Bandprobe Lock down 2.11.2020

  • @topic: Tja Scheisse, wir sind nicht die Ramones, deshalb ist Probe erstmal nix. Wir wollen die Zeit vielleicht nutzen, ein paar Songs mal Spur für Spur aufzunehmen (immer ein Instrumentalist plus unser Gitarrero, der sich gleichzeitig ganz gut mit Recorden und Mixen auskennt). Ein gutes Demo für die Zeit nach Corona kann ja auch nicht schaden. Ich werde mich in der Zeit mal mit Ultimate Realistic Rock vom Herrn Appice beschäftigen. Üben kann nicht schaden, und Zeit hab ich ja nun etwas mehr.


    Virus: Am Beginn dieser zweiten Welle, so Anfang September, gab es eine überschaubare Menge an Hotspots. In der überregionalen Presse stand meistens nur, dass es welche gibt, aber nicht warum. Ich hab mir mal die Mühe gemacht, dort die regionale Presse zu googeln, fast ausnahmslos wurden dort größere Familienfeiern als Ausgangspunkt genannt. Eine Wurstfabrik, ein Singhaus einer Freikirche und ein Pflegeheim, ansonsten Feiern. Beispiel Wiesbaden (da arbeite ich und kenne jemanden beim Gesundheitsamt): Großhochzeit in der marokkanischen Community, deutlich dreistellige Teilnehmerzahl, 80 positiv Getestete, kein gescheites Hygienekonzept, die Ausrichter haben nicht gut bei der Nachverfolgung kooperiert. Konsequenzen: ein kleines Ordnungsgeld und ein tief empfundenes Du Du Du. Wenn von den 80 Leuten dann die Hälfte in der Familie (wo die großartige AHA+A+L+FCKW+UdSSR+was sonst noch alles nicht angewendet wird) 5 weitere anstecken, haben wir schon 200 Infizierte. Die zweihundert gehen dann raus, treffen sich mit Freunden zum "Feiern" (was feiern die denn alle?), auf die Arbeit, die Kinder gehen zur Schule und und und... Wenn jeder drei ansteckt sind es schon 600. Klassischer Ischgl-Effekt.


    Hätte man damals schon die Gruppengröße für Zusammenkünfte drastisch eingeschränkt und konsequent Fehlverhalten sanktioniert, dann wäre uns jetzt viel Ärger erspart geblieben. Der Klassiker war, als Frau Reker (OB Köln) letztens einen Vernunftappell an die Bevölkerung via TV gehalten hat, in dem Moment fuhr im Hintergrund ein laut hupender, türkische Fahnen schwenkender, viele Autos starker Hochzeitskonvoi vorbei. Stattdessen nötigt man der ganzen Gesellschaft teilweise absurde Hygienekonzepte auf, und wenn man sie denn umsetzt, muss man ab Montag trotzdem vier Wochen die Bude zumachen. Herr Söder appelliert an die Polizei, statt Verkehrssündern jetzt Maskensünder zu jagen, Omma Schlabotnik muss dann demnächst 100 Euro bezahlen, weil sie in der Fußgängerzone ohne Maske auf einer Bank verschnauft hat. Das verhindert aber mal so richtig Neuinfektionen! Und die Ausübung des Glaubens ist weiterhin in großen Gruppen erlaubt. Warum nicht auch hier 2 und 10? Überträgt sich beim Beten das Virus nicht? In Israel war das extreme Ansteigen der Infektionen auf zwei besonders streng religiös praktizierende Bevölkerungsgruppen zurückzuführen, In Holland sind laut Auskunft von Intensivärzten die überwiegende Anzahl der Covid-Patienten der holländischen Sprache nur unzureichend mächtig. Die Diskussionen um das Virus gingen und gehen an verschiedenen Bevölkerungsgruppen völlig vorbei. Da wurde gefeiert, Raves veranstaltet, in den Innenstädten war Party. Konsequenzen gab es keine. Die meisten infizierten Urlaubsrückkehrer kamen aus dem Kosovo, ja ausgewiesen ein klassisches Urlaubsland :rolleyes: Die Gekniffenen waren die Gastro-Betriebe, die sich an ihre Hygienekonzepte gehalten haben oder aufgrund der Größe gar kein sinnvolles machen konnten. Und jetzt wird wieder alles dichtgemacht, obwohl viele Betriebe sehr viel Geld in vernünftige Abstandskonzepte investiert haben. Warum muss ein Museum schließen?? Egal, Hauptsache wir müssen alle den ganzen Tag überall Maske tragen und Hände desinfizieren. Und Herr Söder (wenn ich den sehe, wie er ständig seine bajuwarische Wirtshausserviette vorführt. Der Mann hat einen Fetisch, ist aber in Sachen Infektionsbekämpfung bundesweit der größte Flaschenkicker) fordert die Leute noch auf, Blockwart zu spielen, wenn der Nachbarmal drei Leute empfängt. Die vier Wochen werden unschön, die Zeit danach noch mehr. Denn ein Konzept für die Zeit danach sehe ich nicht. Vorschläge von Experten, etwas differenzierter vorzugehen, gibt es genug (nein, nicht vom Xavier, dem Hildmann, dem Wendler oder der Alternative), aber Frau Merkel hat Böschungshobel angeordnet.

