Innovationen für Drums?

  • Moin liebes Forum! :)


    Das ist mein erste Posting hier, deshalb stelle ich mich einmal mit zwei Sätzen vor. Mein Name ist Jonas (nennt mich gerne Jonny), ich bin 24 Jahre alt und kloppe seit meinem 8. Lebensjahr gerne auf Dingen herum. Mittlerweile auch nebenberuflich. Ich bin ebenfalls Musikproduzent und Musiklehrer. In meinem Studio befinden sich ein altes Sonor Sonic aus meiner Jugend und ein neueres custom Set.


    Nun zum eigentlichen Thema... Da ich schon seit Ewigkeiten Studiobastler und Musiker bin liebe ich (wie wir alle) neue Innovationen in der Musikwelt und denke öfter mal "Dafür muss es doch eine Lösung geben" wenn ich auf ein Problem stoße. Nun habe ich in letzter Zeit allerdings öfter mal das Gefühl, dass es unter Drummern seit Ewigkeiten keine großen Innovationen gibt.. Oder sehe ich das Falsch? Ich kenne allerlei Modelling Amps für Gitarren mit immer besserer Technologie, Mischmasch aus Akustik und E-Gitarren und was nicht sonst alles so ausprobiert wird für unsere 6 (oder Mehr-) Saitigen Kollegen. Aber für Drums? Ja klar es gibt E-Drums und Trigger... Aber bei den Akustischen Schlagzeugen passiert seit Ewigkeiten kaum was, oder bekomme ich das nur nicht mit?


    Ich würde mich riesig Freuen von euch mal ein paar Empfehlungen zu coolen Schlagzeug Produkten zu bekommen und Dingen die ihr für Innovationen haltet. Gute Innovationen. Keine Kompromisse sondern echter Fortschritt. Klar, E-Drums sind lustig... Aber macht das wirklich mehr spaß als auf dem Akustik Schlagzeug seiner Träume in einem super klingenden Raum zu spielen? Für mich nicht. Aber es muss doch echte Alternativen zu sehr lauten Drums geben die trotzdem gut klingen und super Spaß machen zu spielen? Die Gitarristen schaffen's doch auch. In meinem Kopf muss da doch technisch was machbar sein. ?(


    Beste Grüße!

  • Moin und herzlich willkommen,
    ob sich Geigerinnen und Tubisten auch solche Fragen stellen? K.A.
    Was sollte man bei diesen Instrumenten auch gross ändern und wieso?
    Wie auch beim Schlagzeug. Man muss das Rad doch nicht ständig neu erfinden.
    Wer leise spielen will muss leise spielen lernen. ;)
    Jm2c
    Grüsse

    Blaukraut bleibt Blaukraut & Brautkleid bleibt Blaubtkreid

  • Erstmal herzlich willkommen!
    Innnnovation beim Schlagzeug?
    Innovationen sind möglich bei Dingen die noch nicht perfekt sind.
    Manche Mikrofone werden auch schon seit 40 Jahren unverändert gebaut, weil sie einfach perfekt sind.
    Unsere Trommeln sind perfekt rund, alle möglichen Größen und Tiefen gibt es schon, alle Materialmixe auch.
    Sicher erfinden die Hersteller ständig neues und sei es auch nur die Optik, die einem gewissen Modetrend zu Grunde liegt.


    Für wirklich Innovativ halte ich die Entwicklung der Hardware in den letzten 30 Jahren.
    Die Haltesysteme der Toms sind kaum noch zu verbessern, die Qualität der Ständer, HH Maschinen und Fußmaschinen ist
    auch auf einem Stand der jedem Anspruch genügt.
    Becken gibt es mehr als man in einem Leben testen kann.
    Die Fellauswahl ist enorm und deckt eine große Bandbreite der Geschmäcker ab.
    Mir fällt jetzt nichts ein wo ich sagen würde, das hat das Schlagzeugspielen in den letzten Jahren revolutioniert.

    don´t panic

  • Das es perfekt klingt ist mir bewusst. Absolut bewusst sogar. Um noch einmal kurz auf das Gitarren-Beispiel zurück zu kehren... Ich würde weder meinen Vintage Fender amp noch mein Custom Drumset jemals hergeben. Nur sehe ich einen kleinen Unterschied als praktischer Musiker in der Anwendung. Ich schleppe meinen Amp nicht mit auf Bühnen weil er mir zu kostbar (und zu laut) ist um einen super Bühnensound zu erreichen. Meine Drums muss ich aber mit nehmen. Und habe keine echte alternative sie leise zu bekommen. Natürlich ist das egal in großen Venues, aber in einem kleinen Club bringt mich meine Band um wenn ich "normal" spiele. Und leise spielen... Klar. Aber ist das dann noch Rock n' Roll? Irgendwie nicht. Aber warum geht nich beides? Mit meinem Kemper Amp kann ich das doch auch. 95% des Sounds meines Amps und 100% Flexibilität. Ganz ohne Bandscheibenvorfall.


