem Drumrecording für fast jede Art der Aufnahme in guter Qualität geeignet ist.
    Sowas zb.
    Das Problem ist, das die Aufnahmen, wenn du zb. noch ein bis zwei Mikrofone zb. für BD und Snare anschließt hinterher auch bearbeitet werden müssen um eine
    mehr oder weniger gut klingende Stereospur aus diesen 4 Spuren zu erstellen.
    Da kommt man an einer DAW nicht vorbei.

    Ein weiteres Problem ist, das man sich mit so einem Fieldrecorder eine Sackgasse kauft und dieser später, wenn man mehr möchte als einfache Aufnahmen, dafür nicht mehr zu gebrauchen ist.

    Da wäre die Anschaffung eines Audiointerface mit 8Kanälen (und optional die Erweiterung über ADAT) oder mehr sinnvoll.
    Das würde eine Investition von mindestens ca. 200 bis 400 Euro erfordern. Im Vergleich zu einen Fieldrecorder dann aber keine Sackgasse und im Verhältniss vom Nutzen und den Möglichkeiten eher zu überlegen.
    Auch hier kommt man um eine DAW nicht drumrum.


    Wenn du schon in deiner Planung später noch eine Band mit einbeziehen willst, dann wäre von Preis/Leistung /Nutzen sowas sinnvoll und von den Kosten sehr günstig.
    Damit kannst du neben Aufnahmen auch gleich die ganze Band mit Monitoring versorgen und sogar live damit spielen.
    Auch hier kommst du um eine DAW und die langwierige und notwendige Einarbeitungszeit nicht drumrum.


    Edit meint noch das es eine DAW meist als Beilage zu den Geräten gibt oder ab ca. 15 Euro zu kaufen gibt.
    Wenn du dir vorstellen kannst, das du mal mehr als "einfache" Aufnahmen machen möchtest, würde ich nichts anschaffen was du später ersetzen bzw austauchen musst, auch lieber wenige gute Mikrofone als viele schlechte. Mit 3 Mikrofonen in einem einigermaßen guten Raum kannst du schon sehr gute Aufnahen erzielen.

    Dei Wahl des Interface ist heutzutage nicht mehr ganz so kritisch. Selbst im unteren Preisbereich sind die ausreichend für ambitionierte Hobbyprojekte.

    don´t panic

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  • Wenn ich zu Playalongs spiele (bin im Moment erst beim zweiten *hust*), mache ich das mit Musik über Kopfhörer. Ein Aussenstehender draussen würde nur das Getrommel hören.

    Mache ich das bei den Aufnahmen auch so und setze dann die zwei Ebenen von meiner Aufnahme und dem Playalong einfach zusammen? Oder was ist da so üblich?

    Üblich und am "saubersten" ist, das mit einer DAW wie im Overdub-Verfahren zu lösen. D.h., das Playalong kommt aus der DAW (nicht vom Smartphone o.ä.) und das Getrommel wird auch direkt mit der DAW aufgenommen. Allerdings brauchst du dafür ein Audio-Interface mit mindestens 4 Mikrofon-Eingängen und entsprechende Mikros. Und Audacity reicht dafür auch nicht aus.


    Ich rate dir auch dazu, es erstmal mit einem Handyrecorder zu versuchen (einige Beispiele wurden schon genannt). Um die Audiospur davon dann im Nachhinein mit dem Playback zu synchronisieren reicht sogar Audacity.


    Man sollte das auch immer in seiner Verhältnismäßigkeit betrachten. Für reine Arbeitsaufnahmen (zur Selbstkontrolle, für den Lehrer oder auch zum Feedback einholen hier) reicht ein Handyrecorder.