    667 - The Neighbour Of The Beast!!

  • Als Ausländer fühle ich mich ordentlich auf den Schlips getreten, wenn mal wieder die Ausländer Schuld sein sollen. Hier in der Schweiz gab es u.A. kürzlich Schlagzeilen wegen einer Hochzeit von Eingeborenen mit positiv getesteten Gästen und Absprachen wie dies bei weiteren Erkrankungen verschleiert werden soll. Niemals käme ich auf den Gedanken, dass die Schweizer schuld sind. :cursing:

    Blaukraut bleibt Blaukraut & Brautkleid bleibt Blaubtkreid

  • so etwas hatte ich vermutet, und das bei absolut unausgegoren Konzepten für Schulen


    https://www.n-tv.de/panorama/A…-auf-article22136589.html


    In Summe gerechnet ein täglich sattfindender "Massenevent", wie gesagt täglich.


    Kontaktperson 1. Art, bei Verdacht ist nur Das Kind keine Familienmitglieder.


    Die Handhabung, Dauer bis zu Testergebnissen sind bekannt. :thumbdown: :whistling:

    ich höre immer du musst, du brauchst.....ist "modern", "out", "in", "trendy" und so....
    ich mach`s wie`s mir passt, schei.. auf die Säue, die laufend sinnbefreit durch
    die Dörfer getrieben werden.



  • Als Ausländer fühle ich mich ordentlich auf den Schlips getreten, wenn mal wieder die Ausländer Schuld sein sollen. Hier in der Schweiz gab es u.A. kürzlich Schlagzeilen wegen einer Hochzeit von Eingeborenen mit positiv getesteten Gästen und Absprachen wie dies bei weiteren Erkrankungen verschleiert werden soll. Niemals käme ich auf den Gedanken, dass die Schweizer schuld sind. :cursing:


    Wenn man etwas missverstehen will, dann klappt das auch...


    Natürlich sind nicht "die Ausländer" an allem Schuld (höchstens die Chinesen, weil sie Flughunde wamschen ;) ). Es geht doch hier nicht um Schuld, sondern darum, möglichst viele Menschen mit den Maßnahmen zu erreichen. Natürlich gibt es genug Menschen aller Herkünfte, Bevölkerungs- und Bildungsschichten, die sich entschieden haben, die bestehenden Regeln nicht zu beachten. Aber es ist leider auch Fakt, dass die derzeitige Krisenkommunikation bei einigen größeren Bevölkerungsgruppen gar nicht ankommt. Meine Nachbarin (und gute Freundin) ist gebürtige Türkin, ihre Eltern leben in einer großen türkisch dominierten Community, wo kaum Deutsch gesprochen wird. Sie sagt, sie geht da kaum mehr hin, und dass in dieser Community Corona keine Rolle spielt. Abstand, Hygiene, Maske sind der ganzen Gruppe egal, alt wie jung. An ein Hygienekonzept im Gotteshaus hält sich niemand. Diese Menschen erreicht ein Herr Söder mit seinem Gepolter gar nicht. Aber diese Community hat auch Risiko-Patienten, die sterben können. Sie gehen zur Arbeit, in die Schule, gehen abends mal weg, besuchen Verwandte an anderen Orten, besuchen Feiern. Und das Weg-Tabuisieren dieses Problems, weil sich jemand auf den Schlips getreten fühlen könnte, führt dann vielleicht dort zu schweren Erkrankungen. Das kann ja niemand wollen.

