[Jürgen K] Lauschangriff - Heute: Weihnachtskonzert 06.12.2025 und 13.12.2025 sowie Frankfurt Marathon 25.10.2025

  • Muhaha, ein "Zweitdirigent" neben der Rhythusgruppe, hab ich davor auch noch nicht gesehen.

    man beachte insbesondere die Taktverschiebung kurz vor Minute 15

    Dagegen hat er aber auch nix ausrichten können.


    Abgesehen von den vielen recht frei ausgelegten Tönen des Orchesters aber ein schönes Ambiente in dieser Kapelle. Mit Sicherheitein ein für alle unvergessliches Konzerterlebnis.

  • Muhaha, ein "Zweitdirigent" neben der Rhythusgruppe, hab ich davor auch noch nicht gesehen.

    Oha, jetzt sehe ich es erst. Ich dachte, das wäre einer der PercussionistInnen, der sichtlich Mühe hat, auf irgendeiner Gurke Viertel zu halten. Der Taktverschieber scheint ein mutiger Anfänger zu sein, das ist doch ok! Ich hab unseren Schülern bei Auftritten auch schon vordirigiert, allerdings nicht so offensichtlich.

    Abgesehen von den vielen recht frei ausgelegten Tönen des Orchesters aber ein schönes Ambiente in dieser Kapelle. Mit Sicherheitein ein für alle unvergessliches Konzerterlebnis.

    Ja, und gemütlich war es sichtlich auch, Hauptsache die Pauken in die Kirche gekarrt. Darauf hat der Dirigent wohl bestanden! Darf ich mal eine Frage stellen, Jürgen: Werden solche "Blue Notes" denn in den Proben diskutiert? Scheinen jetzt keine Ausrutscher zu sein, z. B. weil es in der Kirche kalt war...wirkt eher eingeprobt/manifestiert.. oder spielen hier hauptsächlich SchülerInnen?

    Four on the floor sind zwei zu viel.

    SONOR Vintage Series: 20", 22" BD; 14" Snare-Drum; 10", 12", 13" TT; 14", 16" FT

    PAISTE 2002, 2002 Big Beat, 602 ME, PstX

    Gigs: 23.01.26 Markthalle Freiburg, 21.03.26 Heimathafen Lörrach, 09.05.26 KiK Offenburg, 19.06.26 Haferkasten Kenzingen, 05. & 27.06.26 Wilder Michel Furtwangen, 19.09.26 Mehlsack Emmendingen, 21.11.26 Bierakademie VS, 28.11.26 Heimathafen Lörrach, 06.03.27 Durbacher Hof Offenburg mit >> Blackwood Mary

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  • die dicke berta macht ganz guten schub.

  • Guten Morgen,


    für diejenigen, die es nicht so mit dem Protestantismus haben, auch die Katholiken haben wir noch beglückt und es ist nun auch on-line:

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    Euer Schlagzeuger ist ein Groovemonster :huh: , man beachte insbesondere die Taktverschiebung

    Die ist mir auch aufgefallen und ich fand sie so gut getroffen, dass ich tatsächlich mal überlegen musste, ob das vielleicht sogar so in den Noten steht. Vielleicht sollte man sich mal selbst erinnern, wie der eigene erste Auftritt so gelaufen ist und zwar nicht wie heute üblich nach tausend Jahren Unterricht. Ich finde, er hat das prima gemacht.

    die Pauken fügen sich ganz harmonisch so zum Taufbecken hinzu

    Gute Augen! Ja, das war bestimmt Messing oder Bronze, aber ich habe es unterlassen, den Klang ernsthaft zu testen, man muss nicht alles tun, was man machen könnte.

    auf dem Standtom, sehe ich da rote Ölfelle

    Zumindest Rot ist richtig. Die Dinger waren laut unserem Import-Drummer billig und da hat er die halt mitgebraucht und montiert, irgendwas mit "SP" steht drauf, ich habe sie zuvor noch nie gesehen, kommen möglicherweise aus Südamerika. Der Klang geht so in die Richtung PinStripe. Öl halte ich daher für nicht vorhanden.

    vor allem auch Junge Leute

    In der Tat ist das ein Schwerpunkt des Vereins. Nicht veralten wie viele andere Vereine, sondern auch stets erneuern. Das bringt richtig Leben in die Bude.