    Ich bin grade mal ein bisschen durch das Internet gesurfed und bin auf Adoro Drums gestoßen...


    https://www.youtube.com/watch?v=qWDBPqRQuOs



    Das sieht spannend aus. Wirklich andere Sticks (außer Rods etc.) habe ich in meinem Trommlerleben noch nie in der Hand gehabt... Aber klingt plausibel, dass das vielleicht ein Ansatz ist um der Sache auf den Grund zu gehen.


    Von Tama gibt es ähnliche Ansätze die ich fand...


    https://www.youtube.com/watch?v=xJzbnD1pdvI


    Aber mit weichen Tips ist der Attack doch = 0. Klingt auf jeden Fall anders. Aber das wollte ich ja grade nicht.



    PS: Vielen Dank für's "Herzlich Willkommen" :)

  • Naja, E-Gitarren sind ja eigentlich ein perfektes Beispiel dafür, dass sich quasi überhaupt nix ändert. Was haben die Leute alles probiert, aber die Mehrzahl an Gitarristen hat doch ne Strat, ne LesPaul und ne Tele zuhause. Und auch an den Röhrenamps tut sich nicht wirklich viel, der Trend ging doch lange Zeit zurück zu den Amps ohne Mastervolume, also den allerersten Modellen. Modelling geht natürlich voll ab, aber das entspricht doch weitgehend den E-Drums, wo die VST-Libraries ebenso schnell immer ausgefeilter werden. Und auch Gitarristen werden meist sagen, dass ein schöner Röhrenamp in einem guten Raum doch was ganz anderes ist :D .

  • Ja schon, nur mit dem kleinen Unterschied, dass E-Drums nicht so klingen wie mein Set. Und der Kemper klingt wie mein Amp (was ich lange nicht wahr haben wollte). Wollte ich den unbedingt spielen gäbe es da mittlerweile ziemlich ausgereifte Attenuator (Universal Audio OX ist mein fav.). Habe selber GGD Libraries für's Studio etc. und allerlei ausprobiert. Aber wir wissen alle, dass das nicht das selbe ist. Irgendwas fehlt mir. Ich glaube tatsächlich, dass die Sticks der richtige Anhaltspunkt sind um die Lautstärke zu Reduzieren (nur war ich mit Rods nie zufrieden, weil sie nicht klingen wie Sticks).


    Und versteht mich nicht falsch, ich sage das noch einmal um nur alle Zweifel aus dem Weg zu räumen. Wenn ich die Wahl habe würde ich immer meine Drums spielen so wie sie sind. Am liebsten mit den Mics die ich schätze und in einem guten Studioraum. Weil das das höchste der Gefühle ist. Aber im echten Leben spielt man auch mal vor 50 Menschen drinnen (irgendwann hoffentlich wieder ;( ) und (leider) nicht immer vor 500 oder mehr draußen. :D

  • Hallo Jonas, herzlich willkommen. :)
    Geht es Dir generell um Innovationen im Bereich Drumset? Oder geht es Dir in Wirklichkeit darum, wie man sein Set leiser bekommt, ohne Kompromisse in der Spielweise? Das sind nämlich zwei unterschiedliche Dinge ...


    Zu Innovationen: Ganz ehrlich, je älter ich werde desto konservativer werde ich. D.h. zurück zu klassischen, mitteldicken Kesseln ohne Versteifungs-Ringe und optisch ohne effektheischenden Firlefanz. Dazu schlichte und funktionale Hardware. Kessel-Konstruktionen und Kesselmaße folgen Trends die kommen und gehen, aber auch da gibt es nichts zu verbessern, wenn die Materialien und Verarbeitung hochwertig sind. Bei der Hardware hat sich viel zum Besseren getan in den letzten Jahren/Jahrzehnten. Auch da ist alles ausgereift und funktioniert, unterliegt aber auch temporären Modeerscheinungen. Da wird bestenfalls "Overengineering" betrieben, um neue Kaufanreize zu setzen.