    667 - The Neighbour Of The Beast!!

  • Bis jetzt war ich so froh, dass das DF frei blieb von diesem verschrobenen, unwissenschaftlichen Scheiss. Ich (selber Wissenschaftler) werde täglich wütender über diese sichtbare Rückkehr in die Zeit vor der Aufklärung, diesen im Brustton der Überzeugung vorgetragenen Unsinn, den eigentlich jeder denkende Mensch durch Anwendung gewohnlichen Menschenverstandes oder simples Überschlagen mit elementarster Mathematik als falsch erkennen könnte. Man spürt schon eine deutlich anti-intellektuelle Stimmung da draussen, die in der Akzeptanz eines übergeschnappten Fernsehkoches mit lila Augenringen gipfelt.


    Das ist m.E. absolut nichts neues und hierzulande wohl z.Z. auch gerade ein kleineres Problem als zu früheren Zeiten oder aktuell in anderen Ländern.
    Worauf ich hinaus will sind Denkweisen, die auf mangelnder Intelligenz, psychischen Krankheiten oder auch einfach Niedertracht basieren. Man nehme die Katastrophe, die von 1933 bis 1945 hierzulande gelaufen ist - und das war auch schon lange nach der Aufklärung.


    M.E. ist das mit den ganzen Schwurblern und Verschwörungstheoretikern ganz einfach:
    Der wahre Hintergrund solcher Spinnereien ist großteils einfach (infantiler) Widerstand gegen das "Establishment". Und vor allem auch die Flucht aus der eigenen Verantwortung. Zum Teil aber sicher auch Größenwahn und psychische Störungen, wie z.B. bei diesem türkisch-stämmigen und Morddrohungen-aussprechenden "Reichsbürger", der vegan kocht.
    Denn die "Bösen da oben" sind ja sowieso Schuld und man selbst machtlos ... oder so ähnlich.

  • Druffnix
    Das ist in der Tat ein großes Problem, dass bestimmte Gruppen schwer bis gar nicht über die Kommunikationskanäle erreichbar sind. Dazu gehören bestimmte Gruppen von Migranten. Das ist leider so. Da spielen tradierte Kulturgewohnheiten u.a. eine Rolle (Stammesverantwortung ist wichtiger als befolgen von staatlichen Vorgaben, was wiederum historische Gründe hat). Schlimmer ist aber, dass auch jene, die GERADE so stark social-media konsumieren von den Behörden gar erreicht werden, die Infos aber geflissentlich ignorieren. Denn das ist die Generation ichfon, ichpad, ichmäck. Egoisten Par excellence ohne jegliches Gefühl für soziale Verantwortung. DIE sind es, die derzeit allen das Leben schwer machen. Grenzübergreifend. Und auch das hat historische Gründe. Das hier aber auseinanderzudröseln ist ein wenig zu viel des Guten, denke ich. Und dann sind wir völlig Off-topic.

    "You don't have to show off" - Peter Erskine

  • Denn das ist die Generation ichfon, ichpad, ichmäck. Egoisten Par excellence ohne jegliches Gefühl für soziale Verantwortung. DIE sind es, die derzeit allen das Leben schwer machen.

