Charlie Watts durch Steve Jordan auf Tour ersetzt

  • 😀😀😀😀😀😂😂😂😂😂

    "Pommes/currywurst hat einfach seine eigenen Gesetze."
    (c) by frint / 2008


    "Es macht so viel Spaß, ein Mann zu sein, das können sich Frauen gar nicht
    vorstellen!" (c) by Lippe / 2006

  • Ich kann mir keinen passenderen Schlagzeuger für diese Band vorstellen. Ohne ihn wird es anders klingen. Sein Spiel ist sehr individuell und unverwechselbar.

    Das sehe ich genauso - , alles Weitere ohne Charly klingt wie Sanierung, aber nicht mehr original !!

    Man wünscht sich ja fast, dass die Stones sich nun alle zur Ruhe setzen...., bin mir aber selbst nicht sicher, ob ich mir das so wünsche ??

    Was meint Ihr denn dazu ??

    Wolf

  • ich denke, es wäre der passendste zeitpunkt, sonst gibt es sie so lange, bis der letzte stirbt. ich glaub, keith hat sowas angedeutet, dass die stones aufhören werden, wenn einer stirbt.

    ich bin auch nicht sicher, ob ich es mir wünsche, ich mag die stones, zumindest die jüngeren stones. jetzt sinds halt schon legenden.

    Lieber brennende Herzen, als erloschene Träume! <3 xxxx Love life, and live! - It's worth it.


    “You are never too old to set another goal, or to dream a new dream.” ― C.S. Lewis


    Don‘t waste your time or time will waste you. (Muse - Knights of Cydonia)

  • Wenn keine neuen gemeinsamen Songs kommen, dann liegt die Attraktivität der Band zunehmend in der Nachahmung dessen, was einmal war.


    Ray Davies (The Kinks) hat in Interviews so begründet, dass das Weitermachen als Kinks dem Gesamtwerk und Ansehen der ehemaligen Band schadet.


    Vielleicht muss man sich auch zukünftig damit abfinden, dass - wie in der Klassik - die Musik einer Epoche nicht mehr durch die Mitwirkung der „Originale“ auf der Bühne lebt. Und die Songs dennoch durch Interpretation anderer Musiker und Musikerinnen ihren Wert bei der Aufführung behaupten können.


    Den „Beach Boys“ von Mike Love gelingt das durch das Aufstocken der Band mit wesentlich jüngeren und hervorragenden Musikern ganz gut, finde ich.

  • Muß man sich das in dem Alter wirklich noch antun?


    Ich meine, kleine regionale Konzerte sind ja schon anstrengend mit Ende 50, aber Tourneen durch die Welt oder auch nur innerhalb eines Kontinents mit 80 Jahren (mehr oder weniger). Hat man nicht auch irgendwann die Nase voll, neben den neuen Songs immer wieder auch dieselben alten Songs runterleiern zu müssen?


    Oder haben die alle ihr gesamtes Geld vollständig versoffen, verkokst und verhurt, daß sie nicht mehr anders können, als bis zum Umfallen weiterzumachen?


    Ich würde jetzt spätestens sagen, das war's. Vielleicht noch ein Album oder zwei gemütlich im Studio aufnehmen, weil die Musik einen ja niemals mehr verläßt. Aber jetzt, ohne Herrn Watts noch eine Tournee durchziehen zu wollen?


    Doch vielleicht ist es in dem Alter auch wesentlich schwerer, sich daran zu gewöhnen, keinen Applaus von tausenden Menschen mehr zu erhalten. Vielleicht stirbt man dann am Entzug?

  • Die Tour werden sie spielen, weil da ein Riesen-Rattenschwanz an Menschen teilweise mit ihren Existenzen dranhängen, die noch dazu in den letzten zwei Jahren kaum im Konzertbusiness arbeiten konnten. Geldsorgen haben die „Jungs“ nicht mehr.


    Und warum die das noch machen? Vielleicht macht es ihnen ja Spaß. Rumreisen, was von der Welt sehen, mit alten Kumpels vor 60.000 Leuten Musik machen und dafür fürstlich bezahlt werden. Ich könnte mir Schlimmeres vorstellen. Und es ist noch die Besetzung, die man mit den Stones assoziiert, jetzt leider minus Watts. Und sie bringen es ja auch noch. Und die Leute wollen es noch sehen. Wenn Quiet Riot ohne ein einziges Mitglied der 83er Besetzung in Clubs vor 200 Leuten rummurksen, dann braucht das eigentlich niemand. Aber Stones sind noch Stones. Ich hab sie vor 15 Jahren live gesehen, und sie waren gut.

    667 - The Neighbour Of The Beast!!

  • Ich habe eben auf der Facebook Seite der Stones ein Foto von der Bühne gesehen, wo auch Steve Jordans Setup zu sehen ist:


    Facebook


    Ich hatte mich kürzlich schon mal gewundert, dass er offensichtlich nur HiHat und Ride aufgebaut hat. Ich dachte, ok, reicht ja eigentlich auch.

    Nun sieht man aber das ganze Setup. Da sind rechts noch 2 Crashes und ein China. Sehr interessant, dass es überhaupt kein Crash o. ä. auf der linken Seite gibt. Ein schnelle Google-Suche ergab leider keinen Erfolg, Steve Jordan scheint sonst immer rechts symmetrische Setups zu spielen. Weiß da jemand mehr darüber, was er bei den Stones warum so benutzt? Würde mich brennend interessieren!