    Kameraperspektive ist wundervoll

    Dafür ist unser Experte Experte.

    schönes Ambiente in dieser Kapelle

    Die Kirche ist tatsächlich sehr alt und hat schon viel gesehen und wurde auch schon frühzeitig schnuckelig verkleinert. Die ist wirklich gemütlich, das ist man ja sonst vom Protestantismus eher nicht so gewohnt.

    Hauptsache die Pauken in die Kirche gekarrt. Darauf hat der Dirigent wohl bestanden!

    In der Tat. Der hat auch die Scheibe daneben ausdrücklich bestellt und tatsächlich haben gleich zwei Leute gemeint, das würde ganz schön im Gebälk zu spüren sein. Musik muss man halt auch spüren, wir integrieren auch die Gehörlosen!

    "Blue Notes"

    Schöner Euphemismus. Tatsächlich haben wir ein ausbaufähiges Niveau. Und wenn ich daran denke, wie es klingt, wenn die Proben beginnen, muss ich sagen, dass das Ergebnis daran gemessen sogar hervorragend ist.

    Für mich ist der Vorteil, dass die auch nicht so ganz astrein gestimmten Pauken gar nicht so auffallen und wenn ich mal den falschen Ton eingestellt habe, was leider viel zu oft vorkommt, dann kann ich immer sagen, die Bläser würden falsch spielen.

    die dicke berta macht ganz guten schub

    In der Tat. Es zeigt sich in der Praxis immer wieder: es geht nichts über Hubraum. Obwohl die Trommel eher billig sein dürfte, der Bass ist richtig schön, vor allem live.


    Grüße

    Jürgen

  • PS


    Und wem das alles zu weihnachtlich ist, hier eine sportlich-kurze Zusammenfassung des Frankfurt Marathons aus dem Oktober:

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  • Jürgen K

    Hat den Titel des Themas von „[Jürgen K] Lauschangriff - Heute: Weihnachtskonzert 06.12.2025“ zu „[Jürgen K] Lauschangriff - Heute: Weihnachtskonzert 06.12.2025 und 13.12.2025 sowie Frankfurt Marathon 25.10.2025“ geändert.
  • Dafür klingt sie aber doch toll muss ich sagen. kraftvoller bass mit ordentlich volumen und ton der sicherlich denke ich physisch spürbar ist

  • Guten Nachmittag,


    ein paar Nachträge:


    1. Mai 2026 in Eschborn:


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    Vatertag in Eschborn, 14. Mai 2026:


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    Eschenfest in Eschborn, 17. Mai 2026:


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    Wer hört heraus, welche Snare Drum und welche Becken wo zum Einsatz kamen?




    Grüße

    Jürgen

  • Also Hellicon, mein lieber Scholli...

    Da muss ich mich dem Peter anschließen und meine damit ausdrücklich überhaupt nicht dein Getrommel, Jürgen.


    Der Mann, der das Gesangsmikro benutzt, kann leider noch weniger singen, als ich. Ich hab teilweise die sehr bekannten Lieder überhaupt nicht erkannt.


    Aber wenn ihr und das Publikum Spaß habt, dann ist eh alles gut.


    LG Ralf


    Edit meint noch, es ist wirklich kein bisschen böse oder doof gemeint, aber ehrliches Feedback ist ja wichtig.

  • Bei so manchem Foto, das in diesem Thread zu Dokumentationszwecken dient, dachte ich ja, die bedienende und wahrscheinlich auch fotografierende Person (daher seltenst im Bild) wäre recht groß gewachsen. Nach den jüngsten Tonfilmen von Redner/innen vor orchestrierter Kulisse beschleicht mich das Gefühl, die Konstruktionen für große Menschen sind eher Sichtschutze bzw. Maßnahmen bezüglich der DSGVO...

    Die eine Kapelle erinnert mich an eine hiesige Hobbygruppe, das KaKaO: Kappler Katastrophenorchester, das ebenfalls ohne tiefes Blech auskommt...

    Four on the floor sind zwei zu viel.