    Eigentlich wollte ich zu dem Thema nichts mehr sagen,aber dein Einwand zum Thema Verantwortung trifft auf viele Bereiche zu



    geht aber auch anders..leider nur viel zu wenig..


    ein beispiel aus der Schule meiner Tochter..unzumutbare Zustände in dem Schulbus,indem Schüler nicht mal eine Handbreite Abstand halten konnten..durch eine Schüler-Aktion fahren nun zwei Busse..die Schüler haben sich verabredet und sich geweigert in den Bus einzusteigen..zu Fuß sind sie dann den Busweg abgegangen und haben die wartenden Schüler nacheinander eingesammelt..gemeinsam dann zu Schule,damit es auffällt extra 5-10 Minuten zu spät in den Unterricht..haben sie dann etwa 2 Wochen bis zu den Ferien durchgezogen..nach den Ferien stand der Schule zwei Busse zur Verfügung..Vieles hat auch damit zu tun,wie man mit der Corona-Kriese auf die Kinder zugeht.
    Meine Tochter gehört "leider"auch zu der IPhone Generation,gemeinsames zusammen sein ist eher selten..Alternativen anbieten ist etwas einen Erziehungsberechtigten weiterbringt..Handy wegnehmen oder Verbote aussprechen klappt nach eigener Erfahrung nicht wirklich...auch Schlagzeug spielen war nach anfänglichen Versuchen anscheint nicht so ihr Ding,aber ein Besuch auf einer Musikmesse ließ durchblicken,dass sie Interesse an Tasteninstrumente hatte..nunja,jetzt hat sie ein Keyboard und es zeichnet sich ab,dass wir bald wohl zusammen Musik machen werden..Vorbereitungen laufen bereits,nur die Suche nach der Musikrichtung gestaltet sich etwas schwierig..Wird wohl ein Mischmasch werden ;)
    In meiner Enkelin hab ich auch schon eine Nachfolgerin gefunden,falls ich nicht mehr kann..hoffe ich halte noch so lange durch bis sie wenigstens mit den Füßen die Bassdrum treten kann..bin schließlich mit Mitte 40 nicht mehr der Jüngste :rolleyes:




    Waren bei euch die Freizeitangebote wie z.B. Musik-Discotheken,Spaßbäder auch mehr als voll..bei uns sind die aus allen Nähten geplatzt..
    wurde heute auf der Facebook-Seite unserer Stadt heiß diskutiert>Thema:letzte Chance genutzt oder Verantwortungslosigkeit?

    Einmal editiert, zuletzt von Lexikon75 ()

  • Wenn man etwas missverstehen will, dann klappt das auch...


    Ja, deine Beispiele sind gut geeignet, es so zu verstehen wie ich. In meinem Umfeld sehe ich da em ehesten die grundsätzlich unzufriedenen oder bildungsfernen oder egoistischen Menschen, die sich den Massnahmen verweigern. Unabhängig von der Nationalität. Aber darum geht es hier ja gar nicht und man muss auch nicht immer einer Meinung sein. Hauptsache man bleibt cool. :)

    Blaukraut bleibt Blaukraut & Brautkleid bleibt Blaubtkreid

  • Musikschulen NRW werden auch wieder geschlossen (in vielen anderen Bundesländern scheinbar nicht). Super Idee. Konkret ist also der Einzelunterricht aufz.B. 9 x 6 Meter + 2 weit auseinander liegenden Eingängen + direkter Frischlutzufuhr + VORBILDLICHEN sanitären Einrichtungen + jeder Schüler bringt sein eigenes Zeugs an Noten,Gehörschutz und Kopfhörer mit + USW USW gefährlicher, als wenn sich z.b. regelmäßig 5 Dampfplauderer bei Illner will's hart aber fair vom Lanz treffen und um die Wette unnütze Aerosole in die Atmosphäre blasen, währenddessen sie "von Fremden eingeschänkte Getränke konsumieren". Man sollte dort spontan mal vorstellig werden und Menschenleben retten...Vernunft vs blindwütigem Aktionismus...da ist noch Luft nach oben. Aber es bleibt ja garantiert Gelegenheit, hier zu optimieren. Die letzten Monate der Entspannung waren wohl zu wenig, um mal etwas vorausschauend auf Basis der Analyse zu agieren. Die wenigen Fälle in den allgemeinbildenden Schulen gehen ja aber sicherlich alle auf Musikschule zurück. Ob ich so langsam abgefuckt bin ? Joa, bisschen...