    Four on the floor sind zwei zu viel.
    SONOR Vintage Series: 22" BD; 14" Snare-Drum; 12", 13" TT; 14", 16" FT
    PAISTE 2002 Big Beat: 15" HiHat; 18", 20", 22" Multi, 16" PSTX Thin Crash, 14" Stack aus PST7 China und 14" PTSX Thin Crash

    VIC FIRTH 5A American Classic Hickory, REMO Ambassador Coated

    >> Mein Vorstellungsthread

  • Kann das Video leider nicht anschauen (habe keine Account dort) und nur das erste Bild sehen.

    Es ist auch nur das Bild. ;)

    Kann es sein, dass das Set noch nicht fertig aufgebaut ist?

    Aber wie ich schon schrieb:

    Ich hatte mich kürzlich schon mal gewundert, dass er offensichtlich nur HiHat und Ride aufgebaut hat.

    Das war ein Foto vom Auftritt, wo wiederum die rechte Seite aus Spielersicht nicht zu sehen war:

    Es gibt auch ein Video mit Publikum, da sieht das Set genau so "einseitig" bezimbelt aus.

    Mich würde halt interessieren, was ihn zu diesem Setup bewog, vor allem weil er sonst offensichtlich relativ normale Setups spielt.

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  • Dürfte auf jeden Fall eine Reminiszenz an Charlie sein:


    Zu sehen ist ja ein Gretsch Kit, also Charlies Marke (auch wenn er nie offizieller Endorser war), während Jordan eigentlich Yamaha-Player ist. Und in das Becken-Setup hat sich auch das alte Watt'sche Ufip-China reingeschlichen, obwohl Steve normal Paiste Traditional spielt (oder Masters).


    Generell: Jordan und die Stones kennen sich schon seit 1986 recht gut, insbesondere Keith ist ja mit ihm relativ eng befreundet, Jordan hat damals auch in dessen Band gespielt, als die Glimmer-Twins mal kurzfristig über Kreuz waren. Da ist das alles schon recht stimmig.

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  • Dürfte auf jeden Fall eine Reminiszenz an Charlie sein:


    Zu sehen ist ja ein Gretsch Kit, also Charlies Marke...

    Gretsch okay, aber Reminiszenz hin oder her würde es mich wundern, wenn ein gestandener Drummer sich einfach nur deswegen an ein "fremdes Set" setzt. Es gibt ja gerade einen schönen Parallel-Thread dazu, und das ist bei den Großen ja auch nicht anders. :)

    Wie dem auch sei, finde ich es mindestens spannend! Da das alles noch sehr frisch ist, gibt es verständlicherweise auch wenig bis keinen "Geartalk" dazu. Wäre ich Journalist und hätte die Gelegenheit, würde ich Steve Jordan auf jeden Fall darauf ansprechen, wie weit die Reminiszenz geht und warum er dann links kein Ufip China in Crash-Position stehen hat.


    Man sieht in diesem Video recht deutlich, dass das Set vollständig aufgebaut ist. Und dass Herr Jordan seinen Vorgänger nicht vollständig imitiert auch. Oder hat Charlie Watts das Ride auch mal so gecrashed wie hier nach der 5 Minuten Marke?


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    Schaut man sich andere Videos von ihm an, dann kann man nicht gerade sagen, dass es typisch für ihn ist, links kein Crash zu haben. Es sei denn, er spielt halt minimal mit nur HiHat und einem Ride. Kann ja auch sein, dass er nun bei den Stones sehr viel ohnehin auf dem Ride spielt und deswegen nun auch die Crashes alle rechts aufstellt. Ich finde den Gedanken an sich auch sehr spannend, da meine eigene Körperhaltung beim Trommeln extrem linkslastig ist. Vielleicht wäre es eine gute Erziehungsmaßmahme, das linke Crash einfach mal wegzulassen. ;)


    Naja, vielleicht erfährt man ja irgendwann mal was darüber!

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  • Guten Abend,


    das mit dem "fehlenden" Becken auf der Seite der Hi-Hats kann ich auch nicht erklären.


    Zwei bescheuerte Ideen:

    a) die Hi-Hats sind ja schon zwei Crash-Becken. Mehr ist nicht erlaubt oder nötig.

    b) Der Platz blieb frei, damit die Kamera eine Möglichkeit hat, den Burschen zu sehen.

    c) Der Spaßvogel, der die Mikrofone aufstellt, fand das lustig, mal statt R-L, H-V zu machen.


    Grüße

    Jürgen

  • Idee a) finde ich nicht so bescheuert. Eine große offene HiHat kann bisweilen nach kleinem Crash klingen. Was erlaubt oder nötig ist, bleibt eine philosophische Frage. Glaubt man Jordans Auftritt auf der Paiste Seite und schaut sich andere Videos an, dann steht links immer eher ein Masters Crash als dass der Park nach rechts außen erweitert wird. Ich hätte geglaubt, dass so ein Drummer für so einen Job auf Nummer Sicher geht und sein "Basic" Setup aufbaut. Jedenfalls halte ich die Beckenthematik für den Drummer für wesentlich wichtiger als dass der Produzent möchte, dass Gretsch vorne drauf steht und das Loch mittig in der Bass-Trommel ist. Aber was kann man heutzutage noch glauben? :/ ^^ Auf den jüngsten Live-Videos mit den Stones verwendet er meistens das Becken, dass am weitesten links steht, wenn er ein Crash braucht und danach zurück zur HiHat kehrt - also das Ride.


    Ideen b) und c) halte ich für weniger realistisch. :D


    Das Thema lässt mir keine Ruhe. :saint:

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  • Weniger ist manchmal mehr.


    Auch wenn es eine andere Art von Musik ist: Nate Smith kommt bei den "Fearless Fighters" mit Bassdrum, Snare und Hihat aus. Große Klasse!


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