  • ich würde auch anfangs zu einem Fieldrecorder raten, wie zb. dem H2n von zoom. Den hab ich selbst lange Zeit benutzt um Bandprobeaufnahmen zu machen als Notiz. Und in einer meiner Band verwend ich das immer noch dafür. Ergibt natürlich keinen supertollen Sound, aber um sich selbst mal zur Analyse aufzunehmen reicht das vollkommen. Du wirst natürlich bald mal denken, hmmm, so einen geilen BD Sound will ich auch haben, dann fängt das ganze an.... denn sobald du einzelne Mikros hast, brauchst du eben auch ein Interface, und wenn du schon ein Interface hast, willst du auch bald dann die Snare direkt mikrofoniert haben, und eigentlich will man dann auch Overheads, damit die Becken schöner klingen. Und weil man dann noch Eingänge frei hat am Interface, kommen nach und nach auch die Tom-mics dran... und nach ein paar Jahren willst du dann auch die Snare teppichseitig abgenommen haben, und vielleicht ein zweites BD Mikro, und irgendwann hast du plötzlich zu wenig Eingänge am Interface, wenn die Band auch noch mit dran ist :wacko: das geht immer so weiter, das hört nie auf, wenn man mal angefangen hat.... Mit so einem Fieldrecorder braucht man kein Interface. Man kann den Fieldrekorder auch für andere Dinge verwenden, zb. wenn du draußen unterwegs bist und Naturgeräusche aufnehmen willst, oder eine nette Erinnerung an ein Lagerfeuergitarrengruppensingen... ich selbst habs mal bei einem Morgenspaziergang mit dem Hund im Wald mitgehabt und hab das aufgeregte Vogelgezwitscher aufgenommen damit. Ok, geht mit dem Handy auch, aber wenn das kein gutes Mikro hat, dann klingt das über das zoom schon besser. Will damit nur sagen, dass bei einem Fieldrecorder das Geld nicht unbedingt verschwendet ist, wenn man dann mal das Schlagzeug richtig mikrofoniert. Und wie gesagt, für Probeaufnahmen, wenn man was jammt mit der Band, als Notiz, damit mans bis zur nächsten Probe nicht vergisst, eignet sich das Teil super :) da reicht dann auch audacity zum schneiden dieser Aufnahmen (bzw. war bei meinem H2n damals auch die LE Version von Cubase dabei)

    Lieber brennende Herzen, als erloschene Träume! <3 xxxx Love life, and live! - It's worth it.


    “You are never too old to set another goal, or to dream a new dream.” ― C.S. Lewis


    Don‘t waste your time or time will waste you. (Muse - Knights of Cydonia)

  • Eine weitere Möglichkeit wäre, es einfach mal mit dem Smartphone oder Tablet zu probieren.


    Ich besaß vor ca. 18 Jahren auch mal die erste Generation des Zoom H2 und muss heute leider feststellen, dass mein Smartphone (Galaxy Note 9) im Vergleich dazu auch recht ordentliche und verzerrungsfreie Aufnahmen hinbekommt. Es gibt inzwischen ja sogar eine Vielzahl an Interfaces und Mikrofonen, mit denen du Smartphone oder Tablet entsprechend ergänzen kannst, falls du mehr möchtest.


    Ansonsten würde ich es gleich richtig machen und mir ein ordentlich großes Interface kaufen und dieses nach und nach mit Mikrofonen bestücken.


    Zu Beginn ein Paar Rode NT5 z.B., später dann Mikros für Bass, Snare und zuletzt für die Toms dazu kaufen.


    Bedenke aber auch, dass dein Computer auch etwas Potenz mitbringen sollte, v.a. wenn es um die Nachbearbeitung des Materials geht.


    Ich bin kein Fan davon, als Anfänger möglichst günstig oder einfach zu kaufen.


    Kaufe dir gleich so gutes Zeug wie es dir persönlich möglich ist.

  • Eine weitere Möglichkeit wäre, es einfach mal mit dem Smartphone oder Tablet zu probieren.

    Das habe ich schon... Handy, Tablet und Videocam, alle drei waren einfach nur mehr als bescheiden. Hab sie auch an verschiedenen Stellen aufgebaut, aber das kann man total vergessen :(

  • Kaufe dir gleich so gutes Zeug wie es dir persönlich möglich ist.

    Würde ich im Grunde eigentlich auch empfehlen. Weil früher oder später willst du dein Set richtig mikrofoniert haben. So ein XR18, wie beeble verlinkt hat, hab ich auch. Da hab ich die ganze Band und mein Schlagzeug dran. Aber das ist natürlich etwas, womit man nicht in nullkommanix loslegen kann, besonders, wenn man so gar keine Ahnung hat (wie ich auch anfangs). Bis man das alles in Griff hat, dauert es ein Weilchen, da gibt’s viel zu lernen als totaler noob. Und bis dahin wär halt so ein h2n zb praktisch

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  • Ja genau das ist es, ich will mir eigentlich schon gleich was Vernünftiges holen, daher auch erstmal der Plan mit nur einem Mikro (sofort mehrere ist ja auch eine Geldsache). Hab schon ein paar Mal gelesen, dass diese Mikrofonsets für 300 Euro nicht so der Burner sind.