    Bei Cymbals gibt es soviel Auswahl wie nie zuvor. Auch da gibt es immer wieder neue Trends, welche zu interessanten Klang-Kreationen führen. Da könnte ich im Grunde genommen das meiste Geld versenken.


    Im Zubehör-Bereich tauchen auch immer wieder mal interessante Sachen auf. Felle, Sticks, BD-Beater, dazu viele Gadgets, welche den Klang beeinflussen, dämpfen, verfremden. Ne Menge "Kleinkram", der zum Spielen und Experimentieren einläd.



    Das Thema "Leises Drumset" ist hier schon vielfach behandelt und diskutiert worden. Da sollte die Suchfunktion abendfüllend Erfahrung ausspucken.


    Die von Dir angesprochenen Adoro Silent-Sticks habe ich, nebst Silent-Beater, seit kurzem im Einsatz. Mein Eindruck ist durchaus positiv.
    JA - es fühlt sich anders an und ist nicht absolut identisch zu Holz-Sticks und Filz- oder anderen BD-Beatern. JA - es ist signifikant reduziert in der Lautstärke. Das könnte ich aber in Dezibel oder Prozent nicht benennen. Und JA - natürlich ist der Sound nicht nur leiser, sondern auch dünner und weniger voll/voluminös. Die Sticks und Beater haben vergleichsweise viel weniger Gewicht/Masse. Ich habe noch keine Langzeit-Erfahrung bezüglich Haltbarkeit und habe auch noch nicht mit unterschiedlichen Stimmungen experimentiert. Ihren Zweck und Sinn erfüllen die Adoro-Produkte für mich aber allemale.

    Einmal editiert, zuletzt von NoStyle ()

  • Ich finde deine Gedanken sind legitim. Nicht, dass mein "Einwand" falsch rüberkommt.

    Mit meinem Kemper Amp kann ich das doch auch. 95% des Sounds meines Amps und 100% Flexibilität.


    Der Vergleich hinkt. Der Kemper ersetzt Elektronik (ja, und auch Mechanik [Cab]) durch Elektronik. Da kann man analoge Schaltkreise/Bauteile und das Verhalten von Lautsprechern zufriedenstellend simulieren. Am "Eingabegerät", der Gitarre, hat sich nichts geändert. Und die ist unverstärkt sehr leise.
    Unser "Problem" ist ja das Spielgefühl. Würde sich ein (leises) E-Drum wie ein Akustikset spielen/anfühlen, mit allen Nuancen der Klanggestaltung, hätte ich z.B. sicher auch irgendeine VST-Bibliothek am laufen. Lauter machen ist wohl einfacher als leiser machen und dabei nicht schlechter klingen lassen. Wie im richtigen Leben auch oft. :D

    Blaukraut bleibt Blaukraut & Brautkleid bleibt Blaubtkreid

  • ... Meine Drums muss ich aber mit nehmen. Und habe keine echte alternative sie leise zu bekommen...


    das ist halt der Irrweg, nicht irgendwelche Neuereungen machen Dich leise - sondern nur Deine Trommeltechnik.
    Scheiße, daß man das nicht kaufen kann...

    ..."meine" Musik: Jazz (Big Band bis Free), brasil. Musik, Avantgarde, hin+wieder Klassik ->am Drumset, an den Percussions, am Schlagwerk

  • Das meiste, was noch unter der Bezeichnung "Schlagzeug" (und nicht unter Elektronik) laufen kann, ist schon ausprobiert und erhältlich (wenn nicht von der Stange, dann vom Trommelbauer oder Beckenhersteller): Materialien, Abmessungen, Formen, etc. Was sich stetig ändert, sind sozusagen Modetrends in Sachen Sound. Die interessieren oft nur die Schlagzeuger selber und werden sicher oft von Herstellern propagiert: Power-Toms, Hyperdrive, Concert-Toms, Rototoms, alles Mögliche in groß, klein, flach, tief, ... was haben wir nicht schon für Moden und Renaissancen erlebt. Hier und da fällt jemanden noch ein neuer Effekt ein.


    Darüberhinaus gibt es auch Neuerungen. Als Beispiel fallen mir gerade die Dialtune-Snare und die Hilfsmittel für Leute mit Lautstärkeproblemen ein, also leise Becken, "Silent Sticks" (nach Rods), Handtücher (ach nee, das hatten Ringo u.a. schon vor Urzeiten).