  • Ich habe keine Ahnung von dem ganzen Kram.
    Als Laie erscheinen mir einige Maßnahmen nicht wirklich zielführend und wenn man die Sachen im Detail anguckt, dann findet man immer eine Regelung, die eine andere als zumindest merkwürdig erscheinen lässt (z.b. Schüler sind den ganzen Tag im Klassenraum zusammen, dürfen abends aber nicht mit den gleichen Kindern draußen bolzen).


    Wenn ich dann aber weiter darüber nachdenke, wüsste ich kaum, wie man es großflächig, also an allen Fronten, besser macht. Ich kenne keine allgemeingültige Regelung, bei der nicht irgendwelche unsinnigen Szenarien rauskommen.
    Obwohl: Wenn doch der nahezu einzige Pandemietreiber die privaten treffen und Feiern sind, reicht es doch, die zu verbieten. Ist nicht schön, aber es hätte zumindest deutlich weniger wirtschaftliche Schäden zur Folge als ein erneuter Lockdown (light).
    Ich sehe aber was dagegen spricht: Wie die letzten Wochen und Monate gezeigt haben, funktioniert das einfach nicht. Wenn die mit 6000 Leuten in ein Fußballstadion dürfen, werde ich doch wohl meinen runden Geburtstag feiern dürfen. Ins Restaurant darf ich, aber meine Verwandtschaft zu Hause bekochen nicht? Kino geht aber Netflix mit Freunden nicht?
    Es wird sich immer beklagt, dass die da oben Angst schüren. Auf der anderen Seite: Die Zahlen sind schon vor dem Lockdown im März zurück gegangen, nämlich dann, als uns die Bilder aus Italien erreicht und die Menschen ihre Verhaltensweisen geändert haben. Im Sommer war der Virus nur noch durch die täglichen (niedrigeren) Zahlen präsent und die Vorsicht hat an so vielen Stellen enorm nachgelassen.
    Wenn man die Leute also dazu bringen will, dass sie sich zur Coronaprävention nicht privat treffen, erscheint es mir am Ende doch möglicherweise ein sinnvoller Schritt, die Lage zu eskalieren und großflächige Beschränkungen auszusprechen. Einfach, um den Leuten wieder klar zu machen, worum es geht.
    Es gibt also für mich 3 Gründe für die (einzeln betrachtet teils unsinnigen Maßnahmen)
    1. Irgendwas muss die Regierung machen, sie ist zum Aktionismus gezwungen. Die Zahlen steigen und der Vorwurf der Tatenlosigkeit käme noch schneller als alle anderen.
    2. Es gibt keine bekannte Maßnahme, die das Problem löst. Alle Regelungen dienen dazu, das Risiko je ein klein wenig zu reduzieren. In Summe ist die Hoffnung, dass das Risiko soweit reduziert wird, dass das Gesundheitssystem mithalten kann. (Wenn die Kinder sich also in der Schule treffen, aber nicht noch in der Freizeit, ist das Risiko vielleicht um 5% geringer. Kleinvieh muss hier Mist machen. Schulschließungen würden da natürlich sehr viel mehr bewirken, nach den Erfahrungen vom März soll das aber sicher vermieden werden, um die Belastung für Schüler und Eltern zu reduzieren und damit das Verständnis der Bürger nicht komplett zu verspielen).
    3. Die Maßnahmen machen Druck auf die Bürger und sollen wieder sensibilisieren. Angst ist in gewissen Grenzen ein nützlicher Motivator. Wobei es hier sicher weniger um Angst (Panik und Panikkäufe helfen ja auch niemandem) als mehr um das Erkennen des Ernstes der Lage geht. Wenn ich meinen "normalen" Alltag mit allem Freizeitaktivitäten leben kann, verstehe ich nicht, dass ich mich Zuhause so einschränken soll.


    Mein Fazit: Ich mag das nicht, bin nicht sicher, ob es der beste Weg ist und zweifle die Sinnhaftigkeit einzelner Maßnahmen an, aber ich glaube zu verstehen, warum man es insgesamt doch als sinnvoll und notwendig bezeichnen kann. Wenn alle im Privaten für Füße still halten könnten, wären die Maßnahmen vielleicht nicht so nötig.