    Ich schwanke seit den Antworten hier echt total hin und her... gleich etwas "Besseres" mit Interface und allem Drum und Dran oder doch nur ein Handgerät.

    Ich muss ja sagen, dass die Aufnahmen aus dem Video oben für mich so tatsächlich ausreicgend sind und was ja auch überzeugend kkingt ist das hier:


    Kaufe dir gleich so gutes Zeug wie es dir persönlich möglich ist.

    Würde ich im Grunde eigentlich auch empfehlen. Weil früher oder später willst du dein Set richtig mikrofoniert haben. So ein XR18, wie beeble verlinkt hat, hab ich auch. Da hab ich die ganze Band und mein Schlagzeug dran. Aber das ist natürlich etwas, womit man nicht in nullkommanix loslegen kann, besonders, wenn man so gar keine Ahnung hat (wie ich auch anfangs). Bis man das alles in Griff hat, dauert es ein Weilchen, da gibt’s viel zu lernen als totaler noob. Und bis dahin wär halt so ein h2n zb praktisch

    So ein kleines Gerät kann man ja eigentlich immer gebrauchen.


    Da ich ja eben auch mehr als keine Ahnung habe, muss ich mich schon erstmal mit der Softwade auseinandersetzen. Aber viel komplizierter als Photshop und Co dürfte das doch auch nicht sein, oder?


    Ich habe ja leider auch niemanden in meiner Umgebung, der mal eben vorbei kommen und mir was zeigen könnte. Ich bin unter meinen Leuten die einzige, die gerade ernsthaft ein Instrument lernt und zudem die absolut einzige, die sich dann auch noch das Schlagzeug ausgesucht hat und das ganze auch aufnehmen will. Zudem bin ich ja schon ein Noob, aber dennoch bin ich in PC Sachen hier noch die am meisten Ahnung hat. Die Einäugige unter den Blinden sozusagen.


    Ach verdammt... alles kacke^^ :D



    Ich befürchte, ich muss noch mindestens 456789 Nächte drüber schlafen :wacko:

  • 1. Regel beim recording und bei so ziemlich jedem Projekt: Wer billig kauft, kauft zweimal und damit teuer.


    Es gibt einige Tools die immer benötigt werden, egal für welche Art von Recording man sich entscheidet.
    Mikrofone, Kabel und Stative.
    Mikrofone kann man sehr gut gebracht kaufen. Wenn es konkreter wird, bekommst du hier auch gute Beratung. Das ist auch eine Anschaffungs fürs Leben.
    Stative sollten nicht die billigsten sein, man ärgert sich später das man 10 Euro sparen wollte. Die kauft man auch nur einmal im Leben.

    Kabel kauft man grundsätzlich neu. Das sind Verschleißartikel und billge Kabel taugen nix und gebraucht weiß man nie was die so erlebt haben.
    Bei einem Interface gibt es abgesehen von den ganz untern angesiedelten keine Besonderheiten zu beachten.
    Einige Hersteller wie Focusrite kann ich nicht empfehlen, hat etwas mit Service und Preis/Leistung zu tun.
    Ansonsten macht ein qualitativ hochwertiges Audiointerface den Braten nicht fett. für 10% mehr Qualität zahlst du 500% mehr Geld, den Unterschied wirst du weder merken noch nutzen können.
    Auch da bekommst du hier support bei der Auswahl.

    Man kann ja mal für Spass zusammenrechnen:
    2 benutzbare Overhead Mikrofone neu ca 240 Euro, ein benutzbares BD Mikro ca 170 Euro, ein Mikro für die Snare ca 100 Euro.
    gute Ständer für Overheads, Snare und BD ca . 130 Euro

    Kabel ca. 40 Euro.


    Macht bei Neukauf ca. 680 Euro, die bei jedem Setup benötigt werden. Bei den Mikros spart man gebraucht noch etwas.