    Was andere Instrumente angeht, decken die auch ausreichend Bandbreite ab oder die Traumsounds sind eben klassisch (alte Geigen z.B.). Was ganz anderes wäre dann vielleicht ein neues Instrument. Bleibt noch reine Elektronik und Gemoddels: Es werden täglich neue Sounds erfunden oder andere nachgestellt, aber das meiste gefällt mir nicht oder (Git-Amp) klingt nur auf Kopfhörer und im Nahfeld wie das modellierte Original.


    M.

  • Grundsätzlich bin ich da voll bei euch. Das Grundproblem ist, dass ich keine Kompromisse beim Spielen haben möchte und trotzdem einigermaßen leise sein will. Das übergeordnete Interesse km natürlich durch die "Spielereien" am Schlagzeug an sich.


    Habe mir mal die Adoro Silent Sticks bestellt und werde sie mal testen... Ganz witzig, dass du das sagst, die haben grade eine etwas schwerere Variante veröffentlich wie ich sah. Die teste ich mal und werde berichten.


    Spielgefühl ist mir natürlich wirklich wichtig. Das war ja das worauf ich hinaus wollte, dass es zwar viele Dinge gibt aber keine wirkliche Alternative bieten weil sie ein Kompromiss sind. Minimal dünneren Sound könnte man ja vielleicht durch Stimmung o/ä ausgleichen. Dafür klingt die Snare dann immernoch wie eine Snare und nicht wie ein nasser Waschlappen :D (Was auch geil sein kann)

  • Das Spielgefühl ist bei leise Spielen, schon ein etwas Anderes, meist allein schon von der Stockhaltung und Technik.
    Aus "raumgreifenden" Bewegungen werden ehr minimalistische Bewegungsabläufe, kleinere Abstände.
    Diese, ich sag mal filigraneren Bewegungen, manchmal sind`s eigentlich keine Bewegungen mehr, eher nur "Stock" Kontrolle,
    sich motorisch drauf zu schaffen ist, schon eine Herausforderung.
    Bassdrum bzw. Beinkontrolle vorteilhafter Weise in HeelDown, geht auch mit normalen üblichen Filzbeater.
    Die Einstellung der Maschine ist wichtig. Und der genaue Auftreffpunkt Beater am Fell, ebenso ein Schneller antritt.
    Für guten Klang


    Gut oder besser, leichter tut sich wers von Anfang an so getan hat.


    Alternativ zu Kunststoffsticks o.ä. sind wirklich leichte Holzsticks, Der Rohema "Tango" wäre da z.B. ein Beispiel. Der zaubert mitunter auch Klänge aus Becken,
    die man so nicht vermutet hätte.
    Ist man in der eher filigranen spartanischen Motorik fit, funktioniert vieles sogar mit Schweren Sticks, sogar einfacher.



    Stimmung und Fellwahl spielen eine Grosse Rolle, vor allem aber auch Dämpfung, welche selbst bei schon vorgedämpften auch zweilagigen Fellen,
    beim leise Spielen noch grösser ausfallen kann.


    Und keine Angst vor Grossen Trommeln und Tiefen, ganz im Gegenteil, wichtig die Kessel sollten schon eher dünnwandig sein.



    Die Innovation zu dem Ganzen, waren die wohl eher dünnwandigen Kessel und entsprechenden Kesselkonstruktionen.
    Dünnwandig gab`s 3lagig gab`s wohl schon auch, ob die immer so Formstabil waren und auch für heute üblich modernere Sounds taugten.
    Ich mag einen Vintagesound ja auch gerne.

    ich höre immer du musst, du brauchst.....ist "modern", "out", "in", "trendy" und so....
    ich mach`s wie`s mir passt, schei.. auf die Säue, die laufend sinnbefreit durch
    die Dörfer getrieben werden.



    2 Mal editiert, zuletzt von orinocco ()

  • ... Habe mir mal die Adoro Silent Sticks bestellt und werde sie mal testen... Ganz witzig, dass du das sagst, die haben grade eine etwas schwerere Variante veröffentlich wie ich sah. Die teste ich mal und werde berichten ...


    Die Silent Sticks X-Grip sind nicht schwerer, sondern haben "nur" einen etwas dickeren Griff. ;)
    Nichtsdestotrotz: Einfach mal ausprobieren. Von meiner Erfahrung her sind diese Sticks natürlich auch ein Kompromiss - aber ein guter, abseits von sehr starker Anpassung der Spielweise. Um die kommt man so oder so nie herum ...

  • Für unseren Podcast "Schlagabtausch" haben Dirk Brand und ich Aufnahmen mit den Adoro Silent Sticks und den Adoro Silent Beatern gemacht, vielleicht hilft das ja dem einen oder anderen um einen Eindruck davon zu bekommen.