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    PAISTE 2002, 2002 Big Beat, 602 ME, PstX

    Gigs: 23.01.26 Markthalle Freiburg, 21.03.26 Heimathafen Lörrach, 09.05.26 KiK Offenburg, 19.06.26 Haferkasten Kenzingen, 05. & 27.06.26 Wilder Michel Furtwangen, 19.09.26 Mehlsack Emmendingen, 21.11.26 Bierakademie VS, 28.11.26 Heimathafen Lörrach, 06.03.27 Durbacher Hof Offenburg mit >> Blackwood Mary

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  • Edit meint noch, es ist wirklich kein bisschen böse oder doof gemeint, aber ehrliches Feedback ist ja wichtig

    Ich bin nach den zuletzt geposteten Videos deiner Konzerte tatsächlich ein wenig überrascht. Bis '22 gab's Material des/der Akkordeonorchester, die glaube ich auch mehrheitlich keine Profis waren, aber durchaus musikalisch überzeugen konnten.


    Aber dieser Eschborner Verein ist schon irgendwie "speziell", und ich verstehe noch nicht ganz, was die Intention deiner Postings ist. Wäre ich durch einen irgendwie gearteten Unfall dazu gekommen, ein Konzert für dieses Ensemble zu spielen, würde ich ehrlich gesagt gegenüber der Öffentlichkeit Stillschweigen bewahren wollen. Regelmäßige Mitwirkung könnte ich wegen der damit verbundenen Gesundheitsgefährdung mit Sicherheit ausschließen. Kein Scherz, solche Töne tun mir weh. Und um mich freiwillig jede Woche ner Stunde Schmerzen zu unterziehen, dazu fehlt mir das SM-Gen.


    Klar, die engagierte Nachwuchsförderung schafft bestimmt eine besondere Atmosphäre im Ensemble, aber ich verstehe nicht, weshalb nicht auch musikalische Aspekte Teil des Förderprogramms sind. So ein Verein hat doch in der Regel nicht nur nen Musikalischen Leiter, sondern auch Vorstände und so Zeug. Irgendwer muss doch darunter sein, der wenigstens ein bisschen von Musik versteht? Oder hab ich übersehen, dass ihr Deutschlands erstes Gehörlosen-Orchester seid oder mit einer sonstigen Besonderheit aufwartet, die meine Wahrnehmung relativieren könnte?


    Ich habe noch nie verstanden,weshalb wir in Deutschland jeden kläglichen Versuch, auf unterstem Niveau "irgendwas mit Kultur" zu machen, höflich beklatschen und ansonsten schweigen sollen. Natürlich ist das wichtigste daran der Spaß für alle Beteiligten, da sind wir vermutlich alle derselben Meinung. Im Falle öffentlicher Auftritte sollte das aber für Publikum ebenso gelten, und solche Darbietungen machen - wahrscheinlich nicht nur mir - überhaupt keinen Spaß.


    Jürgen K Was genau macht denn für dich das Spielen in diesem Verein aus? Für nen Drummer mit deiner Erfahrung sollte es doch in der Metropolregion Frankfurt so manches geben, was dich musikalisch weiterbringen könnte, und mich überrascht es bei jedem deiner Posts mittlerweile aufs Neue, dass du so genügsam bist. Ist tatsächlich ne ernst gemeinte Frage von mir, ich verstehe das nicht.


    Bitte auch meine direkten Worte nicht persönlich nehmen. Die Frage begleitet mich schon mein gesamtes Musikerleben lang, wie viel Toleranz man für "musikalische Schlechtleistung" in Amateurformationen eigentlich aufbringen muss, besonders als Mitglied eines solchen Ensembles. Darf man da auch mal sagen "Leute, das können wir so nicht bringen", oder ist es Teil des Spiels, dass die persönliche Entfaltung jedes Einzelnen in aller Konsequenz über einem annehmbaren Gesamtkonzept steht?


    Vermutlich wäre das ein eigenes Thema, aber die letzten Videos waren einfach ne Steilvorlage :/

  • "leben & leben lassen"

    .....schon mal gehört?

    Ja, so undifferenzierte Reaktionen habe ich natürlich einkalkuliert ;)


    Nur leider an meinen Gedanken komplett vorbei, es geht ja hier nicht um die Unterdrückung solcher Schmankerl, sondern um die Chance einer "Autoregulation" von innen heraus. Und da kommste mit deiner Phrase dann nicht weit, wenn du gleichzeitig noch nen künstlerischen Anspruch hast.