    Die Option mit einem Fielrecorder schlägt mit ca 200 Euro zu Buche, dafür fallen die Overheads mit 240 erstmal raus. Macht ebenfalls ca 600 Euro.
    Die Option mit einem 8Kanal Interface liegt bei ca 200-700 Euro.
    Die Option mit einem XR18 bei ca 440 Euro (wobei der Wiederverkaufswert bei fast 100% liegt)


    Der Rechner benötigt (vorerst) keine besonderen Eigenschaften, wenn er den nicht gerade älter als 10 Jahre ist.
    Eine brauchbare DAW kostet zwischen 0 und 100 Euro.

    don´t panic

  • Aber viel komplizierter als Photshop und Co dürfte das doch auch nicht sein, oder?

    Ich finde Photoshop komplizierter ;-)
    Nein, wenn man bereit ist zu lernen, keine Angst davor hat und neugierig ist, ist die Lernkurve sehr steil und man hat ständig diese AHA Erlebnisse.

    Ich habe ja leider auch niemanden in meiner Umgebung, der mal eben vorbei kommen und mir was zeigen könnte.

    Das weiss man ja nicht. hier im Forum sind die Leute über ganz Europa verstreut.


    Nochwas zu der Entscheidung vielleicht ganz klein nur mit einem Handrecorder und einem Mikro zu beginnen:
    Die Basics und die Notwendigkeit sich mit dem Thema zu beschäftigen sind die selben. Es ist nicht "einfacher" mit einem kleinen Setup zu guten Ergebnissen zu kommen, es ist
    nur Preiswerter und "unkomplizierter"


    Handy, Tablet und Videocam, alle drei waren einfach nur mehr als bescheiden.

    mit diesen Geräten kann man keine Aufnahmen machen aus einfachem Grund.
    Die verbauten Mikrofone sind sehr minderwertig, haben bestenfalls einen auf Sprachverständlichkeit optimierten Frequenzverlauf.
    Die hohe Dynamik können sie gar nicht ab, sie sind nicht Pegelfest und haben einen ziemlich brutalen Limiter nachgeschaltet der einfach dicht macht.
    Bei besseren Geräten hört man das am Pumpen, bei schlechten Chinahandys am krächzen.
    Für IOS Geräte gibt es Aufsteckmikrofone mit denen man brauchbare Aufnahmen machen kann.
    Ist dann sowas wie ein Fieldrecorder, aber eben nur ein zusammengebastelter Kompromiss zb zu diesem hier verlinken Zoom.

    don´t panic

    2 Mal editiert, zuletzt von Beeble ()

  • Wer billig kauft, kauft zweimal und damit teuer.

    Es muss ja kein billiger Handyrecorder sein. ;)


    Spaß bei Seite:

    Ich halte den Satz im Allgemeinen nur für begrenzt hilfreich. Aus meiner eigenen Erfahrung. Zum einen fängt jeder mal an, sammelt Erfahrungen, entwickelt Präferenzen und geht eigene Wege. Zum anderen gibt es abseits vom teuren High-End Segment mindestens genau so viel erschwinglicheres Zeug, das wirklich was taugt, wie Schrott.


    Ich halte es für möglich, dass ihr ein Handyrecorder fürs erste vollkommen ausreicht. Was insofern sinnvoll ist, dass sie dann mehr Zeit und Nerven fürs Wesentliche hat: Drums Spielen. Und bei den Preisen für gutes Drums-Gear, das u.U. in größerer Quantität angesammelt wird, macht der Verlust eines wieder verkauften Handyrecorders nun echt nichts aus ...

  • Hallo,


    ich stand vor dem gleichen Problem wie Du. Ich wollte für mich eine bildliche und tonale Kontrolle meines Spiels ohne 1000 verschiedene Sachen an Equipment zu benötigen.

    Für mich die allerbeste Lösung für einen solch einfachen Anwendungsfall ist das Zoom Q8. Hier hast Du alles zusammen was Du brauchst.


    Ich gebe dort meine Playalongs vom Drumlehrer rein, das Metronom, Kopfhörer ran und fertig. Ich habe das Ding an der Decke über dem Schalgzeug angebaut. Die Audio und Bildaufnahmen sind für diese Zwecke völlig ausreichend. Wenn man das File noch in Bild und Ton bearbeiten möchte gibts für 30 Euro fürs iPad eine super Software. Fertig.


    Wenn Dich das Bild/Tonergebnis interessiert, dann schreib mir eine PN. Dann schick ich dir nen Link zu einem nicht öffentlichen YT Video - das war für den Lehrer aufgenommen und der war auch sehr begeistert.

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