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  • Ein voll akustisches Set kann man ja nicht mit einem elektrischen vergleichen, wie viele hier schon bemerkt haben. Es gibt Silent Becken, Silent Sticks usw. und Spieltechnik ist das wichtigste. Ich hab früher immer zu leise gepielt weil es es gewöhnt war. Es war eine echte Umgewöhnung für mich wenn ich mal auf großen Bühnen, lauteren Bands, oder im Studio gespielt habe. Mittlerweile kann ich das besser steuern.

    Wenn Du eine E-Gitarre spielst und einen Modelling Akustik-Gitarren Sound hast, dann ist das genauso nicht perfekt das gleiche von Spielgefühl und Sound wie eine echte Akustik. Nah dran, wie gute E-Drums mittlerweile auch, aber das ist nicht das gleiche. Und bei den E-Drums hat sich doch viel getan. Die sind wesentlich besser als in den 80er/90ern.

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  • Den Beater find ich klassse. Hab ich aber schon in Eigenregie gebastelt. Einfach einen alten Filzbeater schön gerade eines Drittels seines Durchmessers befreit und ein dickes großes Beckenfilz drangebracht. Ist bei meiner BD akkustisch wirkungsvoll und in Verbindung mit einem 22er Meshhead auch elektronisch sehr smooth und effektiv gegen Doppeltrigger.


    Bei den Stick bemerke ich allerdings nur eine mäßige Bereicherung. Der Rebound sieht mir aus der Ferne gequält aus. Bei der HiHat (und ich nehme an bei Cymbals allgemein) dürfte das schon eine Besserung in Punkto Lautstärke bringen.


    Zu später Stunde spiele ich auch gerne mal Rods auf meinem Edrum. Wäre jetzt interessant ob da die Adoro Edrum Sticks einen Vorteil dem gegenüber haben. Muss ich mal testen :-)

  • Lustig, auf dem Video mit Dirk Brandt hört man einen deutlichen Lautstärkeunterschied, in Deinem nicht.

    Leider klingen die Adoro-Sticks aber in beiden Fällen deutlich schlechter.


    Bei Dirk ist es definitiv auch deutlicher, aber ich finde schon, dass es auch auf meinem Video einen Lautstärkeunterschied gibt, vor allem auf den Toms und die Bassdrum ist durch den Silent Beater auch in der Lautstärke reduziert. Ich denke, je lauter man von sich aus spielt, desto größer ist natürlich die Differenz.


    Den Beater find ich klassse. Hab ich aber schon in Eigenregie gebastelt. Einfach einen alten Filzbeater schön gerade eines Drittels seines Durchmessers befreit und ein dickes großes Beckenfilz drangebracht. Ist bei meiner BD akkustisch wirkungsvoll und in Verbindung mit einem 22er Meshhead auch elektronisch sehr smooth und effektiv gegen Doppeltrigger.


    Bei den Stick bemerke ich allerdings nur eine mäßige Bereicherung. Der Rebound sieht mir aus der Ferne gequält aus. Bei der HiHat (und ich nehme an bei Cymbals allgemein) dürfte das schon eine Besserung in Punkto Lautstärke bringen.


    Zu später Stunde spiele ich auch gerne mal Rods auf meinem Edrum. Wäre jetzt interessant ob da die Adoro Edrum Sticks einen Vorteil dem gegenüber haben. Muss ich mal testen :-)


    Der Rebound ist in der Tat nicht so wie bei einem Stickl, kann durch die Konstruktion bedingt auch nicht der Fall sein. Ich fand die Silent Sticks auf den Becken wirklich angenehm, anders als bei Rods, welchen ich auf einem Ridebecken nichts abgewinnen kann. So oder so, ob leider oder nicht, diese Sticks sind eine weiter klangliche Möglickeit.

  • Silent Sticks und Beater habe ich ebenfalls in Gebrauch. Mir helfen sie tatsächlich bei leisen Proben, wo man selbst mit dünnen, leichten, gestreichelten Sticks noch für Mitmusiker zu laut ist, oder auch akustisch etwas problematischen Räumen.

    Der Beater für die BD ist super. Die Sticks sind - natürlich - auch nur ein Kompromiss, aber ein guter, finde ich. Bauart bedingt sind sie sehr leicht, dünn und flexibler, deshalb ist der Sound auch "dünner", was zur Lautstärkenreduktion beiträgt. Cymbalsound, Rebound usw. sind aber deutlich besser als bei Rods.

    Ich bin eigentlich sehr zufrieden mit diesen Tools.

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