  • haidem: So kann man es sich natürlich einfach machen. Aber die letzten zwei Absätze von trommla's Post sind doch valide und wertschätzend geäußerte Fragen. Ich bin auch kein Profi, spiele seit 10 Jahren in meiner Band. Wir haben ein paar Stücke im Repertoire, die spielen wir nicht live, weil wir nicht damit zufrieden sind, wie wir sie bringen. Sorry dass ich das so sage, aber jedes dieser Stücke klingt viiieeeel besser als jedes der Stücke, die Hellicon in 50 Minuten spielen. Da erkennt man ja teilweise gar nicht was es sein soll. Würde ich in so einer Band spieln und vor allem auch auftreten wollen? Auf gar keinen Fall. Ich hab das gestern im Auto auf der Heimfahrt mal fast durchgehört, ich musste mehrmals laut lachen, vor allem bei Highway to Hell. Und der "Sänger" sagt zwischendurch, sie würden ja schon viele Jahre zusammen spielen. Und dann steht er da, die Hand in der Kipp', und trifft nicht einen einzigen Ton, der Gitarrist kann keine Soli, das Zusammenspiel holpert. Das muss man doch hören und so ehrlich sein, dass man das so eigentlich nicht vor Publikum aufführen kann. Am Anfang habe ich mich gefragt ob das ernst gemeint ist, aber das ist es wohl.

    Lieber einen sitzen haben und nicht mehr stehen können als einen stehen haben und nicht mehr sitzen können ;)

  • Druffnix wobei ich tatsächlich nicht so sehr Hellicon meinte als die Brass und Marching Band. In einer Band wie Hellicon hab ich selbst mal ne Weile gespielt. Das nahm seinen Anfang auf einer Firmenfeier, bei der ich für den kurz zuvor ausgestiegenen Drummer einsprang. Es handelte sich um die Band vom Mann einer Kollegin, und das Niveau war wirklich sehr vergleichbar. Aber es entwickelten sich eben auch freundschaftliche Kontakte daraus, und ich bekam einen 24/7 Proberaum für 10 Euro pro Monat und Nase. Die 2 bis 3 kleinen Konzerte im Jahr konnte ich ne Weile relativ entspannt spielen, ohne dass sich große Unzufriedenheit breitgemacht hätte. Auch wenn wir uns im Rahmen der Möglichkeiten sogar durchaus verbessert hatten, war für mich aber irgendwann der Zeitpunkt gekommen, auszusteigen. Mein Anspruch war auf Dauer leider nicht mit dem meiner Bandkollegen in Deckung zu bringen.


    Ein Musikverein ist meiner Erfahrung nach aber doch meist so aufgestellt, dass man sich zur Leitung irgendwen mit Expertise ans Pult stellt, zu dessen Aufgaben es gehört, nen chaotischen Haufen zu einer einigermaßen funktionierenden Einheit zu formen. Natürlich wird es mal mehr, mal weniger falsche Töne geben, und als Hilfe für weniger erfahrene Ensemblemusiker hat man routinierte Stimmführer, an denen sich orientiert werden kann. In den hier präsentierten Videos hat es aber fast den Anschein, als ob weder Dirigent noch Orchester überhaupt Erfahrung haben. Und wenn der Blinde vom Tauben lernen muss, relativiert sich auch die Nachwuchsförderung in meinen Augen. Fast könnte man meinen, ein Grundschulorchester zu hören.


    Aber wie auch immer, vor allem interessiert mich wirklich Jürgens Perspektive, insbesondere da man ihn hier als sehr scharfsinnigen, analytischen Typen kennt, dem nach seinen Andeutungen ja auch durchaus die Limitierungen des Orchesters auffallen.

  • ...und trifft nicht einen einzigen Ton, der Gitarrist kann keine Soli, das Zusammenspiel holpert.

    Damit könnte ich durchaus leben, wenn es sich um eine Schülerband von 12-jährigen handeln würde. Aber es sind Herren aus meiner Generation, die an sich genügend Selbstreflexion aufbringen können sollten, um zu diesem Schluss zu gelangen:

    Das muss man doch hören und so ehrlich sein, dass man das so eigentlich nicht vor Publikum aufführen kann.

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