    Und von da wenigstens in einem Satz zum Thema: Wir proben nicht. Ich mache Musik in meiner Freizeit und zum Spaß. Deshalb bin ich nicht darauf angewiesen und kann auf das Zusammenspiel auch Mal eine Zeit verzichten. Wir haben nicht diskutiert, unter welchen Bedingungen was möglich ist sondern einfach entschieden, was wir für sinnvoll halten. Füße still halten.


    P.S. mühsam am Handy getippt. Korrektur der Autokorrektur folgt später.

  • Gut, das ist jetzt kein grundsätzliches Argument gegen den Sinn einer Impfung.


    Ich setze mir keinen alu Hut auf.


    Daß Impfungen ein Segen für die Menschen ist ist wissenschaftlich erwiesen genau so wie dass die Erde keine Scheibe ist.


    Aber wenn morgen in der Zeitung ein Impfstoff gegen Corona ist gefunden erbitte ich mir auf jedenfall Bedenkzeit.

  • Z.B. In Fällen oder in Verbindung mit Autoimmunerkrankungen


    in Verbindung mit falsch angenomenen Gesundheitsstatus


    Wenn der als "übliche" Impfreaktion beschriebene Zustand, genauso belastend oder belastender ist, wie die Krankheit gegen die Geimpft werden soll selbst.


    Und die Chance 1: zu drei steht den zufällig richtigen Impfstoff zu erwischen/erhalten zu haben.


    sorry für OT, (aber war ) antwort auf eine Frage

    ich höre immer du musst, du brauchst.....ist "modern", "out", "in", "trendy" und so....
    ich mach`s wie`s mir passt, schei.. auf die Säue, die laufend sinnbefreit durch
    die Dörfer getrieben werden.



    3 Mal editiert, zuletzt von orinocco ()

  • Was soll das denn immer?
    Kein Mensch (keiner der was zu sagen hat, jedenfalls) hat jemals was von einer Impfpflicht gesagt. Aber am besten trotzdem schon mal Schaum vor dem Mund produzieren....


    Objektiv habe ich nichts dergleichen zum Ausdruck gebracht....und mich im Gegenteil mit so einigen "Schwachmaten" aus dieser Szene bei verschiedenen Gelegenheiten im Internet schon auseinandergesetzt. Fakt ist, es gab und gibt in Deutschland Impfpflicht (aktuell Masern z.B, früher Pocken z.B.) Und nach dem Infektionschutzgesetz wäre das auch im Zusammenhang mit covid19 möglich. Dass hiere sehr bewusst Gegensätzliches ausgesagt wurde, ist sicher einfach nachvollziehbare "Politik" in dieser schwierigen Lage.
    https://www.aerzteblatt.de/nac…-waere-rechtlich-moeglich
    Aber wie gesagt, interessant eben, dass eine wirksame äpp, so wie sie ja nachweislich sehr wirksam funktioniert, so weit außerhalb der denkbaren Strategie liegt.
    Ich würde selbstverständlich gerne auf beides verzichten...aber so eine Pandemie ist halt echt kagge und bis nächsten Sommer ist noch ein langer Weg...

  • Da der Fred noch nicht geschlossen wurde, komme ich mal zurück zum Thema:
    Meine Band hatte sich ab März für gute drei Monate vom Proben verabschiedet.
    Wir haben danach festgestellt, dass wir uns relativ schnell (= eigentlich schon
    während der Probe) wieder im alten Groove befanden, was für uns ein
    äußerst befriedigendes Erlebnis war. 8)


    Jetzt geht*s halt mal wieder in die andere Richtung und wir fahren runter für
    eine (un-)bestimmte Zeit.


    Na und?


    Wir halten jetzt einfach mal - wieder - die Beine still, weil in den vergangenen
    Wochen genau DAS leider viel zu viele nicht zu leisten im Stande waren.


    Die eigene Gesundheit ist wichtiger als Proben.


    R.

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